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  • wie wird man eigentlich...

  • ZiehDenHans wie wird man eigentlich...
    ... museumswärter oder gerichtszeichner?

    Und bekommt man da Geld. Oder eine Tasse kaffee?
  • siku
    Na, ist doch klar, dafür gibt es eine Tasse Kaffe was sonst ;-)
    Aber im Ernst: die Aufsicht wird, sofern sie angestellt ist, bezahlt. Nur willst du dich ohne Not wirklich so weit unten in der Hierarchie ansiedeln: „Guten Morgen Herr Dr. ... „, „Wird erledigt Frau Dr. ...“ (KuHis)
    Außerdem übernehmen mittlerweile in einigen Museen auch schon Freiwillige die Aufsicht. Das kannst du doch noch machen, wenn du mal aus Altersgründen im Ruhestand bist. ;-)

    Aus früheren postings von dir schließe ich, dass du auch in Niedersachsen studieren würdest.
    Hat es in Hildesheim nicht geklappt? Niedersachsen bietet aber noch gute andere Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich „Kunst“.
    Die Hannoversche Allgemeine Zeitung informierte am 1.2.06 (also erst gestern) ausführlich in einem Artikel: „Viele Wege führen zur Kunst.“ >Mehr als 20 Studienmöglichkeiten in Niedersachsen<
    Hier ein Auszug daraus: „Die Universität Osnabrück ermöglicht es, neben dem Studiengang Kunstgeschichte auch Kunstpädagogik zu studieren. Des Weiteren gibt es für künstlerisch ambitionierte Studieninteressenten Kunst oder Kunstpädagogik an der Hochschule Vechta oder Produktentwicklung und Design am Standort Wilhelmshaven der Fachhochschule Oldenburg-Ostfriesland.

    Außerdem kann man in Hildesheim, Braunschweig und Göttingen auch einen 3-jährigen Bachelor-Abschluss absolvieren. (Immerhin wäre das eine gute Basis für einen Job als Museumsaufsicht. -;)

    Am dämlichsten finde ich Argumente wie: Kunst zu studieren ist überflüssig, da wirst du nur verbogen usw. Zu glauben heutzutage ein ganzes Berufsleben als Autodidakt von Kunst leben zu können, ist sehr naiv – und Empfehlungen dahingehend (bezieht sich auf postings vorhergender Fragen von dir) sind grob fahrlässig.

    Ich wünsche dir eine "glückliche Hand" für eine vernünftige Berufsentscheidung, vielleicht ja auch außerhalb des Kunstbetriebs.

    siku
  • ZiehDenHans
    Na, ist doch klar, dafür gibt es eine Tasse Kaffe was sonst ;-)
    Aber im Ernst: die Aufsicht wird, sofern sie angestellt ist, bezahlt. Nur willst du dich ohne Not wirklich so weit unten in der Hierarchie ansiedeln: „Guten Morgen Herr Dr. ... „, „Wird erledigt Frau Dr. ...“ (KuHis)
    Außerdem übernehmen mittlerweile in einigen Museen auch schon Freiwillige die Aufsicht. Das kannst du doch noch machen, wenn du mal aus Altersgründen im Ruhestand bist. ;-)

    Aus früheren postings von dir schließe ich, dass du auch in Niedersachsen studieren würdest.
    Hat es in Hildesheim nicht geklappt? Niedersachsen bietet aber noch gute andere Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich „Kunst“.
    Die Hannoversche Allgemeine Zeitung informierte am 1.2.06 (also erst gestern) ausführlich in einem Artikel: „Viele Wege führen zur Kunst.“ >Mehr als 20 Studienmöglichkeiten in Niedersachsen<
    Hier ein Auszug daraus: „Die Universität Osnabrück ermöglicht es, neben dem Studiengang Kunstgeschichte auch Kunstpädagogik zu studieren. Des Weiteren gibt es für künstlerisch ambitionierte Studieninteressenten Kunst oder Kunstpädagogik an der Hochschule Vechta oder Produktentwicklung und Design am Standort Wilhelmshaven der Fachhochschule Oldenburg-Ostfriesland.

