KunstNet uses Cookies. Details.
  • Spricht die zeitgenössische Kunst eine schlechte Sprache?

  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    der durchschnittsbürger ist wahrscheinlich auch für die todesstrafe.
    Signature
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Weisst Du, lieber nisic, dass genau diese Haltung - Volkes Stimme und Volksverstand als Massstab - so gerne von totalitären Staaten für ihre Klassifizierung von "entartet" oder "gesellschaftsgenehm" herbeizitiert und missbraucht wird?

    Du solltest wirklich mal anfangen, ein wenig über Kunst zu lesen. Es kann einfach nicht schaden, auch mal über das Jägerzäunchen des eigenen Schrebergarten hinauszuschauen. Da stellt sich doch manches schnell differenzierter dar. Vieles von dem, was Du so für "geprüfte Volkskunst" hältst, war zu seiner Zeit auf´s Heftigste umstritten und verspottet!
    Signature
  • cisin
    also als erstes liebe brooklyn würde ich gerne wissen woher du dir das recht nimmst über mich und meinen horizont zu urteilen? du kennst mich doch gar nicht!
    falls du es nicht gemerkt haben solltest habe ich lediglich fragen in den raum gestellt und auf die antworten gegenargumente geliefert was nicht zwangsläufig bedeuten muss das ich MEINE meinung verteidige. so was nennt man glaube ich konstruktiv diskutieren. von den meinungen und argumenten anderer menschen lernen. ich frage mich warum du dich so von mir provoziert fühlst das du persönlich wirst und mir auch noch meinst ratschläge geben zu müssen.

    wenn du dich mit mir auseinandersetzen willst gerne aber bitte sachlich und nicht auf diesem niveau.
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • lilu
    @brooklyn: Gerade die "Volkes Stimme", wenn du es so nennen willst bildet die Grundlage einer westlichen Demokratie. Mit dieser Haltung tritts ja gerade für ein totalitäres System in der Kunst ein. Denn wenn nicht die Volkes Stimme entscheidet was gut ist, sondern eine Hand von Experten, dann ist die Kunst als System durchaus autokratisch bzw. totalitär.

    "Vieles von dem, was Du so für "geprüfte Volkskunst" hältst, war zu seiner Zeit auf´s Heftigste umstritten und verspottet!"- Bist du dir wirklich sicher, dass die Kunst in frühen Jahrhunderten der Bevölkerung in der Art und Weise zugänglich war, wie sie jetzt ist? Umsttitten war sie unter den "Experten" und nicht unter der Bevölkerung. Vielleicht solltest du über DEINEN Tellerrand hinausschauen und die gesellschaftlichen Verhältnisse der einzelnen Epochen als ganzes betrachten und nicht als einen Teilausschnitt.
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    volkes stimme, soso. ich sag mal, manchmal ist das gar nicht so schlecht das wir keine direkte demokratie haben. weil das freie geistesleben noch nicht weit genug entwickelt ist. soll heißen: manchmal beschützt man besser das volk vor des volkes stimme.
    Signature
  • lilu
    Sowohl Arsitotels, als auch Thomas Hobbes in leviathan war deiner Meinung. ich wollte mit dieser Aussage keinerlei Wertung über die Demokratie abgeben. bereits Churchill sagte, dass die Demokratie nicht die beste Staatsform ist, aber das beste was wir zur Zeit haben. Es sollte nur ein Hinweis an Brooklyn sein, dass ihr Argumentationszusammenhang in höchsten Maße unvollständig ist. Die Kunst sollte jedenfalls eine Sprache sprechen, die man verstehen kann ohne ein sogennanter Experte zu sein. Denn was nützt die Kunst, wenn sie keinen bertachter findet?
  • siku
    @ nisic
    Re auf Deine Antwort von gestern 22.07 Uhr
    Wie man Kunstverständnis und Erfahrung prüfen kann? - leider nicht wie ein Auto beim technischen Überwachungsverein (TÜV) :) . Kunstverständnis muss wohl angeeignet und erlernt werden: durch eigene Arbeiten, viel gucken, diskutieren und für mich gehört zur Kunst Toleranz.

