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  • toleranz

  • toramme toleranz
    an dieser stelle möchte ich folgenden impuls setzen:
    ich verfolge das geschehen hier erst seid kurzem- mich stört das gegenseitige ausbuhen und die überheblichkeit derer, die (aus welchen anlässen auch immer)der meinung sind, im gegensatz zu anderen wahre qualität zu liefern.
    gemeint ist nicht das klassefinden der eigenen leistung und eine eigene meinung, was man als kunst betrachtet.
    gemeint ist die nach außen getragene haltung- ich mache kunst, du machst/ihr macht mist.
    sicher gibt es kriterien für kunst- es ist doch aber immer auch eine frage des blickwinkels, was sich einem schlußendlich als kunst darstellt und soviele verschiedene menschen es gibt, soviele blickwinkel gibt es eben auch- gerade dadurch entstehen vielfalt und kontraste.
    ich finde dieses gerangel und herumlaufen mit meßlatten zeugt eher von konkurrenzdenken als von künstlerischem freigeist.
    kunst ist doch frei?!!
  • Bianka Behrami
  • Herr Lehmann
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  • Isabelle Zacher-Finet
    Isabelle Zacher-Finet
    Applaus Applaus Applaus!!!

    Nee, das meine ich ernst. Endlich mal jemand der mir aus der Seele spricht und für meine Begriffe recht normal denkt.

    Ich glaube auch dass

    1) Keiner mit dem Pinsel in der Hand geboren wurde
    2) Jeder mal anfing zu lernen und sicher auf seinem Weg auch schon eine Menge Mist erzeugt hat
    3) Jeder ein Anrecht hat mit "Dekoration/ Kunst" sein Geld zu verdienen- ob das nun zu Kommerz wird oder nicht... es ist doch lobenswert, wenn man seine Begeisterung zum Beruf machen kann und nicht zB dem Staat auf der Tasche liegt. Kann ja auch nicht jeder mit Herrn oder Frau Doktor verheiratet sein.
    4) Sein Handwerk und Kunst kann man ducrhaus trennen. Will heißen, wenn jemand seinen Lebensunterhalt nunmal mit Herzchenbildern bestreitet, weil die Nachfrage da ist, dann schließt dies nicht aus, dass er auch höhere Kunst umsetzt, nur die bringt er vielleciht nicht an den Mann. Völlig ok. Warum zerreissen?
    5) Künstler untereinander sich viel besser ergänzen und bereichern könnten mit etwas mehr Toleranz. Derjenige, dem ich nen Trick verrate, oder der der mir einen verrät, ... wir stehen doch nicht morgen als Konkurenten nebeneinander.
    6 ) Kunst im Auge des Betrachters liegt und natürlich auch Mode und Nachfrage unterliegt.
    Es ist schade, dass mancher meint, sein Geschmack wäre der Maßstab der Dinge...
    7) Man sollte sich hier nicht gegenseitig niedermachen sondern weiterhelfen- oder wofür ist die Seite gemacht?!
    8) Zu sagen: Das gefällt mir nicht ist auch hilfreich und okay... vor allem dann, wenn man es begründet und dabei einfach höflich und nett bleibt. Lernen kann der Kritisierte aber nur durch Erläuterung.
    9) Ist man wirklich nur dann ein wahrer Künstler, wenn man es vorzieht, von seinem 2000,-€ Preis nicht abzuweichen und lieber von der Palette Ravioli zu leben? Ich finde es schön, auch zu Lebzeiten von meiner Leidenschaft leben zukönnen undmit meinen farblichen Ergüssen nicht erst meine Erben zu finanzieren :o))
    10) Wenn jemand, der gar nicht malen kann vor einem Bild steht, dass vielleciht qualitativ nicht besonders hoch sitzt und auch technisch nicht, so wird dies dennoch von ihm als Kunst angesehen werden. Und vielleciht ist derjenige der es malte, ja mit dem zufrieden?

    Also ganz toll wäre:

    Nen bißchen mehr Toleranz,
    gegenseitige Infos,
    weniger Neid,
    jedem die Rolle lassen und gönnen,für die er sich entschieden hat.
    Viele Wege führen nach "Rom" und jeder beschreitet seinen eigenen.
    Wäre es nicht schrecklich, wir hätten alle das gleiche Kunstverständnis, denselben Geschmack, würden in der gleichen Richtung arbeiten?
    Die Leistung anderer einfach mal anerkennen, auch wenn Sie vielleicht nicht unseren eigenen Maßstäben entspricht. Und sogar ein immer wieder neu versuchen, wenn man auch völlig talentfrei ist, ist zB eine Leistung, oder?

    Manchmal fühlt man sich hier wie im Krieg. Dabei sollte man meinen, dass wir hier alle kreative Menschen sind, die sich gegenseitig etwas zu geben haben sollten. Denn leider wird's mit der Kreativität im Zeitalter von Fertiggerichten, Fertigmalkästen etc ja immer schlimmer.

    Kann ma da nicht vernünftig miteinander umgehen ?

    Amen :o) Aber ich meins schon ernst. So viel dazu von mir.

    Ich freue mich, dass wer anders diesen Beitrag geschrieben hat und ich das jetzt hier einfach mal in den Raum stellen konnte.

    Liebe Grüße,
    Icke
  • Isabelle Zacher-Finet
    Isabelle Zacher-Finet
    Braucht man Beispiele für das, was emmarot meinte?
    Ich denke, so einen Beitrag, wo wild mit Dreck geworfen wird und es unter die Gürtellinie geht, hat hier jeder schon mehr als einmal gesehen. Auch wenn sich zumeist die gleichen Leute daran beteiligen.
    Ich halte mich aus manchem deshalb einfach raus, obwohl ich dazu vielleciht auch gerne etwas gesagt hätte. Doch ich mag mich dann nicht in die Schusslinie begeben, denn, wenn es auch blöd ist, ich nehme mir auch Worte aus dem Netz von Anonymen zu Herzen. Mag falsch sein, aber is so. Lieber so als abgestumpft.
    Wäre doch schön, wenn es an mancher Stelle nen bißchen weniger bissig und hochtrabend zuginge.
    Oder nicht? Einfach mal so allgemein- ohne Beispiele. Die findet man ja eh zu Hauf. ( Leider auch im echten Leben )

    LG, Icke
  • trofgniR
    Das was icke und emmarot geschrieben haben, unterschreibe ich auch! Ich denke Beispiele haben wir hier tagtäglich genug vor Augen. Die müssen hier nicht noch extra aufgeführt werden und andere damit heruntergemacht werden. Man muss sich nicht unbedingt auf die gleiche Stufe stellen. Mir fehlt hier im KN auch das "leben und leben lassen". Etwas mehr Toleranz und weniger Neid würden unserer ganzen Gesellschaft auf allen Ebenen bestimmt nicht schaden.
    Was ich ganz toll hier im KN fand, war die Reaktionen auf mein erstes Pastellportrait. Ich habe erst das gemalte Bild und am nächsten Tag die Fotovorlage reingestellt und war total überrascht, wieviele konstruktive Kommentare es gab. Die haben mich echt einen riesen Schritt nach vorne gebracht. Fazit: Es geht auch anders.
    Nochmals meinen Dank alle Kommentatoren: Ihr habt mir sehr geholfen.
    lg Sabina
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    "Es gibt für Jeden keinen andern Weg der Entfaltung und Erfüllung als den der möglichst vollkommenen Darstellung des eigenen Wesens. >>Sei Du Selbst<< ist das ideale Gesetz, zu mindest für den jungen Menschen, es gibt keinen andern Weg zur Wahrheit und zur Entwicklung.
    Daß dieser Weg durch viele moralische und andre Hindernisse erschwert wird, daß die Welt uns lieber angepaßt und schwach sieht als eigensinnig, daraus entsteht für jeden mehr als durchschnittliche individualisierten Menschen der Lebenskampf. Da muß jeder für sich allein, nach seinen eigenen Kräften und Bedürfnissen, entscheiden, wieweit er sich der Konvention unterwerfen oder ihr trotzen will. Wo er die Konvention, die Forderungen von Familie, Staat, Gemeindschaft in den Wind schlägt, muß er es tun mit dem Wissen darum, daß es auf seine eigene Gefahr geschieht. Wieviel Gefahr einer auf sich zu nehmen fähig ist, dafür gibt es keinen objektiven Maßstab. Man muß jedes Zuviel, jedes Überschreiten des eigenen Maßes büßen, man darf ungestraft weder im Eigensinn noch im Anpassen zu weit gehen.
    \"
    ersten zeilen aus "Eigensinn macht Spaß" von Hermann Hesse - insel taschenbuch

    wie gesagt ich will beispiele - die für euch ganz persönlich zuweit gingen und das gesagte hier unterstreichen - oder werden beispiele deshalb nicht gebracht, weil man euch an ihnen festmachen könnte - sprich euch erklären das ihr dies nur missverstanden habt - eine unzulänglichkeit eurer selbst? angst davor das eure welt "zusammenbrechen" würde? weil ihr der unschärfe erlegen seid?

    "jedem die Rolle lassen und gönnen,für die er sich entschieden hat." wohl wahr - dann lasst ihnen doch die rolle, aus eurer sicht, des lästerers .)

    ist dies auch tolerant: " Ist man wirklich nur dann ein wahrer Künstler, wenn man es vorzieht, von seinem 2000,-€ Preis nicht abzuweichen und lieber von der Palette Ravioli zu leben? Ich finde es schön, auch zu Lebzeiten von meiner Leidenschaft leben zukönnen undmit meinen farblichen Ergüssen nicht erst meine Erben zu finanzieren :o)) "
    ???

    wie gesagt ich möchte beispiele für diese behauptung.
    und was ist tolerant? (wichtige frage sonst kann man ja nicht darüber diskutieren)
    oder reden wir gerade über eure eigene moralvorstellung?
    Signature
  • spmet-rus-spmet
    Toleranz schließt die ganze Palette ein und nicht nur die vermeintliche die ihr gerne hättet.
    Ein Ding mit 2 Öffnungen sozusagen.

    Ich bin voll auf eurer Seite, wenn ihr Beschimpfungen und ähnliches ablehnt.
    Zu Toleranz zählt aber auch für euch unangenehme Meinungen zu "tolerieren".
  • toramme
    toleranz heißt anderes gelten lassen können.
    beispiele: abfällige bemerkungen wie "diddlmäusiger entwicklungsstand","biedermeierisch- häusliche einstellung"-(empfinde ich persönlich im kontex auch abwertend), "männchenmaler" etc.
    geht mir alles nicht zu weit, empfinde ich aber als großkotzig.
    was du in dem zusammenhang mit dem hessezitat verdeutlichen willst kapier ich nicht. kannst du das bitte mal in eigene worte kleiden?
    temps- es geht nicht darum das die meinungen unangenehm sind- für konstruktive kritik ist hier denk ich mal jeder offen
    beleidigungen sind nochmal ein extrathema- da kämen dann auch moralvorstellungen ins spiel
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    biedermeierisch- häusliche einstellung / diddlmäusiger entwicklungsstand - was genau ist daran grosskotzig (beschimpfung beleidigung und weiter wörter dafür) und in welchem kontext siehst du dies? dann könnte ich es für dich noch etwas relativieren (schreckliches wort)
    mit dem hermann lass ich dich noch einwenig alleine ... lass dich aber bestimmt nicht da hängen - versprochen
    Signature
  • trofgniR
    Zitat temps-sur-temps: Ich bin voll auf eurer Seite, wenn ihr Beschimpfungen und ähnliches ablehnt.
    Zu Toleranz zählt aber auch für euch unangenehme Meinungen zu "tolerieren".

    Ich finde das sehr gut ausgedrückt. Andererseits gibts aber auch einen riesen Unterschied zwischen unangenehme Meinungen und Beschimpfungen.

    Meinungen, die für einen persönlich unangenehm sind können, wenn man will, einem auch weiterhelfen. Gehören somit für mich zur Kategorie "konstruktiv". Dies kann man aber bei Beschimpfungen nicht behaupten.

    Ich habe für mich eigentlich eine gute Lösung gefunden. Kommentare lesen, annehmen oder auch nicht, Beschimpfungen ignorieren.

    lg Sabina
  • Isabelle Zacher-Finet
    Isabelle Zacher-Finet
    Hallo Ratzekater...

    Nein, ich glaube nicht, dass wir hier über eigene Moralvorstellungen reden.

    Ich für meinen Teil meinte das recht allgemein, nenne Dir aber gerne Beispiele, die mir spontan einfallen, an die ich mich erinnere ( sei nicht böse, wenn ich die entsprechenden Beiträge jetzt hier nicht raussuche... das würde mir echt zu lange dauern )

    Einmal, da schrieb eben jemand, wie er eine Frau im Supermarkt sah, die dort Herzchenbilder verkaufte für diesen und jenen Preis und natürlich alles "echte Originale".
    Natürlich kann man da geteilter Meinung sein, ob das etwas mit Kunst zu tun hat, ob die Preislage gerechtfertigt ist, ob es der passende Rahmen ist und darüber witzeln, dass es entweder ein Original ist oder eben nicht etc. Es ist dann auch völlig okay, dass man zB sagt: Ich finde das nicht gut, ich erkenne darin keine Kunst etc. Nur fehlte mir zum einen oft die Folge "weil\", die zum besseren Verständnis beitragen kann, und oft macht es eben auch das "wie" man etwas sagt aus. Und offenbar wurde diese Frau dafür verurteilt, es war herablassend, weißt Du wie ich meine?
    Nein, ich würde mich auch nicht in den Supermarkt stellen und Herzbilder verkaufen. Wenn sie da aber steht und Leute das kaufen, dann scheint es ja nunmal eine Nachfrage zu geben und wenn sie der Meinung ist, nicht nur Originale, sondern "echte Originale" zu verkaufen- auch okay. Sie weiß es nicht besser. Statt mit abfälligem Blick vorbeizugehen und sich besser zu fühlen könnte man sich die Bildchen ja auch mal genauer betrachten, mal nen kurzes Gespräch suchen oder so und nen Tipp geben? Oder nicht. Aber eben nicht so abfällig. Warum denn? Leben und leben lassen.

    Ein anderes Mal wird jemand zerrissen, weil er die Frage stellt, wo die besten Verkausmöglichkeiten sind... Sodann werden seine Bilder beschaut und man äußert sich abfällig.

    Und lauter solche Sachen.
    Versteh mal, mir geht es nicht um die andere Meinung, die ich nicht gelten lassen will, die da anders ist, als die meine. Mir geht es um die Art, die Meinung zu äüßern. Wenn ich sagen würde, wir sollen uns hier gegenseitig nicht kritisieren, wäre ich ja auch nicht besser. Jeder soll seine Meinung haben. Aber ich kann doch auch sagen, dass ich gegen etwas bin, dass ich etwas nicht gut finde, ohne es in den Dreck zu ziehen, ohne "unsachlich" zu werden oder mich darüber lustig zu machen, und es neben mir bestehen lassen, oder?
    Einfach mal so allgemein gesagt.

    Und wenn Du meinen Satz mit den Ravioli nicht verstanden hast, bzw damit nichts anfangen kannst, hier die Erklärung:
    Ab und zu stieß ich auch schonmal auf die Meinung: Um Gottes willen, wie kannst der dies Bild für 100,-€ verkaufen... Ich verkaufe meine nicht unter Preis XY. Und wenn ich mir dann halt sieben Tage die Woche nur Ravioli leisten kann. Aber ich verkaufe Kunst! Der andere ist kein Künstler! Er "prostituiert" sich eher.
    Finde ich nicht! Es ist okay, wenn jemand sagt, meine Bilder verkaufe ich nur hochpreisig und wenn ich deshalb dauerhaft nen Loch in der Tasche habe, weil eben mal ne Weile kein Bild verkauft hat, dann lebe ich eher spartanisch. Alles klar! Seine Lebenseinstellung.
    Es ist aber auch okay wenn jemand sagt, er verkauft eben lieber fünf 100,-€ Bilder, im Supermarkt, statt auf seine Lebensqualität, die er sich damit finanziert, zu verzichten.
    Deshalb muss doch einer nicht über den anderen herziehen- oder? Darf und soll es nicht beides geben? Es muss doch jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn entsprechend seiner Möglichkeiten und Ansprüche richtig ist. Ist jetzt eines mehr richtig als das andere?

    Klar ist auch Lästern okay. Bin ich ne Heilige? Nööö. Doch ich läster dann mal eben mit meiner Nachbarin, mit ner Freundin oder was weiß ich. Das hier halte ich für eine Öffentlichkeit, wo es manchem ganz schön verletzten kann, wenn er "belästert" wird.
    Natürlich lasse ich auch das Lästern gelten, denn ich halte mich da einfach raus- gut is. Was soll ich denn sonst tun. Ich kann aber einfach einen Beitrag wie hier nutzen, um das dann mal zu sagen, dass ich es etwas rücksichtsvoller auch schöner fände. In einem Beitrag, wo offenbar andere daran interessiert sind, darüber zu diskutieren.

    Ich habe kein Interesse daran, und auch nicht die Zeit, das hier ins kleinste Detail zu zerpflücken.

    Sieh es einfach so, dass ich allgemein einfach sagen will: bevor wir jemand anderen für das was er tut durch den Kakao ziehen oder abwerten oder angreifen, sollte immer mal jeder versuchen, den Standpunkt des anderen zu beleuchten und wenn er es dann "schei\" findet, das einfach angemessen ausdrücken und im Idealfall begründen.
    Wenn Du mir jetzt zB sagen würdest, Du findest es bescheuert, dass ich "Bastelbücher" schreibe, dann kann ich damit nichts anfangen. Sagst Du mir aber gleichzeitig warum, kann ich darüber nachdenken, versuchen Deine Meinung zu verstehen und Dir meine Gründe nennen. Und schon ist eine Ebene da, wo man kommunizieren kann. Wenn man das nicht will, dann kann man sich doch gleich die Äußerung sparen- oder nicht?

    Ich find's auch gut, dass Ringfort gesagt hat, was ihr hier geholfen hat...
    Ich finde es auch gut, dass Du Gegenfragen stellst, wenn diese für mich auch einen "hintergründige Unterstellung" beinhalten. Aber da bin ich vielleicht zu empfindlich. Du gibst Deinem Gegenüber ja Gelegenheit, sich zu äußern und zeigst, dass Du es genauer wissen willst, um dies oder jenes anerkennen oder gelten lassen zu können. Okay. Ist ne Grundlage.
    Ein Beitrag mit dem Wortlaut "alles sentimentales Gequatsche" zB, wie ich ihn hier manchmal gelesen habe ist doch so allein erstmal sinnlos und den könnte man sich sparen- oder?

    Du fragst, ob es sein könnte, dass dann "vielleciht die eigene Welt zerbricht" ? Nee, nee. Lass ma. Ich steh mit beiden Beinen fest im Leben, nicht nur in meiner Welt. Ich kann damit leben, dass es Menschen gibt, die sich für etwas Besseres halten und sich abfällige Bemerkungen nicht verkneifen können, ich kann damit leben, dass Bilder für 10 000,-€ als hohe Kunst verkauft werden, worin ich vielleicht keine sehe, ich kann damit leben, dass mein Kunstmarktnachbar seine Bilder für 100,-€ weniger anbietet als ich usw. Es ist okay dass es jeder anders macht. Wenn ich etwas nicht gut finde und an einer Diskusion interessiert bin, dann sage ich es, ist meine meinung aber gar nicht gefragt oder mich interessiert die Gegenseite nicht, dann halte ich meine Klappe. Ich verurteile niemanden für das was er tut oder wie er es tut, es sei denn er fügt mir persönlich einen direkten Schaden zu. Ansonsten eben Leben und leben lassen.
    Du hast Recht: Jeder sollte seinen Weg gehen und vor allem sich selbst treu bleiben. Dann lassen wir das andere doch auch tun!

    Liebe Grüße,

    Icke
  • cobolt
    cobolt
    Ach herrjeh, DAS Thema mal wieder. So regelmäßig, wie ein Grippevirus, wenn neue Leute kommen und alte verschwunden sind. Vielleicht sollte Constantin mal n Button unter dem Stichwort Kommunikation, Kritik und Toleranz einrichten, wo alle bislang durchgekauten Threads zu diesem Thema in der ewigen Ruhmeshalle des KN nachlesbar sind.

    Man wird feststellen, dass sich meistens die aufregen, die wohl auch im realen Leben mit Kritik an der eigenen Person und der eigenen Arbeit so ihre Probleme haben, wenn es um Stichworte wie "diddlmäußiger Entwicklungsstand" geht. *kicher* Ist doch ne hübsche Parabel für einen bestimmten Typ Mensch. Wer will bestreiten, dass es sie gibt? Wer sich DARÜBER schon aufregt und seine Probleme damit hat, dürfte in der einen oder anderen Firma in den Suizid getrieben werden, wenn bei Mitarbeiterkonferenzen ganz andere Worte fallen. Und mit dem Studium isses dann wohl auch nix geworden, denn Dozenten nehmen ebenfalls kein Blatt vor dem Mund, (was auch gut und richtig ist, denn sie wollen ja etwas nachhaltig vermitteln).

    Wer also die unendlichen Weiten des www abklappert, in der Hoffnung ein Plätzchen zu finden, dass sich von der bösen bösen realen Welt draussen vor der Tür unterscheidet, wird schnell feststellen, dass er / sie umsonst sucht. Das KN ist keine Oase für Sensibelchen und es wird immer Leute geben, die diese Site nicht als Treffpunkt zum Austausch von "Oh wie schön" und familärer Kaffeeklatschbörse sehen (wo man auch schon mal das Familienalbum auspackt - ei, wie fein). Ironie und auch Sarkasmus als Ausdruck einer Meinung zu dieser Art der Nutzung gehört auf jeden Fall zu der erwähnten Toleranz dazu.

    Insofern schließe ich mich (mal wieder) dem Statement von Temps an. Fortsetzung folgt in nem Vierteljahr ...
    Signature
  • toramme
    cobolt- wenn das ein ach so durchgekautes thema ist, warum liest du es dann überhaupt noch? spricht ja auch für sich, das neue immer wieder darauf stoßen- dann wird wohl was dran sein.
    desweiteren ganzschön engstirnig und gleich ein weiteres beispiel für das, was ich meine:"es wird immer leute geben, die diese seite nicht als austausch von oh wie schön und fam. kaffeeklatschbörse sehen" - trennen wir jetzt in 2 lager- die "ernstzunehmenden und der rest"?
    "das kn ist keine oase für sensibelchen"-also trennkost- bitte bleibt wo der pfeffer wächst wenn ihr sensibel seid- das ist out- ODER WAS??? was du wohl für ein "typ mensch" bist, das lassen wir mal lieber offen...
  • Isabelle Zacher-Finet
    Isabelle Zacher-Finet
    okayyyyyyyy,


    hier hat sich keiner für die einführung von einem "dauerweichspülgang" ausgesprochen.

    ich für meinen teil halte mich keines wegs für ein sensibelchen, welches an kaffeeklatsch und "oh wie schön" kommentaren interessiert ist und mit kritik in jeder form glaube ich auch umgehen zu können- insbesondere mit sarkastischen äußerungen ***g , ob nun im echten leben oder www. ja und ich lasse auch die "stinker" wie sie sind. Sonst hätte i ch ja an mancher Stelle schon gefragt: "ey jaaaaa, geht's auch anders?" hab ich aber nicht.
    und aufregen tu ich mich hier auch nicht. ich nehme nur diese toleranz in anspruch, hier halt mal äußern zu können, wie ich es meine, finde, sehe, schön fände oder nicht. und das allgemein und nicht bezogen auf konkrete äußerungen wie diddlmäusisch oder sonstwas aus anderen beiträgen. denn darüber zu diskutieren wäre mir jetzt doch zu kleinkariert und wenn es in wahrheit hier um eine konkrete situation geht, wo sich wer auf den schlips getreten fühlt, dann halte ich mich da raus, weil ich das nicht so recht nachvollziehen kann, um was es da tatsächlich geht. grundsätzlich mehr toleranz unterschreib ich. und auch dass es einen unterschied zwischen kritik und beleidigung gibt, um den es hier wohl auch geht.

    Und nu muss ich was arbeiten :o)))))

    Liebe Grüße,
    Icke
  • cobolt
    cobolt
    >>>Ist das kn unsensiblen vorbehalten?

    Nein, aber auf öffentlichen Sites wird es keine Extra-Regeln für Sensible geben. Die gibt es auf der Strasse auch nicht. Insofern ist das KN ein feines Beispiel für die Welt in der wir leben und die lieben täglichen Probleme des Miteinander *grin* Nicht umsonst ziehen Sozi- und Psychologie-Studenten mittlerweile ihre Abschlussarbeiten aus solchen Debatten. Interessant ist das schon.
    Signature
  • spmet-rus-spmet
    Und nu muss ich was arbeiten :o)))))

    Ich nicht, Wochenend ist eingeläutet.
    Jetzt mache ich "Stunk" Ach nee Kunst war das Wort glaube ich?
  • toramme
    ich möchte noch anmerken, das keine der äußerungen an denen ich mich hier stoße gegen mich persönlich oder meine arbeit gerichtet war. wer mich oder diese gern zerreißen möchte- bitte schön:
    🔗
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    meine damen - nicht so schnell - ich habe angst sie überschlagen sich und kommen von a nach z ohne über LOS zugehen -

    @icke ich wollte nicht den inhalt als beispiel anführen sondern die art des geäusserten - einerseits über toleranz reden anderseits in diesen satz eine wertung einbau die dem konträr läuft - daher die frage nach der toleranz

    desweitern soll es doch hier um toleranz gehen und nicht um toleranz in der kunst, toleranz im reden usw. - nun wird hier schon über grenzwerte gesprochen zwischen beleidigung und meinung. nur was ist die grenze? für mich gibt es keine grenze - da jeder für sich in einer aussage einen anderen informationsgehalt "sieht" und damit er selbst wertet ob was kritisch oder beleidigend ist - es hängt allein von dem interpreten ab.
    ein beispiel:
    polizeikontrolle -> polizist steht am fenster eines autos und fordert den fahrer zum aussteigen auf. der weigert sich. der polizist wird immer lauter - er sollte doch das auto verlassen - der mann weigert sich mit dem hinweis er hätte keine beine - der polizist schaut verdutzt ins auto und meint da sind doch welche - der autofahrer erwidert darauf das sie vielleicht nicht funktionieren.

    hier wird von toleranz gesprochen - dazugehört auch das gegenüber zuverstehen und wenn man etwas nicht versteht - sollte man fragen anstatt in seinem kopf gefangen weiter zuleben - sprich vielleicht ist der gegenüber manischdepressiv, hat TS oder ist schizo usw. (andere persönliche prägungen) (gibt hier ein thread über unschärfe)
    Signature
  • cobolt
    cobolt
    >>> was du wohl für ein "typ mensch" bist, das lassen wir mal lieber offen...

    Jemand, der ne ganze Anzahl Ausbilder, Dozenten, Vorgesetzte und Abteilungsleiter genossen hat. Und keine Probleme damit hatte. Juchu!
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