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  • Leinwand/Sperrholz

  • Sirpa Kumordzie Leinwand/Sperrholz
    Ich bin eine akrylistin. Das gut grundierte sperrholz fühlt sich gut und stabil an. Eure erfahrungen? Warum lieber leinwand, warum lieber holzuntergrund?
  • efwe
    efwe
    holz ist haltbarer-- logo
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  • Sirpa Kumordzie
    was findest du besser (vom malerischen comfort her)? unwichtigerweise, aber profilmässig klingt das wort leinwand doch schon künstlerischer, oder?
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  • efwe
    efwe
    was findest du besser (vom malerischen comfort her)?

    -->gehilfen

    profilmässig klingt das wort leinwand doch schon künstlerischer, oder?

    -->oder was¿
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  • Sirpa Kumordzie
    nichts oder was, sondern immeR noch, was ist der feine, oder grobe unterschied zwischen den medien?
  • martinicio
    martinicio
    Holz als Malgrund ist problematisch.
    seit es die angesehene Zunft der Tafelmacher nicht mehr gibt, die nur die qualitativ hochwertigsten Tafeln per Brandstempel zum bemalen freigab.
    Holz, egal ob hartfaser, pressspan, sperrholz ist heute fast immer chemisch behandelt und reagiert nach ein paar Jahren und wie beim Fleisch weiss man kaum noch woher es kommt. Einziger Vorteil es wird heute kaum mehr von Würmern befallen, diese bevorzugen Holz vor 1980 ;-)

    In Künstlerbedarfsläden tauchen neuerdings verstärkt Holzmalgründe auf, oft jedoch ungrundiert, was Arbeit macht, über die Qualität und Herkunft des Holzes wird jedoch nicht viel erzählt.
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  • Suzanne Meijer
    Suzanne Meijer
    Holz ist prinzipiell nicht falsch, aber gerade Sperrholz neigt dazu, sich zu verziehen. Vermutlich gibt's da aber auch wieder Tricks...
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Wenn du mutig bist, kannst du ja auch mal "moderne" Materialien wie Gipskarton ausprobieren. Wie lange sich diese halten, ist allerdings unbekannt, da gibt es noch keine Langzeit-Erfahrungswerte ;)
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  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Also nach "Klassikern" wie Wehlte stellen z.B. Hartfaserplatten (als "Holzwerkstoff", das sind die, aus denen bei vielen Möbeln die Rückwände bestehen) einen idealen Malgrund dar, da relativ leicht, stabil und bis zu einer gewissen Größe verzugsfrei (bis 50 x 70 cm vollkommen problemlos nach eigenen Erfahrungen, darüber hinaus noch nicht probiert). Der Vorteil ist ganz klar, dass die Holzfasern aus ihrem gewachsenen Verbund herausgerissen sind und nicht mehr in der Weise "arbeiten" können, als wären sie noch in ihre ursprüngliche Wuchsrichtung eingebettet. Dazu sind sie doch recht haltbar verleimt. Ganz im Gegensatz zu Holz, das immer arbeitet (wir sehen es an verzogenen Keilrahmen!) oder Sperrholz, das sich trotz raffinierter gegenläufiger Verleimung bei Bemalung verziehen kann. Wichtig ist aber vor dem Grundieren, dass die Platte entfettet wird (mit einem Mittel wie etwa Aceton abreiben), da ihr IMMER noch Fett/Wachs aus der Fertigungspresse anhaftet.
    Eine Zeit lang tendierten sogar hochprofessionelle Reatauratoren dazu, bei beschädigten wertvollen Leinwandbildern die restliche Leinwand in mühseliger Kleinarbeit fadenweise von hinten abzuschaben und auf Hartfaserplatte zu kaschieren. Aus kunsthistorischen Gründen (nicht aus Material-bedingten) ist man von dieser Vorgehensweise wieder abgegangen und kaschiert mit neuer Leinwand.
    Das Problem für den Künstler ist, dass das Publikum dazu neigt, die "Leinwand", die heute bei den meisten fertig bespannten Keilrahmen ja aus Baumwolle besteht, als den "edleren" Werkstoff anzusehen, mit all den Nachteilen, die damit erkauft werden.
    Spanplatte taugt ebenfalls, doch sind da gröbere Fasern drin (eben Späne), außerdem sind sie wesentlich schwerer und sehr empfindlich an den Kanten.
    Als guten Kompromiss (habe aber keine Erfahrung damit!) sehe ich Leinwand an, die auf eine Hartfaserplatte aufgeleimt und selbst grundiert wurde. Das käme den eigenen Vorstellungen an Stabilität und publikumsgefälliger Wirkung entgegen. (Wenn hier jemand aussagefähige Erfahrungen über ein solches Aufkleben hat, so etwa ob man auf der Rückseite gegekaschieren muss oder Formstabilität gegeben ist ..., doch bitte posten!)

    Beste Grüße - J.
  • Sirpa Kumordzie
    Bis anhin habe ich mehrfach (7-lagig) geleimte birke angewendet. Ich persönlich mag das nicht federnde sperrholz gern. Problematisch wird es halt wenn ich
    sehr dünne farbschichten male; dann schimmern die holzstrukturen durch (trotz grundierung). Diesbezüglich wäre eine strukturpaste bestimmt eine hilfe. Habe noch nicht ausprobiert. Hat jemand in dieser sparte erfahrungswerte? Übrigens vor der grundierung schleife ich die kanten etwas ab.
  • efwe
    efwe
    --wenn ich
    sehr dünne farbschichten male; dann schimmern die holzstrukturen durch (trotz grundierung).--

    -holzgrundierung -->mehrere schichten--> =blickdicht
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