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  • Definition: Zeitgenossenmarkt

  • Yvonn Richter Definition: Zeitgenossenmarkt
    Hallo zusammen,

    lese gerade das Buch "Kunstinvestment. die Kunst mit Kunst Geld zu verdienen" (sehr interessant!) . In einem der Artikel steht etwas vom ZEITGENOSSENMARKT, der anlagetechnisch als sehr risikoreich eingestuft wird. Näher erklärt wird der Zeitgenossenmarkt jedoch nicht.

    Kann mir jemand sagen, wer zu den zeitgenössischen Künstlern zählt bzw. welche Epochen da hineinspielen ??

    Danke im voraus.

    LG Yvonnsche :lol:
  • Sylvie
    hm, es dürfte "anlagetechnisch als sehr risikoreich" eingestuft werden, in jemanden wie mich, Dich (?), uns (?) zu investieren.... :wink:
    , während Polke, Richter und was weiß ich 'ne sichere Sache sind...
    So würde ich das einschätzen....
  • tserofniarb
    Zeitgenössisch ist ein Künster zu seinen Lebzeiten, anschliessend ist er unzeitgemäss.
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  • siku
    Hallo Yvonne,

    zu der Zeiteinteilung:
    Zeitgenossenmarkt - ist der Handel mit Kunstwerken, die heutzutage bzw. in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Dazu zählen z. B. Arbeiten deutscher Künstler wie Georg Baselitz, Jörg Immendorf, Amseln Kiefer, Markus Lüpperts, Sigmar Polke und Gerhard Richter. (Diese Arbeiten sind wahrscheinlich im Preis gestiegen.)

    Die Zeitschrift Capital gibt seit 1970 jährlich im November einen Künstlerkompass (100 Künstler) heraus. Über den neuesten ist ein kurzer Abriss unter https://www.capital.de/leb/art/25984.html zu lesen.
    Des Weitern kannst Du Dich noch bei artprice.com informieren.

    Gonzáles/ Weis schreiben von einem ganz jungen Zeitgenossenmarkt, den sie aus der Bewertung herausgenommen haben, dazu gehören wahrscheinlich Künstler wie Neo Rauch oder Jeff Koons.

    Für die "Klassische Moderne" gibt es keine feste Grenze. Ich würde sie von ca 1900 (ab Fauves) bis nach dem 2. Weltkrieg einteilen, etwa mit Informel und Minimal-Art enden. Teilweise spricht man hier auch von Postmoderne.

    Wie haben sich die Arbeiten des Berliner Künstlers Salomé (könnte in der Capital-Liste aufkreuzen) oder die "Arte Povera" entwickelt? Das ist eine in den 60/70-er Jahren entstandene Kunstrichtung, die mit vergänglichen Naturmaterialien gestaltet wurde. In Deutschland gibt es eine bekannte Privatsammlung (Goetz, München - mit Literatur).

    Gruß siku und viel Erfolg bei weiteren Recherchen.

    PS.: ich kenne das Buch von González/ Weis nicht, das sind hier nur spontane Hinweise.
  • siku
    Hallo yvonnsche,

    wüsste gern, ob die Hinweise nützlich waren. Kleines Feedback wäre nett. :)

    Gruß siku
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