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  • Künstler sein und in einem anderen Beruf arbeiten

  • ikcilah Künstler sein und in einem anderen Beruf arbeiten
    Hallo ich würde gerne von Euch wissen wie Ihr es schafft, einem normalen und (gut) bezahlten Job nachzugehen und dann nach einem langen Arbeitstag an der Staffelei was machen zu können? Ich weiss nicht ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder ist das eine Frage der Routine? Ich freue mich auf Eure hilfreichen Antworten.
    Ich wünsche Euch allen besinnliche Weihnachten und ein kreatives neues Jahr von ganzen Herzen.
  • dirgiSpoT
    der diplomkünstler hat nen job?
  • NIWREW
    @halicki:Ich hab ein total unterbezahlten Job und das macht mich zum Künstler!
    Dir auch ein tolles Fest!
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  • Jibib
    ...Sonnabend, Sonntag...

    und ich will nicht nur "trocken Brot"...

    Happy Christmas :-))))
  • Hoffmann
    Hoffmann
    Hallo ich würde gerne von Euch wissen wie Ihr es schafft, einem normalen und (gut) bezahlten Job nachzugehen und dann nach einem langen Arbeitstag an der Staffelei was machen zu können? Ich weiss nicht ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder ist das eine Frage der Routine? Ich freue mich auf Eure hilfreichen Antworten.
    Ich wünsche Euch allen besinnliche Weihnachten und ein kreatives neues Jahr von ganzen Herzen.


    Betrachte die Kunst selber als "Ausgleichssport"
    zum täglichen "Einerlei".
    Bei mir sind allerdings die Übergänge sehr fließend.
    Wer schon in einem Bereich Gartenkunst wirksam ist und dies auch als Hobby hat, für dem ist auch der Beruf wie ein Hobby mit Freude erfüllt.
    Egal ob ich male in Öl, oder im Japanischen Stil einen Zwergahorn forme.
    Es ist bleibt bei mir das Primat die Natürlichkeit soweit als möglich zu reflektieren als "eingefrorene Sequenz der Natur selber nur eben als Natur in Miniaturform" wo die Harmonie sehr wichtig ist.

    Egal ob es ein Romantischer Garten oder ein Japanischer Garten wird oder eben Sequenzen dieser wie in dem von mir dieses Jahr erstellten Viadukt, siehe Bild bei Fotos konkret, wichtig ist das alle Teile in Bezug zueinanderstehen.

    Und dann verschmelzen Beruf und Hobby als entweder Ausgleich , Entspannung oder Ergänzung zueinander.
    Frohe Weihnachten allen Lesern wünsche ich.

    Hoffmann N.
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  • Grenzgänger
    Grenzgänger
    @halicki

    ich spiele mit dem Gedanken, mich für Freie Kunst zu bewerben. D.h. ich wollte es sogar ganz unbedingt und hab dafür mein Schulmusikstudium abgebrochen, weil ich mich zu sehr eingeschränkt gefühlt habe. Jetzt mache ich also nicht sehr viel mehr als Mappenvorbereitung. Und ohne Alltag wird die Inspiration deutlich weniger. So also meine These (auch wenn sie vllt nur für mich gültig ist) - Kunst zum Selbstzweck funktioniert nicht, ich möchte einen anderen Job haben, damit ich einen Alltag habe. Und wenn ich nur das mache, wofür ich wirklich eine Idee habe, dann müsste es zeitlich auch was werden und der Frust wird sehr reduziert (Frust entsteht mir nur, wenn ich was machen will aber nichts rauskommt, weil ich erstens ungeduldig war und zweitens eigtl gar keine Idee hatte).

    Grenzgänger
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  • Daniel Scheidegger
    Hallo Ihr alle

    Ich finde das auch eine ganz schwierige Sache. Ich dachte auch, dass ich Beruf und Hobby verbinden könnte, indem ich Kunstphilosoph wurde. Nun, ich arbeitete Tag und Nacht als Philosoph, habe dabei zwar viel über die Kunst nachgedacht und viel gelernt, habe mit Künstlern reflektiert und analysiert, aber meine Kunst kam eben doch zu kurz.

    Nun bin ich von der Uni weg - habe genügend Zeit, jetzt, aber eben zu wenig Geld. Ich habe auch noch nicht herausgefunden, wie man das beides sinnvoll kombinieren könnte.

    Liebe Grüsse
    Daniel
  • bisa
    bisa
    Hi Adam!
    Ich sehe eigentlich gar nicht, wo dein Problem liegt. Wenn Du abends noch Muse zum Pinseln hast, dann tu es. Wenn du müde bist, lass es einfach. Das ist keine Frage der Routine, sondern des Antriebs, denke ich. Sei froh, wenn du einen gutbezahlten Job hast und freu dich an der Malerei, wann immer es für dich passt ... so einfach ist das - zumindest für mich!

