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  • Neuer Kölner "Kunstmarkt" (Anno 2006)

  • Sten Neuer Kölner "Kunstmarkt" (Anno 2006)
    Hallo Leute!
    Mich würde ja interessieren, ob von euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie meine Freundin (Künstlerin) und ich. Und zwar geht´s um den sogenannten Kölner Kunstmarkt im DuMont Carré! Bravo, wir waren am 9. April 2006 dabei und haben so unsere Erfahrungen gesammelt, auf die wir auch besser verzichten könnten. Ca. 25 "Künstler" haben dort inmitten eines Einkaufszentrums (war im Übrigen nicht in der Internet-Lobhuldigung so beschrieben) von 11 bis 18 Uhr ihre Kunst den Kölner Sonntagsspaziergängern (oft eisschleckenden Kindern und halbblinden Rentnern) angeboten. Den größten Erfolg hatten unserer Meinung nach die ausländischen "Werke" für 20 bis 50 Euro, die in etwa in einer halben Stunde Arbeit entstanden sind. Aber Kunst ist ja leider ein nicht geschützter, dehnbarer Begriff... Und gute Arbeiten brauchen ihre Zeit und sind teuer. Was ich damit sagen möchte, ist, dass sich jeder seriöse Künstler mehrmals überlegen sollte, ob er sich für diese Veranstaltung anmeldet und diese Art von "Kunst" unterstützen möchte. Denn auch bei dieser Überlegung sollte das Motto gelten: "Von Künstlern für Künstler" und zwar für richtige! Sten
  • rekffeos
    Habe mir selber vor ein oder zwei Jahren
    diesen Kunstmarkt angeschaut, da ich
    damals mit dem Gedanken gespielt habe, daran
    Teil zu nehmen, dann aber nachdem ich dort
    war die Idee schnell wieder verworfen.
    Ich glaube auch, dass die Teilnahmepreise zu hoch angesetzt waren, das stand nicht im Verhältnis
    zum Publikum; Sie kommen nicht der Kunst wegen, sondern bummeln Sonntags durch die Stadt, und dann ist da zufällig irgendwo irgendwie auf dem Weg Kunst, so mutete das zumindest damals an.
    Gruesse
    Hans-Juergen
  • steffileinpetra
    steffileinpetra
    hallo sten,
    auch wir waren im herbst 2004 auf diesem "kunstmarkt". einmal und nie wieder! wir hatten die gleiche erfahrung wie ihr gemacht. den ganzen tag in diesem miefigen einkaufszentrum und es verirrten sich nur spaziergänger die nich viel mit kunst zu tun haben. zudem kam auch noch das wir ein stellplatz im letzten ecken hatten u. sich kaum einer dahin verirrt hatte. diese zeit hätten wir besser anders verbracht. naja, wir hatten wenigstens netten kontakt mit anderen künstlern.
    aber man muss mal die erfahrung gemacht haben.
    ich habe aber das gefühl das der veranstalter mittlerweile kaum noch künstler für sein "forum" bekommt. wir wurden öfters mit mail angeschrieben, auch noch kurze zeit vor dem forum! es waren noch viele plätze frei.
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  • andrea
    Zum Thema "Kunstmärkte" allgemein: man muß da schon sehr aufpassen und Informationen sammeln, denn diese Märkte sind sehr unterschiedlich. Vieles, was sich heutzutage als "Kunstmarkt" verkauft, ist dann mehr ein Kunsthandwerker-Markt, wo dann auch jede Menge selbstgebasteltes verkauft wird und im schlimmsten Falle sogar Trödel (tödlich!)

    Bilder zu verkaufen ist wahrscheinlich generell schwieriger auf derartigen Märkten, da ist die Hemmschwelle bei den zufällig vorbeischlendernden Passanten wohl zu groß. Ich kenne aber auch jemanden, die malt so kleine Herz-Bildchen mit netten Sprüchen drauf, fertigt die teilweise sogar noch individuell vor Ort an. Schnell gemacht (quasi am Fließband) und entsprechend preiswert. Also ein Mitnahme-Artikel, der ganz gut geht. Wenn man als Künstler sowas tun mag, ist es keine schlechte Sache (ich persönlich schließe mich da jemandem an, der hier mal gemeint hat: besser als putzen gehen...)Man kann ja verschiedene Schienen fahren, muß es vielleicht auch solange man sich als Künstler nicht etabliert hat...

    Ich selbst habe während meines Studiums selbstgemachten Schmuck verkauft, damals lief so etwas noch recht gut, war viel auf ähnlichen Märkten unterwegs - das muß man aber auch mögen: jedesmal auf- und abbauen, oft schlechtes Wetter, immer sehr untwerschiedliches Publikum... Mit dem Schmuck ließ sich damit ganz gutes Geld machen und wir hatten auch immer viel Spaß dabei. Man konnte aber auch beobachten, dass Artikel wie Schmuck und andere Klein-Teile viel eher gekauft wurden als z.B. Bilder...

    Eine Freundin von mir geht heute noch viel auf diese Märkte (weiterhin mit Schmuck) und sie berichtet mir immer, dass es zwar generell noch gut läuft, aber man vorher nie wissen kann... Mal ist ein kleiner Markt auf dem Land der Renner, ein anderes Mal ist dort wieder tote Hose, mal ist ein großer Markt in Köln völlig verlassen weil eine andere Veranstaltung Konkurrenz macht, mal verdient man in ein paar Stunden einige hundert Euro.

    Leider gibt es immer mehr von solchen Märkten, was die Erfolgschancen des einzelnen ja leider auch nicht erhöht...
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