KunstNet uses Cookies. Details.
  • genie=wahnsinn?

  • Deborah genie=wahnsinn?
    Tja, das große thema:
    gehört zu einem Genie der Wahnsinn?
    gehört eine Krankenhausakte zur kreativität?
  • Deborah
    und es wäre mal schön diesmal keine
    schnicki-schnacki diskussion anzufangen.
    also etwas informatives...
  • olieF
    Definitiv nein.
    Der Prozentsatz ist nur höher,
    Das liegt aber wohl eher am höherem IQ, der sich entsprechend äussert.

    Das ist wie mit dem Straßenverkehr einer Großstadt. Höheres Verkehrsaufkommen = mehr Unfälle.
    Rusch Hour + Länderspiel + Studidemo + Ärztestreik = Zusammenbruch.
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • hsalhcseF
    Und Gott sprach zu mir:"Du bist ein Genie!"
    Meinte er ich sei Wahnsinnig?
    Nee kann gar nicht sein,gibt ja auch keine Krankenhausakten von mir!
    Hab gestern das Krankenhaus abgefackelt...

    Holt mich hier raaaaaaaaaaaus-will gassi gehn!!!
  • ratslla
    Tja, das große thema:
    gehört zu einem Genie der Wahnsinn?
    gehört eine Krankenhausakte zur kreativität?

    und es wäre mal schön diesmal keine
    schnicki-schnacki diskussion anzufangen.
    also etwas informatives...


    so ->wie- du hier ein thema aufmachst, erfüllst du schon eine wichtige voraussetzung, das "thema" in die "schnickischnacki"-richtung zu schicken.
    aber vielleicht fängt zumindest der "wahn" damit an, dass man erst ein paar versalien im "start"text implementiert, um dann im weiteren posten komplett in kleinschreibung zu verfallen. wirrnis gehört schliesslich zum bild.
    für die meisten der minderbemittelten voyeure hier wäre es ausserdem eher interessant, wenn jemand wie du, seinen eigenen, schlecht kaschierten, auf langeweile basierenden voyeurismus in ein outing umwandeln würde, indem du einfach den inhalt deiner eigenen krankenakte hier veröffentlichst.
    (ganz informativ)

    :)
  • suomynonA
    so ->wie- du hier ein thema aufmachst, erfüllst du schon eine wichtige voraussetzung, das "thema" in die "schnickischnacki"-richtung zu schicken.
    aber vielleicht fängt zumindest der "wahn" damit an, dass man erst ein paar versalien im "start"text implementiert, um dann im weiteren posten komplett in kleinschreibung zu verfallen. wirrnis gehört schliesslich zum bild.
    für die meisten der minderbemittelten voyeure hier wäre es ausserdem eher interessant, wenn jemand wie du, seinen eigenen, schlecht kaschierten, auf langeweile basierenden voyeurismus in ein outing umwandeln würde, indem du einfach den inhalt deiner eigenen krankenakte hier veröffentlichst.
    (ganz informativ)

    :)


    Genial analysiert! Wahnsinn!
    Ich halte ab jetzt (prophylaktisch) die Gross-/Kleinschreibung korrekt ein. Nicht dass du mich noch in die falsche Schublade packst. Mit Krankenakten will ich nichts am Hut haben!
  • ratslla
    ICH wird beim selbstbewussten genie ...
    KLEINGESCHRIEBEN.

    :)
  • suomynonA
    Wer schreibt eigentlich diese genialen Krankenakten? Müssen anscheinend wahnsinnig kreative Typen dahinterstecken... Wie die wohl ihr Medizinstudium gemeistert haben, diese Irren...?
  • ratslla
    durch einen schlauch mit füllstutzen ihrem gehirn, brav das eingefüllte wieder aussondernd, wenn entsprechende prüfungen anstehn, um durchzurutschen. welcher prof will denn hören, dass das, was er verzapft, schwachsinn von gestern ist.
    belohnt wird in der regel das regel-mässige.

    :)

    nichts für postende voyeure:
    http://www.zeit.de/
  • suomynonA Pseudologia phantastica
    Lies Dir mal die Story von Gert Postel durch, der (als ungelernter Postbote) mit nem getürkten Zeugnis als Chefarzt der Psychiatrie eingestellt wurde und dort 2 Jahre tätig war (und Weiterbildungen durchführte!) und ganz neue Krankheitsbilder "erfand". Auf die Frage, worüber er promoviert hätte, antwortete Postel "Über die Pseudologia phantastica".

