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  • Kunststimmen gegen Armut

  • andreas walter
    andreas walter
    Tom hat gesagt bei Googel steht alles auf den ersten 10 Seiten.
    Ich hätte das bis zum Schluss Geheim gehalten. Das es wirklich wie eine Bombe einschlägt. Um das was beabsichtigt wird auch zutrifft.

    Das wäre von meiner Seite aus der richtige Strategie gewesen um diese sehr gute Idee ins rechte Licht zu rücken.
    So ist das Bundeskanzleramt bestimmt darüber vorzeitig informiert, und wird sich Informationen holen , und Schritte einleiten die alles verpuffen lassen. Oder falsch???
    Etwas übereilig diese ganze Aktion.?
    Nicht immer nur machen.?
    Auch denken und überlegen.?

    G.Kira2

    Du kannst dich gerne mit den Initiatoren in Verbindung setzen und Tips und Ratschläge geben.
    Ich denke auch,dass das Kanzleramt Bescheid weiß und sich etwas einfallen lässt,aber was...?
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  • Herr Lehmann
  • andreas walter
    andreas walter
    Vielen Dank für das Video.

    "Frieden braucht Mut zu Wahrheit und Frieden braucht Mut,sich selbst zu verändern" sagt der Sänger in seinem Schlußsatz.
    Armut in der Welt...ein bitteres Thema,aber noch gehts uns ganz gut.Aber es dauert nicht mehr lange und wir haben auch hier diese unerbittliche Armut.Und dann vielleicht sogar Bürgerkrieg.
    Warum sollen wir nicht dieses kleine Zeichen setzen,ganz ohne einen Anspruch auf einen Sieg?
    Warum sollen wir nicht als Künstler etwas tun,um ein Zeichen zu setzen,Bilder zu malen,zum Thema Armut und diese Bilder an wenigstens eine Regierung schicken?
    Warum soll es so unmöglch sein,mit diesem Zeichen auch andere Künstler in der Welt auf den Plan zu rufen und ebenfalls Bilder zu malen und an deren Regierungen zu schicken?
    Selbst wenn garnichts dadurch bewirkt wird,so haben wir es doch getan und etwas unternommen,mit dem Wissen,nicht untätig gewesen zu sein.Wir haben uns Gedanken gemacht und aufmerksam gemacht auf etwas,was auch hier im Lande ganz schlimm werden kann.
    Das wir die Welt nicht ändern können ist klar,das wir die Regierungen nicht um 180 Grad drehen können ist klar,aber wenn wir nichts unternehmen,ändert sich garantiert nichts.
    Was schadet der Versuch?
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    armut?
    was mich hier stört, ist das der begriff "armut" noch nicht einmal definiert wurde²

    um was geht es?
    modernen sozioökonomischen Konzepten¿:
    * monatliche Nettoäquivalenzeinkommen
    * sozio-kulturelle Existenzminimum
    * Materielle Armut
    * Bildungsbenachteiligung
    * Geistige/kulturelle Armut
    * Soziale Armut
    * Fehlende Werte
    * Seelische/emotionale/psychische Armut
    * Vernachlässigung
    * Falsche Versorgung
    * Ausländerspezifische Benachteiligung


    von armut im sinne von (machtloser) mangel essentieller dinge (essen, wasser) kann man in deutschland nicht sprechen





    ²ausser ich hab was verpasst
    man könnte den eindruck gewinnen, dasz hier 3millionen oder mehr menschen vom trinkwasser abgeschnitten sind - keine schule besuchen können etc
    so wie die kleinen aufgeblähten negerkinder mit fliegen vor dem gesicht - für die man einmal weihnachten 50 euronen spenden von denen sie dann einen reismatte für 40ct bekommen
    wobei ich zugeben muss
    gemessen an der dekadenz unserer gesellschaft gibt es bevölkerungsschichten die nicht auf gleicher ebene stehen - nur das ist die freiheit von 'gleichheit'- das ist die gleitcreme die uns ermöglicht hat über die industrielle revolution zu finanzieren - erzählt das mal nem kind in afrika das für euch den fisch sortiert den ihr dann in form von iglo fischstäbchen verdrückt

    und aus diesem grund find ich diese ganze diskussion eine phars - ein spiegelbild unserer dekandenz

    das ganze erinnert mich an die "GROSSE FLUTKATASTROPHE IN AFRIKA" uuhhhhhh
    ja
    es wird für solche unicef
    organistationen schwer
    an geld zu kommen
    da kommt so etwas wasser wie gerufen¹
    man stellt paar schwarze mit fliegen im gesicht vor die kameras
    die erzählen usn was sie die nächsten 2 wochen noch zu essen haben und das sie nasse füsse haben
    dann ein paar luftaufnahmen
    und die schön teuren allrad jeeps müssen sich ja auch mal bezahlt machen
    und zum schluss des thearters kommt die forderung von 65 millionen euronen soforthilfe
    also für unicef und co
    :)

    ¹sehr biblisch :)=


    wir sind so sexy
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  • Sabine Kardel
    Sabine Kardel
    Armut? Armut!

    Warum sollen wir sie definieren? Sie ist für uns das, was unser Empfinden von Armut ist. Und wir empfinden sie natürlich – global gesehen - differenziert. Nirgendwo wird sie gleichdefiniert, nicht bei den Wirtschaftswissenschaftlern, den Politikern, den Soziologen. Warum sollten gerade wir die Armut allgemeingültig definieren wollen? Schreiben wir hier eine Doktorarbeit, oder versuchen wir, auf ein Übel aufmerksam zu machen?

    Armut in z. B. Deutschland ist anders als Armut in z. B. Namibia. Ist klar. Dort bedeutet Armut vielfach der Tod, hier gesellschaftliche Ausgrenzung (wobei der eine oder andere Obdachlose hier auch schon ’mal über die Klinge springt). Müssen wir daher die Augen und Aktionen lediglich auf die Bevölkerung von z. B. Namibia richten? Dafür sind zuerst die Leute aus Namibia zuständig, z. B. die obere Schicht, dann die großen Hilfsorganisationen, dann die kleinen. Was soll hier von uns erwartet werden? Ihr, die Ihr nicht so sexy seid mit Eurem Beitrag (er ist voller Aggressionen), glaubt Ihr, ich kann mein 6jähriges Kind überlegen belächeln, weil es keine Schultüte hat und darum kreuzunglücklich ist, sich ausgegrenzt fühlt, wo doch ALLE Anderen eine haben, und ihm erklären, dass es in Namibia (z. B.) nicht einmal Schulen gibt? Das ist doch lächerlich!

    Eure Aneinanderreihung von Bullshit-Bingo-Wörtern hilft da nicht. Was sollten wir wählen für einen Titel für unsere Aktion? Etwa „Kunststimmen gegen benachteiligende, insbesondere ausländerspezifisch, sozioökonomische Konzepte“? Lächerlich machen wir uns lieber woanders!

    Es geht nicht darum, und das habt Ihr nicht begriffen (wie schon so Viele vor und nach Euch, untätig, aber ständig krittelnd), die Welt jetzt und sofort aus den Angeln zu heben, den Leuten in Afrika sauberes Trinkwasser zu geben (dafür sind wir ganz individuell und ganz persönlich in anderer Weise tätig, die nicht hierher gehört, und auch nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gezerrt werden muss), den afrikanischen/asiatischen Kindern mit aufgeblähten Bäuchen und Fliegen vor der Nase einer medizinischen Versorgung zuzuführen. Das ist absolut wünschenswert, unbedingt, und das machen wir vielleicht im Rahmen einer Aktion später (und privat, individuell, schon jetzt). HEUTE und JETZT mit unsere AKTION geht es uns darum, auf die Armut, insbesondere die der Kinder, in Deutschland aufmerksam zu machen und die kristallisiert sich in den Sätzen von Hartz-IV. Die Welt retten, tun wir später, dann seid Ihr ja wohl dabei! Da ist mehr Ruhm zu ernten als Bilder auf Frau Merkel zu senden!

    Außerdem, falsch informiert, kein afrikanisches Kind sortiert Fische, die wir dann als Igloo-Stäbchen essen: Igloo-Stäbchen bestehen aus Fischabfällen aller Art. Da kommt das rein, was nach der Sortierung, Filettierung, Ausweidung, übrig bleibt (so habe ich gehört).

