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  • Was ist KUNST?

  • xer
    oh russi, hier sind doch noch kinder an bord!
  • trebeM
    is nicht so schlimm rex. im schlimmsten fall bekommen die dann gefühle und sind dann künstler :-)))
  • spmet-rus-spmet
    Vorgestern war ich beim Urologen, so ne Männergeschichte, bin ich jetzt auch Künstler.
    Ich meine wegen der Vaseline und den Handschuhen.
    Ich hatte Stunden später noch "Gefühle".
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  • trebeM
    *kicher*
  • xer
    >> im schlimmsten fall bekommen die dann gefühle und sind dann künstler :-)))


    :))))))))))))))))))
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    mein wehrter herr rex, sie sind ein erbsenzähler der fixiert aufs wort ist - nagut dann zerlege ich ihnen diese assoziation weiter bis es ihre nervenenden erreicht, die dies dann konsumieren können. :)

    der prozess(künstlerisch=k) ist rekursiv zusehen also nicht der prozess(handwerk=h) des täglichen automatischen tun (wobei dies auch nicht stimmt** - dient nur zur unterscheidung) es geht um den prozess(k) den man als betrachter spürrt beim betrachten (ein pflasterer der sein pflaster seit seiner lehre so legt wie er es gelernt hat hat in seinem prozess(h) nichts künstlerisches also ist er in diesem part auch kein künstler und das was rauskommt keine kunst sondern handwerk - nehmen wir hypotetisch an dieser mensch verliebt sich, ist verträumt bei der arbeit man beobachtet ihn verwickelt ihn zum beispiel noch in eine gespräch und über dieses ganz tun fängt er an seine alten bewegungsmuster zu durchbrechen und er fängt an die feste prozesskette(h) zu druchbrechen - und man steht zum schluss da, betrachtet sein gepflasterten weg und muss feststellen da steckt was von ihm drin ein teil, der prozess(k) ist erkennbar - ein schritt weiter - nehmen wir an der handwerker reflektiert das - findet gefallen daran und entwickelt aufbauen auf diesen prozess(k) dies weiter dann ist zu seinem altem tun etwas künstlerisches hinzugekommen die ihn wiederum von seinen kollegen unterscheidet. wiederum kann ein kollege von ihm allein erziehender vater sein der am tag 10h arbeitet und es trotzdem hinbekommt seinen kindern ein guter vater zusein (völlig subjektives empfinden) also hat er da was künstlerisches (man sagt auch lebenskünstler) usw

    wohlgemerkt bezweifel ich das dies den gesamten kunstbegriff umspannt - es ist unvollständig

    **"es ist ein teil in einem der in einem prozess die führung übernimmt - bewusst oder unbewusst" der widerspruch zum gesagten daher "dient nur als unterscheidung"


    so rex zurück zu deiner verallgemeinerung:
    ">> ich glaube, dass ein Handwerker, eine Krankenschwester, oder wie auch immer, immer dann Kunst "herstellt" wenn er während seines Tuns eine gewisse Intensität spürt. Also Leidenschaft, Wut, Hingabe, Versenkung. Und dieses in das "Werk" einfließen läßt<

    oh mann leute, was labert ihr denn da? "

    wen meinst du neben zmaus noch oder warum benutzt du plural?

    jeder kann ein künstler sein unabhängig von dem wie er sich selber definiert/wahrnimmt

    also rex lass dich mal auf was ein anstatt an der oberfläche zukratzen - es lohn sich
    Signature
  • xer
    >> mein wehrter herr rex, sie sind ein erbsenzähler der fixiert aufs wort ist<

    nein
    ich will´s wissen
    das ist alles

    scheisse labern tun hier zu viele als dass man sich damit zufrieden geben kann

    dem anderen text von dir werde ich mich gerne morgen widmen, heute bin ich schlicht zu ausgelaugt
  • suomynonA
    eine erbsensuppe
    zwei kunstnetter, die rex erbsenzähler nennen
    drei fürze in den wind
    vier kunst-möhren vor die esel-schnauze
  • xer
    [gelöscht admin]
  • suomynonA
    [für die Diskussion unrelevant, gelöscht, admin]
  • zmaus
    zmaus
    Oh ja, super! Statt anderslautende Meinungen mal sachlich zu hinterfragen und etwas auszudiskutieren, fällt man lieber auf Beleidungsniveau herab.
    Signature
  • suomynonA
    hab hier was gefunden, ein Bild:
    "Die Kunstexperten"

    🔗

    soll bitte nicht beleidigend wirken!
  • suomynonA
    [unwahr+provokation, gelöscht, admin]
  • suomynonA
    ich improvisier so gern, meb!

    hier spielt die musik! rex spielt leider fürchterliche soli-einlagen auf seiner posaune, die keiner hören will.

    that's pure free jazz!
  • spmet-rus-spmet
    Ham mers jetzt, wenn die Scheiße mit den Beleidigungen geklärt ist könnten wir jetzt weiter über Kunst reden.

    Hab da ne schöne Seite aufgetan: die man sich so schön genüsslich zu Gemüte führen kann.

    Wirre Sätze zur Kunst

    Einführung

    Wer mit Kunst zu tun hat, hat es schwer. Künstlerinnen und Künstler sollen Werke erklären, die sie eigentlich produziert haben, damit man sie anschaut. Statements werden ihnen abverlangt, die ihr Reflexionsvermögen häufig überfordern. Sie sollen über ihre Beweggründe sprechen, die sie meist selbst nicht kennen.

    Kunstkritiker stehen nicht weniger häufig vor Rätseln und Wirrnissen, sowohl bei der Betrachtung von Kunst als auch bei der Interpretation von Künstleraussagen. Es ist ein harter Beruf, der sich zwischen der faktenreichen Beschreibung von Gesehenem und der fantasievollen Konstruktion und Interpretation von Geheimnissen, Mythen und Legenden bewegt. Wer über Kunst sprechen und schreiben muss, ist nicht zu beneiden.

    Wir, die Leser, haben dafür um so mehr Vergnügen an verzwirbelten Sätzen und wirren Gedankengängen. Der unfreiwillige Humor gedanklicher und sprachlicher Kurzschlüsse tröstet uns über den tristen Alltag unseres Rezipientenlebens hinweg. Darf Kunst nicht auch Spaß machen? Selbst ist in trostlosen Zeiten wie diesen und obwohl der Kunstbetrieb »die größte Dichte an schlechter Laune« (Bogomir Ecker) bietet? Schlechter Laune, die sich in einer Ausstellungsbesprechung von Burkhasrd Müller in der Süddeutschen Zeitung vom 16.8.2003 wie folgt entlädt: »Ein Katalog liegt noch nicht vor. Zum Ersatz bekommt man ein paar geklammerte Blätter in die Hand gedrückt. Auch sie erfüllen jedenfalls ihren Zweck: Sie werfen den Deutungsmotor an, ohne den eine solche Ausstellung einfach nicht läuft, und stoßen die übliche kilometerlange Auspufffahne eines absolut unlesbaren Textes aus.«

    Man muss aber nicht nur Trübsal blasen, versprühen die Protagonisten des Kunstbetriebs doch in Text- und Redebeiträgen ein permanentes Feuerwerk meist unfreiwilliger, jedoch unterhaltsamster Komik. Vermutlich musste nicht einmal Robert Gernhardt seine dichterischen Fähigkeiten strapazieren, als er in »Glück Glanz Ruhm« den Vorwortschreiber Michael Pauseback mit dem Satz zitiert: »Das Material verlangt nach Sinnbedürfnis in sich selbst und nicht in seiner Illusion.« Auf solche wirren Sätze stößt man im Kunstbetrieb täglich.

    WIRRE SÄTZE ZUR KUNST sollen Trost und Labsal sein. Trost für all diejenigen, denen in ihrer professionellen Tätigkeit für, mit und in der Kunst schon wirre Sätze entschlüpften – sei es aus Not, sei es aus Verzweiflung. Labsal werden diese dann, wenn sich während der Lektüre ein leises Lächeln in den Mundwinkeln einnistet. Wenn es mitunter zu einem befreienden Lachen wird – um so besser.


    Mehr auf: Wirre Sätze zur Kunst.
  • siku
    "Wirre Sätze zur Kunst": aufgeklärt mit Klein Fritzchen Argumenten - zu billig ;-)
  • spmet-rus-spmet
    @siku
    Billig und belustigend.

    Man könnte ja damit anfangen die Einführungstexte der Kunstnetbenutzer auf deren Homepages mal abzuklopfen.
    Bin gespannt was da rauskommt.

    Mal ganz willkürlich ohne Namen zu nennen:


    Mein Motto: "Male alles was Dir lieb ist, denn dann erhalten die Dinge ihre Ewigkeit!"
    Das scheint ja noch ziemlich verständlich zu sein, wobei es mir ehrlichgesagt schon einige Bauchschmerzen bereitet. Was hat das für einen Sinn dem Liebsten die Ewigkeit zu geben. Soll ich jetzt nur noch Hundis , Katzies und Partneries malen. Oder wie male ich die Kunst die mir so am Herzen liegt?
    Oda meinen dreier BMW, meine Csayas und Tschabos?

    ther soul is the mother of painters
    Den Spruch find ich gut.
    Ah ja wenn die Seele die Mutter ist, wer ist dann der Vater?
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    :D:D:D ja temps der text kommt mir bekannt vor *kicher* sensibel und einfach *kicher*
    Signature
  • Andreas
    Andreas
    "Wirre Sätze zur Kunst"

    Da fällt mir das zwar etwas abgegriffene, aber immer gute (weil auf vielerlei Art deutbare) Zitat von Wittgenstein ein: ,,Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.''
    ***
    Sprache versagt ja auch hier und da, es gilt des Öfteren, andere (gewaltlose *g*) Arten von Sprachen zu finden, um das nicht transportfähige zu transportieren - das ist, als Beispiel Kunst, oder manchmal nur Schweigen an bestimmten Stellen, wo andere reden (würden).
    Das ist ja immerhin auch eine Herausforderung.
    ***
    Als junger Mensch, als ich noch Fernsehen guckte, war ich fasziniert von Gesprächen zwischen Alexander Kluge und Heiner Müller. Das kam immer spät abends. Ich habe kaum ein Wort verstanden, fand es teilweise lustig, aber dennoch hatte ich irgendeine Art Respekt, tief verborgene Grenze, die mich vor meiner beginnenden Oberflächlichkeit warnte; denn mein Gefühl schien mir sagen zu wollen: da sind zwei, die sich scheinbar wirklich verstehen, und ICH verstehe sie nicht; und die Kommunikation schien auch in den Pausen, zwischen den Sätzen nicht abzureißen, das war merkwürdig.
    ***
    Naja, vielleicht war auch alles nur gespielt, und ich ging ihnen auf den Leim; dann war es Kunst...
    (;

    LG
    dlM.
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