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel

    PS: Jetzt kann man sich so ungefähr n Bild machen, was für kompetente Leutchen die Krankenakten schreiben
  • Deborah
    an: allstar
    das du nicht bald plazt vor arroganz
    grenzt ja schon fast an einem wunder.
    aber gut, ich verzeihe dir,
    da du mir ja so hilfreich erklärt hast,
    wie ich was zu schreiben habe.

    es wurde schon viele tests gemacht,
    wo die meinung vertreten wird,
    dass menschen mit einer "unnormalität" höchste aktivität der kreativität aufweisen. ich meine, große künstler hatten fast alle einen "unnormalität" aufzuweisen.
  • suomynonA
    adolf hitler war auch unnormal. aber der konnte nicht gut malen... *schmunzel*
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    "der einzige unterschied zwischen mir und einem verrückten ist der, dass ich nicht verrückt bin."

    salvador dali
    Signature
  • Deborah
    man sagt aber auch das hitler hoch intelligent war!
  • El-Meky
    El-Meky
    Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die an affektiven Störungen gelitten haben sollen

    · Komponisten
    Die Komponisten sind bei den Gemütsstörungen häufig anzutreffen. Hier findet man Namen wie Bartok, Beethoven, Brahms, Bruckner, Chopin, Händel, Hindemith, Liszt, Mozart, Schubert, Schumann, Wagner u. a.

    · Maler und Bildhauer
    Auch die Maler und Bildhauer sind nicht nur durch van Gogh und Caspar David Friedrich, sondern auch durch Dürer, Holbein d. J., Picasso, Rembrandt, Leonardo da Vinci usw. vertreten.

    · Dichter und Schriftsteller
    Die Dichter und Schriftsteller sind zahlenmäßig am stärksten betroffen. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass sie sich durch ihre schriftlichen Werke am offensten, also auch ungeschütztesten offenbaren können. Wenn man nur die bekanntesten Namen herauszieht, dann findet man - zum Teil doch überraschend, wenngleich nur auf den ersten Blick - Goethe, Lessing, Schiller, Shakespeare usw., ohne auf die Depressionen von Baudelaire, Heine, Hölderlin usw. einzugehen. Und man findet nicht selten sogar Humoristen darunter (z. B. Wilhelm Busch), die zwar anderen Menschen viel Freude und Vergnügen bereiten, von dunklen Gedanken aber selber nicht verschont blieben (eine Erkenntnis, die auch von so manchen Humoristen unserer Zeit bestätigt wird).

    · Religiöse Persönlichkeiten
    Die religiösen Persönlichkeiten jeglicher Konfession sind zwar eine kleine Gruppe, von Franz von Assisi über Sören Kierkegaard und Martin Luther bis zur Theresa von Avila. Sie dürfte aber in Wirklichkeit viel größer gewesen sein, beginnend im Alten Testament über das Neue Testament bis in unsere Zeit. Dabei kann es - selbst in unserer aufgeklärten Zeit - für die pathographisch interessierten Wissenschaftler nicht ganz risikolos zu sein, den einen oder anderen religiösen Führer aus früherer oder heutiger Zeit als psychisch krank, zumindest aber anfällig zu bezeichnen, weshalb sich dort Forschung und vor allem öffentliche Dokumentation dieser Untersuchungsergebnisse eher bedeckt zu halten pflegen. Die jüngere Geschichte einschließlich Mord-Drohungen und Verfolgung gibt ihnen recht.

    · Philosophen und Denker
    Dass auch nicht wenige Philosophen und große Geister Gemütsprobleme hatten, ist einleuchtend, obgleich man es kaum rational begründen kann. Bekannte Namen sind beispielsweise Immanuel Kant, Karl Marx, Jean Paul Sartre, Arthur Schopenhauer, der geistvolle Spötter Voltaire (was ja nicht selten ist, dass jemand seine schwermütige Grundeinstellung durch Ironie, Sarkasmus oder gar Zynismus zu kompensieren versucht) usw.

    Die besonders eindrucksvolle Schilderung einer Depression verdanken wir dem Theologen und Philosophen Romano Guardini, der den nicht ganz abwegigen Satz prägte: "Die Depression ist viel zu schwerwiegend, als dass man sie nur den Psychiatern überlassen dürfte\".

    · Könige, Politiker und Feldherrn
    Machtvolle Herrscher, Politiker oder gar militärische Führer sind zwar (Berufs-) Sparten, bei denen man sich am wenigsten seelische Beeinträchtigungen vorstellen kann, vor allem wenn es sich um geniale Führerpersönlichkeiten handelte. Doch auch sie sind nicht gegen seelische Störungen gefeit, wie die zahlreichen Beispiele von König Saul im Alten Testament bis Winston S. Churchill zeigen, von zeitgenössischen Betroffenen ganz zu schweigen. Aber auch sonst finden sich durchaus illustre Namen: Bismarck, Blücher (mit einer geradezu abenteuerlichen Pathographie), den zusätzlich epilepsie-kranken Caesar, den Schwedenkönig Gustav II. Adolf, Heinrich den VIII., den Sonnenkönig Ludwig den XIV., Kaiserin Maria-Theresia, Metternich, Nelson, Peter I., den Großen, Richelieu, Talleyrand usw.

