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  • Karikaturen

  • Michael L.
    Michael L. Karikaturen
    Habe hier etwas zum Nachdenken gefunden, was meiner Meinung nach gerade in dieses Forum passt
.

    🔗


    Was sagt ihr dazu?

    Gruß
    Michael
  • Erwin Moser
  • tsieGsanalsuR
    @michel, ich habe mir auch gedanken ĂŒber dieses thema gemacht, da ich im fernsehen die ausschreitungen gesehen habe.
    da muß ich winu recht geben !
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  • sekretaerinallahs
    na, nicht so schuechtern ...:)

    trance-x here ...

    🔗

    uebrigens: Mohammed gehoert keineswegs dem Islam. kleiner irrtum. er ist zunaechst mal eine kategorie in der realitaet, somit ebenfalls eine figur der zeitgeschichte, gehoert historikern genauso wie sonstigen wissenschaftlern, den medien, jedem menschen auf erden. der Islam hat hier keine deutungshoheit - masst sich aber eine an. bereits das ist ein schwerer eingriff in die meinungsfreiheit. jetzt bin ich beleidigt und erwarte eine entschuldigung ...

    im klartext: nur muslime unterliegen ihren islamischen regeln - andere nicht. es geht muslime schlicht nichts an, was andere ueber mohammed denken oder mit ihm machen - und wenn sie sich klorollen mit mohammedkoepfen ausdrucken.

    im uebrigen outet jeder moslem, der beleidigt ist, ausser ein massives demokratie- und aufklaerungsdefizit, automatisch auch seinen unglauben - er beluegt sich und andere. gerade echter glaube besticht dadurch, dass er nicht vom denken und tun anderer abhaengt. offenkundig fallen muslime auf den selben unsinn rein wie es dereinst christen taten ...

    wie der islamistische muell die pressefreiheit in deutschland/europa unterwandert: http:⁄⁄ http://www.gegenstimme.net⁄2006⁄01⁄17⁄rasmussen-ist-angepisst

    frankreich: weil man ueber die jahre permanent diesen faschistoiden strukturen nachgegeben hat, haben sich in so einigen schulen in frankreich inzwischen getrennte toiletten fuer glaeubige und unglaeubige durchgesetzt. und es geht weiter: jetzt werden teilweise zeichnungen beim geometrieunterricht verweigert ...

    und wohlgemerkt: islamisten arbeiten munter mit nazis und globalisierungsgegnern zusammen. alle taeterideologien, die die meisten diktaturen, unterdrueckung, intoleranz und armut auf dem planeten fabriziert haben. wie gehabt ... der ausdruck "islamphobie" entspricht einer islamisierungsstrategie, den globalisierungsgegner mit islamisten durchsetzen wollen, um ihn rechtlich zu fixieren. in belgien ist es fast schon gelungen. gelingt es, liesse sich ab dem zeitpunkt nahezu nichts mehr kritisieren.

    auch naive globalisierungsgegner ohne peil sind mittaeter! - vom aspekt des aberglaubens ueber den boesen neoliberalismus will ich mich gar nicht erst auslassen ... das erledigt fuehrer Chavez im laufe der zeit. auch die duemmsten werden irgendwann peilen, dass da keine sozialistische utopie draus wird :) ...
  • trance-x
    trance-x mohammed
    ich stimme dem beitrag zu.
    da hab ich wirklich recht :)

    von nix kommt nix. die stereotypen in den vorstaedten von paris, im nahen osten etc. stammen vor allem von linken/globalisierungsgegnern aus europa, von nazis und islamisten, frueher wie auch heute ... so haben sich antisemitismus, antiaufklaerung, antiwestliche ressentiments verbreitet ... globalisierungsgegner haben vor allem hass globalisiert ... daher klingt der ganze schrotthaufen auch gleich. von nix kommt nix ...