    @ascari
    zu Deinem Text von gestern 23.24 Uhr
    Für Dich persönlich scheint ja soweit alles geregelt, was Kunstkritik anbelangt; da haben die Kunstschaffenden oftmals ihren eigenen Dreh nach dem Motto: "mir san mir" :roll: . Aber da sind dann noch die interessierten, aber oftmals ratlosen Betrachter. Sollte es nicht möglich sein, für die Betrachter Erklärungen gerade seitens der Künstler abzugeben?
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    lilu: ich finde, man kann doch im sinne einer beschäftigung mit kunst ev. erwarten das ein denkprozess einsetzt, bzw auch die bereitschaft mal einen katalog oder ähnliches zu lesen. also nicht nur :tolle bild , blau ist meine lieblingsfarbe.
    den hobbes haste doch bestimmt auch gelesen oder nur den klappentext? ;-)
    Signature
  • cisin
    @ dada
    hmmmm.....das was du da von dir gibst ist ja gar nicht mal so dumm nur vorraussetzung dafür das man sich mit etwas beschäftigt ist doch erst einmal das etwas da ist womit man sich beschäftigen kann!

    ich zitiere mal einen beitrag aus einer anderen diskussion:

    „bei der bildenden kunst gibt es leider nur einige wenige autoritäten die sagen was gut ist und was nicht so z.B ein anerkannter Professor der bei einer reportage von RTL ein gemälde bewerten sollte welches 10 000 dm gekostet hat dieser meinte das dass bild noch mehr wert sei darauf hin hat man ihm erklärt das dieses bild affen gemalt haben“

    wenn es nicht einmal ein professor für kunst schafft eine arbeit eines “amateurs“ - so will ich mal hier den affen nennen – von der eines professionellen künstlers zu unterscheiden wie soll es dann das kunstinteresierte bürgertum?
    etwa durch lesen einer broschüre?
  • iracsa
    @ nisic
    Re auf Deine Antwort von gestern 22.07 Uhr
    Wie man Kunstverständnis und Erfahrung prüfen kann? - leider nicht wie ein Auto beim technischen Überwachungsverein (TÜV) :) . Kunstverständnis muss wohl angeeignet und erlernt werden: durch eigene Arbeiten, viel gucken, diskutieren und für mich gehört zur Kunst Toleranz.

    @ascari
    zu Deinem Text von gestern 23.24 Uhr
    Für Dich persönlich scheint ja soweit alles geregelt, was Kunstkritik anbelangt; da haben die Kunstschaffenden oftmals ihren eigenen Dreh nach dem Motto: "mir san mir" :roll: . Aber da sind dann noch die interessierten, aber oftmals ratlosen Betrachter. Sollte es nicht möglich sein, für die Betrachter Erklärungen gerade seitens der Künstler abzugeben?



    genau, alles geregelt, aber natürlich nur für mich selber ohne irgendwelchen allgemeingültigen Anspruch. Und das allerletzte was ich als Argument für Qualität von Kunst (Bildende Kunst, Musik, was auch immer) gelten lassen würde, wäre ob der Durchschnittsbürger was damit anfangen kann oder Erklärungen dazu abgeben könnte.
  • ulli_p
    .
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    nun, zu rtl hab ich ne ganz bestimmte meinung und zu den ganzen affengeschichten auch: sie interessieren mich nicht. babara salesch und oliver tysssen kann gucken wer will, genauso wie DSDS und dschungelcamp und GSZS. da les ich mir lieber Ohff oder ein dadisitisches manifest durch. Ist irgendwie für mein KK besser.
    Man sollte bei der ganzen geschichte auch unterscheiden, wer was sagt. ob ein KuHi was sagt,oder ein Künstler selber. Oft ergänzt sich das gut. aber der affe könnte wahrscheinlich nicht wirklich artikulieren was er so intuitiv gemalt hat. wobei das aber für unsere kontsruktivistische realitätsbildung durchaus eine wert besitzen kann.
    aber das ist ja auch genau der Punkt, der affe denkt nicht wirklich. zumindest nicht auf einer abstrakten ebene. ehr intuitiv oder gefühlsmäßig. deshalb ist es doch gerade wichtig, über kunst nachzudenken, sowohl als produzent als auch als kosument.
    Signature
  • iracsa
    Was den künstlerischen Anspruch angeht,könnte jeden beliebige Affe jeden beliebigen Mitarbeiter von RTL ersetzen. Locker.
  • cisin
    @ dada

