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  • keine wunder

  • gabriele hitrik
    gabriele hitrik keine wunder
    das erste mal dort.
    schritt für schritt hinauf.
    und jede stufe wie ein messer,
    das gnadenlos in meine füsse schneidet,
    aber ich gehe weiter.
    ich weiss was passiert.
    ich steige dorthin,
    wo ich alles lassen werde,
    weil es die sache so mitsich bringt.
    es dauert mein halbes leben,
    bis ich ankomme.
    es dauert ein paar stunden,
    bis ich es wieder verliere.
    bis ich wieder hinausgehe.
    herunter geht es schneller,
    zu schnell.
    der morgen ist dann grauer
    als jede maus.
    er hat mir nicht mal nachgeschaut.
    aber das wusste ich ja vorher.
    zum wundern ist es wohl noch zu früh.
  • musrednar
    der text an sich mag etwas holprig sein und sich nicht so flüssig lesen lassen, aber das gefühl bzw. die situation, die du beschreibst, kann ich sehr gut erkennen und auch nachempfinden (weil ich ähnliches kenne) ... vor allem das mit dem vorher gewusst haben. die gefühle lassen sich eben einfach nicht immer vom verstand leiten und gehen eigene wege, die auch oft im schmerz enden ...
  • gabriele hitrik
    gabriele hitrik
    ja, manchmal macht man dinge, über die man sich gar nicht wundern darf. ich bin wohl ein gefahrensucher, oder doch nur zu neugierig?
    und die holprigkeit gehört wohl dazu.
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  • musrednar
    gehört wohl dazu! ja! unbedingt! alles!

    während der schmerzlichen situationen selbst will man sie lieber missen.
    aber im nachhinein betrachtet sind es auch oder vielleicht sogar gerade diese, die das leben reich machen, nicht wahr?
  • suomynonA
    no pain, no gain!
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