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  • nun stehe ich da....

  • nitsirhC nun stehe ich da....
    Hallo zusammen,
    ich habe da mal eine Frage,obwohl es keine richtige Frage ist
    es ist eher mein "Problem"
    nun...ich fang einfach einmal an
    Jedesmal wenn ich ein neues Bild beginne,stehe ich voller Fantasie,Gefühle und Leidenschaft,vor meiner Staffelei...beginne meine Farben zu mischen,kann es kaum erwarten...der erste Pinselstrich
    er wirkt leicht,er leuchtet...eine Zartheit,die weitergeführt werden möchte
    und dann kommt der Punkt
    ich gehe ich die Tiefe,in die Schwere,meine Farben werden immer dunkler,ich versuche noch dagegen zu steuern,aber es endet mit einem Frust,und dem Satz
    "...ich kann es einfach nicht,was soll das alles noch"

    Ich spüre in mir so viel,Fantasien und Gefühle,die nur noch ein Bestreben haben,hinausfließen zu wollen
    doch es fließt einfach nicht
    Ich möchte dem Betrachter und der Welt
    Gefühle vermitteltn,und zeigen,in der Komminikation mit meinen Bildern
    Ich weiß auch das ich es kann,
    aber irgendein verdammter Schweinehund in mir hindert mich einfach daran.
    Nun habe ich auch noch Ende des Monats eine Ausstellung,
    es ist nicht mehr viel Zeit bis dahin
    und was tue ich....sitze Stunden lang,vor einer weißen Leinwand
    beginne daran zu verzweifeln,das es einfach nicht heraus kommen will

    Wer kennt dieses Gefühl,und wie seid ihr damit umgegangen....
    Um einen Gedankenaustausch hier jetzt,wäre ich sehr dankbar

    Liebe Grüße
    Christin
  • Aziz
    Liebe Christin,

    das Problem vor einer weißen Leinwand oder einem weißen Papier zu stehen kenne ich gut.

    Mein Zeichenlehrer sagte einmal:
    "Mach Deine Augen zu und mach einfach einen Strich!"
    Zerstöre einfach die Leere auf der Fläche, in dem Du irgend etwas darauf machst.
    Probier einmal.

    Die andere Variante ist:
    Einfach den Verstand auszuschalten und loszulegen. Sich frei von allen Zwängen machen. Sich vom Leistungsdruck lösen. Und das vielleicht in einer netten Atmosphäre mit Musik.

    Eine weitere Variante ist auch:
    Lese etwas über andere Maler oder schaue Dir die Bilder anderer an. Wenn ich so ein Buch aufgeschlagen habe, bin ich immer wieder motiviert.

    Natürlich ist das Malen in einer Gruppe am Besten. Versuche auch Kontakt zu anderen Malern zu bekommen. Und vielleicht läßt sich der Schweinehund zusammen besser vertreiben.

    Motivierende Grüsse
    Aziz
  • dlibhcsif
    du must aufhören zu wollen.
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  • flow_thgin
    Hallo Christin!
    fischbild hat Recht. Warum lässt Du die Dunkelheit nicht einfach mal frei? Vielleicht verlässt sie dann Dein Denken, nachdem Du sie auf Leinwand gebannt hast.
    Das beste Mittel gegen weiße Leinwände ist die Durchbrechung der Malhemmung, wie Aziz sagt mit einem Klecks/Strich.
    Man kann Bilder nicht erzwingen, auch nicht, wenn die Ausstellung kurz bevor steht.

    Du schaffst das!
    night wolf 8)
  • stanko
    stanko
    Vielleicht steht bei Dir auch an, Dir grundsätzlich zu überlegen, wie Deine Malerei den zukünftig aussehen soll.
    Wenn sich der spontane Malakt abgenutzt hat, solltest Du vielleicht eine andere Vorgehensweise versuchen, eine die Dir völlig fremd ist.
    Und ein Thema könnte auch helfen die Malerei wieder ins Fließen zu bringen.

    lg stanko
    Signature
  • nitsirhC
    danke für eure Denkanstöße,die mir auch schon etwas weitergeholfen haben,zumindestens im Punkt ...Loslassen und sich lösen.
    Ich fühle einen Umbruch in mir,weiß nur noch nicht so recht,wie ich damit umgehen soll
    Am liebsten würde ich mich jetzt auf einen Stern setzen,die Welt von oben in Ruhe betrachten
    Im Moment beobachte ich sehr viel die Menschen,und spüre das es mich weiterbringt,um das ausdrücken zu können,was ich möchte,in der Malerei.

    Die Leere zu Durchbrechen...
    wie sagte es einmal,ein berühmter Maler...
    ein gelber Fleck auf einem Papier,
    der eine macht einen gelben Punkt daraus,
    ein anderer macht eine Sonne daraus.

    Gruß
    Christin
  • adreG
    :-[  Hi  !!
    Dieses Problem habe ich auch oft , das ich was im Kopf habe , es aber nicht umsetzen kann weil mir die Technik fehlt . Was mich aufbaut ist meine 7-jährige Tochter . mit der ich viel zusammen male und es ist so toll mit welcher Unbefangenheit sie draufloslegt , eben nicht die Angst zu haben etwas falsch zu machen , wenn ihr was nicht gelingt sagt sie das sei ein Phantasiebild    :D
    Einfach klasse !!!
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