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  • Aktion Seelenheil ;)

  • lisa
    lisa
    ja die Talente..etwas gut zu können, heißt noch lange nicht, daß man Bock drauf hat, es zu tun :)
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  • NIWREW
    Im Grunde genommen bin ich permanent in einem Schaffensprozess denn irgendwie befinde ich mich längst in einer solchen Landschaft in der alles Flächendeckend zur Kunst geworden ist.
    Wenn ich in Kontakt mit anderen Menschen stehe erkläre ich alles in Farben und Formen und alle Wege führen in meine Urheberrechte.
    Kann schon sein das ich Millimeter genau Verrückt bin, an den Platz wo ich nun einfach mal wirklich hingehöre.
    Grenzerfahrungen hab ich schon solche hinter mir dass es mich doch sehr wundert das ich noch beide Ohren habe.
    Hab schon vor Ohnmacht den ganzen Körper mit Farbe eingeschmotzt und obendrauf 10 Liter Disperssionsfarbe.
    Hab schon geheult über meine eigene Unfähigkeit und zerrstört was ich stark liebte.
    Hab schon Pinsel gebrochen und Rollen zerstochen
    Leinwand zerschlitzt ,Arbeiten zerritzt.
    Grenzerfahrungen ,ja die hab ich schon gemacht
    und wenn ich heute zurückblicke kann ich mich wenigstens erkennen doch auch heute gehe ich in mich,denn ein langer Weg ist vor mir.
  • cobolt
    cobolt
    "austausch von erfahrung mit dem prozess des schaffens"

    Also zuerst war da das Buch. Da war ich 6 und las die Schatzinsel und anschließend alles, was ich in die Finger bekam :o) Das trainierte massig die Vorstellungskraft. Die Bilder entstehen halt beim Lesen im Kopf, genau wie beim täglichen Hörspiel im Radio nach Schulschluss. Dazu in Verbindung gabs für die eine oder andere Geschichte noch das Medium Film und den Comic, also sowas wie ein optisches Grundgerüst zur Phantasie.

    Der Rest ist das Aneignen verschiedener Techniken durch Ausprobieren. Ausprobieren kam durch Angucken, Lernen und Inspiration von anderen. Durch Erklärungen, Weitergabe von Wissen, Spiel & Spass und Neugier (Palette reicht vom fähigen Kunstlehrer bis zur eigenen Familie (Goldschmied). Bis ich so Anfang 20 war, hatte ich technisch die Palette Bleistift, Farbstift, Feder/Scriptol, Wasserfarben, Gouache und Acryl durch. Daran hat sich nichts geändert.

    Letzter wichtiger Punkt war die Lehre der Assoziation und die Schule des Sehens. Anatomie, Perspektive, Räumlichkeiten, Struktur, Licht/Schatten etc. Dadurch dann das Spiel mit der Verfremdung, der Abstraktion. Vorher war ich n reiner Techniker; abhängig davon, Vorlagen gemäß meiner früh angelesenen Phantasie (oder den Wünschen anderer) zu finden. Ich konnte mir etwas bildlich vorstellen, aber mir fehlte lange Zeit das Wissen über die Materie. Dadurch konnte ich nicht (oder nur fehlerhaft) improvisieren. Durch die letzten Punkte komme ich immer mehr in den Genuß, mich auf die eigene Vorstellung konzentrieren zu können. Der Prozess dauert an. Momentanes Problem ist das Verändern der sichtbar gemachten Vorstellung. Wenn ich die Phantasie nicht nur sichtbar machen, sondern auch noch perspektivisch beliebig verändern kann, wenn das Auge durch die Handlung fliegt, hab ich mehr Erzählspielraum, als ein einzelnes Bild hergeben kann. Da kotz ich aber dann auch richtig, denn dafür brauch ich die gesamte Bandbreite o.a. Einzelteile, also genau das alles, was ich an einem guten Comic-Illustrator so bewundere.

    Mittlerweile denk ich, dass das ein Fass ohne Boden ist, ein Lernprozess, der nicht aufhört, weil die Herausforderungen mit steigenden Möglichkeiten immer größer werden. Neue Fähigkeiten ergeben eigentlich immer auch neue Fragen.
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  • NIWREW
    Genau Frank,ein Faß ohne Boden!
  • lleiret
    Ist doch eine gute Sache, ein Faß ohne Boden
    find ich jetzt zumindest
  • osas
    also:
    strick war gestern
    jetzt ist flow
    alles wie wasser
    einfach so
    ?
  • NIWREW
    Ja ,solange ich den Deckel noch in der Hand spüre schon!
  • cobolt
    cobolt
    Also "einfach" war das alles nicht und wird es in Zukunft auch nicht sein. Wenn man kein Naturtalent ist, bleibt vermutlich nur Geduld, Ausdauer und ne gewisse Sturheit am Spaß, sich die Sachen anzueignen. Schlechte Tage und gelegentliche Frustration sind normal, oder?
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  • Mausopardia
    Mausopardia
    na ja\"einfach" ist ja auch nicht erstrebenswert. aber sturheit...ist kaum gepaart mit spaß...sondern endet meist im k(r)ampf!
    und...was nutzt ein fass ohne boden...wenn der kopp drin steckt...mit wasser bis übern hals...:-o)
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