    Die Farce (ich bitte doch sehr, Orthographie ist einfach Lebensart) ist, wenn Leute nicht einmal bereit sind, vor ihrer eigenen Tür zu kehren, weil es woanders noch schmutziger, noch grausamer, noch undemokratischer ist. Diese Haltung ist arm und lethargisch.

    Ihr tut nichts, als destruktiv zu sein. Und wenn das biblisch ist, dann ist es das Alte Testament.
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    sag ich doch dekandent
    schlag mal satire nach und fang an zwischen den zeilen zulesen

    oder
    was nützt dir eine richtige² rechtschreibung² wenn du nicht denken kannst

    schönen tag


    ² der brüller schlecht hin
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  • Sabine Kardel
    Sabine Kardel
    Sag' ich doch: mit Bullshit-Bingo-Wörtern hantierend und Killerphrasen obendrein dreschend. Sind wir hier in der Schule? Kein Bock auf gedankliche Arbeit? Anfangen, zwischen den Zeilen zu lesen? Wörter sind dazu da, um das auszudrücken, was man ausdrücken will. Anders in Liebesbriefen natürlich, aber um solche geht es ja hier nicht. Und Goldwaagen sind dazu da, um Wörter auf ihnen zu legen. Wenn man das nicht kann, nun ja. Es gibt einfach unbehebbare Defizite. Nicht schlimm.
    Ich schau 'mal morgen früh, ob die Reifen meines Autos durchgestochen sind, man weiß ja nie, bei solchen...
    Und hier ist für mich Schluss.
    Es ist eine gute Idee, eine gute Aktion, wir TUN etwas. Wenn jemand die Aktion nicht gut findet, ist OK, wer sie aber in den Dreck ziehen will, dem zeige ich (ausnahmsweise, tue ich sonst nie) den Merkelschen Mittelfinger! Und der ist größer als alle Anderen (siehe Tagesthemen in den Zeitungen)!
    Sabine Kardel
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    "Warum sollen wir sie definieren?"

    "Sag' ich doch: mit Bullshit-Bingo-Wörtern hantierend und Killerphrasen obendrein dreschend. Sind wir hier in der Schule? Kein Bock auf gedankliche Arbeit? Anfangen, zwischen den Zeilen zu lesen? Wörter sind dazu da, um das auszudrücken, was man ausdrücken will."

    man sollte sich an sich selber messen

    :))))
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  • andreas walter
    andreas walter
    Es ist ein Fakt,das in Namibia Wasser knapp ist,genau wie es ein Fakt ist,das es hier reichlich Wasser gibt.
    Aber...wärend da das Waser knapp ist,ist es hier teuer.Ich bin selber vom Hartz IV betroffen und habe drei Kinder.Wasser...jeden Tag mindestens eine Waschmaschine voll,die Klospülung kommt oft nicht dazu,richtig voll zu laufen,weil schon wieder einer muß,Wasser in der Dusche,Wasser zum kochen.Und am Monatsende dann die Wasserechnung,die die Hälfte des Hartz IV verschlingt.
    Wo kann man da am Wasserverbrauch sparen?Die Dusche weg und ne Badewanne,in die nacheinander alle reinsteigen???
    Trotz Wasserüberschuß horrende Preise.Gier der Konzerne.Wer seine Wasserrechnung nicht bezahlt,ist wie ein Namibianer im Land des Wassers ohne Wasser.Der Hahn ist zu.

    Nahrung...in Namibia gibts nicht viel zu essen,hier gibt es genug,aber es ist teuer,oder das Billige ist nährstoffarm,nicht gesund,schon garnicht für Kinder.
    Wer gut verdient,kann sich gut ernähren.Aber das gilt auch für Namibia.Dort muß der weiße Mann nicht hungern oder dursten.Er hat seine Ranche,die Rinder sind seine,die Wasserquelle ist seine und alles was sonst noch auf der Ranche zu finden ist gehört ihm.Der schwarze Mann hat Glück,wenn er für den weißen Mann arbeiten darf und dafür ein paar Scheine bekommt,mit denen er einkaufen gehen kann.