    · Wissenschaftlicher und Entdecker
    Bei den Forscher- und Erfinder-Persönlichkeiten kann man sich Gemütsstörungen wieder eher vorstellen. Allzu viel Beispiele sind allerdings nicht namhaft geworden. Wissenschaftler stehen in der Regel nicht im Rampenlicht, doch einige von ihnen scheinen sich tatsächlich seelisch schwer getan zu haben: Charles Darwin, Sigmund Freud (der in seine Psychoanalyse so manche Eigenerfahrung einbringen konnte oder musste), Galilei, Keppler, Linné (der berühmte Park-Gestalter, wobei schon früher bekannt war, dass Gartenarbeit gemütsmäßig besonders ausgleichend, ja antidepressiv ist), Mendel, Semmelweis, Edison, Alexander von Humboldt u. a.

    · Revolutionäre und Sozialreformer
    Schließlich bleiben die Persönlichkeiten, die ihre jeweilige Zeit und Gesellschaft geprägt haben. Da wundert es schon, dass so "harte Revolutionäre" wie Danton und Robespierre aus der französischen Revolution auch ihre seelischen Nöte gehabt haben sollen (bzw. es wundert uns nicht), aber auch Henry Dunant und Johann Heinrich Pestalozzi, die aufgrund mannigfacher persönlicher Erfahrungen ihre großen karitativen Werke in Angriff nahmen.

    ""Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
    Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt."" :o))

    Auszug aus :
    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/genie.html
    Signature
  • lewuj
    Ich würde nicht von "Wahn" sprechen. Der Ausdruck "Wahn" stammt noch aus alten Zeiten. Wer an Depressionen erkrankt war, galt damals als "wahnsinnig". Alles Quatsch. Leider - bis heute - ist die Depression immer noch ein Tabuthema.

    Man weiß heute eine ganze Menge mehr über diese Krankheit, und man kann sie sehr gut behandeln. Was für ein Segen!

    Dass künstlerische Fähigkeit und die Depression nahe beieinander liegen können, habe ich schon oft in der eigenen Familie festgestellt. Ich bin übrigens selbst betroffen, zum Glück nur leicht.

    Wenn ich zurückschaue: In meiner Familie gab es einen Maler, einen Pianisten, einen Sänger. Meine Tochter ist auch Künstlerin.

    Liebe Grüße
    Susanne
  • suomynonA
    Ich würde nicht von "Wahn" sprechen. Der Ausdruck "Wahn" stammt noch aus alten Zeiten. Wer an Depressionen erkrankt war, galt damals als "wahnsinnig". Alles Quatsch. Leider - bis heute - ist die Depression immer noch ein Tabuthema.

    Man weiß heute eine ganze Menge mehr über diese Krankheit, und man kann sie sehr gut behandeln. Was für ein Segen!

    Dass künstlerische Fähigkeit und die Depression nahe beieinander liegen können, habe ich schon oft in der eigenen Familie festgestellt. Ich bin übrigens selbst betroffen, zum Glück nur leicht.

    Wenn ich zurückschaue: In meiner Familie gab es einen Maler, einen Pianisten, einen Sänger. Meine Tochter ist auch Künstlerin.

    Liebe Grüße
    Susanne


    damit unterstreichst du mein Argument!
    Die Künstler sind es, denen man diesen Adjektiv "wahnsinnig, genial" aufbürdet. Die können da doch nix für...?! Die Künstler selbst würden über sowas nie nachdenken. Kann sein, dass Künstler auch mal inner Klapse sitzen. Sind auch nur Menschen.
  • gabriele hitrik
    gabriele hitrik
    und ein wahnsinniger nicht über kunst, wissenschaft oder revolutionen! der hat was besseres zu tun.
    man sollte das nicht mit leichten verrücktheiten, die künstler gerne an den tag legen, verwechseln!
  • suomynonA
    falsch, g
    ein wahnsinniger ist wahnsinnig
    ein künstler ist künstler
  • gabriele hitrik
    gabriele hitrik
    deswegen hat genie nix mit wahnsinn zutun und
    umgekehrt. das ist alles ein mythos und gehört
    in die märchenabteilung vom kaufhof.
  • Page 1 of 2 [ 38 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures