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  • "Menschenscheue" Künstler

  • 1141oiduts "Menschenscheue" Künstler
    Hallo,

    ich bin von meiner Persönlichkeit her sehr, wie soll ich sagen, zurückgezogen. Es ist ein Alptraum für mich, müsste ich jetzt irgendwo hingehen und mich anbiedern, ob ich mal da und da ausstellen darf - ein Graus ;-)

    Ich mag einfach nicht unter Menschen gehen - vor allem nicht, wo viele Menschenmassen sind.

    Drum fühle ich mich ja hier wohl ;-))

    Aber irgendwie, wenn man sein "Werk" mal "unters Volk" bringen will, tja, was macht man denn dann da?

    Klinkenputzen ist irgendwie superpeinlich - fällt wohl auch nur denen leicht, die richtig eine - im positiven Sinne - "große Klappe" haben, hab ich leider nicht.

    Wo könnte man, ich dann da seine Bilder an den Mann, die Frau bringen?

    Was startet ihr da, sofern es euch ähnlich geht, für Initiativen?

    Bin gespannt.

    Birgit
  • imihsas
    tja, gute frage,...wenn du ne passable antwort hast, sag mir bescheid... hehe..

    nein, glaub geht vielen so... setzt nicht eine ernsthafte kreative , künstlerische arbeit auch eine gewisse zurückgezogenheit vorraus?.. sonst wären viele künstler eher entertainer geworden... wenngleich die erfolgreichen künstler sicherlich eine hang zum exhibitionisten haben ...

    hihi...

    hab auch immer die krise leute anzusprechen, selbst wenn es leute sein könnten, die sich für meine arbeit interessieren... bin da völlig daneben... geh dann immer von meiner "nicht anbiedern wollen " position auf und projeziere sie auf mein gegenüber... urmühsamst... unnötig zu sagen, das bei solchen gesprächen nicht wirklich viel raus kommt... aaarrggghh...

    um meinem eigenen wahnsinn diesbezüglich herr zu werden, übe ich hier ein wenig komunikation, und konfliktbeweltigung... hihi...

    mal sehn ob das was hilft..

    lg
    sashimi
  • WlehcaR
    Geht mir auch so. Wenn ich eines hasse, dann ist es Anbiederei (bei Galerien oder potentiellen Käufern). Daher präsentiere ich meine Arbeiten lieber im Internet - nur, von nichts kommt nichts, daher - WENN man denn nun scharf drauf ist, auszustellen oder zu verkaufen, dann muss man sich schon wagen. Aber mir wäre es auch lieber, einen "Manager" zu haben, der die ganze Öffentlichkeitsarbeit regelt. Die Idee, mich hier bei Kunstnet einzutragen, hatte mein Mann. Er puscht mich sozusagen ein bisschen in die Öffentlichkeit, weil er meint, man soll die Bilder nicht zu Hause "verstecken" (nehmen ausserdem auch ne Menge Platz weg).
    Aber ich denke auch, dass es vielen so geht. Vor allem, weil man eben die Vermarktungsstrategien und das ganze kaufmännische Drumrum NICHT an der Uni lernt. Da steht man dann mit seinem Abschluss da, und es ist schwer was "unter's Volk" zu bringen.

    @sashimi: wie klappt es denn mit Artou? Kamen da schon Anfragen?

