KunstNet uses Cookies. Details.
  • Kupferstiche aus dem 18. und 19 JH

  • Markus Stein Kupferstiche aus dem 18. und 19 JH
    Moin Moin!

    Ich habe eine kurze Frage:
    Wo kann ich mich hinwenden, um Informationen über Kupferstiche und deren momentanen Marktwert zu erhalten?

    Eckdaten:
    Anzahl: mehrere hundert
    Alter: 150 - 250 Jahre
    Größen: DIN A5-DIN A1
    gekauft worden: 1960-1990
    damalige Preise: 40 DM - 5.000 DM
    Thema: alle haben irgendwie einen Bezug zu Mannheim. Entweder die Stadt selber, oder die ganze Rhein-Neckar Region (Worms, Speyer etc) ist abgebildet mit ihren Kriegsschauplätzen etc. pp.
    Alle original!!

    Gruß
    Banause
  • S.H.
    Ich gehe davon aus, Du willst verkaufen.

    "Mehrere Hundert" ist eine beachtliche Anzahl, ich würde mich da gar nicht erst mit Einzelschicksalen auseinandersetzen, es sei denn, du hast die Zeit. Bei Status "Banause" (keine Schande) würde ich auch gar nicht erst damit anfagen.

    Versuch es gar nicht erst bei Ebay, im Bereich alte Graphik läuft dort zwar einiges, nach meinem Eindruck aber oft unter (Liebhaber-)Wert.

    Der bequemste Weg ist, die gesamte Sammlung bei einem realen Auktionshaus einzuliefern.

    Es ist sicher günstig, die Stiche in der abgebildeten Region, also Baden-Württemberg anzubieten, da Ansichten im allgemeinen vor Ort am besten "gehen".

    Die beste Auskunft für Preise gibt dir der Katalog nebst Ergebnisliste eines auf Stiche spezialisierten Auktionshauses.

    In Mannheim und der näheren Umgebung ist mir allerdings kein derart spezialisiertes Haus bekannt.

    Wende Dich vielleicht an folgende Häuser:

    http://www.winterberg-kunst.de/ (heidelberg)

    http://www.kunst-und-kuriosa.de/ (heidelberg)

    http://www.auktionshaus-geble.de/ (radolfzell, spez. auf Graphiken und Gemälde 18-20- Jhdt.)

    Auch wenn diese Deine Sammlung nicht annehmen, kennt man dort mglw. ein auf Stiche und Graphiken spezialisiertes Haus in der Nähe.
  • Markus Stein
    Danke dir vidsicious!
    Werde mich da mal hinwenden.

    Kann man den so ne "Pi mal Daumenformel" sagen, wie sich soetwas in ca. 20-30 Jahren entwickelt haben könnte?
    Wenn ich z.B. einen Kupferstich nehme der 1980 500,- DM gekostet hat, hat der dann in dieser Zeit überhaupt eine nennenswerte Wertsteigerung mitgemacht? Oder kann ich im günstigsten Falle aus dem "DM" ein "€" machen?
    Klar, ich weiß dass man das nich pauschalisieren kann. Jedes Bild ist anders, aber es gibt doch da bestimmt so ne "Ungefähr"-Aussage!?!

    Gruß
    Banause
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • S.H.
    Danke dir vidsicious!
    Werde mich da mal hinwenden.

    Kann man den so ne "Pi mal Daumenformel" sagen, wie sich soetwas in ca. 20-30 Jahren entwickelt haben könnte?
    Wenn ich z.B. einen Kupferstich nehme der 1980 500,- DM gekostet hat, hat der dann in dieser Zeit überhaupt eine nennenswerte Wertsteigerung mitgemacht? Oder kann ich im günstigsten Falle aus dem "DM" ein "€" machen?

    Gruß
    Banause


    Das kommt darauf an. Ich bin kein Experte, aber nach meinem Eindruck verhält sich dieser Markt insgesamt eher rückläufig. Einzelne Stücke sind möglicherweise noch gesucht, die kunst ist es, über spezialisierte Häuser an die verbleibenden Interessenten zu gelangen.

    Stiche, Veduten usw. sind nach meinem Eindruck nicht so "en vogue" derzeit.

    Es ist vielleicht so, wie bei den Briefmarken, wo vor 10-15 Jahren noch extreme Liebhaberpreise gezahlt wurden, sterben heute nach und nach einfach die interessierten Sammler aus, was zwei unangenehme Effekte hat: Diese Sammler vererben riesige, meist komplette Sammlungen und entziehen gelichzeitig dem Markt ihre kaufkraft und -willigkeit...

