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  • Führt hier jemand Skizzenbücher?

  • Pierre Menard
    Pierre Menard Führt hier jemand Skizzenbücher?
    Würde ich gerne mal wissen, wie ihr das so haltet? Habt ihr sowas für euro notizen? Euer visuelles Tagebuch? wenn ja, habt ihr Lust mals was daruas zu posten? Ich weiß, das ist sehr pesönlich, aber halt auch sehr spannend.

    Gruß
    Olli
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  • uaetcoc
    als nicht-maler führe ich eine überquilende agenda (ne, nix elektronisches), so ein papierding, diese ist meistens so voll gekritzelt und mit skizzen, plänen usw versehen, dass es oft dann kaum mehr möglich ist die termine zu eruieren..... :roll:

    finde das thema sehr spannend, da es oft im oevre eines künstler wirklich die wichtigsten werke darstellt. tragisch ist, dass der handel diese schon vor jahren als absolute super quelle erkannt hat. du kaufst so ein teil. rupfst es auseinander - kontext kaputt - spaltest die seiten, aus eins mach zwei, und verkaufst das zeug. :(

    wenn ich einen künstler irgendwo positioneren soll, frage ich oft ob ich mir die skizzenbücher ansehen kann, es ist einfach oft die beste grundlage um gegnüber drittpersonen dann wirklich gut argumentieren zu können.

    gruss, cocteau
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    ich ab auch mal versucht, auf pocket Pc umzusteigen. War sinnlos. Analog rult eindeutig in dem fall. Am spannesten sind im die hingekritzeln Sachen in dem Zusammenhang. Nicht die perfekten arbeiten, sondern die kleinen sachen am rande, da , wo der autor von der Muse geritten wird. :shock:

    am besten sind immer die kritzeleien beim telefonieren.
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  • Helga Christine Leohold
    Helga Christine Leohold
    Also, Skizzenbücher haben den Nachteil, dass alle Seiten das gleiche Format haben und aneinandergebunden sind!

    Ich skizziere oder experimentiere ständig auf irgendwelchen Papieren, Kartons oder weißen Flecken in Zeitschriften, und dann weiß ich nicht, wohin damit!

    Dann sammel ich diese Schätze in Mappen und habe auch schon versucht, sie nach Themen zu ordnen. Das geht aber nicht immer.

    Das Skizzenbuch ordnet chronologisch. Is auch was.

    Als Tagebuch-Kreativübung ist es aber unschlagbar. Meine Schüler führen es als Einstieg in den Unterricht.
  • Ilona
    Ilona
    ja ich habe Skizzenbücher und auch ganz viele Blöcke und leere Papiere...vieles geht im Kopf verloren wenn es nicht irgendwo drauf gekritzelt wird im Notfall auf nen Bierdeckel oder so.

    Aber ich weiß nicht ob es umbedingt interessant wäre, so halbgares sehen zu wollen ..

    LG Mosaik
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    ich finde gerade das halbgare spannend. Ich sag mal diese Hochglanzbilder, oder auch ausgearbeiteten Werke, sind doch eher nicht so spannend. Sieht eher immer aus wie aussem Postershop(ich wll iemanden zu nahe treten und schließe mich auch nicht aus).
    Was mich viel stärker interessiert, ist das offene, rudimentäre, fragmenthafte.
    Sein wir mal ehrlich, die meisten Bilder und Sachen die heutzutage entstehen sind doch irgendwie schomal dagewesen. Sicher man braucht nicht das Rad neu zu erfinden, aber spannender sind da doch die kleinen Geschichten am Rande, die subjektiven Mythologien, Schicksale. Ich sag mal: Bilder sind nur sonne Art Werbeplakate, um sich mit der person näher zu beschäftigen. Quasi sonne art riesengroße Briefmarken auf einen abstrakten Brief. Die anderen Sachen sind teilweise wie ein genetischer Paln, eine Ausarbeitung eines Plans, Lebensentwurfes oder auch Kunstentwurfes der dann bestenfalls versucht wird zu leben und umgesetzt wird.
    Geich hab es eigentlich ziemlich gut, da ich nen job mache, bei dem ich viel machen kann(auch malen zur Not, mach ich aber nimmer) und in ner super WG lebe, bei der ich ein super backup habe. Die lassen mir relativ viel freilauf(sind halt auch mit eigenen sachen beschäftigt). Meine persönlichen räumlichkeiten sehen in der Regel aus wie nach einen mittleren Atombombeneinschlag.
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  • peter schnaak
    peter schnaak
    hallo don dada
    schön zu wissen das ich nicht der einzige bin der in einem bombentrichter leben kann (nicht muß gott seidank)mir ist in einer arbeitsphase auch alles mögliche wichtiger als das gefühl vom boden essen zu können.Und wenn ich mal mythologisieren darf. Als Gestalter schafft man ja auch aus dem relativen Chaos des ungeordneten Stoffes eine eigene Ordnung.und das lässt sich für mich noch viel erfreulicher wahrnehmen wenn die umgebung schön unordentlich ist. aufräumen ordnen ist dann angebracht wenn ich mehr als ein drittel meiner arbeitszeit zum suchen des werkzeugs verwenden muss...
    skizzenbücher: zeichnen ist denken und reflektiertes erkennen.Ich führe skizzenbücher auf reisen in ausstellungen(um dinge die mich interessieren wahrzunehmen und nicht nur zu sehen) und ab und an mache ich auch werkzeichnungen in skizzenbüchern aber meist liegt irgendein fetzen irgendeines papiers näher. ich nehm mir immer vor die oft endlosen sbahn fahrten in berlin mit einem skizzenbuch zu füllen bis jetzt ist es immer nur bei anfängen geblieben.
    gruß peter s

    PS ich hatte schon in der schule narrenfreiheit bei den lehrern was die bekritzlung meiner schulhefte anging 1 drittel text und zwei drittel irgendwelche zeichnungen.
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  • lehcsorK
    hallo!
    ja, ich kritzele, wenn auch eher wenig, überall herum. insofern ich es nicht im cafe, arztzimmer oder sonstwo liegenlasse(vergesse), stopfe ich es in meine krims-krams-schublade daheim. die wird alle halbe jahre entmüllt... von dort wandern die meist recht ulkigen skizzen mit einem lachen in ein kleines buch und werden dort brutal reingeklebt. ist auch viel mist drin :-) aber rein kommt auch, was irgendeine noch so kleine partie hat, die mir gefällt oder die mich an etwas erinnert oder mir anstöße gibt.
    besonders voll ist das buch allerdings nicht *lach*. ich male beim telen meist geometrische figuren...bin halt mathematiker und bildhauer :-D
  • El-Meky
    El-Meky
    nein, habe viele dicke skizzen bücher hier rumliegen...alle leer. :?
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  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    Kroschel: Gluebook? ich klebe/habe auch viel reingeklebt. aber ne zeitlang hab die scribbles dann auch einfach in müll gehauen. ärger ich mich aber iegentlich im nachhinein drüber. denn wenn man nach jahren mal drin rumblättetr, kriegt wieder viel neue denkanstöße.
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  • jessy
    sicher führe ich sowas auch den wenn nicht würden meine ideen ja verloren gehen weil ich zu vergesslich bin ich schreibe mir auch immer verschiedene technicken oder trix auf^^
  • erakeM
    Ich führe auch Skizzenbücher. Manchmal skizziere ich fast täglich in so ein Büchlein, manchmal auch eine Zeit lang weniger viel. Für mich ist ein Skizzenbuch wichtig um im Alltag z.B. Menschen schnell zu erfassen, sei es im Café, in der Straßenbahn etc. Und so ein kleines Buch ist nicht so auffällig *g*. Wenn ich Architektur skizziere oder zeichne benutze ich selten Skizzenbücher, da ja etwas zum "Aufhängen" draus werden könnte ;)
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    jein einzelne blätter in na kiste
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  • dirgiSpoT
    ich hab gebundene blätter, aber male da nix drauf, das liegt nur so rum, das büchlein, ne idee kommt gleich auf die leinwand.
  • tacedliw
    ich habe ein skizzenbuch und vieeeeele blätter ich zeichne überall (mehr zuübung)
    visuelles Tagebuch/skizzenbuch habe ich nicht aber eine gute idee denke mal darüber nach
  • ratzekatze
    ratzekatze
    mehrere Bücher von denen ich so drei- vier immer parallel vollschmiere und die verteile ich so, das ich immer eins zur hand hab-

    rein kommt alles - texte, wörter die ich da grad merkwürdig oder lustig fand,infos,viele bilder, manchmal n einkaufszettel halt zusammengewurschtelte linien

    wenn eins voll ist, erstmal weg damit und das nächste anfangen.
    lose blätter gibts auch ne menge, aber da fliegt schneller mal was in den papierkorb als in gebundener form-da bleiben halt sogar die telefonkritzeleien, die bei losen blättern keene chance haben, erhalten

    solche skizzenbücher sind echt was feines, besonders das durchblättern der, die man lange nicht in der hand hatte :)) ein fundus an ideen die auf nen guten zeitpunkt warten

    eigentlich mach ich weit mehr "skizzen" als ich "bilder" male. :)))
    gruessys
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  • Marius
    Ich hab ein Skizzenbuch um meine Fortschritte festzustellen, die ich beim zeichnen mache!
  • lleiret
    ich habe ein grosses und zwei kleine, tschenkonforme , klassische moleskine. ein moleskine wird mit ideen und gedanken vollgeschrieben, das andere mit skizzen und flüchtigen momentaufnahmen vollgeschmiert. in dem grossen skizzenbuch werden einzelne motive oder ideen ausgearbeitet, das sind meist freie überlegungen zu themen, emotionen etc. (keine technischen übungen also). bevor ich mit skizzenbüchern gearbeitet habe, hab ich alles auf einzelne blätter gezimmert und die überall verstreut rumfliegen gehabt. der vorteil hieran (an skizzenbüchern) ist, dass sich teilweise eine gedankliche entwicklung wieder ablesen lässt und man so auch den eigenen "richtungsvektor" unter einem späteren, kritischen licht reflektieren kann. normalerweise bin ich ein völlig unorganisierter kerl (in vielen belangen), aber hier sehe ich eine effizienzsteigerung, weswegen ich die methodik positiv einschätze. ein paar auszüge hatte ich ja bereits hochgeladen, weswegen ich hier nicht mehr extra einen ausschnitt bereitstelle...
    zu dem nachteil, den christine ansprach... ich finde, nicht jede idee ist abhängig von bestimmten formaten. manche natürlich schon. es gibt aber zudem bücher, in denen eine kleine tasche existiert, in welche man lose blätter etc. hineinlegen kann. das kann ganz praktisch sein...
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    ich bin mittlerweile dazu übergegangen, neben den klassischen skizzenbuch, angeregt von dieter roth`s flachen müll in tüten, aktenorner zu benutzen. das hat den vorteil, dass man alles schon abheften kann(nachträglich), fremdproduziertes, gefundenes und gesuchtes, sich gut mit selbstproduzierten mischen läßt.
    außerdem läßt es sich immer wieder neu zusammenstellen, wenn sich andere kontexte ergeben.
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  • mdcologne
    ich hab öfter die digicam dabei als mein skizzenbuch... gut is das nich... versuch das zu ändern...
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