    LG
    Rachel
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  • Dana
    Dana
    Hallo,
    mir geht`s umgekehrt.
    Ich studiere zwar Kunst,aber habe keinen Drang auszustellen. Ich mache es in erster Reihe für mich selbst,und es ist ein Prozess, in dem ich mich selber kristalisieren und die Materie um mich herum besser kennen lehrnen will. Ich habe auch schon paar mal Gespräche geführt,wo mir Ausstelungen angebotten wurden. Ich habe die abgelehnt,weil ich noch dafür keine Interesse in mir endeckt habe meine Werke live zu zeigen. Die externe Anfragen kann ich locker ablehnen. Leider wurden von meiner Schule paar von meinen Werken zu Ausstellung nominiert, und da darf ich nicht Nein sagen, also muß ich mitmachen. In der Zeit auch beobachtete ich meine Studienkollegen, die den Ausstellungsdrang haben aber wurden zur Ausstellung nicht nominiert. Deren Endteuschung tat mir echt leid. Ich strebe nicht nach etwas,deswegen erlebe die Endteuschungen nicht. Was kommen soll,wird auch kommen. Aber wenn die Ausstellung jemanden glücklich machen sollte, dann muß man sich wagen, Zehne zu beisen, und durch ...von einem zu anderm gehen und fragen. Das ist keine Betlerei. Das ist die Realität sich selbst zu vermarkten. Das tuen viele und es ist nichts schlimmes, sondern eher normal.Was dabei wichtig ist,ist ein selbstbewuster,starker Auftritt. Nie und von keinem sich einschüchtern lassen. Das kann man sehr gut zuhause vom Spiegel lehrnen, fals man es noch nicht kann.
    Ich habe ein mal eine Ausstellung von einer unerfahrenen,jungen Künstlerin besucht,die sich alles autodidaktisch beigebracht hat. Die Bilder waren noch nicht ganz reif und ein geschultes Auge
    konnte schon paar Fehler rausfieschen.Die Bilder insgesammt waren aber gut. Ich habe mit der Künstlerin gesprochen und zu meiner Erstaunung höhre plötzlich, wie sie selber mich auf die paar Fehler in ihren Bildern anweist. Ich stand da sprachlos. Zum Schluß habe ich ihr nur ein Rat gegeben, entweder koriegiert sie die Bilder vorher, oder soll sie den Mund halten, und sich selber keinen Grab mit ihren Bemerkungen schaufeln. Die Kunstkenner werden selber sehen,was da nicht in ordnung ist,und die Leie interressiet es nicht, fals das Bild den gefahlen wird.
    Dana
    Signature
  • 1141oiduts Ich glaub, ich steh im Wald ...
    Zitat von DANA:
    ----------------
    Ich habe ein mal eine Ausstellung von einer unerfahrenen,jungen Künstlerin besucht,die sich alles autodidaktisch beigebracht hat. Die Bilder waren noch nicht ganz reif und ein geschultes Auge
    konnte schon paar Fehler rausfieschen.Die Bilder insgesammt waren aber gut. Ich habe mit der Künstlerin gesprochen und zu meiner Erstaunung höhre plötzlich, wie sie selber mich auf die paar Fehler in ihren Bildern anweist. Ich stand da sprachlos. Zum Schluß habe ich ihr nur ein Rat gegeben, entweder koriegiert sie die Bilder vorher, oder soll sie den Mund halten, und sich selber keinen Grab mit ihren Bemerkungen schaufeln. Die Kunstkenner werden selber sehen,was da nicht in ordnung ist,und die Leie interressiet es nicht, fals das Bild den gefahlen wird.
    -------------------

    Was sollen denn das für "Fehler" sein?
    Wer definiert, legt fest, was ein "Fehler" sein soll?

    Die Kunst ist doch frei - wer mag da sich erheben, was "falsch" ist?

    Ich glaub, ich steh im Wald ...

    Wie sehen die anderen das?

    Birgit
  • Dana
    Dana
    Hallo Birgit,
    na ja, Fehler.
    ich habe nicht geschrieben, dass sie realistisch des menschlichen Körper dar gestehlt hat. Fals man in der Sache nicht ganz geübt ist, sollte man die Finger weg, von öfentlichen Austellungen der Art realistischer Malerei, halten, weil der nichts ist den Menschen so vertraut als das. Da kann man schnell bei umgeüblten in der Materie die Fehler rausfieschen.Bei ihr srimmten die Schatierungen nicht ganz, die den Körper die nöttigen dreidimensionallen Wollumen weg nammen.
    Auser dem in anderen Bildern( die auch realistisch sein sollten)stimmte die Perspektive nicht gantz ( Milimeterkleine Unstimmigkeiten in der Entwernung und Schattirung einzehler Bildobiekte der dagestellter Landschaft). Bei einem (Abstrakte Darstellung des Gartens) war die Komposition verschoben und nicht ganz klar definiert.
    Leider ich kann Dir das nicht ganz erklären, sonnst mußte ich erst hier alle Prinzipien der allen Malereirichtungen erklären ( Umfang von wenigstens paar Büchern), die als Grundlagen bei verschiedenen Malereirichtungen dienen.
    Dana.
    Signature
  • 1141oiduts
    Hallo Dana,

    naja, ich bleibe der Meinung, das Kunst frei ist - denn wenn ich mir z.B. "Der Schrei" ansehe (und wer will das Werk als "fehlerhaft" aburteilen?!), dann glaub ich nicht, dass es dem Werk einen Abbruch tut, nur weil der Mensch - wie ich es in dem Bild sehe - real keinen solchen, sorry, "Außerirdischen-Wasserkopf" hat - soviel zum Thema "realistische Malerei mit Fehlern".

    Die wenigsten unserer "großen Künstler" übrigens, malen Menschen in richtigen Proportionen etc. - vielleicht sogar gewollt, weiß man's?

    Sowas stört mich überhaupt nicht.
    Manches Bild lebt sogar davon, dass es nicht perfekt ist (wer auch immer das definieren will, ohne sich selbst zu überschätzen), nicht proportional, realistisch ist - whatever.

    Es wäre ja schlimm, wenn man sich als Künstler in ein "Richtig-falsch"-SChema pressen lassen würde - wir sind FREI-schaffend, denke ich, nicht?

    Birgit
  • Dana
    Dana
    Ja Birgit,
    nun wenn ich das Bild als Realistisch vorstelle, dann muß es auch so sein, oder?. Wenn ich das Bild als Kubistisch dar stelle, muß es so auch sein, oder? Ich kann auch nicht ein manieristisches Still vorzeigen und sagen, dass das eine impresionistische oder expresionistische Darstellung von etwas ist, oder? Noch besser erklärt: Ich kann nicht ein völlig realistisches Bild mit z.B. einer Kanne drauf(so treu wie aus dem Foto rausgeschnitten) vorstellen und sagen, dass es völlige abstrakte darstellung der Kanne ist.
    Auser dem gibt noch viele Regeln in der Malerei, die berücksichtigt sein sollen.Werden sie nicht gelten, brauchen wir kaum etwas lernen, nachlesen, nachfragen, aufwendig malen. Es werden nur dann nur Strichenbilder allen reichen( ein Strichmenchen, eine Strichsonne in der oberen Ecke mit ihren Strichstrallen, eine Strichwisse, usw, vollig ausreichen)Oder...?
    Dana
    Signature
  • Dana
    Dana
    "Der Schrei" ist keine realistische Darstellung. Ich glaube,dass Du etwas verwechselt hat.
    Dana
    Signature
  • emarap
    Hallo Dana,
    mir gefällt was Du sagst.Ich selbst bin eine alte Autodidaktin. Aber mich ärgert es oft, daß sich manche Leute nicht mal die Mühe machen hinzusehen.Sie malen einfach irgendwas und sofern das Ähnlichkeit hat, mit Irgendwas, ist es Kunst.Und manchmal ist es schade um das Material.Ich finde aber auch die Snobs unmöglich, die uns Autodidakten nicht gelten lassen.Sobald man als Autodidakt realistisch z.B. einen Waldweg malt,rümpfen manche die Nase. Aber malt man nicht immer das was man liebt oder was einen beschäftigt? Ich liebe die Natur. Wenn ich sie male verbinde ich mich mit dem Fleckchen Erde, das ich male. Es ist ein magischer Vorgang. Und das Glücksempfinden beim Malen gleicht keinem Anderen Gefühl.Ich weiß wohl, daß es eine Gradwanderung ist, das Wort KITSCH lauert hinter jedem Baum 8)
    Mittlerweile ist es mir gleichgültig geworden.
    Ich bin so glücklich, mich ausdrücken zu können.
    Auf Ausstellungen gebe ich nur Bilder, von denen ich absolut überzeugt bin. Schon aus Achtung vor denen, die extra kommen um sich meine Bilder anzusehen.
    Liebe Grüße von Antje
  • reteP
    Hallo, Antje,

    >das Wort KITSCH lauert hinter jedem Baum 8)

    Das ist richtig. Aber auch schrecklich dumm. Es sollte nur gute und schlechte Kunst geben, finde ich. Leider verwende ich manchmal auch das Wort Kitsch (aber noch nie auf eines DEINER Werke, die wirklich gut sind!).

    Liebe Grüße

    Peter
  • pixelinchen
    pixelinchen "Menschenscheue" Künstler
    :oops: ???
    :wink: !!!

    Hey,
    was ist denn das für eine Thread?

    Also --- entweder Du bist so gut, dass Du einen Manager findest, der für Dich „palabert“ oder Du musst Dir ein Herz fassen! Anders geht das nun wirklich nicht.
    Ich weiß nun nicht, wie alt/jung Du bist, aber eigentlich müsste man schon gemerkt haben, dass im Leben nichts ohne Kommunikation läuft und der persönliche Kontakt ist das Wichtigste!

    Arbeite an Dir – anders läuft es nicht!
  • El-Meky
    El-Meky
    hallo Ihr Kreativen,



    hmm ich würde mich zu den SEHR "Menschenscheuen Künstlern" rechnen.

    Am Freitag nimmt mich 'n guter Freund mit zu seiner Bekannten, die Galleristin ist...( eher eine für verrückte Künstler, also ganz nach meinem Geschmack! :lol: )
    Er möchte, dass ich die kennenlerne.... ich hoffe ich geh mit... :oops:

    So jemand, der einen am Anfang ans Händchen nimmt ist nur hilfreich....


    Ich glaube daran, dass sich alles in meinem Leben fügt und ergibt, wie's SEIN SOLL.

    ich bin einfach nur da und lasse geschehen...
    *Amen*
    Signature
  • Dana
    Dana
    Hallo,
    ich glaube, dass ich wieder nicht geschafft habe etwas einfach zu erklären. ich habe in meinem beitrag nehmlich gemeint, dass wenn jemand ausstellen will, soll überall nachfragen, und dieses nachfragen keine betlerei ist, sondern völlig normal.falls man aber ausstellt soll man selbstsicher auftretten und nicht von sich selbst, wie ich bei dem von mir beschriebenem fall schon erwehnt habe, auf seine fehler und unsicherheiten die besucher aufmerksamm machen ( ganz unabhengig von den fehlern, und der diskussion über eine freiheit in der kunst). durch solche aussagen gibt man dem jenigen zu verstehen, dass man selber so dyletantisch ist, dass sich nicht lohnt, die werke soger anzusehen.
    das bedeutet aber auch, dass der jenige, der ausstellt, genau weisst, bei der nachfrage über seiner stillrichtung, was er zu sagen hat, und nicht die stillrichtungen verwechselt ( w.z.b. surrealismus mit pop-art,kubismus mit neuer sachlichkeit, usw..).Ich studiere zwar, aber bin überhaupt nicht hochnäßig deswegen. die, die studieren lernen natürlich viele sachen und deswegen können mit mehr wissen auch mehr sehen und erkennen. die die studieren müssen nicht besser sein als autodidakten aber die lernen die kriterien, die in der kunst herschen. das ist auch nicht meine schuld, dass solche kriterien gibt`s und auf die bei juriren geachtet wird. ich muß auch strenge prüfungen bestehen, weil die schulen auch ihren ruf nicht verlieren wollen, dass sie dyletantismus unterstützen. ich selber, wie jeder anderer, wie ich glaube, hat den drang noch mehr perfekter zu sein.
    dana
    Signature
  • El-Meky
    El-Meky
    Liebe Dana,
    man hat mir erst sagen müssen, dass ich wohl eher * abstrakt* male....
    Ich würde sonem Galleristen sagen...
    "nenn'se wie'de willst."

    mir selber, sorry ,
    war und ist es bis heute total sch**ss egal, in welche Schublade man meine Werke steckt...

    ich lebe und male nur.
    das ist das Einzige, was mich interessiert!
    und es macht mir natürlich Spass, zu sehen, wenn manch Einer gefallen an dem findet was ich mache und mir- *das ist dann die Krönung*- auch noch behilflich ist, wie auch immer, meinen Weg weiterzuverfolgen.Punkt.lg
    Signature
  • Dana
    Dana
    Hallo Heliopo,
    wirst Du bei einer Deiner Ausstellungen, von dem Besucher, über Deine Werke sich äußern, dass sie sch...e sind? NEIN, weil sie, egal wie sie sind, gut sind.Zweitens solche Äußerungen macht man nicht. Oder? Das ist mir aber passiert bei der Künstlerin. Das habe ich beschrieben, als eine Mitteilung, dass man es nicht machen soll. Deswegen verstehe ich Deine Aufregung nicht.
    Die Diskussion über die Prinzipien hat sich von der Nachfrage nach den Fehlern ergeben. Ich probierte nur die Frage: " was für Fehler?", beantworten.
    Ich verstehe nur nicht warum ist die Erklärung als ein persönlicher Eingrief aufgenommen worden.
    Das ist nur eine Diskussion, und ich will hier keine für etwas überzeugen, beurteilen oder zu etwas zwingen.
    Ich habe auch angesehen, dass die Diskussion sich auf zwei verschiedene Wege teilt, und wir nebeneinander komunizieren. Also ich unterlasse es lieber.
    schöne Grüsse.
    Dana
    Signature
  • El-Meky
    El-Meky
    Hallo Dana,
    also ich persönlich habe mich nicht angegriffen gefühlt.

    und stimmt, wenn ich meine Bilder selbst nicht mögen würde, dann würde ich sie auch Keinem zeigen..
    ich mag meine Bilder sogar sehr!

    Ich glaube auch zu verstehen , was du mit *falsch* malen meinst...
    ich erkenne soetwas sehr gut bei gezeichneten Figuren/menschlichen Körpern...
    wo kein wirklicher Eigener Stil zu erkennen ist, weil es zu realistisch gemalt wurde und die Proportionen aber nicht stimmen....

    ich finde diese Auseinandersetzung hier sehr interessant.
    lg
    Signature
  • BALGO / Brigitte STEINBACHER
    BALGO / Brigitte STEINBACHER
    ...na ja und wenn die 'realistischen' Proportionen nicht so stimmen,
    dann nehmen wir halt als neue Stilrichtung

    den " UNREALISMUS " hinzu !
    ..dann stimmts weder .
    Wie sagte doch August Werner:

    Kunst ist was gefällt !

    salut Balgo
  • El-Meky
    El-Meky
    genau ! @ balgo, :D


    .... oder so... deswegen sag ich ja auch immer eigener Stil zu meinen Bildern.lol :wink:
    Signature
  • illenitraMinnaiG Menschenscheue Künstler
    ich finde man sollte immer unterscheidungen anstellen ob man Kunst als Hobby mit Nebeneinkommen sieht oder ob es das Haupteinkommen eines jenen ist.
    Ich bin auch nicht unbedingt erpicht darauf mich unter dieses ganze Künstler-Crowd zu mischen,da ich Menschenansammlungen jeder Art vermeide so gut es geht.
    Dennoch fühle ich mich gezwungen so zu agieren da ich ja vom Verkauf meiner Kunst lebe.
    Ich sehe mich daher eher in der Rolle eines Schauspielers der seinen Auftritt macht und die notwendige Rolle über die Bühne zieht.Im privaten Bereich bin ich ein ganz anderer Mensch der es liebt für sich alleine zu sein um sich seiner Kunst zu widmen.
    jeder sollte daher für sich selber abwägen wie wichtig es ihm ist seine Kunst zu vermarkten und darüber seine Entscheidung fällen.
    Wie hier erwähnt wurde,das einem Manager zu übergeben finde ich nicht gut,da in solchen Dingen ja wohl der eigentliche Künstler der Werke gesehen werden will und nicht irgendeine person die Ihn Vertritt..es bringt dahingehend sehr wenig Erfolg.Ich spreche auch von meiner eigenen Erfahrung als Besitzer 2er juwelier geschäfte,trotz gut geschultem und nettem verkaufspersonal macht es einen Unterschied ob ich bei einer Kundenberatung anwesend bin oder nicht,da der Kunde immer dazu tendiert direkt mit dem Künstler in Kontakt zu sein.
    Ich mache auch pro jahr ca. 2oder 3 Schmuck Design Ausstellungen ,meistens in Hong Kong oder London die ohne meinen persönlichen Einsatz nicht zustande kommen würden.
    Also Liebe Leute,von nichts kommt nichts ist meine Devise,es wird einem auch nichts geschenkt,wer was erreichen will muss zu seinen Kunstwerken auch noch seine Haut verkaufen oder das ganze bleiben lassen.Die bequemere variante würde ich persönlich auch vorziehen,doch leider "VON NICHTS KOMMT NICHTS"
    In diesem Sinne..

    MFG
    Gianni Martinelli
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