    diese "westen/taeter/boese, rest/gut/opfer"-stereotype basiert im uebrigen auf derlei transportierte kommunikative meme - mit realitaet hat das wenig zu tun. es ist ist ebenfalls eine freie radikale antikapitalistische floskel, die durch die welt cruised. in der wirklichen realitaet haengt armut nicht vom boesen westen ab, sondern vor allem von veralteten denk- und handlungsgewohnheiten, die einem fortschritt entgegenstehen. der islam waere so ein beispiel. egal in welchem ranking, islamische laender schneiden von allen weltreligioes getuenchten bei weitem am schlechten ab. das gilt auch fuer bildung, kreativitaet, wissenschaftlichen fortschritt, armut und und und ... konkurrenz auf den unteren plaetzen bieten bestenfalls noch sozialistische laender - jaja, aha aha ... ideologen unter sich ...

    unnoetig zu erwaehnen, dass derlei strukturen kein interesse daran hatten, echte meinungsfreiheit zu vertreten ... ganz im gegenteil ... im uebrigen kann auch eigentlich auch laengst jeder wissen, dass auch vertreter von attac an uebergriffen auf juden in frankreich, holland und belgien beteiligt waren ... wer sich schon immer fragte, ob er seinerzeit auf die NSDAP reingefallen waere, findet hier seine antwort ... so funktioniert das ... jeder denkt, er waere der gute, kaum einer denkt mit ...

    🔗


    Die Hisbollah ruft und alle kommen
    Antiglobalisierungskonferenz in Beirut
    von Thomas von der Osten-Sacken

    Lange Zeit erklĂ€rten so genannte Globalisierungsgegner, sprach man sie auf ihre ideologische NĂ€he zu radikalen Islamisten und anderen Faschisten an, sie seien fĂŒr Frieden und die Selbstbestimmung unterdrĂŒckter Völker, lehnten Gewalt und Judenhass aber ab.


    Unglaubhaft waren diese Äußerungen schon immer, schmĂŒckten Fahnen der Hamas, Hisbollah und des baathistischen Irak bislang noch jede Demonstration gegen Krieg und Globalisierung, die in den vergangenen fĂŒnf Jahren stattgefunden hat. Also unterzogen Kritiker der Bewegung sich lange der unangenehmen MĂŒhe anhand der unzĂ€hligen "globalisierungskritischen" Pamphlete und Aufrufe, Attac und Konsorten nachzuweisen, dass sie weitgehend antisemitische Stereotype bedienen, wo sie nicht offen antisemitisch sind, ihr Antikapitalismus weit mehr an Mussolini oder Strasser erinnert als an Marx und versuchten sie zu ĂŒberzeugen, dass mit Islamisten gemeinsam emanzipatorische Ziele per se nicht erreichbar sind.
    Statt auf diese meist behutsam vorgetragene Kritik zu reagieren, islamisierte und radikalisierte sich die Bewegung von Monat zu Monat mehr. Der „Euro-Islamist“ Tariq Ramadan war gerne gesehener Gast auf dem Pariser Sozialforum, in Bombay erklĂ€rte die linke Vorzeigeinderin Arundhati Roy vor einem gebannt lauschenden Publikum, in dem sich auch eine Delegation von Islamisten aus Kaschmir befand, dass „wir alle“ nun zum „irakischen Widerstand“ werden mĂŒssten, mit „Widerstand“ gemeint waren die Terrortrupps von Abu Musab al-Zarqawi oder jene „Helfer der Sunna“, die kĂŒrzlich zwölf Nepalesen exekutierten und stolz verlautbarten, sie hĂ€tte „Allahs Gesetz befolgt und unglĂ€ubige Buddhisten getötet, die gekommen sind, um den Christen und Juden zu dienen“.

    Offene SolidaritĂ€t mit den Banden, die im Zentralirak Suicide Bombings durchfĂŒhren, Ölpipelines in die Luft sprengen und Zivilisten entfĂŒhren, um sie dann medienwirksam vor laufender Kamera zu schlachten, wird in der Szene lĂ€ngst so offen gefordert und geĂŒbt, wie man sich der "Befreiung" PalĂ€stinas verschrieben hat. Denn wie manisch treibt der „Kampf gegen die Besatzung in PalĂ€stina und Irak“ die Bewegung um.

    Auf einer von einem ehemaligen PDS Mitglied betriebenen „Widerstandsseite“ (http://www.iraq-news-net.de) etwa wird die Freilassung des „Genossen Saddam Hussein“ in einem Atemzug mit der Zerstörung Israels gefordert.

    So verwundert es kaum, dass mehr als zweihundert Organisationen aus dem Umfeld der Antiglobalisierungs- und Friedensbewegung am Wochenende des 18. und 19. September nach Beirut reisen, um unter sich dort ĂŒber die Frage “Where Next for the Global Anti-War and Anti- Globalization Movements?” und eine StĂ€rkung der „weltweiten Bewegung gegen Krieg und Besatzung“ auszutauschen.

    Offizielle Gastgeber der Konferenz sind die Hisbollah, die Libanesische Kommunistische Partei und weitere „sĂ€kulare und islamische Organisationen.“ Ihr Kommen zugesagt haben unzĂ€hlige andere Islamisten, aber auch die Fatah Bewegung Yassir Arafats und die diversen „Befreiungsfronten“ PalĂ€stinas. FĂŒr sie ist die Konferenz eine willkommene Gelegenheit die Kooperation zwischen Islamisten und Panarabisten, wie sie in den PalĂ€stinensergebieten und im Irak lĂ€ngst stattfindet zu intensivieren. Wie in Israel Al Aqsa Brigaden und Hamas abwechselnd israelische Busse in die Luft sprengen, so kĂ€mpfen auch im Irak Baathisten und Djihadisten Seite an Seite.

    Kommen zur Konferenz werden unter anderem die Vertreter von Attac Japan, der Schweiz und Norwegens ebenso wie das Österreichische Sozialforum und Vertreter der Zeitschrift „Suedwind“. Die Teilnehmerliste list sich wie das aus der Konferenz gegen Rassismus in Durban, die dann eine zur Verteufelung des Judentums und Israels wurde, schon bekannte „Who is Who“ der Globalisierungsgegner.

    So offen wie schon zuvor die deutsche Friedrich Ebert Stiftung kollaboriert nun im Libanon die Antiglobalisierungsbewegung mit der Hisbollah, die nicht nur zu Suicide Bombings aufruft, sondern deren Sattelitenkanal offene antisemitische Hetze verbreitet und die "Protokolle der Weisen von Zion" erst kĂŒrzlich als Fernsehfilm ausstrahlte.

    Das BĂŒndnis also scheint perfekt, die Antiglobalisierungsbewegung an ihrem Ziel angekommen: Seite an Seite mit irakischen und palĂ€stinensischen Terroristen kĂ€mpft sie fĂŒr Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Welt, die offenbar einzig erreichbar sind, in dem man Israel zerstört und den Irak in ein von salafitischen Klerikern, khomenistischen Hetzern und Baathisten beherrschtes Chaos verwandelt.

    Solange nicht namhafte Teile der Antiglobalisierungsbewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz sich öffentlich, deutlich und nachhaltig von dieser Kollaboration mit radikalen Islamisten distanzieren, muss davon ausgegangen werden, dass sie diese Zusammenarbeit gutheißen. Sollte eine solche Distanzierung, ausbleiben kann kĂŒnftig niemand ernsthaft mehr behaupten, die Antiglobalisierungsbewegung hĂ€tte sich nicht in offene Komplizenschaft mit islamistischen Terroristen begeben. Eine solche Distanzierung mĂŒsste sich natĂŒrlich substantiell unterscheiden von in der Vergangenheit abgegebenen mĂŒden Entschuldigungen, die in der Regel auf Ă€ußeren Druck Sprecher von Attac immer dann abgeben, wenn Mitglieder des Netzwerkes dabei ertappt wurden Antisemitisches zum Besten gegeben zu haben.

    Sollte die Konferenz, und davon ist auszugehen, allerdings ohne solchen Widerspruch stattfinden, bleiben Attac in Zukunft wenigstens jene peinlichen Seminare zum Thema erspart, auf denen immer wieder beteuert wird, man sei und könne gar nicht antisemitisch sein. Wer einer Einladung der Hisbollah folgt ist es.