    Aus DM ein Euro machen halte ich für äußerst hoffungsvoll...
  • Hoffmann
    Hoffmann
    Danke dir vidsicious!
    Werde mich da mal hinwenden.

    Kann man den so ne "Pi mal Daumenformel" sagen, wie sich soetwas in ca. 20-30 Jahren entwickelt haben könnte?
    Wenn ich z.B. einen Kupferstich nehme der 1980 500,- DM gekostet hat, hat der dann in dieser Zeit überhaupt eine nennenswerte Wertsteigerung mitgemacht? Oder kann ich im günstigsten Falle aus dem "DM" ein "€" machen?
    Klar, ich weiß dass man das nich pauschalisieren kann. Jedes Bild ist anders, aber es gibt doch da bestimmt so ne "Ungefähr"-Aussage!?!

    Gruß
    Banause


    Nein gibt es nicht,
    ich habe bereits viele Kataloge durchforstet nach Kupferstichen, von hier und übern Teich.
    Den Wert macht bekanntlich die Qualität des Stichs aus.
    Bei Beschädigung sinkt dieser.
    meistens sollte man nach den Stechern schauen, da bekommste mehr Infos, denn der Stecher hat ja nicht nur Deine Kupferstiche gemacht und es sind ja keine Unikate, welche Du Dein Eigen nennst.
    Poste doch mal einen Stich von einem Park und ich werde sehen was als Vergleich wieviel kostet.
    Liebhaberpreise können höher liegen kenne nur die Anfangsgebote der Auktionshäuser in diesem Bereich.

    Gruß

    Norbert
    Signature
  • Markus Stein

    ...
    Poste doch mal einen Stich von einem Park...
    ...


    Was meinst du mit "von einem Park" ?

    Banause
  • S.H.
    Ich kann nur noch einmal darauf hinweisen, daß Du die fairsten Ergebnisse nicht beim direkten Verkauf an einzelne Sammler erzielen wirst, sondern über eine öffentliche Auktion.
  • Markus Stein
    Ich kann nur noch einmal darauf hinweisen, daß Du die fairsten Ergebnisse nicht beim direkten Verkauf an einzelne Sammler erzielen wirst, sondern über eine öffentliche Auktion.


    das leuchtet mir ein.
    Dafür brauche ich aber einen guten, vertrauenswürdigen Auktionär.
    Doch da kenne ich mich leider sehr schlecht aus...

    Banause
  • S.H.
    Keine Angst vor Auktionshäusern. Die verdienen umso mehr je höherpreisiger das Objekt versteigert wird, haben also ein gesundes Interesse daran, möglichst hoch zu versteigern.

    Wenn Deine Sammmlung qualitiativ interessant ist, wirst Du auch, gerade angesichts der Menge einen begeisterten Auktionator dafür finden. Bei mehreren hundert Objekten reicht das manchem vielleicht sogar für eine Sonderauktion.

    Hilfreich ist, wenn Du die Provenienz, also den vorherigen Eigentümer der Sammlung einwandfrei darlegen kannst.

    Bei Einlieferung erhältst Du einen Beleg über alle Objekte, die dann auch versichert werden. Danach folgt im Normalfall eine Zeit der Begutachtung der Objekte durch das Haus, wobei es passieren kann, daß einige Stücke zurückgewiesen werden. Irgendwann erhältst Du dann einen Versteigerungsvertrag zur Unterschrift, in dem eine Liste mit allen zur Versteigerung vorgesehenen Objekten enthalten ist. Dieser enthält üblicherweise auch Angaben zum Schätzpreis, Limit (Minimum Gebot, üblicherweise unter Schätzpreis) und zum Abgeld (Betrag vom Zuschlagsgebot, den der Auktionator einbehält, üblicherweise um 20 Prozent) für jedes einzelne Stück.

    Es ist, wenn man keine Ahnung hat, der bequemste Weg, eine Sammlung aufzulösen. Verkauft man direkt an passionierte Sammler, ist man deren gierigen Preisvorschlägen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

    Ruf einfach mal bei Geble an und frag, ob sie Interesse haben, danach schickst Du denen ein paar Scans oder Fotos und wartest erst mal ab.
  • Page 1 of 1 [ 9 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures