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  • Was ist DIGITAL-PAINT?

  • eam-ariam Was ist DIGITAL-PAINT???
    Hallo, kann ich davon ausgehen das DIGITAL-PAINT einfach nur ein Fotobearbeitungsprogramm ist? Und welche benutzt ihr da so? Könnt Ihr mir eins empfehlen? Ich möchte es auch gern mal ausprobieren... Vielen Dank und liebe Grüße Maira
  • Lars Gellersen
    Lars Gellersen
    Hallo Maira,

    also für mich bedeutet "Digital Painting" nicht nur einfach, ein Bild mit einer Bildbearbeitung ein bißchen zu verändern, sondern es müssen schon wesentliche gestalterische Dinge am PC gemacht worden sein. Ich unterscheide da bei meinen Bildern zwischen komplett am PC "gemalten" (also Strich an Strich mit dem Graphiktablett), mehr oder weniger "konstruierten" (z.B. überwiegend Vektorgraphik) und einfach nur "bearbeiteten" (Photos etc. gescann oder 3D-Graphik gerendert und dann verändert). Und für diese verschiedenen Aufgaben gibt es die unterschiedlichsten Programme, ich kann Dir ja mal die überwiegend von mir benutzen Programme vorstellen:

    - Zum malen überwiegend Corel Painter 8, es gibt meiner Meinung nichts besseres, um "klassische" Malmittel am PC umzusetzen, die aktuelle Vollversion ist leider recht teuer, aber es tut auch eine der vielen Vorversionen, für den Einstieg auch das kleine "Painter Classic", das es für ein paar Euro immer mal wieder bei eBay gibt.

    - Zur Bildbearbeitung Adobe Photoshop 6, das ist zwar nicht mehr die neueste Version reicht aber für meine Bedürfnisse und ist mir lieber als aktuellere Versionen anderer Bildbearbeitungsprogramme. Wer einmal mit Photoshop gearbeitet hat, will nicht mehr zu einer anderen Bildbearbeitung zurück, einfach wegen der Stabilität (auch Bilddateien > 100 MB werden recht zügig und stabil bearbeitet) und der sehr produktiven Benutzerführung ohne viel Spielkram.

    - Für Graphiken Microsoft Expression 3, das gibt es freundlicherweise gratis bei Microsoft zum Download, nachdem die ursprüngliche Firma von denen aufgekauft wurde und es vereint auf interessante Art und Weise Vektor- und Bitmapgrahik in einem Programm. Leider manchmal etwas unintuitiv zu bedienen und noch nicht ganz perfekt, aber wenn man sich erstmal eingearbeitet hat, kann man schöne Ergebnisse damit erzielen.

    Dazu gibt es dann noch viele kleiner "Zuarbeiterprogramme", also z.B. 3D-Software, Landschaftsgeneratoren, Figurenprogramme, Texturdesigner usw. aber die dienen eben nur dazu, "Rohstoffe" zur Weiterverarbeitung mit den oben genannten Programmen zu liefern.

    Viele Grüße

    Lars
  • flow_thgin
    Kann ich nur zustimmen: Project Dogwaffle ist ein sehr faszinierendes Freeware Programm, mit dem sich ähnlich wie mit Fireworks arbeiten lässt.
    Ich habe mir noch ein Zeichentablett von Wacom zugelegt, dem Corel Painter beilag, in der Classic Version. Zeichentabletts gibts z.B. hier.
    Es gibt fast immer nette Software dazu.

    Das kostenlose Progi von Microsoft habe ich mir auch heruntergeladen, aber noch keine Erfahrungen damit, weil ich auf meinen Arbeitsrechnern nicht unbedingt jede Software testen möchte. Eine Mac OS X Variante kann man angeblich dort auch herunterladen, man muss sich aber registrieren. Typisch Microsoft.

    Es gibt ein schönes Freeware Raytracing Programm zum erstellen künstlicher Landschaften:
    Terragen
    🔗 sind einige meiner Arbeiten dazu.

    Dem Tipp zu ebay möchte ich noch hinzufügen, dass man sich da auch sehr billig mit der legalen OEM Version von Photoshop 6.0 eindecken kann. Kostet ca. 45 Euro.

    Da fällt mir ein, dass ich auf einer älteren Site von mir ne schöne Liste der von mir verwendeten Programme nebst Beschreibung habe.
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  • thomas
    Mmhh... also ich stimme der Differenzierung von BogusMan im Grunde zu.

    Für mich ist Digital Art aber vor allem Nachbearbeitung von eigenen, gescannten Zeichnungen und Zeichnung per Grafiktablett / Touchscreen. (einen Button per Bildbearbeitungsprogramm zu erstellen, fällt bei mir nicht unter "Art")

    Die Wahl der Programme ist sehr Subjektiv - man kann nicht sagen das dieses oder jenes besser ist. (Die Stabilität von Photoshop unter Linux sieht etwas anders aus als die unter MS Win). Auch die Bedienbarkeit ist relativ - wer mit Programm A aufwächst muss Programm A1 erst erlernen. Richtig intuitive Software gibt es ja leider noch nicht.

    Ich persönlich benutze GIMP für die Bildbearbeitung und Sodipodi für Vectorgrafiken. Der Vorteil dieser beiden Programme ist für mich jeweils die Verfügbarkeit per Internet und das OpenSource-Modell. Der finanzielle Aufwand für diese Programme ist freiwillig und nach kann nach eigenem Ermessen unterschiedlich ausfallen.

    Für 3D-Bilder kann ich das Programm Blender empfehlen - ebenfalls OpenSource. (vormals wurde es kommerziell etnwickelt & dann unter die OpenSource-Lizenz gestellt)

    Grüßsche, chewie
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