    Uns dagegen bleibt erspart, weiter der Antiglobalisierungsbewegung nachzuweisen, dass ihre Ziele von denen der Hisbollah und Hamas sich in allen wichtigen Punkten signifikant nicht unterschieden.
  • xer
    das ist ein ziemlich engstirniger und kurzsichtiger mißt den du da verzapfst.
    natĂŒrlch gehört mohammed niemandem, genauso wenig wie andere menschen etwa hitler, gandhi oder marilyn monroe.
    darum geht es hier auch nicht, aber das scheinst du holzkopf nicht zu erkennen.
    es geht hier in erster linie (aber natĂŒrlich nicht nur) um gegenseitigen respekt und so etwas wie moral. kannst du damit was anfangen?
    wenn wir so mit anderen menschen ihren kulturen, brÀuchen und relligionen umgehen, was erwarten wir dann wie sie mit uns umgehen?
    so etwas zieht sich durch wie ein roter faden druch alle bereiche des menschlichen daseins.
    wenn wir das nicht erkennen, was unterscheidtet uns dann von irgendwelchen terrorristen, mördern, vergewaltigern und anderen verbrechern?
    auch sie achten nichts und niemanden und haben vor niemandem respekt, moralische werte sind ihnen fremd.
    bist du auch so einer sekretaerinallahs-x???
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    engstirnig rex viel zu sanft - dumm passt da besser - einerseits ĂŒber alles und jeden herziehen - alles in stereotypen packen - stereotypen mit stereotypen erklĂ€ren - sich davon abgrenzen aber gleichzeit sein kapitalglaube, der hier auch sehr stereotyp anmutet, heraushĂ€ngen - kurz um: zu kurz und zu eindimensional gedacht - typischer tenor der springermedien und sonstigen meinungsmachern .)

    "in der wirklichen realitaet" wahnsinns wortgruppe WoW
    Signature
  • iracsa
    Genau, war ja sowieso schon immer klar, dass die Meinung der Titanic-Macher durch Springermedien gemacht wird. Böse.

    EDIT: was ich wirklich witzig finde, ist dass diese Springermedien / Bildleser Argument wirklich in jedem Forum zu wirklich frĂŒher oder spĂ€ter kommt. Goldene Regel: Wer zuerst damit kommt, der hat gewonnen:-)
  • lleiret
    Da das Thema hierzunetz mal aufgegriffen wird, möchte ich auch ein paar Worte dazu verlieren. Den kritisch zu beÀugenden Hauptaspekt in dieser Auseinandersetzung sehe ich in der unkritischen und oftmals kontextfreien Reflektion der öffentlichen Moral bzw. der öffentlichen Meinungsmache, welche vom Medienapparat in teilweise heuchlerischer Weise innerhalb der momentanen Debatte funktionalisiert wird. Welche Aspekte sind es, die westlich in diesem Kontext in den Vordergrund geschoben werden?

    -Ein Kampf der Kulturen wird sehnlichst heraufbeschworen. (Das medienwirksame Motto „Kampf der Kulturen“ hörte man so nicht etwa bei dem Irakkrieg eines sich Kreuzzugspolemik bedienenden ChristenBush, nicht innerhalb einer EU-Beitrittsdebatte bzgl. der TĂŒrkei, nicht bei einem Krieg in Afghanistan (der durch die Jagd eines Mannes primĂ€r inszeniert wurde), wird man so auch bestimmt nicht in Zukunft in Kriegen z.B. in Iran hören).

    - Der Kampf der Kulturen wird hier also zum Einen in den Vordergrund geschoben. Wieso dieses? Weil wir zum einen einen Kulturraum, der die AufklĂ€rung sein eigen nennt von einem anderen, der unsĂ€kularisiert diesen Prozess nicht durchschritten hat, schon pĂ€ssig polarisieren können? Die AufklĂ€rung brachte „uns“ mitunter die Trennung von Staat und Kirche, die Meinungs- und andere Freiheiten. Fazit wenig spĂ€ter – die Medien wurden im Verlauf der Jahrhunderte durch entweder staatliche oder industrielle / markwirtschaftlich handelnde Machtorgane instrumentalisiert, um Meinung zu manipulieren. Ob es sich hierbei um Nazipropaganda, die einkalkuliert falsche Berichterstattung einer Bildzeitung, die moderne Kriegsberichterstattung (und ich meine nicht nur in den USA), das Agendasetting oder Spindoktoring handelt – wo ist die Meinungsfreiheit als auch medienseits verwirklichende Infrastruktur? Selbst die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten seien kritisch beĂ€ugt, betrachtet man sich die AnnĂ€herung (im Bezug auf Berichterstattung etc.) an die Privaten sowie das schlecht funktionierende System der RundfunkrĂ€te (denen oft vorgeworfen wird, unter Einfluss von Parteien oder Lobbyisten zu stehen). Ein weiteres Beispiel fĂŒr die Manipulation der Informationsfreiheit, welche eine essentielle Grundlage fĂŒr die freie Meinungsbildung ist, sind auch Ambitionen zur Zensuren im Internet (und anderen Medien), bspw. von der Bezirksregierung DĂŒsseldorf etc..

    Die momentane Diskussion wirft also auch ein Licht auf den Wert, den der Westen sich hier zugute hĂ€lt – die Meinungsfreiheit. Doch dieses Banner der Legitimation, welches wir stolzen Hauptes in den Kampf der Kulturen fĂŒhren, ist durchaus nur ein Symbol, um die Masse zu einen. Hinzu kommt der böse Mann mit Bart, der hinter den Grenzen des freien Westens nur darauf wartet, uns einen Sarazenen-SĂ€bel in die kultivierten Eingeweide zu rammen. Gerade wir mĂŒssten es eigentlich besser wissen, wie es funktioniert Feindbilder aufzubauen. Gab es da nicht hakennasige Darstellungen des Juden oder andere im Bezug auf den Bolschewiken oder oder oder
. ? Doch auf jedem zweiten Titelblatt schaut Dir ein erzĂŒrnter, Hass erfĂŒllter Bart ins Gesicht, der uns glattrasierte BWLer doch ach so sehr Ă€ngstigt.
    Kurzum, die Mittel, welche sich die Berichterstattung hierzulande hĂ€ufig bedient, sind stumpfsinnig, scheinen sich aber verkaufen zu lassen. Das widerum wirft ein aufschlussreiches Licht auf den Stand der Dinge im Bezug auf das Reflektionsniveau der Öffentlichkeit, welche sich durch Meinungs- und Informationsfreiheit begrĂŒndet sieht.

    (FĂŒhre die Sache vielleicht spĂ€ter noch was weiter aus, mal sehen
. Soviel aber bis jetzt)
  • spmet-rus-spmet
    @rex.

    Respekt ist keine Einbahnstraße.
    Demokratisierung und Meinungsfreiheit tun mitunter weh.
    Wir EuropĂ€er mussten im Vergangenen Jahrhundert zwei blutige Lernprozesse in Sachen gesellschaftlicher Demokratisierung erleben, die uns an den Rand einer Steinzeit- Gesellschaft zurĂŒckkatapultiert hat.
    Die Demokratie und Meinungsfreiheit steht trotz all dieser Erfahrungen immer noch auf tönernen FĂŒĂŸen.
    Ein Ausverkauf unseres FreiheitsverstĂ€ndnisses in Hinblich auf diese fanatischen Mulhas mĂŒssen wir gemeinsam bekĂ€mpfen und uns diesen Ideologien entgegenstemmen.
    Unsere Wertegesellschaft mit all ihren Vor und Nachteilen ist es Wert gegen diese Übergriffe verteidigt zu werden.
    Es ging bei diesen Auseinandersetzungen nie um irgendwelche Karikaturen. Es geht um Kulturen und deren HintergrĂŒnde und die Herrschaft der Ideologien.
    Und es geht um Versagen, Versagen der Politik in unseren und deren LĂ€nder.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    die nazis brauchten den untermenschen
    die christen die heiden
    die weissen die neger
    die dampfmaschine das opium
    der osten den machiavelli
    der westen den lenin
    der europÀer den moslem mit bombe
    der araber die frauen ohne kopftuch
    Signature
  • xer
    kater du tauchst immer zu falschen zeit am falschen ort auf...
    aber dafĂŒr immer mit dem falschen zitat!
    sach mal mein lieber, du scheinst es mit deinem motto wirklich ernst zu meinen, oder?

    das schon mal vorab
  • xer
    Sach mal Tempi, hast du eigentlich den Beitrag von Mister Teriell gelesen?
    Was laberst du da von
    "Demokratisierung und Meinungsfreiheit tun mitunter weh"
    Du meinst so weh wie die Demokratisierung Afghanistans???
    Oder so wie die Judenverfolgung?
    Oder die KreuzzĂŒge?
    Junge dein Verstand scheint in irgendeinem falschen Film stehen geblieben zu sein.
    Wach werden wÀre da mal angesagt

    >> Wir EuropĂ€er mussten im Vergangenen Jahrhundert zwei blutige Lernprozesse in Sachen gesellschaftlicher Demokratisierung erleben, die uns an den Rand einer Steinzeit- Gesellschaft zurĂŒckkatapultiert hat. <

    Nicht drumherum reden!
    Sachlich werden!!!
    Was zum Teufel sind "zwei blutige Lernprozesse <b>in Sachen gesellschaftlicher Demokratisierung</b>"???

    Oh Temp, je weiter ich deinen Text lese, um so mehr gebe ich es auf mit dir darĂŒber zu diskutieren.
    Es scheint mir als gehen unsere Meinungen zu sehr auseinander als dass man sich irgendwann mal einig werden könnte.

    Nur noch so viel:

    "Unsere Wertegesellschaft mit all ihren Vor und Nachteilen ist es Wert gegen diese Übergriffe verteidigt zu werden"

    U N S E R E Wertegesellschaft ist es Wert verteidigt zu werden
    Ach U N S E R E <b>Werte</b>.gesellschaft ist es also Wert.
    Eine andere Gesellschaft bzw. deren Werte sind es etwa nicht???

    Na ja, wie dem auch sei.
    Es scheint mir Sinn und Zwecklos.

    Ich gebe fĂŒrÂŽs Erste auf
    :-(
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    @ richtig, temps-sur-temps,
    tatsÀchlich aber:
    Much Ado About Nothing.
    H.
    Nachtrag:
    oder:
    mit Genuß untergehen.
    Das gab es bei einigen Kulturen schon.
    Willkommen im Club.
    Erstaunlich nur dass immer die höherstehenden Kulturen den kraftvolleren, entwicklungsmĂ€ĂŸig niederen, Kulturen nachgegeben haben. Angst vor Gewalt/Denkfaulheit? Ergeben wir uns, aus Bequemlichkeit.
  • lleiret
    die nazis brauchten den untermenschen
    die christen die heiden
    die weissen die neger
    die dampfmaschine das opium
    der osten den machiavelli
    der westen den lenin
    der europÀer den moslem mit bombe
    der araber die frauen ohne kopftuch


    ich glaube, wenn hier wirklich ĂŒbers thema diskutiert werden soll (was sich erst noch zeigen muss), dann ist so eine nicht minder polemische verallgemeinerung der sachlage wenig hilfreich... aber da du ja hier keinen anspruch auf soziologischen durchblick deinerseits verlauten liessest, ist es auch wurscht. Wie deine Skizze von "der Automatentheorie" aber ja vermuten lĂ€ĂŸt, kennst du ZustandsĂŒbergangsgraphen etc. die ganze Schaltwerkssache eben und sicher auch sogar noch das pumpinglemma, aber was ich meine - es ist zwar ja ne nette sache, 1 - 2 antagonisten kontextlos aufzĂ€hlen zu können (wovon ja dann doch die meisten protagonisten weiss, euröpĂ€isch, christlich... wie auch immer waren), aber ich glaube wirklich, dass auch unter den kĂŒnstlern oder zumindest produzierenden dieser zeit ein gewisser diskurs mit einer bereitschaft zur positionierung der heutigen gesellschaften im bezug auf wertesysteme, normen, normativer kommunikation usw. einher gehen sollte. pressepolemik hilft also kaum weiter.