    Hier ist es mitlerweile so,das der Gärtner,der bisher den Stadtpark pflegte,zum Arbeitsamt geht,weil die Altenpflegerin arbeitslos war und nun den Park pflegt,für einen Euro die Stunde.Der Gärtner indessen pflegt die alten Menschen,ebenfalls für einen Euro die Stunde.Die Klofrau,die früher mal im Hotel die Klos geputzt hat,geht in den Wald und sammelt Zweige ein,was früher der Waldarbeiter gemacht hat,der Waldarbeiter putzt aber jetzt die Klos.Alle machen das für einen Euro.
    Das weitet sich immer mehr in immer mehr Berufszweige aus,war urprünglich aber für allgemeinnützige Arbeiten gedacht gewesen.
    Aber welcher Beruf ist nicht allgemeinützig???
    Also hat der Arbeitslose Altenpleger 345,-€ plus 120,-€,mit denen er auskommen muß.Die Miete übernimmt das Arbeitsamt,insofern die Wohnung angemessen ist.Also wenn die Wohnung,in der der Altenpfleger wohnt,drei Zimmer hat,er aber alleine da wohnt,muß er raus und in eine Einraumwohnung umziehen,sonst reicht ja das Geld für die Miete nicht.
    Wenn ich arbeite und Geld verdiene,sagen wir mal ich verdiene 800,-€ mit meiner Arbeit monatlich,wohne aber mit meiner Frau in einer Wohnung zusammen und sie ist arbeitslos,dann bekommt sie kein Geld vom Amt,weil ich ja 800,-€ habe.Also arbeite ich für zwei und das Geld reicht plötzlich trotz Arbeit nicht mehr,um den gewohnten Standard zu halten.
    Plötzlich kann ich mir das Auto nicht mehr leisten,denn wenn der TÜV und die Steuern fällig werden,wirds sehr eng.Dazu kommt Telefon/Internet,Wasser,Strom,Versicherung etc,eben alles was man im Land der Zivilisation so braucht.
    In Namibia würde schon ein guter Grabstock und ein Bogen reichen um zu überleben.
    Sorry,der vergleich ist hart und wird jetzt sicher schwer unter Beschuß genommen,aber wenn man mal realistisch hinsieht,ist es doch so.
    In Namibia gibt es Knollen,die Wasser speichern,die kann man ausgraben.Das haben die Namibianer seit Menschengedenken so gemacht.Dort gibt es reichlich Wild,mit einem Bogen kann man es erlegen.Und es ist das ganze Jahr warm.
    Hier ist eine solche Lebensweise praktisch unmöglich.Schon einen Fisch(Plötz) zu fangen,ohne einen Fischreischein zu haben,gilt als Wilderei und wird sehr hart bestraft.Ich habe für 12 Plötze 400,-€ Strafe zahlen müssen.Und hier sind die Winter kalt.Also wie will man die 4 Wintermonate überleben?Also Leben aus der Natur hier undenkbar.

    Nun will diese Aktion nicht das Elend der Welt beseitigen,nicht mal das Elend in Deutschland will diese Aktion beseitigen,sondern sie will lediglich auf etwas aufmerksam machen und das ganz ohne das einer der Betreiber etwas dabei verdient.
    Die Unicef schicken maximal 20 % an die Bedürftigen,der Rest geht an die Betreiber von Unicef,um eben die teuren Jeeps finanzieren zu können und natürlich selbst gut leben zu können.

    Wenn ich mal reich sein sollte,spende ich sicher auch an die Unicef,wegen der Steuern(das ist ironisch gemeint),aber jetzt will ich doch lieber hier und jetzt etwas tun,ohne reich sein zu müssen.Und ich tu das,weil ich selbst betroffen bin.
    Ich habe meine Kunst als Nebengewerbe offiziell gemeldet,es ist vom Arbeitsamt genehmigt und ich muß jeden Monat genau abrechnen,was ich verdient habe.Habe ich mal 150,-€ verdient,werden mir 50,-€ vom Hartz IV abgezogen.Na prima,das hilft mir und meiner Familie weiter.
    Mein Plan ist es,irgendwie den Sprung zu schaffen und mal so viel Geld zu verdienen,das ich frei vom Amt sein kann.
    Im normalen Beruf werde ich keine Arbeit bekommen,erstens weil ich mit 47 Jahren zu alt bin,zweitens weil ich 5 Berufe gelernt habe.Damit bin ich überqualifiziert.Und schon gehöre ich zu den armen Menschen hier in Deutschland und ich spüre das täglich.

    Was die Fischstäbchen betrifft...da wird auf garkeinen Fall Abfall verarbeitet.
    Fischstäbchen sind aus Filets gemacht,die zu klein sind,um sie als Filet zu verkaufen.Wenn die großen Fischfangflotten nicht so gieren würden,Netze mit breiteren Maschen verwenden würden,das die kleinen Dorsche frei kommen könnten,würde es keine Fischstäbchen geben.Aber weil es auch Fischstäbchen geben muß,wird es bald keine Dorsche mehr geben.
    Signature
  • andreas walter
    andreas walter
    Kardel,
    äääähm...ich finde,das ratzekater die letzten Beiträge gut gemacht hat.Er hat sich mit der Sache beschäftigt.
    Ihn jetzt so anzugreifen finde ich nicht richtig.
    Sorry,das muß auch mal gesagt werden.
    Hast du dir sein Video angesehen?Das letzte meine ich,hast du es dir wirklich angesehen?
    Hast du auch verstanden,was der Sänger gesagt hat?
    Mit dem Video hatratzekater etwas richtig gutes eingespielt.
    Außerdem bringt Angriff immer eine Verteidigungsreaktion mit sich.
    Wir wollen doch nicht angreifen,sondern argumentieren,oder?
    Signature
  • girekleu
    Das hier wird langsam ein Fall
    für die thread-Wissenschaftler.

    Von der Protest-Aktion zur Betroffen-
    heitsbekenntnis (Dienstag-Demo), auf
    Seite 17 werden die ersten Selbsthilfe-
    gruppen gegründet, auf 18 der erste Ver-
    ein und danach ein Dachverband, auf Seite
    33 erklärt der thread seine unabhängige
    Allmachtsphantasie für real und führt den
    allgemeinen Wehrdienst ein.
    Dann ist der Weg frei für dessen erste
    Mars-Mission oder auch Twix.. ich will ja
    nicht werben..
  • andreas walter
    andreas walter
    Die Sonne wird im Winter angezapft,um Wärme zu spenden,Wolken werden verboten.Und alles kostet nur noch die Hälfte.
    Signature
  • neuangel
    Die Sonne wird im Winter angezapft,um Wärme zu spenden,Wolken werden verboten.Und alles kostet nur noch die Hälfte.


    schön wär´s - vor dem langen winter hier und den zahlen von gestern - 16.000 durchnittliches jahreseinkommen, so niedrig wie nie.
  • andreas walter
    andreas walter
    Ich hab bei Freenet gelesen,dass das Lohnniveau auf dem Stand des Jahres 1989 ist,aber die Preise haben sich vervielfacht.
    Wärend der Arbeitnehmer seit dem Euro etwa 4,3% Lohnerhöhung bekommen hat,hat die Industrie und der Handel 42% mehr Gewinn gemacht.
    Das wurde "völlig aus dem Gleichgewicht" genannt.
    Noch ist die Armut hier nicht deutlich zu sehen,aber wenn sich nichts ändert,wird die Armut sichtbar.
    Wer kann heutzutage noch zu einem Zahnarzt gehen und seine Zähne vernünftig machen lassen?Wenn,dan ist das doch nur noch an diversen Stummeln rummachen.Und wer noch gesunde Zähne hat,geht kaum noch zum Zahnarzt.Dumm nur,das die Zähne auch bei bester Pflege früher oder später kaputt gehen.Sie sind von der Natur nicht für ein so langes Leben gemacht.Früher wurde man kaum älter als 35 - 40 Jahre.So lange halten auch die Zähne.
    Arm,wenn man sich kein neues Gebiss leisten kann.
    Aber die Krankenkassen wollen immer mehr Beiträge,ohne noch die Leistungen von früher erbringen zu wollen.
    Da stirbt in Dresden ein Kind,weil es keine neue Niere bekommt.Die Mutter hat Hartz IV und die Krankenkasse sagt,das die Niere nicht bezahlt werden muß.Das war im Jahr 2006!!!
    In Amerika ist das an der Tagesordnung.Aber das hat ja nichts mit Armut zu tun.
    Signature
  • neuangel
    Ich hab bei Freenet gelesen,dass das Lohnniveau auf dem Stand des Jahres 1989 ist,aber die Preise haben sich vervielfacht.
    Wärend der Arbeitnehmer seit dem Euro etwa 4,3% Lohnerhöhung bekommen hat,hat die Industrie und der Handel 42% mehr Gewinn gemacht.
    Das wurde "völlig aus dem Gleichgewicht" genannt.
    stopp - das ist ein wenig einseitig gesehen, du vergisst, dass die auch wesentlich höhere kosten haben und diese selbstverständlich umlegen müssen.

    bestes beispiel - giesserei ca. 20 leute, stromkosten pro monat 1994 bis 1997 um die 20-25.000 DM damals, dazu alle anderen sachen material, zusatzstoffe, löhne, bg ... ohne ende. kalkulatorisch hätte das den preis von 5,00 DM +/- Null für 1 kg guten guss ergeben, und china lieferte zu dem zeitpunkt für 0,90 DM frei haus. das gleichgewicht hat damals schon nicht gestimmt.

    und dass letztlich der endverbraucher immer der a... ist, ist bekannt.
  • Sabine Kardel
    Sabine Kardel
    Zum Beitrag von PEST (abgesehen davon, dass ich durchaus den erwähnten Youtube verstanden habe: Da sitzt ein Mensch, wie Du, wie ich, und sagt Sachen, wie sie Du und ich sagten, hörte uns jemand zu. Aber dieser Mensch lebt hier, sicherlich sozial-betroffen, aber auch sozialversichert; er lebt hier, wie Du, wie ich, und nicht an der Grenze von sich bekriegenden afrikanischen Staaten, um dem Bösen-bösen (richtig!) Bush (nicht richtig!) die Leviten zu lesen. Und hat sich für einen solchen Einsatz auch nicht gemeldet. Ich fand den Beitrag gut, warum nicht, und der Autor ist glaubwürdig und sympathisch, aber er ist hier, verdient sein Geld mit solchen Auftritten (darf er!) und nicht in Nicaragua oder sonst wo. Also „nett“. So sind wir auch: wir lassen nicht unsere Kinder im Stich, wir lernen nicht Bombenbauen in irgendwelchen Camps, wir bleiben da, wo wir sind, und tun das, was wir können. Kunststimmen schicken! Der Youtube-Autor macht die gleiche Aktion, wie wir sie hier mit kunststimmen-gegen-armut.de machen: irgendetwas tun, was nicht die eigene Existenz gefährdet, aber aufrütteln soll. Daher brauchen uns die drei Kater, oder wie sie auch immer heißen, keinen Spiegel vorhalten. Sie wissen ja nicht einmal, in welche Richtung sie den Spiegel halten sollen, um ihre weltumfassenden Weltverbesserungsideale zu transportieren! Solche Geisteskinder waren die von der RAF. Aber wir bomben niemanden, wir wollen uns intellektuell, mindestens aber künstlerisch, artikulieren. So what?
    Noch ist die Armut nicht zu sehen, schreibst du, PEST (wieso eigentlich „Pest“. Camus? Wenn ja, „la chute“, den „Fall“ habe ich als Jugendliche mindestens 25 Mal gelesen!), aber irgendwann wird sie an den Zähnen sichtbar? Die Armut ist bereits jetzt zu sehen, und zwar (auch) an den Zähnen. War neulich als ehrenamtliches Richterlein (auf Arbeitnehmerseite) tätig: Beklagte war ein Job Center, das mit dem Arbeitsamt (OK, Bundesagentur für Arbeit) zusammenarbeitet und fette Provisionen für eine Vermittlung bekommt. Durchgestylte Gelfrisur, braungebrannt, jung-dynamisch-erfolgreich, Anzughose/Weste/Jackett, Krawatte sowieso, strahlendweißes Lächeln wie auf einer Zigarrenreklame. Kläger: älteres kleines Männchen, Jeans, Stummelzähne im Mund, ohne Anwalt. Jobcenter schuldete ihm 100 Euro, nicht die Welt, aber Jobcenter hat sich vor Gericht ziehen lassen, für 100 Euro, auch wenn für jedermann offensichtlich war, dass der Kläger Recht hatte (und auch bekommen hat). Für 100 Euro! Jobcenter in der Hoffnung, auch noch diesen kleinen Reibach zu machen. OHNE WORTE!
    Töchterlein mein, Nr. 1, die Älteste, arbeitslos, nicht Hartz-IV begehrend, weil sie sich nicht unfreundlich behandeln lassen will (und die Bundesagentur tut es trotzdem) und von Luft lebend, hat einen 400 Euro Job, der noch vor der Inanspruchnahme zu einem 200 Eurojob mutierte. Den will sie nun antreten, fährt schwarz, weil kein Geld für die U-Bahn, lässt sich natürlich erwischen, erscheint an ihrem Arbeitsplatz, wo man ihr sagt, man brauche sie nicht mehr. WIE VIELE SOLCHER ARSCHLÖCHER DÜRFEN SICH NOCH BUNDESVERDIENSTKREUZE ABHOLEN?
    Aber ich erwarte hier – aus Erfahrung klug - eher Hinweise zur Judikatur in z. B. Namibia. Deutschland belegt nach hiesiger Meinung offenbar einen Klappsitz in der Gewaltenteilung, da darf (z. B.) Namibia auf einen Orchestersessel hoffen! Merkt Ihr noch was? Redet über z. B. Namibia, oder wo Ihr auch immer wart, aber Vorsicht, was Nordafrika angeht, da kenne ich mich aus: dort warfen sich noch Mitte der 60er Jahre Staatsanwalt und Richter ihre jeweilige mangelnde Schulbildung vor (wer hatte nur Hauptschule, wer mittlere Reife, wer gar Abitur?). Also, definitiv, nicht zu vergleichen. Wenn auch: sauberes Trinkwasser für Alle. Aber nicht Ziel DIESER Aktion Kunststimmen-gegen-armut.de.
    Hallali, mir doch egal!
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  • neuangel
    das kann vielleicht auch noch kommen - ist mir gerade so eingefallen

