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  • Ja wir werden den Realismus überleben müssen ob wir wollen o

  • dnarbnier
    Zitat @joe: "Wir reden über eine Abkürzung zum "Richtigen Leben". Willst du wissen, wie man ein perfektes Bild malt? Es ist einfach. Perfektioniere dein Leben, und dann malst du einfach drauflos. So machen es alle großen Künstler. "
    ----------------------------------------------
    Echt?
    Mir ist im Bereich Musik spontan Mozart's "Don Giovanni" einfallen, obwohl ich nicht weiß, ob das eine perfekte Oper ist - ich bin ja kein besonderer Klassik-Hörer, aber mir gefällt's. Hat Mozart ein perfektes Leben geführt? Wer definiert perfekt?
    :-) lg Reini
  • iwraM
    Hallo Joe,

    das Bild vom Kirste ist ein Foto vom originalen Ölgemälde und kein digitales und manipuliertes Bild ;). Nur um Missverständnisse auszuräumen, da wanderte deine Assoziation vielleicht einen Schritt zu weit über das Wissen, daß ich meistens mein Grafiktablett bemühe.

    Vorurteile und Vorbehalte sind aber immer wieder interessant zu beobachten.

    LG,
    Marwi ;)
  • cobolt
    cobolt
    "Die Kunst fängt erst jenseits des Handwerks an, und das ist das Geheimnisvolle."

    Gar nicht mal. Das Entscheidende ist für mich das Sehen. Mit dem Sehen und dem Aufnehmen fängt alles an. Selbst die abstrakte Kunst zeigt mir nichts, was die Natur nicht schon vorher kreiert hat. Die Frage in welcher Technik man das, was man sieht umsetzt, ist nicht entscheidend. Inwieweit das Sehen (auch) mit den Lebensumständen zusammenhängt, war eine der Ausgangsfragen dieses Threads :o)
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  • oicinitram
    Cobolt schrieb: "Mit dem Sehen und dem Aufnehmen fängt alles an. Selbst die abstrakte Kunst zeigt mir nichts, was die Natur nicht schon vorher kreiert hat."
    Wichtig ist hier auch das Abstrakte, (siehe Einleitung des Threads) mit aufzuführen. Platon hat sich auch eine zeitlang damit auseinandergesetzt. Er sagte, der Künstler schaffe ein Werk zweiter Ordnung und entfernt sich damit von der Wahrheit. Es handele sich um Abbilder von vergänglichen Erscheinungen, die er nur wiedergibt. Also müssen die Begriffe sehen / aufnehmen im übertragenen Sinne gesehen werden hin zu einer nichtmateriellen, spirituellen, transzendenten Wirklichkeit.
  • s-ejtna
    @frodo
    Rehpinscher? Finde deine Beiträge schön DADA im besten Sinne - bloß keinen Respekt!!
    ;))


    @Punx, sehr freundlich von Dir! Danke.:))DADA macht Spaß!
    Gruß
  • BFnaitsabeS
    @ Babyhai: "Punx rulez". Mir ist schon in anderen Kunst- und Literaturforen aufgefallen, dass Deutsche immer Koenige waehlen muessen. Erst wenn die Hierarchien geklaert sind, fuehlt man sich in Diskussionszusammenhaengen wohl. Nicht, dass ich Punx Beitrage nicht auch gerne lese, aber vielleicht hatte Heine doch Recht, und diese ungefragte Matadorenwahl zeigt, dass die Deutschsprachigen nach wie vor den "Stock verschluckt haben, mit dem sie geschlagen wurden"? Zai Jian. Sebastian
  • xnup
    @SebastianFB
    volle zustimmung - Kingdom rise - Kingdom fall.
    ist doch eh alles just for fun...

    Zitat Martinicio:
    "(...)Also müssen die Begriffe sehen / aufnehmen im übertragenen Sinne gesehen werden hin zu einer nichtmateriellen, spirituellen, transzendenten Wirklichkeit.(...)"

    Man könnte weitergedacht vielleicht sagen es entsteht ein Raum der Immagination in diesem erst verwirklicht sich Kunst.

    Kann man diesen Raum irgendwie erspühren, beschreiben, kartographieren what ever und wenn ja was ist es was da erspührt werden kann? Mal ganz weg von all diesen Stilfragen, persönlichen Vorlieben.

    Heute ist es modern davon zu sprechen, daß es im Gehirn quasi Schaltstellen gibt die für Kunst verantwortlich sind. Darauf spiele ich auch hiermit an:
    Neurokunst Schnittstelle c74II-i während des Freien Assoziierens (Dieses tun Sie bestenfalls gerade in diesem Augenblick)
    inc. Kommentare.