    ich hätte nicht geglaubt das ich dir dies erklären muss, nun ja.

    es ging mir dabei nicht um RTL sondern um die geschichte ansich!
    hättest du das bild eines affens von dem eines angesehenen künstlers unterscheiden können?

    und natürlich ist es wichtig über KUNST nachzudenken aber und dieshatte ich dir ja schon einmal mitgeteilt (bitte kommentare lesen) "vorraussetzung dafür das man sich mit etwas beschäftigt ist doch erst einmal das etwas da ist womit man sich beschäftigen kann!"

    klar kanst du argumentieren das wenn man zwei eimer farben auf eine leinwand schmeißt da unglaubliche emotionen festgehalten werden usw. dieselben emotione werfe ich aus wenn ich auf dem pot bin!

    ist das dann noch kunst?
  • cisin
    @ ascari

    da stimme ich dir ja auch voll und ganz zu!!!
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    ich würde sagen, kommt auf deine haltung beim scheißen an. wenn die attitüde form wird, ist es kunst. besonders wenn sich dann da noch deine privaten mythologien reinmischen und du das ganze in das museum der obsessionen packst. Voila. kack-art.
    Signature
  • Constantin
    Constantin
    Naja, ich kann mir ungefähr vorstellen, wie solche Geschichten entstehen, die Macher fragen bestimmt soviele Professoren, bis dann mal jemand in ihre Story passt.
    Signature
  • ulli_p
    .
  • cisin
    @ dada
    gewisse punkte bringen keinen weiter!!! auch nicht die ansicht darüber was kunst ist und was nicht! als ich diese diskussion anfing ging es mir darum zu sehen wie die allgemeine halltung zu der ausdrucksweise der kunst ist! zu dem letzten komentar - ich für meinen teil liebe eine mischung zwischen abstrakter und realer darstellung ich wiederstrebe mich nicht dieser. wenn ich ein argument anführe dann tu ich dies nicht immer weil dies meine meinung ist sondern weil man genau mit diesen fragen von der gesellschaft konfrontiert wird.

    das einzige was ich anführen wollte ist das dieses sprachliche mittel probleme mitsich bringt, dass kunst für den NORMALEN bürger nicht mehr greifbar wird. der künstler verliert dadurch an ansehen da seine arbeit nicht mehr ernst genommen wird.
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    wenn du so argumentierst, kannst du das aber meinermeinung nach nicht vom kunstbegriff trennen. denn ich denke für den normalen bürger ist sehr viel kunst, was für viel künstler keine kunst ist, und umgekehrt. sogesehen stimmt das mit der sprache schon. ist halt babylon hier. die frage ist doch aber letzendlcih uninteressant, was der normale bürger als kunst empfindet. oder denkst du als künstler: ich machmla eine skulptur für normale bürger, die muß ich dann so und so machen, weil sonst vertshen sie mich nicht? oder denkst ehr, ich muß das und das machen, vielleicht verstehst es ja einer? kann man lange drüber philosopühieren, führt nur letzlich zu nix.
    Signature
  • Page 2 of 3 [ 47 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures