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  • Reisslack wie anwenden?

  • Brigitte
    Brigitte Reisslack wie anwenden?
    Hallo, wer hat schon einmal Reißlack oder ähnliches
    probiert um so gerissene Strukturen zu bekommen.
    Bei boesner erklärte man mir, es gibt da zwar so etwas aber es ist sehr schwer einen Effekt zu bekommen. Hat jemand Erfahrung damit?? Wie benutzt man
    so etwas. Bin für jeden Tipp dankbar. Nehme die Farben
    immer ohne Verdünnung.

    LG Biggi01
  • Isabelle Zacher-Finet
    Isabelle Zacher-Finet
    Hallo Biggi...

    Das was man Dir bei Boesner sagte stimmt nur bedingt.
    Es kommt darauf an, was Du machen möchtest, denn es gibt zwei verschiedene Arten von "Reißlacken"/ "Techniken".
    1) Eine Hintergrundfarbe wird aufgetragen ( die Farbe, die später in den Rissen zu sehen sein soll ), die muss trocknen. Dann trägst Du Reißlack/ Krakeliermedium auf und lässt das auch trocknen. Nun nimmst Du Deine Vordergrundfarbe und trägst diese zügig auf die Leinwand auf, mit dem Pinsel, mit dem Schwamm, wie Du möchtest. Wichtig hierbei ist, dass Du nicht mehrfach über ein und die gleiche Stelle pinseln solltest, da du den Effekt sonst wieder zerstörst ( vielleciht war das gemeint mit "schwierig" ).
    Je dicker Du die Schicht Reißlack aufgetragen hast, umso dicker erscheinen die Risse, je dünner, umso dezenter. Mit der Richtung der Pinselzüge bei der Vordergrundfarbe kannst Du auch ein wenig die Risse beinflussen- fang ma aber erstmal an. Das Experimentieren kommt von alleine.
    Natürlich ist es auch möglich, den Reißlack nur an einigen Stelen aufzutragen und wenn er getrocknet ist, die Leinwand komplett zu übermalen. Dann reißt die Farbe nur, wo der Lack drunter ist. Zum Vorschein wird immer die Farbe kommen, die darunter liegt.
    2) Es gibt ein zweiteiliges System, was eine klare Rißßschicht erzeugt über bereits fertig gestalteten Gemälden. Zum Beispiel hast Du eine Landschaft gemalt und möchtest, dass die jetzt ein "gealtertes Aussehen" erhält. Dann wird die erste Schicht Lack aufgetragen. Ist diese Schicht getrocknet, trägst Du den zweiten Lack auf. Während dem Trocknungsprozess entstehen Risse, die noch kaum zu sehen sind, da Du ja mit zwei Klarlacken gearbeitet hast. Wenn die ganze Sache dann trocken ist, reibst Du dunkle Ölfarbe oder Flüssigbitumen in die Risse, wodurch sie dunkler werden. Allerdings ist das die schwierigere Variante da hier die Reißlacke von Firma zu Firma unterschiedlich reagieren und man für jeden Schritt den richtigen Trocknungszeitpunkt abpassen muss.

    Sowohl das eine als auch das andere Mittel erhälst Du wohl eher im Hobbybereich als im Künstlerbedarf. Frag mal im Bastelgeschäft oder schau unter vbs-versand.de nach Krakelierlack/ - medium.

    So, ich hoffe, das hilft Dir weiter.
    Liebe Grüße und viel Erfolg,

    Icke
  • Brigitte
    Brigitte
    Hallo Icke,
    vielen Dank für deine Hilfe und gute Erklärung.
    Ich werds auf jeden Fall mal probieren.

    LG Biggi01
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