    ... ach ja... und frohe Weihnachten!!
    lg bisa
    Signature
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Ich hoffe sehr es nach 25 Jahren Kunsthandwerk jetzt nicht doch noch herausfinden zu müssen.
    Ich bin mal ein dreiviertel Jahr ins Büro gegangen, war danach so K.O., dass ich in dieser Zeit überhaupt nichts künstlerisches mehr gemacht habe.
    Bei mir ist es so dass sich kreative Ideen nur einstellen, wenn ich nicht gleichzeitig irgenwelche anderen Probleme lösen muss.
    Da die Beschaffung von Geld derzeit ein Problem darstellt, werde ich doch wohl die Kombination von Brotberuf und Leidenschaft ausprobieren müssen.
    Ich arbeite an und für sich gerne, aber ich muss einen Sinn darin erkennen können. Reine stumpfsinnige Bürojobs sind der Tod meiner Kreativität.
    Na da bin ich ja mal gespannt was da die Lösung ist.
    Liebe Grüße Margit
    Signature
  • ikcilah
    Ich erinnerte mich neulich an den Moment, als ich eine ehemalige Studienkollegin traf und sie davon erzählte, wie viele aus unserem Studiengang Freie Kunst nach Abschluss einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen sind. Dieser Weg brachte sie von der (Freien) Kunst weg und es gibt an der Bauhaus-Uni eine Zahl: 0,1 Prozent der Absolventen können später von der Kunst leben.
  • Matthias Lotz
    Matthias Lotz
    Broterwerb und Kunst?
    Geht scho.
    Das eine muß ich (auch wenn ich es gerne mache habe ich dort Verpflichtungen).
    Das andere darf ich,wann immer ich es möchte,Lust und Antrieb habe.
    Es ist meine ganz persöhnliche Freiheit.
    Signature
  • cege
    deleted
  • Grenzgänger
    Grenzgänger
    @cege:

    Oh ich merke, dass ich, wenn ich mehr meine Außenseiterseiten auslebe, das alte Verhalten, dass ich in meiner Schule gelernt habe, wenn es mir psychisch schlecht geht, dei meisten und auch sehr aussagestarke Einfälle habe.

    Aber ist es das etwa wert? Ich will, dass es mir gut geht! Muss dabei die Kunst drauf gehen? grr...

    LG Grenzgänger
    Signature
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    es geht auch fröhlich und positiv
    aber das ist härter
    und man muss mehr können

    leider hab ich es auch noch nicht wirklich geschafft
    sondern arbeite noch daran es mal zu schaffen

    liebe cege, wenn du es schaffst aus deinem Loch herauszukrabbeln und über deine Bilder zu lachen bist du auf dem Weg.

    und nur jeden Tag weiterzuarbeiten bringts wirklich

    ich mag nicht mehr in zwei verschiedene Richtungen arbeiten, mal abgesehen, dass es wohl eh kaum noch gutbezahlte Jobs gibt in denen man sich nicht engagieren müsste.
    Signature
  • Grenzgänger
    Grenzgänger
    Hallo Jennifer, das finde ich sehr interessant, was du schreibst. Ich glaube auch, dass es zum Glück nur eine romantische Vorstellung ist, dass Kunst nur im Verbund mit Außenseitertum funktioniert. Du sagst: jeden TAg weiter arbeiten bringts wirklich.

    Jetzt habe ich aber gerade festgestellt, dass es nur was bringt, etwas zu machen, wenn ich einen Einfall habe. Und ich habe weniger einfälle, wenn ich mich nciht an etwas reiben kann, wie früher der Schule oder eben einem Job. ABer vielleicht ist das auch nur Faulheit? Ich könnte ja die restliche Zeit, in der mir nichts einfällt ja schon in Vorbereitung der Technik und des Materials verbringen. (z.b. mir aneignen, wie man Farben herstellt, das wäre sehr zeitaufwendig und kaum irgendwo nebenher zu schaffen).

    Aber dann sag ich: nee, ich will aber meine Bilder nicht verkaufen, das ist mir zu sehr ärgerniserregend.

    Jetzt bin ich am Überlegen eine Ausbildung zur Keramikerin zu machen und mich danach weiterzubilden, sodass ich auch im pädagogischen Bereich arbeiten könnte. Und nebenher nur die Kunst machen, wo ich wirklich einen Einfall hab.

    Ich kann mich nicht entscheiden. Ich will soviel: Film und Malerei und ja töpfern auch mal wieder und in dem ganzen Wusel komm ich aber alleine nicht klar, vereinsame ohne Job, wo ich regelmäßig Leute treffe (ich befinde mich in der Mappenvorbereitung).

    LG Grenzgänger
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  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    Entscheidungen muss man treffen
    am besten die Richtige (höhö)
    man kann und darf sie aber auch wieder rückgängig machen und ändern
    sie gar nicht zu fällen, herumzueiern und sich selbst zu belügen ist viel schlimmer.

    Tage, wo man nicht auf Anhieb eine Idee hat und den Punkt weiß, wo man ansetzen kann, kann man experimentieren, manchmal/meist kommen dann Ideen oder man macht Mist. Na und?


    wie genau man sich als Künstler arrangiert, um zu überleben, dafür gibt es wohl kein Patentrezept.
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  • cege
    deleted
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Werd´ Architekt.
    Ich kenne keinen der sich nicht auch als Künstler fühlt.
    Is´ wie im richtigen Leben.
    Nur wenige davon sind es.
    Verdienen aber Geld.
    Was wieder einiges möglich macht.
    H.
  • eniradnam
    Reine stumpfsinnige Bürojobs sind der Tod meiner Kreativität.


    Wobei reine Bürojobs nicht zwangsläufig stumpfsinnig sind.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    Reine stumpfsinnige Bürojobs sind der Tod meiner Kreativität.
    Wobei reine Bürojobs nicht zwangsläufig stumpfsinnig sind.
    sie machen aber meist stumpfsinnig
    :))))
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