    🔗
  • andreas walter
    andreas walter
    Also mir ist Kunststimmen gegen Armut keines wegs egal.
    Wenn ich sage,das die Armut "NOCH" nicht zu sehen ist,dann meine ich den Vergleich zu Namibia oder Brasilien oder Indien.Aber die betonung liegt auf NOCH.
    Erst wenn dieersten Hungertoten auf der Strasse liegen,nicht in ihren Wohnungen,erst wenn man sie auf der Strasse aufsammelt,erst dann wird wirklich von Armut gesprochen.Es gibt zu vieleMenschen hier,mdie meinen,das Hartz IV vollkommen ausreichend ist,ja das man es sogar noch kürzrn soll.Natürlich sind diese Menschen nicht betroffen und sie wägen sich sicher,das ihnen sowas ja niemals passieren kann.
    Deswegen sagte ich,das die Armut noch nicht so sichtbar ist.
    Auch meine mittlere Tochter hat letzte Woche ihren Job verloren und bangt jetzt um ihre Wohnung,weil sie noch nicht 21 Jahre alt ist.Die älteste ist Dauerlehrling,lernt ihren dritten Beruf,weil sie nicht vom Amt abhängig sein will.Sie ist 22 Jahre alt.Das ist schon Armut,wird aber nicht als solche anerkannt.
    Meine Frau hat morgen ihren letzten Arbeitstag als Ein-Eurojobberin.Aber sie sagte,das ihr Chef zu ihr gesagt hat,das es wohl ab nächstes Jahr keine Ein-Eurojobber mehr geben soll.Ob das jetzt Gesetz wird,weiß ich aber nicht,oder ob das nur für unser Dorf gilt.Jedenfalls hat ihr Chef gesagt,das sie wohl nächstes Jahr wieder im Park arbeiten soll,aber dann für 400,-€ zum ALG II dazu.
    Vielleicht tut sich ja doch was...jedenfalls mache ich bei dieser Aktion mit und nichts und niemand kann das verhindern.Und ich habe auch schon eine feine Idee,was ich der Kanzlerin schicken kann.
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  • andreas walter
    andreas walter
    Legnauen,als Aufkleber oder Tätowierung?
    Letzteres wäre lebenslang...bitter...
    Signature
  • neuangel
    Legnauen,als Aufkleber oder Tätowierung?
    Letzteres wäre lebenslang...bitter...


    ich dachte da nicht an lebenslang - sicher nicht, denkt wohl keiner und hofft wohl jeder
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