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  • Kunststimmen gegen Armut

  • maximasara
  • kaatsdaR-ennA
    Hallo Leute,

    jetzt muss es schnell gehen: Wir benötigen KUNSTSTIMMEN-Teilnehmer/innen aus allen Bundesländern, die für Interviews (TV, Funk und Print) in den nächsten Tagen und Wochen zur Verfügung stehen. Die Teams kommen zu Euch, also Ihr müsst nirgendwo hinreisen. :-) Bitte schickt uns Eurer Einverständnis inkl. Adresse und Telefon an mailto:info@kunststimmen-gegen-armut.de Desweiteren benötigen wir Eure persönlich verfassten Begleitschreiben.

    Die heute morgen aus Berlin bestätigte Paketeanzahl, die ich euch jetzt noch nicht mitteilen kann, ist mehr als überwältigend. Morgen wird sie veröffentlicht.

    Danke für Eure schnelle Kooperation!!!
    Anne
  • ende
    bleibt zu hoffen, dass die dame minten nicht noch einen zweiten satz schreibt oder auf die idee kommt meinen account zu löschen ;)

    *ggg*
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  • reiabT
    Pressemitteilung vom 20.11.2007
    20.000 Menschen sendeten ihre "Kunststimmen gegen Armut" an Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Buch (Rein-Lahn-Kreis). Über 20.000 Menschen aus ganz Deutschland sind dem Aufruf der Künstlerinitiative "Kunststimmen gegen Armut" gefolgt und haben ein eigenes Werk, verbunden mit einem Appell gegen Armut in Deutschland, an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geschickt. Den Sendungen wurde jeweils ein Begleitbrief beigefügt, in dem von der Initiative vorgeschlagenen Text lautet: "Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, heute erhalten Sie ein persönliches Kunstwerk von mir. Es ist ein Geschenk, und ich würde mich freuen, wenn Sie ein schönes Plätzchen in Deutschland dafür finden würden. Mit der Werksendung möchte ich ein Zeichen gegen die fortschreitende Armut in Deutschland setzen. Ich fordere die Abschaffung der Hartz IV Gesetze und die Einführung von Mindestlöhnen. Bitte ändern Sie die Lebensbedingungen unserer von Armut betroffenen Menschen." Viele Menschen schilderten in ihren Begleitbriefen auch ihr persönliches Schicksal und ihre Erfahrungen mit Armut und Hartz IV.

    Auf der Webseite der Initiative [ http://www.kunststimmen-gegen-armut.de] ist seit September 2007 eine Auswahl der Werke in den unterschiedlichsten Genres zu sehen. Auch persönliche Schicksale und Erfahrungen mit Armut und Hartz IV sind auf der Seite nachzulesen.

    Die Initiatoren der Aktion, die freischaffenden KünstlerInnen Thomas Baier, Bettina Gladisch, Anne Radstaak und Mona Schwenker zeigten sich von der hohen Teilnehmerzahl überwältigt. Sie hatten ihren Aufruf an weit aus weniger als 4.000 Adressaten verschickt. Wie das Bundespresseamt auf Anfrage eines Berliner Journalisten bestätigte, gingen im Bundeskanzleramt bisher bereits über 20.000 solcher Sendungen ein. Anne Radstaak erklärte: "Die hohe Teilnehmerzahl zeigt auf, dass immer mehr Menschen mit der Politik des Kabinetts nicht einverstanden sind. Mit ihrer Kunstwerksendung fordern die Menschen auch ein größeres Mitbestimmungsrecht in wichtigen, gesellschaftlichen Fragen. Denn der von Frau Merkel propagierte Aufschwung kommt bei der Mehrheit der BürgerInnen in unserem Land nicht an."

    In einem offenen Brief "Vom Geben und Nehmen" vom 1. November an die Kanzlerin, die Abgeordneten von Bund und Ländern sowie den größten deutschen Unternehmen, ziehen die Initiatoren eine Bilanz der Innenpolitik aus der Sicht der Bürgerinnen. Darin skizzieren sie auch Lösungsmöglichkeiten für eine neue, sozialere Gesellschaft auf. Auf diesen Brief gab es bisher von der Kanzlerin noch keine Antwort.

    Was später mit den Kunstwerken geschehen soll und ob sie der Öffentlichkeit präsentiert werden, sei noch offen. Die InitiatorInnen und TeilnehmerInnen sind nun sehr gespannt auf die Antwort der Bundeskanzlerin, ihren Umgang mit den Kunstgeschenken und auf Ihre Reaktion auf die geäußerten politischen Forderungen.
  • andreas walter
    andreas walter
    ****Desweiteren benötigen wir Eure persönlich verfassten Begleitschreiben.****

    Damit habe ich ein winziges Problemchen,denn ich habe keine Kopie von meinem Begleitschreiben gemacht.Und ob ich den text so wieder zusammenbekomme,wage ich strak zu bezweifeln.
    Signature
  • reiabT
    Hier eine erste Reaktion der Kanzlerin:
    [linkszeitung.de]

    Und das lief gestern in der Bundespressekonferenz ab:

    PRESSEINFORMATION 21.11.2007
    Bundesregierung wollte von 20.000 eingegangenen Kunstwerken aus Volkes Hand nichts wissen

    Berlin. 21.11.2007 / In der Regierungspressekonferenz vom 21. November 2007, konnte der Regierungssprecher und Leiter de Bundespresse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, keine Auskunft darüber geben, wo die 20.000 Kunstwerke
    der Initiative "Kunststimmen gegen Armut" gelagert werden. Die Beiträge der Künstler waren an die Deutsche Bundeskanzlerin
    Angela Merkel, im Deutschen Bundestag, adressiert. Regierungssprecher Wilhelm: "Mir ist von den Einsendungen nichts bekannt, ich bin auch nicht perfekt."

    Der Eingang der Kunstwerke und Textbeiträge wurde jedoch bereits am Montag, den 19. November vom Chef vom Dienst des
    Bundespresseamtes, Andreas Brücher, einem anderen Hauptstadtkorrespondenten gegenüber bestätigt. Der Journalist saß ebenfalls in der Konferenz und bekräftigte, wie der Mitschrift der Bundespressekonferenz vom 21.11.2007 zu entnehmen ist (Link:
    [ https://www.bundesregierung.de/] ) die Anfrage an die
    Bundesregierung. Er sagte: "Es ist wunderlich, dass Ihnen der Eingang von über 20.000 Kunstwerke in unterschiedlichsten
    Ausführungen der Initiative "Kunststimmen gegen Armut" nicht bekannt ist, zumal der Chef vom Dienst vom Bundespresseamt ihm
    genau dies aber bestätigt hat."

    Der Regierungssprecher blickte zu seinem Mitarbeiter, erteilte ihm das Wort: "Sagen Sie etwas dazu, wenn Sie etwas wissen,
    entweder gleich jetzt hier oder nach dieser Veranstaltung." Brücher später zu den Journalisten: "Bislang sind mehr als 20.000
    Kunstwerke unterschiedlicher Art und Qualität im Bundeskanzleramt eingegangen und gehen immer noch ein." "Wir wollen noch ein
    paar Tage warten, der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen", sagte der CvD. "Wie üblich wird sich ein Mitarbeiterstab des Kanzleramtes um diese Angelegenheit kümmern." Was mit den Werken geschieht, kann er noch nicht sagen, aber "unverlangt eingesandte Kunstwerke werden nicht öffentlich gezeigt." Das Filmen der Lagerstätte und der Kunstgegenstände sei nicht gestattet, den Standort gab der CvD nicht preis, laut seiner E-Mail werden "die Kunstwerke derzeit sicher eingelagert." Über ihren weiteren Verbleib sei noch nicht entschieden. "Selbstverständlich können wir nicht allen 20.000 Einsendern antworten", heißt darin weiter. In den meisten Fällen handle es sich offenbar ohnehin nicht um persönliche Anschreiben, sondern um den
    offenen Brief der Initiative. "Individuell gefasste Schreiben erhalten selbstverständlich eine Antwort vom Bundeskanzleramt."

