KunstNet uses Cookies. Details.
  • Bevorzugte Kunstform

  • niarbciledehcysP Bevorzugte Kunstform
    Wie der Titel schon sagt, würde ich gerne mal wissen zu welcher Kunstform die einzelnen von euch am Liebsten greifen (sei es zeichnen, Aquarell, dichten, musizieren...).
    Ich persönlich zeichne bevorzugt.
  • netsraC
    Ich bin kein eigentlicher "Künstler". Aber ich zeichne auch ganz gerne, und spiele Oboe und Klavier. Musik ist mir genauso wichtig wie die Kunst.  :)

    Carsten
  • falO
    Ick fahr voll uf zeichnen ab.
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • flow_thgin
    Hallo!
    Ich benutze am liebsten Acrylfarben. Pastos mit dem Spachtel aufgetragen. Das ist das Medium, in dem ich mich austoben kann.
  • tylin
    tylin
    hi  :)
    also mir ist meistens das material mit dem ich male egal. Ich benutze auch ketschup und senf, wenn mir danach sein sollte. aber meine favoriten sind immer noch kohlestifte und ölkreide. ansonsten ist es von meiner laune abhängig.

    gruß pieta  ;)
    Signature
  • Aziz
    Hi,

    ich mache zwar keine Kunst, aber ich zeichne leidenschaftlich gerne mit Kohle, Minenstift, Bleistift, Rötel und Pastelkreide.
    Da ich nicht genug davon bekommen kann, nehme ich zweimal in der Woche a zwei Stunden Zeichenkurse (Porträt und Akt).

    Neuerdings entdecke ich das "Zeichnen" mit der Ölfarbe. Und mir kommt es so vor, als wäre das "Malen" nichts anderes als mit Farbe zu "zeichnen".
    Das ist das Geheimnis, daß ich für mich entdeckt habe.

    Aziz
  • netsraC
    Wie gesagt, ich male selbst kaum, aber wenn ihr auch so malen könntet, wei dieses untere Bild, dann fände ich das schon toll  ;D:


    🔗

    GRüße,
    Carsten
  • Aziz
    Hallo Carsten,

    ich weiß nicht, ob ich so (eines Tages) malen könnte.
    Ich weiß aber, daß ich es momentan nicht "wollte", so zu malen. Dieser Realismus kann schnell befriedigen und das Auge erblinden lassen. Es gewöhnt sich zu schnell an den Alltag.
    Obwohl, schnucklig ist die Frau schon. Der Maler Dante Gabriel Rossetti hat übrigens viele (schnucklige) Frauen gemalt (siehe 🔗 )
    ;-)

    Momentan fahr ich voll auf den Expressionismus ab. Er hat das zeichnerische Charakter und die Farben schillern in ihrer reinen Intensität bei manchen Werken. So krass, daß ich manchmal vor vielen Gefühlsausbrüchen eine dunkle Brille brauche.

    Aziz
  • flow_thgin
    Hallo!
    Lange "musste" ich so malen, nach der Art der Bilder, die Carsten hier vorstellt. Theatermaler-Schicksal. Heute liegt mir der abstrakte Expressionismus, vor allen Serge Poliakoff.
  • niarbciledehcysP
    Jetzt wollen wir aber auch wissen was für einen Beruf du jetzt hast.  :)
    Kannst du deinen Expressionismus darin ausleben?
  • netsraC
    Ja, Rossetti war schon ein Genie (für mich jedenfalls  :) ) Ich kenne fast alle seine Bilder. Und ich kann sagen, daß mir solche realistischen, ästhetischen Bilder weitaus mehr zusagen als Expressionistische. Liegt es bei vielen nicht auch daran, daß beim Expressionismus viel weniger Handwerk gefordert ist? (kleine Provokation  ;D)
  • Aziz
    Hallo Carsten,

    die selbe Einstellung oder Vorstellung hatte ich auch mal. Und ich bin froh, daß ich über meinen Teller hinaus schauen konnte und ich es heute anders sehe.

    Kunst ensteht zunächst aus einer Idee im Kopf. Der Moment, der gerade wie eine Vision erscheint, ist zunächst am intensivsten empfunden. Dein "Feind" ist die Zeit. Je länger man für die Realisierung dieser Idee braucht, umso uninteressanter wird die Umsetzung. Da muß man handwerklich Abstriche machen. Denn binnen weniger Stunden muß es vollbracht werden. Sonst lohnt es sich nicht und als Umsetzer dieser Idee wird man unbefriedigt oder verfehlt sein Ziel.

    Im Expressionismus soll ja nicht das Handwerk bewiesen werden, sondern mehr das "Empfundene" (Ausdruck) festgehalten werden. Je mehr die Phantasie dabei angeregt wird, desto interessanter wird ein Bild. Wir empfinden die Botschaft entweder bewußt oder unterbewußt. Wir sehen es an, um seine Geheimnisse zu entlocken.

    Beim Realismus dagegen werden die Geheimnisse durch die Perfektion "verraten". Wir brauchen uns nicht mehr anstrengen beim Ansehen. Wir brauchen auch nicht mehr (viel) darüber nachdenken. Wir werden sicherlich auch nicht in verschiedene Denkweisen und Denkrichtungen gelenkt werden. Denn das nimmt der Realismus für uns ab.
    Wie schade.

    Heute können wir den perfekten Realismus durch Fotoapparate serviert bekommen. Aber können Fotoapparate sachen schaffen, die uns zum Nachdenken anregen? Wohl kaum. Im Expressionismus dagegegen gibt es viel Spielraum für die eigene subjektive Phantasie. Das ist die "wahre Kunst" für mich.

    ;-)

    Aziz
  • Nutak


    Heute können wir den perfekten Realismus durch Fotoapparate serviert bekommen. Aber können Fotoapparate sachen schaffen, die uns zum Nachdenken anregen? Wohl kaum. Im Expressionismus dagegegen gibt es viel Spielraum für die eigene subjektive Phantasie. Das ist die "wahre Kunst" für mich.
    Also da muss ich Dir widersprechen. Fotos können sehrwohl zum nachdenken anregen - und damit meine ich keine Urlaubsschnappschüsse. Fotos von hungernden Kindern, durch Feuer zerstörrte Wälder und natürlich die Bilder von New York... Beispiele gibt es genug!
  • Aziz
    Hallo Nutak,

    vielleicht hätte ich es preziser formulieren sollen.

    Was ich meinte ist, können Fotoapparate schiefe Augen und Nasen schaffen? Können sie Details weglassen und Farben krass erscheinen lassen? Fotoapparate können eben nur soviel Abbilden, wie sie dafür geschaffen sind: Nur Kopieren, was vor die Linse kommt!

    Sie können weder die Eindrücke verstärken noch übertreiben. Sie können keine "Fehler" einbauen. Sie sind zu "perfekt".

    Schau Dir mal Picassos Bilder an! Herrlich für meine Augen. Oder die deutschen Expressionisten. Oder Matisse. etc. etc.

    Fotoapparate können wohl Posen und damit die in den Posen enthaltenen Eindrücke festhalten. Und auch das Farbspiel noch. Sie können aber nicht abstrahieren.

    Das ist es, was ich vorher sagen wollte.

    Aziz
  • netsraC
    Also da kann 9ich ja auch nur widersprechen! Und von wegen: so dahcte ich früher auch, als wenn man zu unbedarft wäre, die "Washrheit" zu erkennen.

    Für mich bleibt der ästhetische Realismus das Ultimo. Ich glaube nicht, daß sich mein Geschmack groß ändern wird.
    Und zur Sache mit dem Photo kann ich nur sagen, daß das ja wohl überhaupt keine Vergleich zu den Präraffaeliten ist.

    Zur Missionierung nochmal ein Bild von Dicksee: :)

    http://www.illusionsgallery.com/offering-L.jpg


    Carsten
  • niarbciledehcysP
    Also mal ganz abgesehen davon das ich "surrealistisch" veranlagt bin (Dali lebe dreimal hoch) muß ich sagen das es auch ziemlich geile Fotokunst gibt. Ich hab in meinem Zimmer ein paar Bilder von JK Potter hängen, die alle nur mit einem Fotoapparat entstanden. Das Abstrakte wurde dann im Fotolabor geschaffen (und manchmal mit Airbrush, ich gebs ja zu :)). Trotzdem gibt es Möglichkeiten mit Fotos "anders" umzugehen. Naja, aber das ist alles Ansichtssache.

    Hmm, diese Rossetti Bilder können einen ganz schön runterziehen, wenn man an die eigene künstleriche Zukunft denkt. Da muß ich wohl noch n bisschen üben.  ::)
  • netsraC
    Nevermore: Das wollte ich aber nicht bezwecken.  :-/ Die Bilder sollen anregend sein.  ;) Wie schön wäre es, gäbe es heute noch Künstler, die in diesem Stil malen. Nicht den Mut verlieren! Die Übung macht's.  :)

    🔗



    Grüße,
    Carsten
  • Aziz
    Hallo (Sur-)Realisten,

    jeder sollte eben das machen, was ihm gefällt und "kann". Auch wenn es Farbklecke sind. Alles hat seine "Berechtigung" - auch der absolute Realismus und Fotokunst.

    Was ich aber nicht akzeptieren kann und darf ist das Wort "Missionierung". Das hat mit Faschismus zu tun und verletzt in höchstem Maß die (Kunst-)Freiheit.
    Kunst sollte "frei" sein - nur dann kann sie sich entfalten.

    Und trotzdem, auch wenn Rosetti schön malen konnte, seine Bilder sprechen mich bei weitem nicht so an wie expressionistische Bilder. Ich kann diese Bilder nur kurz sehen - dann sind sie für mich schon sehr "langweilig".

    Aber jedem das seine.
    Aziz
  • Aziz
    Im übrigen bin ich aber froh, daß Kunst sich trotzdem weiter entfalten und entwickeln kann, wenn es trotzdem an Freiheit eingeschränkt wird.
    Wie damals - als jene Kunst für "entartete Kunst" deklariert wurde. Heute ist sie viel bedeutender geworden.

    Also, nicht alles mitmachen, was von der Gesellschaft verlangt wird.
    ;-)
    Aziz
  • netsraC
    Hey, Aziz! Du legst mir da Worte in den Mund, die ich nie gesagt habe!!
    Ich meinte "missionierung" als Spaß, schon mal was von Humor gehört?

    Jedem soll das gefallen, was er mag. Fertig.  Übrigens, du sprichst schließlich auch abfällig über die Präraffaeliten.  :(


    C.

    P.S. Immer gleich mit Faschismus zu kommen, finde ich ziemlich erbärmlich.
  • Page 1 of 3 [ 41 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures