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  • Gibt es Sicherheitsrichtlinien für Leinwände?

  • Tina Gibt es Sicherheitsrichtlinien für Leinwände?
    Hallo, ich bin relativ neu in der Kunstszene, jedoch interessiert es mich sehr, mal eine Leinwand herzustellen. Nun habe ich von Bekannten gehört,dass es Sicherheitsrichtlinien zur Herstellung von Leinwänden gibt, die eingehalten werden müssen. Ich möchte nun gerne wissen, ob es tatsächlich Sicherheitsvorkehrungen zum Thema Keilrahmen oder Leinwände gibt. Oder was für Attribute eingehalten werden müssen, wenn man Leinwände herstellen möchte!

    Ich bedanke mich schon mal rechtherzlich für jeden Tipp oder Link zu einer Website etc.

    Herzlichste Grüße -Tina
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ist das wirklich ernst gemeint?
    *kicher
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  • Tina
    Ich spreche von Umweltfreundlichem Leinen material oder bei bedruckten Leinwänden von chemikalienfreien Farben, unbehandeltes Holz oder Keilrahmen,die Mit umweltfreundlichem Kleber geklebt wurden oder anderweitig verarbeitet! Ich bin Leihe,woher soll ich das alles wissen?
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  • El-Meky
    El-Meky
    Hallo,
    ich habe noch nie eine Leinwand/Keilrahmen selbst hergestellt.
    aber hier ist ein Link , wo's gut beschrieben wird.

    https://www.kunstdepot24.de/html/Spannrahmen.htm

    Umweltfreundliche Materialien gibts heutzutage bestimmt schon in jedem Baumarkt oder Künstlerfachgeschäft/Grosshandel zu kaufen .


    Gruss Ella
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  • laerbus-tra
    GiaPatrice - du musst über beneidenswert viel freie zeit verfügen
    ;-)))
  • Tina
    Als junge Mami... ^^
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    und ich vermutete schon, es wäre ein evakuierungsplan und eine notfallkofferbeschreibung angefragt für den fall, dass du schere, tacker und hammer in die hände nimmst...
    *ggg
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  • Tina
    Könnte möglich sein,dass das notwendig ist ^^
  • NIWREW
    Wichtig ist ein gehäkeltes Kettenhemd und Stahlhelm,selbstverständlich sollten die Schuhe mit Stahlkappen ausgestattet sein!
  • Phrae
    Phrae
    Wusste gar nicht, dass eine Leinwand eine Bedrohung sein kann. Höchstens durch das, was drauf ist. Oder wenn sie groß genug ist, jemanden beim Umfallen zu erschlagen. Etwa 100 x 200 m. Im Übrigen: Wenn's um Sicherheitsfragen geht, solltest Du mal im Bundesinnenministerium nachfragen. Die kennen sich damit aus - sagen sie jedenfalls ständig. Mehr fällt mir zu diesem Thema nicht ein. Ehrlich.
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  • relamlznerP
    Hallochen, GiaPatrice !

    Es wurde höchste Zeit, dass jemand endlich mal dein Thema ernsthaft zur Sprache bringt, da es in den letzten Jahrzehnten stiefmütterlich behandelt oder, was noch schlimmer ist, gar nicht besprochen wurde. Auch ich habe mir als angehender Leihe darüber ernsthafte Gedanken gemacht, und es trifft sich justamento glücklich, mich mit dir zu kontaktieren.
    Um ehrlich zu sein, ich schreibe soeben eine Doktorarbeit zum Thema:

    "Welche Sicherheitsrichtlinien zur Herstellung von Leinwänden muss ein Leihe bei Sicherheitsvorkehrungen zum Thema Leinwände und Keilrahmen beachten ?"

    Bei näherer wissenschaftlich-analytischer Betrachtung gibt es ein Konglomerat von Sektoren, das in den nächsten Monaten scharfsinnig beobachtet werden muss, ohne vorschnell Thesen als allgemeingültig aufzustellen, die nach Ablauf der allgemein bekannten Thesenvorschriften ins Wanken geraten könnten. Wir haben die nationale Pflicht, mit deutscher Gründlichkeit die Sache in die Hand zu nehmen.
    Kommen wir nun zu einem verschwindend kleinen Teil der Sicherheitsrichtlinien zur Herstellung von Leinwänden für Leihen.

    Bevor wir die Sicherheitsrichtlinien erarbeiten, benötigen wir gewisse Grundvoraussetzungen. Einige seien dir sogleich genannt.
    Bevor du als Leihe mit der Herstellung von Leinwänden beginnst, miete leerstehende Fabrikgelände von etwa 3000 Quadratmetern sowie eine größere Regenwasserauffanganlage, die für die chemikalienfreie Wasserbenutzung unbedingt erforderlich ist. Richte dir als Leihe mehrere Produktionsabteilungen ein, um deinem Bedarf Rechnung zu tragen.

    Schetterleinenhalle: Hier webst du aus grobem Garn sehr lockere Gewebe und appretierst sie ordentlich mit Leim.

    Bettüberzugshalle: Hier fertigst du als Leihe gestreifte, karierte und gegitterte Leinen, die du auch noch mit einer Glanzmaschine glätten kannst, um den Bettlakenkünstlern und deiner eigenen Variationsbreite Glanzperioden im künstlerischen Schaffen zu garantieren.

