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  • Wie lange?

  • z-m Wie lange?
    Hallo,

    wie sah Euere bisherige Karriere vom zeitlichen Gesichtspunkt gesehen aus? Wie lange hat es vom Beginn Euerer künstlerischen Tätigkeit (also, damit meine ich nicht ein Bisschen Zeichnen oder Malen im Kindesalter, sondern den ernsthaften Beginn des Lernens) bis zum
    ersten Verkauf,
    der ersten Ausstellung,
    dem Studiumsbeginn,
    der ersten Galerievertretung,
    der ersten Messebeteiligung,
    dem ersten Museumsankauf,
    oder was es sonst noch für Meilensteinge gibt, gedauert?

    Hat Euch, wenn Ihr ein Studium absolivert hat, dieses auf Euerem Weg geholfen oder denkt Ihr, ihr wärt auch ohne diesem am heutigen Punkt angelangt? Oder wenn Ihr nicht studiert habt, denkt Ihr, es wäre besser gelaufen, wenn Ihr eines absolviert hättet?
    Wird ein Studium von z.B. Galeristen eher als Basis für eine künstlerische Tätigkeit (z.B. technische Kenntnisse) gesehen oder spielt vielmehr die Tatsache eine Rolle, dass der Absolvent während einiger Jahre bewiesen hat, dass er wirklich ernsthaft Kunst machen will, das also keine Laune ist?

    Nach wie langer Erfolglosigkeit oder überhaupt jemals denkt Ihr, sollte man den Pinsel ins Korn werfen und sich und seine Enttäuschungen in letzterem ertränken?
  • nairdnelhcs
    du stellst wenigstens mal interessante fragen.
    ich meld mich später dazu.
  • nairdnelhcs
    tach auch,
    wollt mich ja noch mal melden.

    zum ersten fragenbündel soviel:


    es dauert.


    jetzt zum zweiten:

    "Hat Euch, wenn Ihr ein Studium absolivert hat, dieses auf Euerem Weg geholfen oder denkt Ihr, ihr wärt auch ohne diesem am heutigen Punkt angelangt? "



    es hat geholfen.


    Wird ein Studium von z.B. Galeristen eher als Basis für eine künstlerische Tätigkeit (z.B. technische Kenntnisse) gesehen oder spielt vielmehr die Tatsache eine Rolle, dass der Absolvent während einiger Jahre bewiesen hat, dass er wirklich ernsthaft Kunst machen will, das also keine Laune ist?


    beides ist richtig.


    "Nach wie langer Erfolglosigkeit oder überhaupt jemals denkt Ihr, sollte man den Pinsel ins Korn werfen und sich und seine Enttäuschungen in letzterem ertränken?"


    nö, sollte man nicht.
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  • sinA
    "Hat Euch, wenn Ihr ein Studium absolivert hat, dieses auf Euerem Weg geholfen oder denkt Ihr, ihr wärt auch ohne diesem am heutigen Punkt angelangt? "


    Rhetorische Frage!
    Studium hat geholfen.
    Ohne wäre ich nicht am heutigen Punkt.
  • z-m
    @schlendrian und Anis: Vielen Dank für Euere Antworten!

    Leider ist der Thread schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Mir ist eigentlich danach zumute, hier 'mal die Spülung zu drücken.









    (edit durch admin: Wer trollt am besten, bitte hier klicken: 🔗 )
  • ruetama-ybboh
    also, wenn ich studiert hätte, wär ich jetzt auch profi? oder wie? neeee, oder? hmm?
    och nööööööö...
    mist!
  • ruetama-ybboh
    Hallo,
    Nach wie langer Erfolglosigkeit oder überhaupt jemals denkt Ihr, sollte man den Pinsel ins Korn werfen und sich und seine Enttäuschungen in letzterem ertränken?

    du wirst merken wenn es keinen sinn mehr hat.
    ich hab mich heute nach über 30 jahren malerei dazu entschlossen diese tätigkeit aufzugeben.
    ich jetzt meinen frieden gefunden.
    wünsch euch noch viel spass beim pinseln.
    n8
  • sinA
    @m-z. "Mir ist eigentlich danach zumute, hier 'mal die Spülung zu drücken."

    Mach dir keinen Kopf...Es kann passieren bei Fragenstellung.
    Man sollte zum Auditorium nur die Fragen stellen, auf die man sich schon im voraus die Antworten ungefähr vorstellen könnte.
  • z-m
    Man sollte zum Auditorium nur die Fragen stellen, auf die man sich schon im voraus die Antworten ungefähr vorstellen könnte.


    Das wäre langweilig und solche Antworten kann man sich doch gar nicht vorstellen. Nein, wirklich nicht.
  • lisa
    lisa
    ach mz, sieh doch die Geräusche von den niedlichen kleinen Brülläffchen einfach positiv :)
    Erfolg, Karriere, Enttäuschung, was für Begriffe. Wenn man sich damit herumschlägt, hat man keine Zeit fürs malen.
    Signature
  • couleur
    ach was, schon nach 30 Jahren???
    deine bilder waren doch nicht die schlechtesten!?
    das liegt an der kaputten wirtschaft in diesem land...
  • dirgiSpoT
    irgendwie is dieser vorgegebene weg nicht wirklich spannend. die akteure, die ihn gehen, sind austauschbar.

    ich denke, selbstkritik ist der richtige weg. alles andere entsteht dann.
    man sollte sich wege suchen, die einen persönlich weiterbringen. wenn auf diesen wegen ein studium auf einmal wichtig ist, sollte man das selbst erkennen, aber nicht studieren, weil das so die regel ist. die arbeit an sich, ist das was zählt, ein studium verschafft eine gewisse zeit dafür.
    doch der fleiß sollte an erster stelle stehen.


    aber die erfolglosigkeit: die liegt an jedem selbst.

    wie war das, 95 % der kunstschaffenen können nicht von ihrer kunst leben?
  • laerbus-tra
    ...
    ich denke, selbstkritik ist der richtige weg. alles andere entsteht dann.
    man sollte sich wege suchen, die einen persönlich weiterbringen. wenn auf diesen wegen ein studium auf einmal wichtig ist, sollte man das selbst erkennen, aber nicht studieren, weil das so die regel ist. die arbeit an sich, ist das was zählt, ein studium verschafft eine gewisse zeit dafür.
    ...


    seh ich ganz genauso!
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