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  • Signatur, wie signiert man Bilder?

  • uzuzab
    Weihnachtswunder geschehe!


    mfg
    Bazuzu
  • 46nahtaiveL
    warum sich menschen die mühe machen
    was dazwischen zu blöken wenn andere sich
    unterhalten...
    es bleibt rätselhaft :-(
  • uzuzab
    Frag ich mich auch.
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  • leirA
    aber erklär doch nochmal warum sind die bilder
    eines zeichnen könnenden..denn besser als
    die eines eine photovorlage benutzenden?


    Gern!
    Die Frage ist aber komisch gestellt, weil die richtige Art des Zeichnens, nämlich nicht nach Fotovorlage, sicher von selbst zu den besseren Bildern führt. Und Du unterstellst in Deiner Frage bereits etwas, das Du ja offensichtlich widerlegen möchtest.
    Eine Fotografie ist bereits ein fertiges bildnerisches Produkt. Die reale Welt ist darauf abstrakt für uns erkennbar auf Papier festgehalten. Eine Umsetzng der Wirklichkeit hat im Apparat stattgefunden. Das Abpinseln dieses Ergebnisses ist selbst keine Umsetzung. Wenn man sich Fotos anschaut, kann man Erkenntnisse über Fotografie sammeln, nicht über zeichnerische Umsetzung.
    Wenn man nur mit seinen Händen etwas bildnerisch darstellen will,ist man selbst zur Umsetzung gezwungen. Wer diesen Vorgang öfter wiederholt und vielleicht etwas talentiert ist, wird bei der dreidimensionalen Darstellung zu unterschiedlichen Lösungen kommen, die ihm wahrscheinlich alle versperrt bleiben, wenn er das fest determinierte Ergebnis des Apparates vor seiner Nase hat. Und selbst wenn ein besonders Talentierter unglaublicherweise beim Abmalen eines Fotos ähnliche Erkenntnisse gewänne, so hätte er diese ja erst recht beim Zeichnen nach der Natur.

    Du kannst Deine Frage besser anders stellen: Wann entwickelt der Mensch eigene Ideen? Wenn er bereits ein festes Ergebnis vor sich hat, oder wenn er auf sich selbst zurückgeworfen ist?
    Wenn einer lernen möchte und zur eigenen Idee fähig ist, sind feste Ergebnisse vor Augen kontraproduktiv. So sehe ich das jedenfalls.
  • leirA
    [quote="p232033"]ach ariel das ist doch bravo denke
    meinetwegen kannst du diese projektionen
    blöde finden...aber die frage ob der
    künstler mit dem pinsel umgehen kann
    ist doch nicht relevant!!

    (vermutlich schwärmen immer noch leute
    von..*handgemachter* authentischer
    musik...ohne die geringste ahnung
    von moderner studiotechnik)


    Das ist in Schubladen gedacht.
    Ich habe keine Antipathien gegen Medien, in denen ich nicht selbst tätig bin. Mir fällt aber auf, dass auch dort das Medium zum Selbstläufer geworden ist.

    Das mit der handgemachten authentischen Musik ist aber jetzt was für's Gruselkabinett, gell?
  • Pia Hallo
    das Abmalen von Fotos ist deswegen problematisch, weil Fotos mit nur einem Objektiv aufgenommen werden (also "einäugig" sind), wir aber in natura beidäugig und räumlich sehen. Deswegen wirken solche Bilder oft steif, die optischen Verkürzungen bei den Gliedmaßen stimmen nicht (dieses Phänomen sieht man übrigens auch bei akademischen Künstlern, die Fotos abmalen :-))

    Gute Zeichnungen übertreiben die Volumina etwas, dazu muss man sie aber erst einmal verstanden haben. Ebenso die Funktionsweise der Gelenke.

    Fotos halte ich dann für eine brauchbare Hilfe, wenn man bereits gut und routiniert zeichnen kann und nur Informationen über irgendwelche Kleidungsdetails etc. sucht.
  • leirA
    Gute Zeichnungen übertreiben die Volumina etwas, dazu muss man sie aber erst einmal verstanden haben.
    Das meine ich mit dreidimensionaler Umsetzung eines Motivs.
  • nighthawk
  • Pia
    die ergebnisse sahen natürlich unterschiedlich aus. beim malen aus dem kopf muss man aufpassen, dass alles nicht so unfreiwillig stilisiert wirkt, halt wie ausgedacht, weil das hirn ja unmöglich so viele details reproduzieren kann, wie man es in der natur vorfindet.
    Es geht keineswegs darum, alle Details zu treffen, sondern das Wesentliche
    malt man nach der natur, muss man die dreidimensionale wirklichkeit die man vor sich sieht, in die 2-dimensionale auf dem blatt übertragen.

    Ja, aber das, was unser Auge als "logisch" empfindet, ist keineswegs der fotografische Abklatsch.
    Nimm die Bilder von Escher
    🔗
    sie sind "realistischerweise" so falsch, wie ein Bild nur sein kann, trotzdem empfinden wir sie auf den ersten Blick nicht nur als logisch, sondern auch als realistisch. Wie können ein Bild nie als Totale rezipieren, unser Blick tastet es immer ab - und die bekannten optischen Täuschungen zeigen, dass unser Gehirn immer mit Ähnlichkeiten und Annäherungen arbeitet.
    Eine spannungsvolle Zeichnung ist in ihrem Schwung immer ein wenig übertrieben http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/41448000/jpg/_41448832_michelangelo3_gallery.jpg
    weil unser Gehirn das leichter verarbeiten kann. Zeichnungen sollen "bis zur Kenntlichkeit" verdeutlichen, nicht nur abbilden wie Fotos.

    Selbst bei Sachillustrationen ist diese Tendenz zu finden, siehe M.S. Merian http://www.planetposter.de/merian/merian1-Dateien/merian1hs.jpg
  • reniek
    das Abmalen von Fotos ist deswegen problematisch, weil Fotos mit nur einem Objektiv aufgenommen werden (also "einäugig" sind), wir aber in natura beidäugig und räumlich sehen. Deswegen wirken solche Bilder oft steif, die optischen Verkürzungen bei den Gliedmaßen stimmen nicht (dieses Phänomen sieht man übrigens auch bei akademischen Künstlern, die Fotos abmalen :-))

    Gute Zeichnungen übertreiben die Volumina etwas, dazu muss man sie aber erst einmal verstanden haben. Ebenso die Funktionsweise der Gelenke.

    Fotos halte ich dann für eine brauchbare Hilfe, wenn man bereits gut und routiniert zeichnen kann und nur Informationen über irgendwelche Kleidungsdetails etc. sucht.


    Ein aufschlussreicher und tiefgehender Beitrag - absolut prägnant mit wenigen Worten.

    Klasse!
  • nighthawk
  • leirA
    hm, ich verstehe diese ganzen vergleiche nicht. ich habe in meinem leben schon sehr viel aus dem kopf gezeichnet, nach der natur oder auch nach fotografischen vorlagen. an sich habe ich kein unterschied bemerkt. es ging mir alles ungefähr gleich leicht oder schwer von der hand. die ergebnisse sahen natürlich unterschiedlich aus.
    Du hast zwischen "aus dem Kopf zeichnen, nach der Natur und nach Foto" also keinen Unterschied bemerkt, aber die Ergebnisse sahen natürlich unterschiedlich aus?
    Versteh ich nicht ganz. Du bemerktest am Motiv keinen Unterschied, findest es aber selbstverständlich, dass die Ergebnisse unterschiedlich ausfiehlen? Was sagt Dir das nun? Der Unterschied, der tatsächlich da war, wurde nur nicht bemerkt oder es gab tatsächlich nie einen Unterschied und es verwunderte Dich, dass Du im Ergebnis einen feststelltest?

    Ich glaube eher, Du hast noch mal selbst mit eigenen Worten nacherzählt, was ich vorher schon sagte:
    Ein dreidimensionales Motiv auf der Fläche umzusetzen, ist etwas anderes als ein Foto abzumalen. Das wird hier nämlich bestritten!

    hm, wer spicht denn hier von bloßem abbilden?
    Es wurde bislang nur vom Abbilden gesprochen. Man kann natürlich jetzt auch alles mit allem verrühren, aber bisher ging es nur um Zeichenübungen und ob ein Abmalen vom Foto dem Zeichnen nach Natur ebenbürtig ist!

    Dass Künstler Fotos als bloßes "Gerüst" benutzen, um diese zu verfremden oder etwas ganz anderes zu machen, ist doch geschenkt. Wofür oder wo gegen spricht das?
  • Pia
    aus demselben grunde wird wohl auch jenny saville weitwinkelaufnahmen für ihre bilder nutzen.
    Das könnte erklären, warum auf vielen ihrer Bilder die Köpfe zu klein sind
    http://beautifuldecay.com/wp-content/uploads/2010/09/JennySaville_4-565x627.jpg
    🔗
    Beim Zeichnen trifft sie die Proportionen besser
    http://www.christies.com/lotfinderimages/D53625/jenny_saville_time_d5362561h.jpg
  • midwife
    midwife
    Ariel, du bist wirklich unerträglich penetrant.
    Wer hat bestritten, daß es keinen Unterschied gibt, zwischen dem Abmalen eines dreidimensionalen Motivs zum abmalen eines Fotos??
    Ich habe den Eindruck, dir geht es nur um Selbstdarstellung.
    Okay, du bist toll, der größte Künstler, ein wahres Genie. Deine Wahrheit und Sicht der Dinge ist die einzig gültige, denn du bist ein gebildeter talentierter, begnadeter Fachmann. Keiner kann dir das Wasser reichen!!
    Es nervt ungeheuerlich, daß du agressiv jede Diskussion an dich reißt und wehe, wenn einer eine andere Ansicht vertritt..
    Sehr schade, denn ich finde die verschiedenen Sichtweisen äußerst interessant, aber so macht es keinen Spaß mehr.
    Leider gibt es keine Möglichkeit deine Beiträge wegzufiltern.
    Signature
  • leirA

    Wer hat bestritten, daß es keinen Unterschied gibt, zwischen dem Abmalen eines dreidimensionalen Motivs zum abmalen eines Fotos??
    Ich habe das bislang als einziger bestritten!

    Nichts zu danken!
  • nighthawk
  • Pia

    das ist ein stilmittel, natürlich trifft si die proportionen richtig, wenn sie will...

    Dann verstehe ich deine Argumentation nicht. Du hast sie als Beispiel für die bewusste Verwendung von fotografischen Vorlagen angeführt

    hm, wer spicht denn hier von bloßem abbilden? die künstler der zebra-gruppe nutzten fotos gerade weil sie die perpektivischen verzerrungen, die durch das fotografieren mit zb. extremen weitwinkel enststehen, interessant fanden. aus demselben grunde wird wohl auch jenny saville weitwinkelaufnahmen für ihre bilder nutzen.
  • midwife
    midwife
    aus demselben grunde wird wohl auch jenny saville weitwinkelaufnahmen für ihre bilder nutzen.
    Das könnte erklären, warum auf vielen ihrer Bilder die Köpfe zu klein sind
    http://beautifuldecay.com/wp-content/uploads/2010/09/JennySaville_4-565x627.jpg
    🔗
    Beim Zeichnen trifft sie die Proportionen besser
    http://www.christies.com/lotfinderimages/D53625/jenny_saville_time_d5362561h.jpg


    @pia gemeint ist bei den ersten Bildern wohl: "dicke Titten, fette Wampe - kleines Hirn"
    Das hat sicher nichts mit ungewollten falschen Proportionen zu tun.
  • nighthawk
  • reniek
    aus demselben grunde wird wohl auch jenny saville weitwinkelaufnahmen für ihre bilder nutzen.
    Das könnte erklären, warum auf vielen ihrer Bilder die Köpfe zu klein sind
    http://beautifuldecay.com/wp-content/uploads/2010/09/JennySaville_4-565x627.jpg
    🔗
    Beim Zeichnen trifft sie die Proportionen besser
    http://www.christies.com/lotfinderimages/D53625/jenny_saville_time_d5362561h.jpg


    @pia gemeint ist bei den ersten Bildern wohl: "dicke Titten, fette Wampe - kleines Hirn"
    Das hat sicher nichts mit ungewollten falschen Proportionen zu tun.


    ...sorry midwife, bitte mal am Thema bleiben, der fachlich hoch geführte Diskurs zwischen nigthawk und Pia muss nicht durch - mit Verlaub - putzige Kommis zerhackt werden. Solch wirklich tiefgehender Austausch ist selten genug hier geworden.
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