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  • Spricht die zeitgenössische Kunst eine schlechte Sprache?

  • cisin
    ich glaub ich bin zu müde um darauf zu antworten aber ich versuch mal mit einer gegenfrage - soll die kunst eine bereicherung für das bürgertum sein oder nur für einen ausgewählten teil davon?

    darin seh ich das problem aus der sicht eines künstler kann ich nur sagen die freiheit ist mir zu lieb als das ich mich beschränken will.
    doch ein philosoph kann noch so geniale ideen haben wenn er diese nicht vermitteln kann dann hat keiner was davon nicht einmal er selbst!

    und ich glaube das es doch zu etwas führt so kann ich dem ratschlag von brooklyn nachgehen und meinen horizont erweitern :wink:
    es gibt nichts schöneres als konstruktive diskusionen!

    gut nacht
  • Pierre Menard
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    @nisic:
    Du forderst in Deiner Argumentation Kunst solle "eine bereicherung für das bürgertum" und "für den NORMALEN bürger greifbar" sein. Du bemängelst, dass der "Durchschnittsbürger" die Aussage moderner Kunst nicht versteht. Du führst aus: "eine sprachwahl ist dann gut, wenn man es schafft seinem gegenüber seine gedanken zu vermitteln und zwar so, dass er es versteht. "
    Und wenn das nicht gelingt, ist Deine Konsequenz: "der künstler verliert dadurch an ansehen da seine arbeit nicht mehr ernst genommen wird."

    Du implizierst also, Kunst müsse in erster Linie verstanden werden. Als Zielgruppe machst Du den "Durschschnittsbürger" aus. Deine Ergebnisfolgerung ist sodann, die Kunst müsse sich derjenigen Stilmittel bedienen, die es ermöglicht, der Zielgruppe eine eingängige Botschaft zu servieren.

    Das hört sich nach einer Werbekampagne an. Mit Kunst hat das nichts zu tun. Mal abgesehen davon, dass der "Durchschnittsbüger", den Du skizzierst, bereits zur Genüge bei Ebay oder in der Deko-Abteilung des Baumarkts bedient wird.

    Und Deine Eingangsbehauptung "früher konnte jeder selbst sehen ob ein werk gut oder schlecht ist" bleibt schlicht falsch. Es sei denn, Du meinst mit "früher" den Zeichenunterricht in der Schule...

    In Deiner letzten Aussage die freiheit ist mir zu lieb als das ich mich beschränken will. doch ein philosoph kann noch so geniale ideen haben wenn er diese nicht vermitteln kann dann hat keiner was davon nicht einmal er selbst! liegt wohl des Pudels Kern! Geniale Ideen, die auch durch den "Durchschnittsbürger" honoriert werden sollen, haben wahrhaftig ein Problem...
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  • cisin
    @brooklyn
    ich fordere nichts, sondern ich stelle etwas in frage!
    da liegt der kleine unterschied! ich möchte darüber diskutieren! habe dies aber auch oft genug betont!
    ich zweifel eine arbeitsweise an der ich mich selbst bediene! nicht weil ich schizophren
    bin sonder weil ich eure meinung kennenlehrnen will? meine eigene kenne ich ja schon!!!

    [quote="brooklyn"]@nisic:
    Das hört sich nach einer Werbekampagne an. Mit Kunst hat das nichts zu tun. Mal abgesehen davon, dass der "Durchschnittsbüger", den Du skizzierst, bereits zur Genüge bei Ebay oder in der Deko-Abteilung des Baumarkts bedient wird.

    dekoabteilung hmmm....also ich würde nich alles was ich an die wand hängen kann als kunst bezeichnen!

    Und Deine Eingangsbehauptung "früher konnte jeder selbst sehen ob ein werk gut oder schlecht ist" bleibt schlicht falsch. Es sei denn, Du meinst mit "früher" den Zeichenunterricht in der Schule...

    mit "jeder" meinte ich natürlich jeden für den kunst zugänglich war. da liegt ja auch der unterschied! heute ist kunst quasi für jederman zugänglich früher war dies nicht so also kann ich mich nur auf den teil der bevölkerung richten der zugang zu dieser hatte!

    und zum zeichenunterricht kann ich nur sagen mir hat dieser wenigstens etwas gebracht :wink: dir auch?
  • luaP
    vor einigen jahren wurde in einer berliner underground-zeitung die frage aufgeworfen:welchen sinn hat malerei? die antworten warenteilweise sehr lustigund gingen etwa so: 1. lebe wild und gefährlich, dann wirst du ihn erkennen.2.bete öfters in der kapelle von st. vincent 3. meide warmduscher und schattenparker. 4. kunst istlüge,hört auf zu malen! 5.kunst ist waffe, sieverändert die welt.6. esist nichts dahinter 7. kunst bricht tabus, leider ist tabu schon eine ruinenstadt.8.malerei ist der code zeit an den wänden der stadt ( graffiti-fraktion)9.jeder ist einkünstler ect. was wir brauchen ist ein neue kunstdebatte. der herr wird die seinen erkennen. paul
  • cisin
    gute idee paul dann fang mal eine an :wink:
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    @paul
    Ja - der underground! Da war´s schon immer sehr lustig. In echt, ey!
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