    Bringen solche und ähnliche Vorstellungen etwas neues - gibt es gar ein KunstGen, kann man Kunst überhaupt gezielt produzieren - gibt es da noch Geheimnisse?

    gruss
  • cobolt
    cobolt
    "ja was ist es was da erspührt werden kann?"

    Ein Teil davon mag die Physik (sprich Struktur) dessen sein, was uns umgibt. Das ist ein Spielzeugkasten, den man sich aneignen und variieren kann. Ausgesprochen hilfreich bei der Entwicklung einer eigenen Bildsprache und im Ausprobieren verschiedener Techniken. Vielleicht liegt das Geheimnis nur darin, so etwas bewußt zu sehen und aufzunehmen, quasi die Freilegung einer verschütteten Fähigkeit.
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  • geradeaus
    geradeaus
    Spielzeugkasten. Das gefällt mir.
    Darin gesammelte Eindrücke von intensiv oder flüchtig Erlebtem und Gesehenem.
    Da wird hineingegriffen, sorgfältig von Unwesentlichem gereinigt und neu zusammengesetzt.
    Man kann nur wiedergeben, was man gesammelt hat.
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    -Geheimnisse
    -Bilder und Räume, die etwas magisches abstrahlen
    -Zwischentöne, die weiterklingen
    -neue Vernetzungen
    ...
    zu schaffen
    darum geht es doch oder sollte es gehen

    gibt es ein Rezept?
    cobolt hat von einzelnen Bausteinen gesprochen
    -Sehen
    -Neugier
    -sich Mühe geben, das heißt volle Aufmerksamkeit/Konzentration
    -vielleicht auch die Qualität des Materials
    -auch Fleiss/der Wille durchzuhalten/nicht gleich aufzugeben
    -bestimmt gibt es noch viel mehr

    und doch wird daraus nicht notwendigerweise etwas Magisches. Alles muss ineinandergreifen (Glück und Zufall kommen wohl noch zur oberen Liste hinzu?) und manchmal funzt es einfach und manchmal auch nicht.
    Und das ist vielleicht der Grund warum die Kunst frei und nicht zu beschreiben ist und gleichzeitig so viel/harte Arbeit


    P.S. ich/mein Auge bin/ist im übrigen völlig verdorben
    langsam wird es besser
    ich bin aber auch froh, dass da jetzt kein "Meister" den Fiter macht sondern ich selbst
    hat auch was

    Wenn ich mir diese Frage nochmal anschau:
    Kann man diesen Raum irgendwie erspühren, beschreiben, kartographieren what ever und wenn ja was ist es was da erspührt werden kann? Mal ganz weg von all diesen Stilfragen, persönlichen Vorlieben.

    Die "Kunst" eines Kunstwerks liegt dann wohl doch jenseits von Können. Irgendwie davor/dahinter/dazwischen
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  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    von der Spielzeugsammlung überholt :)

    liegt das davor/dahinter/dazwischen in dem Schaffenden selbst?
    und man sucht da dann nach gemeinsamer Nennern zum Rest der Welt
    ???

    jedenfalls interessant elementar hier
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  • Stefan M.
    Stefan M.
    @SebastianFB - autsch. Mit dem Stöckchen genau auf die Finger. Aber okay, ich nehme diesen Tadel in demütiger Art und Weise entgegen und werde in Zukunft emotionale Zusprüche im intellektuellen Kontext unterlassen. Sie scheinen ja doch nur zur Verwirrung beizutragen. Absurde Grüße ;)
  • iwraM
    Hallo,

    och, ich denke, es kann genauso ein Versuch sein sich von dieser Welt abzugrenzen.

    Nur die Motivation selbst, woher kommt die? Die Entscheidung warum jemand es bevorzugt technische Perfektion anzustreben, Neues zu erfinden oder etwas Bestimmtes kommunizieren will und wenn, ist es wirklich ein so bewußter Vorgang?

    Und sieht man den Unterschied, ob jemand zuerst ein Ziel hat und dann auswählt, welcher Mittel er sich bedient oder ob jemand sich einfach treiben lässt und es dem Zufall überlässt, wohin ihn sein Weg führt?

    Jedes Bild beginnt mit einer Idee, einem Impuls. Und diese Idee motiviert und treibt an. Ist der weitere Weg in diesem Augenblick nicht schon vorgegeben und man muß nur noch herausfinden, wie man es realisiert (Bausteine)?

    Und wenn das Ergebnis stimmig ist, der Weg von Idee zu Materie erkennbar, sprechen dann vielleicht andere Menschen von Kunst?

    LG,
    Marwi
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