    Im Bezug auf temps-sur-temps Rede zum allseitigen Respekt - eben dieser sollte auch bedeuten, zu wissen, dass andere gesellschaftsrĂ€ume andere phasen der entwicklung durchlaufen haben und die welt nicht nur auf unsere breiten konzentriert betrachten; dass die weltkriege und us-imitierte sichtweise uns (sagen wir mal ĂŒberschwenglich europa) nicht nur weltweites ansehen eingebracht haben, sollte ohnehin klar sein. Im Bezug auf Respekt hast Du offensichtlich eine interessante Sichtweise, zumal wenn es dann heisst "Ein Ausverkauf unseres FreiheitsverstĂ€ndnisses in Hinblich auf diese fanatischen Mulhas mĂŒssen wir gemeinsam bekĂ€mpfen und uns diesen Ideologien entgegenstemmen.". Aber wie meinte da eben noch der, wie heisst er - ratzekater? : "der europĂ€er den moslem mit bombe" Den brauchst Du scheinbar auch, um hier kulturell-christliche NĂ€chstenliebe und vor allem ja "Respekt" zu praktizieren... Ich sehe hier schlicht die prominenten Medienkonzerne zitiert, fĂŒr die ein Krieg der Kulturen schon das Einkommen von morgen darstellt und deren plakative Bildsprache wenig mit Respekt und vor allem wenig mit AufklĂ€rung (so auch Infformations- und Meinungsfreiheit) zu tun hat. Das mitunter VernĂŒnftigste, was in den letzten Tagen zu lesen war, stand bei der welt (online) und war ein Interview mit GĂŒnther Grass, die Schlagzeile hiess "Kein Kampf der Kulturen, sondern zweier Un-Kulturen".
  • spmet-rus-spmet
    Mag sein das das ein Kampf zweier UNkulturen ist.
    Wie gesagt, Toleranz darf keine Einbahnstrasse sein.

    Wer in mein Wohnzimmer kommt, sollte mein Hausrecht respektieren.
  • lleiret
    Und was glaubst Du an welches Wohnzimmer der Karikatur-Wettbewerb gerichtet war?
  • spmet-rus-spmet
    Das ist eine gute Frage, wenn wir nicht alle wĂŒssten das es nicht um Karikaturen einer drittklassigen DĂ€nischen Zeitung mit dem Auflagepotenzial unter zwanzigtausend geht.
    Oder redest du von diesem thread.
    Wen iteressiert denn die Meinung von "KĂŒnstlern".
  • lleiret
    wie wenig das widerum bedeutet, hat man schließlich gesehen. spiegel oder die faz könnten sich aufgrund so etwas ohnehin nicht erlauben, da sie stĂ€ndig um das image in der mitte (nicht um rechts) kĂ€mpfen mĂŒssen
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    @teriell
    "1 - 2 antagonisten kontextlos aufzÀhlen zu können"
    wenn du meinst das dem ein zusammenhang fehlt - was verstehst du nicht?
    es sind idiologien /metapher fĂŒr idologien, die etwas brauchten/missbrauchten um sich selbst zurechtfertigen. kann die liste gern verlĂ€ngern

    @rex ja es erschreckt mich eine gewissen unsachlichkeit in dieser diskussion die wenn es so weiter geht zum krieg fĂŒhrt -
    ist aber egal

    da zwar die friedenzeiten in lokalen teilen der erde lĂ€nger werden (zeitraum der betrachtung 4000jahre) aber die entladungen um so heftiger - da wertesystem/gesellschaftssystem immer gefĂŒhle unterdrĂŒcken, die nach erreichen des schwellwerts das gefĂ€ss zum platzen bringen bis sich ein neues geformt hat - und gerade weil es unterschiedliche entwicklungen gibt (mit hinblick auf globale effekte) sollten man sich in diesem fall anders verhalten (allein aus unseren erfahrungen) - leider ist es scheinbar doch nur utopie. d.h. die verĂ€nderung findet im inneren statt und sollte da stattfinden und nicht von aussen - sprich ein system erledigt sich von innen und nicht von aussen
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