    Brücher telefonierte nachmittags mit der Redaktion vom Demokratie-Spiegel MedienModul und teilte mit:" Das Bundeskanzleramt ist keine Kunstgalerie", da aber die Sache noch am Laufen ist, "fließen verschiedene Überlegungen nach der Verwendung ein." Dazu gehörten die Gedanken an eine Versteigerung oder Auktion der Gegenstände zur finanziellen Unterstützung der Künstler genauso, wie das Finden eines Abnehmers oder eines Ausstellungsortes, - aber eben auch die Gedanken, dass keine weiteren Aktionen von Seiten der Regierung erfolgen. Im Moment sind die "Gegenstände nicht aufgereiht und nicht ausgepackt", so Brücher. Er verglich die Aktion der "Kunststimmen gegen Armut" mit einer ähnlichen Aktion in der Vergangenheit, bei der "unverlangt 1.060 Hemden beim Kanzleramt eingingen." Die wurden auch nicht ausgepackt. Der Mitarbeiter vom Bundespresseamt bestätigte, jederzeit über die Vorgänge zur Kunstaktion Auskunft zu geben, "dafür sitze ich ja hier."

    Offen bleibt in den Augen der Initiatoren von "Kunststimmen gegen Armut" die Frage, warum der Regierungssprecher vom Kunstwerkeeingang in nicht unerheblicher Anzahl nichts wusste. "20.000 Pakete mit Bildern, Skulpturen, Zeichnungen von
    professionellen Künstlerin wie auch "Handgemaltem" aus Kinderhand dürften eigentlich nicht zu übersehen gewesen zu sein",
    erklärten die Initiatoren der Künstlerinitiative. Den Werksendungen lagen neben von der Initiative vorgeschlagene auch persönlich verfasste Begleitbriefe bei, in denen sich die Menschen zu den Themen "Hartz IV, fortschreitende Armut und Mindestlohn" äußerten. Möchte die Kanzlerin diese Themen unter den Tisch kehren? Die Initiatoren der Aktion "Kunststimmen gegen Armut" bleiben jedoch an diesen Themen dran. Dazu hatten sie der Kanzlerin auch einen offenen Brief "Vom Geben und Nehmen, oder warum wir unsere Gesellschaft neu definieren müssen" (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf) geschickt. Auch hierzu hat sich die Kanzlerin bisher noch nicht geäußert. Die Initiatoren fordern die Regierung auf, sich dem für die BürgerInnen
    brennendem Thema einer in ihren Augen schwindenden Sozialpolitik zu stellen. (Franziska Syller, MedienModul, Berlin)
  • tsinogyloP_ehT
    Glückwunsch für die Aktion...allen Gesummse zum Trotz.
    Ob es etwas für die wirklich Betroffene bringt steht auf einem anderen Blatt.
    Dennoch ...Hut ab !!


    Wäre schön wenn sich mal jetzt noch mehr im Medienapparat regen würde.
  • andreas walter
    andreas walter
    Wir wußten ja,das die Kanzlerinb das aussitzen würde,das sie es am liebsten ungeschehen machen würde,das sie sich damit nicht befassen wollte.Aber sie muß,ob sie will oder nicht,denn das sind diesmal keine Hemden,sondern Kunst.Und die kann man nicht vernichten oder irgendwo verscharren.Und wenn die Kust verscharrt wird,wird irgendwann ein anderer kommen und sie wieder ausgraben.
    Hemden kann man kompostieren,Kunst nicht.Es interessiert sich ja auch niemand mehr für die Hemden,aber für die Kunst wird sich immer jemand interessieren.
    Diese Art von Kunst wird sich auch nicht versteigern lassen,denn wer hängt sich schon Bilder voller Kritik an die Wand?Das Thema spricht für sich.
    Mein Kustwerk zum Beispiel kann ich mir ja nun garnicht an einer Wand vorstellen.Wo denn?
    In einem Kindergarten?
    Oder in einer Schule?
    Oder sogar im Bundeskanzleramt?
    Meine Plastik zeigt einen fein garnierten Teller mit Brot und Bohnen und mit Messer und Gabel.
    Aber hinhängen wird sich den ganz sicher niemand.https://www.cheesebuerger.de/images/midi/frech/a068.gif
    Signature
  • kaatsdaR-ennA
    Und das ist jetzt zu tun:

    Die ersten Reaktionen des Regierungssprechers Wilhelm über den "kleinen" Posteingang in der Regierung zeigen auf, dass die Regierung die Sache unter den Tisch kehren will. Seht bitte hierzu auch unsere Pressemitteilung vom 21.11.2007 "Bundesregierung wollte von 20.000 eingegangen Kunstwerken aus Volkes Hand nichts wissen".

