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  • Fine Art versus Digitale Kunst

  • oeN Fine Art versus Digitale Kunst
    Hi, friends. -


    Da gibt es mittlerweile diese neuen digitalen Möglichkeiten. Im Netz schwirrt es nur so herum. Das meiste natürlich nicht aufbereitet, gedacht: Man kann das ja sehen! -

    Und dann gewundert, daß es nicht so ist. Nein, Menschen können das ja auch nicht. Das aber wiederum ein Grundproblem der Kunst aller Zeit. - oder der Menschen... ;-)

    Vielleicht der Unterschied von Kunst zu Kunstsinn? - Bewertung tut not, kein Allerlei. - Und was den Künstler selbst betrifft...

    digital ergibt den besseren Ausdruck. - Schluß mit Eitempera. - Hiermit zur Diskussion gestellt!

    - aber bitte nicht nur für Bryce's und Poser's, das ist ja das nicht - ?

    Neo
  • flow_thgin
    Eine wirklich provokante Frage ist das nun nicht gerade.  ;D
    Wenn Du mal gute digitale Arbeiten sehen willst, dann surfe mal hier hin:
    http://www.gfxartist.com
    Es gibt Leute, die sind mit dem Grafiktablett genauso virtuos, wie andere mit dem Pinsel oder Spachtel. und genau wie bei der herkömmlichen Malerei wird mal nach Vorlage und mal frei Schnauze gemalt.
    Die Übergänge sind fließend.
  • stanko
    stanko
    Hi
    würde gerne in die Diskussion einsteigen, verstehe Deine Frage aber nicht so richtig.
    Bin selbst arbeitstechnisch im Internet unterwegs und sehe da ziemlich viel. Allerdings eher als grafische Versuche denn als Kunst.
    lg stanko
    Signature
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  • oeN
    Jo, Stanko. - Das seh ich auch, aber...

    René Hirner hat es in einem lesenswerten Buch so formuliert (frei übersetzt): Als die Fotografie aufkam, wurden die Künstler lebendig.

    Die Fotografie war schwarzweiß... die Leute mußten minutenlang stillsitzen... der Prozeß war schwer zu handhaben...

    Nun, trotzdem! - Die Künstler wurden starkfarbig, gingen in die freie Natur, bewaffnet wie die Fotografen mit der jeweils spezifischen Ausrüstung, stellten sich der Herausforderung, die da war: Es gibt etwas Neues. - Um 1870, der Impressionismus. Heute...

    Digitale Kunst hochzuheben macht keinen Sinn, solange es keine gibt. - Aber, das stimmt irgendwie nicht mehr... diese Kunst kann Alles, und das ist ihr Problem ;-) sie darf sich einerseits nicht eingliedern, andererseits darf sie sich an Bestehendem abschürfen, anbiedern- - Ich finde das ok.

    Arbeitest du mit Fotos (bearbeitet), oder malst Du und fragst dich, wie Du dein Werk behalten und trotzdem weitergeben kannst? - Ok, wären so typische Fragen, geht aber an dich.

    Neo

    gfxartist's. Tscha, die verderben uns das, da hast du wieder recht *g*
  • ??? Weder verstanden noch direkt kapiert. -

    Aber andererseits, ich arbeite damit, ja. Wüßte nicht, daß das eine Gegensatz sein soll. -

    Digital ist wie Wasser, es fließt. Die Kunst bisher kannst du digitalisieren, und damit meine Güte, das ist ein Übergang. gfx hat imho recht, auch wenn die Bilder nicht das Gelbe sind. - Nicht so was Neues
  • oeN
    Ist auch nicht so verständlich. - Digitale Kunst ist der Himmel des Künstlers.-

    Nimm ein Bild in deinen PC. - Vertraue deinen Sinnen, nutze deine Möglichkeiten. Schaffe dein eigenes Werk. - Und dann sieh zu, daß du es in die Wirklichkeit bringst, als Bild. -

    Achte auf die Gegegebenheiten und Beschränkungen, vor allem aber auf die Wirkung. Was willst du sagen oder ausdrücken? Darauf kommt es an, ob in der hergebrachten Kunst oder in Digital Fine Art. -

    Achte Kunst und Künstler, schätze und studiere ihre Werke. Dann... mach es einfach anders... besser? Sicher nicht, nur deinen eigenen Weg gehen ist Pflicht. - Es ist nicht das Medium, du kannst auch mit den Füßen malen. - Manche haben keine Hände, und malen trotzdem. Ich schätze sie, weil sie den Willen dazu haben. -

    Einfacher wird es schon, im Digitalen. Aber auch schwieriger, auszuwählen. - Unter allen gegebenen Möglichkeiten. - Es würde dieses Forum sprengen, wenn ich es hier weiter diskutieren wollte. - Und ich will nicht mit Constantin streiten, er macht einen fantastischen Job. -Vielmehr weiter diskutieren über Kunst und Welt. -

    Grau, klar. Du bist nicht mehr hier, dies nicht dein Platz. Fakes etc.gehören nunmal in die digitale Kunst. Wer mag, sieht mal ins Kunstcafe vorbei, der Rest ist Kunst.

    und darum geht es ja, nicht? LG an alle, viele stumme Leser hier...

    Neo
  • ffelkoiram
    Hallo Neo,

    geht es eigentlich immer noch um den Künstler oder die Kunst?! Ich meine, das diese Sache längst ausgedient hat und die Aufgaben vielmehr in der realen Welt liegen. Was Ausdruck hat, macht nicht nur mehr Eindruck, sondern ist für mich ein Zeichen für die Schwelle an der wir uns befinden.

    ´Die Kunst ist TOD und sie lebt doch` Vielleicht wird hierdurch deutlich wie dringend der Handlunsbedarf zur Weiterentwicklung nötig ist.

    Mario ???
  • oeN
    Hi Mario

    ja, ich sehe auch daß die Aufgaben in der realen Welt liegen, aber es sind eben auch nur Aufgaben. - Die sich aus Zielen ergeben, und wo keine sind, wird das Mittel immer noch kein Zweck. -

    Oder auf Digital Fine Art bezogen, meine Frage, was macht ein digital erzeugtes denn zur Kunst? Ich glaube nämlich, daß sie nur dann Zwecke erfüllen kann, die über den Momenteindruck hinausgehen. - Also Fine Art.

    Bilder die dem Menschen auf der anderen Seite des Bildschirms etwas sagen, von Auge zu Auge, und das Medium transparent werden lassen. -
    Kunst im Netz, so der Name eines anderen Bereichs hier im Forum. Aber Netzkunst ist damit wohl nicht gemeint?

    Weil es hier so möglich ist, etwas von mir wiederum

    Stumm

    http://bildersofa.de/images/stumm-k.jpg

    - Nun, was IST das eigentlich, was siehst du?

    Gruß... Neo
  • Hi Neo.

    Geb Dir bald eine "digitale" Nachricht auf Deine (retorische) Frage.
    Für Dich zum Nachdenken:

    http://rz-home.de/~gfische2/MARIOART.html

    Gruss Mario
  • ffelkoiram Bin schon zu müde!
    REH T(h)OR, ig auch.
  • oeN
    *g* dachte mir schon daß du nachlegst.

    Wie gehts dir? So mal anstelle großen Fragen über Kunst

    N
  • stanko
    stanko
    Vielleicht erscheint meine Antwort als Erbsenzählerei, ist aber nicht so gemeint.

    Fine Art versus Digitale Kunst
    Das man diese beiden Gattungen, falls man bei Digital Art überhaupt schon davon reden kann, überhaupt gegenüberstellen kann wage ich zu bezweifeln. Und nicht, weil es in dieser neuen Gattung keine Werke geben würde, sondern eher weil man diese nicht  im allgemeinen Sinne objektiv betrachten kann.

    Bsp: Schau Dir eine Arbeit am besten auf verschiedenen Computern (Laptop mit WinXP; Büro PC mit Win2000, etc.) mit unterschiedlichen Betriebssystemen (MacOs, Windows, Linux etc. an)
    --dann siehst Du sofort, was ich meine.
    Bildschirmauflösung und Bildschirmeinstellungen wie Farbkalibrierung tun ihr übriges...
    Es ist vielleicht ein Problem der Reproduktion, bzw. der Darstellung.

    Und diese ist im Falle der Wahrnehmung von Kunst wirklich relevant. Denn sonst reden wir von unterschiedlichen Bildern.

    Falls es gelingt gleiche Bedingungen zu schaffen, dann bin ich beim Vergleich dabei, alles andere ist mir zu unpräzise

    lg stanko
    Signature
  • oeN
    Vielleicht reden wir wirklich von unterschiedlichen Dingen...? hi. -

    Ein Bild ist ein Bild, es hängt möglicherweise an der Wand oder auch nicht, es ist jedenfalls körperlich vorhanden, verschenkbar, beim Umzug wieder auftauchbar ;-) usw. usf. -

    das Digital davon ist eine Abbildung, eine Datei. Modernerweise sind auch die Abbildungen von "Fine Art" - sprich gemalter Kunst - inzwischen Dateien. Das heißt hier und jetzt, keine Wertung. - Nur, das eine gibt es und das andere gibt es nicht

    wenn du den Kasten ausmachst. - accord? Und ich mag Erbsenzähler...! Bin selber einer

    Fine Art, Kunst, 'maltes, wie immer du es heißt, verkauft sich nicht so gut zur Zeit. Das ist natürlich selbst kein Argument, aber dafür vielleicht ein anderes: Waren doch gestandene Künstler vor digital erstellten Bildern und fragten mich nur noch wie das Programm heißt und ob es auf ihrem Rechner möglicherweise läuft... (und jetzt beginnen sie selbst damit)

    Einer meinte jetzt zu einem Bild, das ich vor Jahren machte: Sie sind Ihrer Zeit um Jahre voraus, das ist die Zukunft.

    Wann trifft sie ein? - Glaube, sie ist schon da, es ist eine netzbezogene Kunst (keine "Netzkunst"... Männchen in Schleifen laufen lassen, brrr).

    Kunst... Kunst... Entwicklung... Ideen...

    HM  ;D ist hier in diesem Forum etwa jemand ohne einen Computer? Oder die Fertigkeit, ein Forum zu bedienen? - Eher nicht

    Ich glaube fest, die Zukunft ist schon da. Wir sollten uns um Maßstäbe kümmern, um der Flut Herr zu werden... discussion... werde mir mal was überlegen... erst mal ein Link zu einer guten Seite, Digital Art

    Liebe Grüße ... Neo
  • oiram
    ist meine antwort noch relevant?
    wie geht's dir?

    [da gibt's die moeglichkeit - ich nenn's den Futureproof']

    digitaler geht's nicht - und liver als live auch nicht.

    gruss mario :idea:
  • fm
    Hi Leutz...


    Da gibt es mittlerweile diese neuen digitalen Möglichkeiten. Im Netz schwirrt es nur so herum. Das meiste natürlich nicht aufbereitet, gedacht: Man kann das ja sehen! -
    Und dann gewundert, daß es nicht so ist. Nein, Menschen können das ja auch nicht. Das aber wiederum ein Grundproblem der Kunst aller Zeit. - oder der Menschen... ;-)


    Was willst Du den aufbereiten? Worum geht deine Diskussion? Digitale Kunst auf stock basierend? Was laberst Du da?

    Und wieso ist es ein Problem der Kunst oder unserer Zeit Input nicht aufzuarbeiten sondern as-it-is zu integrieren?


    Vielleicht der Unterschied von Kunst zu Kunstsinn? - Bewertung tut not, kein Allerlei. - Und was den Künstler selbst betrifft...


    WER hat den Deiner Ansicht nach WAS?


    digital ergibt den besseren Ausdruck. - Schluß mit Eitempera. - Hiermit zur Diskussion gestellt!


    Was hat den die Kunst mit dem letzendlichen Druck zu tun, sofern der Druck nicht Teil des Werkes ist?

    Nicht ganz erleuchtet,
    marco:)
  • Saddey
    Hi Leutz...


    Da gibt es mittlerweile diese neuen digitalen Möglichkeiten. Im Netz schwirrt es nur so herum. Das meiste natürlich nicht aufbereitet, gedacht: Man kann das ja sehen! -
    Und dann gewundert, daß es nicht so ist. Nein, Menschen können das ja auch nicht. Das aber wiederum ein Grundproblem der Kunst aller Zeit. - oder der Menschen... ;-)


    Was willst Du den aufbereiten? Worum geht deine Diskussion? Digitale Kunst auf stock basierend? Was laberst Du da?

    Und wieso ist es ein Problem der Kunst oder unserer Zeit Input nicht aufzuarbeiten sondern as-it-is zu integrieren?


    Vielleicht der Unterschied von Kunst zu Kunstsinn? - Bewertung tut not, kein Allerlei. - Und was den Künstler selbst betrifft...


    WER hat den Deiner Ansicht nach WAS?


    digital ergibt den besseren Ausdruck. - Schluß mit Eitempera. - Hiermit zur Diskussion gestellt!


    Was hat den die Kunst mit dem letzendlichen Druck zu tun, sofern der Druck nicht Teil des Werkes ist?

    Nicht ganz erleuchtet,
    marco:)


    Wenn ich was dazu sagen darf, obwohl ich langsam das gefühl habe hier fehl am Platz zu sein. Ich befasse mich seit 27 Jahren mit der Realistischen /Surrealistischen Kunst. Solange die Galeristen nicht endlich aus Ihren Tiefschlaf geweckt werden wird sich nicht viel tun. Gottseidank wendet sich das Blatt mittlerweile. Über realistische kunst möchte ich nicht dikutieren. Wir werden aber zum Ende des Jahres eine erste Ausstellung zum Thema Computerkunst organisieren. Das aber nicht im Internet sondern als eine Vernissage in einer Galerie. Wobei wir jedes Motiv auf einem eigenen Screen darstellen werden.

    Saddey
  • tsinogyloP_ehT
    Hört sich interessant an. Gibts da noch einige neuigkeiten zu. Konnte leider auf eurer homepage nichts dazu entdecken.
  • kontur
    kontur
    Digitale Kunst ist Dank drucktechnischer Entwicklungen längst nicht mehr so digital wie man es glauben könnte. Wo Fotografen Ihre Bilder schon längst drucken lassen, da kommen nun die digitalen Künstler auch auf Ihre Kosten.
    Dass also Screen und Museum nicht mit einander zu vereinbaren wären ist schlicht nicht wahr. Es fehlt lediglich noch an der Popularität, aber digitale Kunst hat ästhetische Anreize, mit der sie die Tag für Tag immer mehr Publikum für sich gewinnt.

    Viel Interessanter finde ich hierbei die Frage in wie weit das Medium die Kunst tatsächlich erweitert, ihr mehr Macht verleiht.
    Seit ich nun seit etwas über einem Jahr digital arbeite habe ich vor allem eines festgestellt: Dass digitale Kunst eben nicht ein Imitieren konventioneller Techniken ist oder sein soll (, so man ihre Errungenschaften für seine Kunst vereinnahmen will).
    Mag mancher Künstler es konservativ verteufeln, wenn der Kollege am Pc einen geführten Strich schlichtweg rückgängig macht, ist es nicht eine genauso legitime Art und Weise zum Endprodukt?
    Ebenso bietet das digitale Arbeiten, so meine Erfahrung, auch komplett andere Möglichkeiten.

    Da leider digitale Kunst in Öffentlichkeit und unter Künstlern noch immer nicht den nötigen und verdienten Respekt erntet ist sie gleichermaßen auch deswegen verdammt dazu sich durch halbherzige Versuche von Nicht-ambitionierten nicht so ohne weiteres von ihrem Image als technische Spielerei von Laien los zu kommen.
    Aber nicht jeder Versuch der konventionellen Kunst und Künstler auf das Medium zuzugehen ist der Wahre. So finde ich beispielsweise so manche Annäherung auch als ge- und erzwungen. Man will den Trend nicht verpassen, also versucht man es mal digital - leider gar manches Mal kläglich.


    Das mal zur Anregung,
    k.
  • atnima
    Ob was fein ist oder nicht das kommt drauf an.
    Kunst kommt von Können!
    Ob wir es mit der Pinsel können oder mit der Maus, wo ist da der Unterschied?
    Es ist einfach anders, andere Mittel die heute zu Verfügung stellen, auf die Phantasie und der Ausdrück der Gefühle kommt es drauf an!!!
    Kunst ist eine Sprache die was uns sagt wie es das sagt, mit welchen Mittel es ist doch nicht so wichtig, ob die Mitteilung ankommt das ist wichtig.
  • tsinogyloP_ehT
    Die frage ist ja - welche neuen aspekt kann man wirklich der digitalen kunst abgewinnen.
    Mich fasziniert an der arbeit mit den digitalen werkzeugen ihre endlose variablität. Ich muß dazu sagen das ich zu 99 % mit 3 d programmen arbeite, was am ende, also nach dem eigentlichen rendervorgang selbstverständlich auch "nur" ein pixelbild erzeugt.
    Der grundlegende unterschied zum 2-d painting ist das dieses 3-d erzeugnis zwar genauso einer ständigen reproduzierbarkeit unterliegt, es also in den sinne kein original gibt.
    Sollte man denken, aber ich gehe einen schritt weiter.
    In der traditionellen malerei gibt es das durch den künstler produzierte original, was aber im laufe der zeit einer ständigen reproduzierbarkeit/fälschung unterliegt.
    Diese vermeindliche manko ist einerseits ein markenzeichen der digitalen kunst, weil es so auch den weniger bekannten künstler die möglichkeit gibt sich nicht für lumpiges geld von seinem original zu trennen, sondern eben nur kopien unters volk zu bringen.
    Die freie und grenzenlose reproduzierbarkeit ist wenn man es ehrlich betrachtet, zumindest was seinen ökonomischen aspekt betrifft - klar wertmindernd.
    Ich hab aus dieser tatsache die konsequenzen gezogen in dem ich eben meine "digitalen originale" frei zum download auf meiner homepage anbiete.
    Ich gehe sogar noch eine schritt weiter, in dem ich quasie meine rechte abtrete und die bilder auch zum freien handel anbiete. D-h. wer sie sich ausdrucken will und sie so verkaufen will- bitte!

    Denn hier in der digitalen welt gibt es ein original das weit über die originalität eines gemalten bildes hinausgeht und welche unantastbar ist.
    Diese originalität ist gegenüber einem in 2d gemalten bild in einem 3d programm durch den programmcode quasie verschlossen (dekodiert).
    Ich kann also nur mit dem dafür geeigneten programm an die eigentliche quellle des jeweiligen bildes heran und diese zu jeder zeit wieder verändern.

    Sicherlich kann man auch in einem 2d programm eines von meinen in 3d gerenderten bildern durch einige farbfilter oder andere digitale tricks dieses bild schnell modifizieren. Die modifizierbarkeit in einem bildbearbeitungsprogramm unterscheidet sich aber im wesentlichen von der veränderung die ich an ort und stelle im 3d programm durchführen kann. Eine lichtveränderung an der quelle des virtuellen 3d raumes ist fundamentaler und gründlicher als jeder farbfilter und pinsel jemals sein kann. Ein dreh des kameraauges um einge grad ergibt bei gleichen lichtbedingungen einen anderen blickwinkel den man in einem bildbearbeitungsprogramm so nicht kopieren kann.

    Was ich damit sagen will. Es gibt ein paradoxon. Die digitale welt gebiert einerseits eine janusköpfige beliebigkeit, anderseits hat sie ein black-box verfahren entwickelt das vielleicht die frage nach dem was echt ist und was nicht neu stellen müßte.

    Hoffe auf eine angeregte diskussion
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