    Außerdem kann man in Hildesheim, Braunschweig und Göttingen auch einen 3-jährigen Bachelor-Abschluss absolvieren. (Immerhin wäre das eine gute Basis für einen Job als Museumsaufsicht. -;)

    Am dämlichsten finde ich Argumente wie: Kunst zu studieren ist überflüssig, da wirst du nur verbogen usw. Zu glauben heutzutage ein ganzes Berufsleben als Autodidakt von Kunst leben zu können, ist sehr naiv – und Empfehlungen dahingehend (bezieht sich auf postings vorhergender Fragen von dir) sind grob fahrlässig.

    Ich wünsche dir eine "glückliche Hand" für eine vernünftige Berufsentscheidung, vielleicht ja auch außerhalb des Kunstbetriebs.

    siku



    uff, okay, vielen dank. Nur mal so, lebst du in Niedersachsen? Du musst zumindest studiert haben.

    Ich habe es übrigens bisweilen noch nirgendwo versucht mich zu bewerben, da ich noch immer zivi mache.
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  • spmet-rus-spmet
    Eine Verächtlichmachung von Museumsaufsichten ist nicht angebracht. Zumindest nicht in unserer Region.

    Da du über diese Sache nicht gerade viel zu wissen scheinst, hier ein Kurzbericht zur Darmstädter Situation. Ohne Ehrenamtlicher Helfer, schon mal Vorweg, müssten die meissten Kultureinrichtungen geschlossen bleiben, es ist schon Schlimm genug, das einige Abteilungen des Landesmuseums wie z.b. Moderne und Zeitgenössische Kunst, wegen chronischer Unterbesetzung nur Stundenweise geöffnet werden.

    Kultur, die nichts kostet – außer Freizeit

    Viele Vereine beklagen das mangelnde Engagement ihrer Mitglieder. Einer nicht: der Verein "Ehrenamt in Darmstadt" (EAD). Von den 230 Vereinsmitgliedern sind 190 aktiv und leisten jährlich rund 12.000 Arbeitsstunden in 30 kulturellen Einrichtungen – uneigennützig. Die Liste der Einsatzfelder birgt klangvolle Namen und reicht vom Hessischen Landesmuseum über das Staatstheater und die Kunsthalle bis zum Hessischen Staatsarchiv.

    Friedrich-Wilhelm Bremer, zweiter Vorsitzender und Mitinitiator des Vereins, bringt das Erfolgsrezept auf den Punkt: "Im Gegensatz zum traditionellen Ehrenamt können unsere Mitarbeiter ihre eigenen Ideen weiterentwickeln. Sie haben ein Mitspracherecht und die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel einzuteilen." So basieren etwa die Angebote "Märchenerzählen im Museum" oder das Infomobil im Vivarium auf Anregungen von EAD-Mitstreitern. Wurde die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Anfangsjahren aus Privatwohnungen koordiniert, lädt der Verein seit Juni voller Stolz in einen eigenen Raum im Literaturhaus ein. Möbel, Computer und die Eröffnungsfeier wurden gesponsort.

    Den Vorwurf einer Arbeitsplatzvernichtung weist Bremer vehement zurück: Die Ehrenamtlichen trügen dazu bei, die städtische kulturelle Infrastruktur teilweise sogar auszubauen. Dafür Professionelle zu bezahlen, würde die Stadt in Zeiten chronisch knapper Kulturetats völlig überfordern. Und die Zeit, die beispielsweise die "grünen Damen" in der Krankenbetreuung einbrächten, könne keine Krankenschwester von ihrem täglichen Arbeitspensum "abknapsen". Ausdrücklich steht in den Statuten: Eine Hilfe wird nur dort geleistet, wo sichergestellt ist, daß kein Angestellter dadurch seinen Arbeitsplatz verliert oder nicht in Anspruch nehmen kann.

    Dagegen erzielten die EAD-Mitstreiter auch einen persönlichen Gewinn. Wer sich zu früh in den Ruhestand abgeschoben fühlt, kann durch das Ehrenamt sein Selbstwertgefühl stärken. Frauen nach der Familienphase finden im Ehrenamt oft Anregungen für den Wechsel in einen neuen Beruf. Bei Bewerbungen ist der vom Verein ausgestellte Nachweis eine gute Empfehlung. Außerdem bietet das kulturelle Engagement Gesprächsstoff und soziale Kontakte. Man blickt hinter die Kulissen, arbeitet sich in neue Fachgebiete ein.

    Obwohl alle Akteure ehrenamtlich arbeiten, benötigt der Verein natürlich Geld für Sachmittel, zumal eine bei anderen Vereinen sonst übliche Geldquelle nicht sprudelt: Die Mitarbeiter zahlen keine Beiträge. Nicht zuletzt durch das weitreichende Einsatzgebiet gelingt es dem Verein aber immer wieder, Sponsoren für eine Unterstützung zu begeistern.

    Kontakt:

    Ehrenamt für Darmstadt e.V.
    Herr Friedrich-Wilhelm Bremer
    Kasinostr. 3
    64293 Darmstadt
    Tel. 06151/272 322
  • ZiehDenHans
    danke, hatte mir sowas schon gedacht.
  • ylrebmiK
    Manchmal sind es 1€ Jobber,die brauch man aber nicht zu fragen ,denn oft haben sie keinen blassen Schimmer,da steht man selber besser in der Materie.Ist ebend bloß ,dass sie da sind.
  • siku
    Lieber temps-sur-temps,

    besten Dank für deinen ausführlichen Bericht über Ehrenämter. Nur an dieser Stelle finde ich ihn nicht zwingend notwendig.
    Hier sucht ein junger Mann, z.Zt. Zivi, einen Arbeitsplatz. Und dementsprechend habe ich reagiert.
    Ich kenne den Museumsbetrieb sehr wohl, würde aber eben jemanden der ca. 20 Jahre alt ist, mit Abitur?,nicht empfehlen sich als Museumsaufsicht zu bewerben. Das hat nichts mit Abwertung des Berufsstandes der Museumsaufsicht zu tun.

    Aber deine Reaktion ist hier irgenwie typisch, schreibt einer etwas zum Thema, wird erst mal überlegt, wie man ihm ans Bein pinkeln kann. Hilfreicher wären da vielleicht Hinweise gewesen, wo sich "ZiehDenHans" bewerben kann und wie man eine "Mappe" angelegt.

    Gruß
    siku
  • ZiehDenHans
    Lieber temps-sur-temps,

    besten Dank für deinen ausführlichen Bericht über Ehrenämter. Nur an dieser Stelle finde ich ihn nicht zwingend notwendig.
    Hier sucht ein junger Mann, z.Zt. Zivi, einen Arbeitsplatz. Und dementsprechend habe ich reagiert.
    Ich kenne den Museumsbetrieb sehr wohl, würde aber eben jemanden der ca. 20 Jahre alt ist, mit Abitur?,nicht empfehlen sich als Museumsaufsicht zu bewerben. Das hat nichts mit Abwertung des Berufsstandes der Museumsaufsicht zu tun.

    Aber deine Reaktion ist hier irgenwie typisch, schreibt einer etwas zum Thema, wird erst mal überlegt, wie man ihm ans Bein pinkeln kann. Hilfreicher wären da vielleicht Hinweise gewesen, wo sich "ZiehDenHans" bewerben kann und wie man eine "Mappe" angelegt.

    Gruß
    siku


    Jo, wegen deiner PN, vielen Dank, aber ich habe den Artikel bereits selbst lesen können. Habe dir dennoch eine Nachricht geschrieben.
  • spmet-rus-spmet
    Mag sein das ich die Frage fehlinterpretiert habe.
    Habe sie eher als abwertend aufgefasst.
  • ZiehDenHans
    Mag sein das ich die Frage fehlinterpretiert habe.
    Habe sie eher als abwertend aufgefasst.


    Es war eine enrste Frage, wobei mir "Gerichtszeichner" noch keiner beantwortet hat ;)...
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Es war eine enrste Frage, wobei mir "Gerichtszeichner" noch keiner beantwortet hat ;)...
    Möglicherweise bin ich jetzt falsch informiert aber ich kenne "Gerichtszeichner" nur in England - aber für den Job muß man sehr viel "Draufhaben"
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