    Um den Druck etwas zu erhöhren, wollen wir jetzt die Bundestagsabgeordneten einschalten. Hierzu bitten wir Euch um Eure
    Mithilfe. Btte stellt bei Bundestagsabeordneten in Eurer Region folgende Fragen:

    1. Was gedenkt Angela Merkel mit den über 20.000 Kustwerken zu tun?

    2. Wie lautet die konkrete Zahl der eingegangenen Sendungen?

    3. Wie reagiert die Regierung auf die politischen und gesellschaftlichen Forderungen unserer Aktion? Unsere Forderungen nochmals zur Erinnerung: Abschaffung der Hartz IV-Gesetze, Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohns, Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in Deutschland, mehr Mitbestimmungsrecht der Bürger für eine sozialere Gesellschaft)

    4. Warum antwortet die Regierung nicht auf unseren offenen Brief "Vom Geben und Nehmen, oder warum wir unsere Gesellschaft neu definieren müssen" vom 01.11.2007 an Bundeskanzlerin Angela Merkel (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf), der auch an alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten und deutsche Unternehmen geschickt wurde?

    Bitte fordert die Abgeordneten auf, diese Fragen als offizielle Anfragen in einer der nächsten Parlamentssitzungen zu stellen.
    Stellt den Kontakt mit den Abgeordneten her und bliebt in Verbindung, so dass wir alle in den nächsten Wochen "hinterherhaken"
    können. Sicherlich haben Abgeordnete der jetzigen Opposition, also Mitglieder der GRÜNEN, Die Linke und FDP, eher ein offenes Ohr für unser Anliegen.

    ZIEL ist: Wir wollen gehört werden und unsere poltischen Forderungen umgesetzt haben! 20.0000 Menschen und Meinungen sind schon ein imenses Potential. Verschweigen in der Öffentlichkeit ist also nicht! Und die Aktion ist noch längst nicht beendet. Es
    treffen weiterhin Sendungen in der Regierung ein. Also weiter machen!

    Reaktionen auf Eure Anfragen schickt uns bitte an mailto:info@kunststimmen-gegen-armut.de. Danke!

    KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT
    Tom. Betti, Anne, Mona
  • 2ariK
    Ich habe geschrieben.

    Di. Sep. 18,10.07

    Diese Aktion von Bastian und Anne ist gut.
    Ich frage mich nur wie und was ist richtig. Ohne ab zu Mahnen.
    Die Werbung machen und die Bilder einfach abgeben.? Sollte man noch mal überdenken. Diese Politiker kennen wir doch.
    Könnte mir vorstellen das die ankommenden Bilder direkt umgeleitet in den Keller wandern.
    Ende.

    Genau das wird geschehen. Schade hätte es gern anderst gehabt.
    Aber diese sch... in der Regierung sind keine normalen Menschen.
    Kira2
  • kaatsdaR-ennA
    Kira, diese Reaktion des Regierungskabinetts war vorrauszusehen. Aber deswegen gleich den Kopf in den Sand stecken? Nö!

    Soeben war von Frau Merkel folgender Ausspruch im Tagesthemeneinterview zu hören: " Ein bischen Demut vor dem Wähler tut gut."

    Dass sie Menschen als Wähler sieht, nun ja, das ist ja durch die Reihen weg als normal für einen Poitiker zu bezeichnen. Und dennoch, oder gerade deshalb, werden wir sie morgen beim Wort nehmen.

    Gruß, Anne
  • andreas walter
    andreas walter
    ****Ich frage mich nur wie und was ist richtig. Ohne ab zu Mahnen.
    Die Werbung machen und die Bilder einfach abgeben.? Sollte man noch mal überdenken. Diese Politiker kennen wir doch.
    Könnte mir vorstellen das die ankommenden Bilder direkt umgeleitet in den Keller wandern.
    Ende.****
    Irgendwann kommt einer und gräbt alles wieder aus.So viele Kunstwerke lassen sich nicht ewig verstecken.Lügner hoffen eben immer wieder,das ihre Lügen niemals ans Licht kommen.

    Ich hab hier mal ein Lied,das vorzüglich hier rein passt.
    http://de.youtube.com/watch?v=-gO0ooqAnuQ&feature=related
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