    Schockleinenhalle: Deine Vorhaben haben die abstrakten und expressiven Künstler im Auge und natürlich deinen eigenen ungewissen Kunstpfad. Hier stellst du mit starker Appretur versehene Flachsgespinste her, die sich auch für die ewig "Neuen Wilden" anbieten. Du kannst derartige Gespinste auch färben und moirieren. Mit der Hand Gearbeitetes glänzt in der Regel beim Waschen länger. Hier ist es wichtig, seine "Tage" ganz genau zu kennen. Um dich nicht als Leihe irritieren zu lassen, empfehle ich stets die mittlere Sorte, da du von diesem Produktionsstandort den besten Überblick über die anderen Sorten besitzt. Allerdings ist anzumerken, dass leihenhafte Handfertigung schneller ihren Geist aufgibt, als vergleichbar erscheinende maschinelle Fertigungen von Leinwänden.

    Die Überprüfung der Leihensorten nimmst du mit dem Elektronenmikroskop vor. Nur das garantiert dir als Leihe, schnurstracks zielgerichtet festzustellen, ob du es mit Handgarn-,Machinen- oder Hirngespinsten zu tun hast. Mit dem Fadenzähler kannst du tiefgreifende Kontrollen ableisten. Ist keiner in deiner Nähe, so wende dich umgehend an Jobvermittlungsinstitutionen. Vor dem Fadenzählen solltest du die Appretur mit chemikalienfreiem Regenwasser rauswaschen.
    Bei der Errichtung der Leinwandherstellung für Leihen auf eigenem Gelände, solltest du Überlegungen anstellen, ob du es mit Handwebstühlen oder elektrisch betriebenen Webstühlen versuchen möchtest. Hier ist natürlich darauf zu achten, dass entsprechende Schallschluckwände um das Betriebsgelände aufgestellt werden, um nicht Käfer beim Blindflug abzulenken oder gar in Gefahr zu bringen.

    Wenn also diese Anlagen stehen, kannst du dir mit KN-Wissenschaftlern die Sicherheitsvorschriften erarbeiten, die längst überfällig sind.
    Hierbei können die Evakuierungspläne von "brooklyn", das Anlegen von Kettenhemd und Stahlhelm von "Werwin" und die Anfragen beim Bundesinnenministerium, die "Phrae" richtigerweise erwähnte, Einzug halten.

    Was das Thema Keilrahmen angeht, im Freistaat Sachsen auch als "Geilrahmen" bekannt, kannst du sicher mit der geistigen Unterstützung der KN-Heerscharen rechnen.

    Schluss mit der Leiherei.

    Gruß Prenzl.
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    @Prenzl: Schöne Satire.
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  • Phrae
    Phrae
    Ja, Mensch, Dr. @Prenzl, genial. Wahrscheinlich aus Platzgründen hast Du die Kapitel "Macht Nessel süchtig?" und "Rupfen ohne Hautirritationen" ausgelassen und das vielseitigste Leihenmaterial überhaupt aus Sicherheitsgründen nicht erwähnt. Ich wage es kaum auszusprechen: "Hampf". Du kannst es zu Leihenwänden wäben, Stricke daraus drehen, Wasserleitungen abdichten, Kopfkissen auffüllen und ... irgendetwas war da noch ***grübel***
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  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ich rege noch die vergabe eines prüfsiegels für einhaltung aller sicherheitsrichtlinien an - tüv-abnahme für technische mängelfreiheit und weisser-engel für umweltverträglichkeit.
    unbedingt auch noch: warnhinweise "zum verzehr nicht geeignet" und "inhalation auf eigene gefahr"...

    was ist mit jugendfreigabe? muss auch noch, oder?

    *ggg
    Signature
  • relamlznerP
    Alle wertvollen Hinweise von KN-Wissenschaftlern fließen in meine Arbeit ein und öffnen sicher die Augen der fragenden Künstlerin. Step by step rupfen wir uns zu einer Aussage, die nicht nur selbstbefriedigend ausfallen wird. Wobei darauf geachtet werden sollte, dass die Sicherheitsrichtlinien bei Leihenwänden eine vorzugsweise Beachtung finden sollten. Es geht nicht an, dass bei der alltäglichen Arbeit von Leihen mit Leihenwänden der Leichenwagen in der Nähe zu stehen hat. Kann man eine Kadaverkarre notfalls auch leasen ? Gibt es Testsieger ?

    Hat von den hier "wirkenden" Künstlern bereits jemand schreckliche Erlebnisse beim Bespannen von Leihenwänden gehabt ? Weiß jemand, ob man die zerbrochenen Fensterscheiben von der Steuer absetzen kann ? Sinkt bei solcher Leihentätigkeit die Lebenserwartung ? Alles Fragen, die auf eine Antwort warten. Um ehrlich zu sein, ich bin mit dem Thema total vollbeschäftigt und plane schon jetzt den Band II der Thematik ein. Das Wort "Band" kitzelt mich bereits wieder am Wirkungsnerv und zeigt an, wie breitgefächert das Thema in Wahrheit ist.

    "Brooklyn" hat in nachdenklichen Attacken von Hirnaktivitäten neue Akzente gesetzt, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Die Frage von Prüfsiegeln kam aus dem Nichts ins Rennen. Hier wird deutlich, dass selbst eine engmaschige Leihenwand noch große thematische Löcher besitzt. Bei "Loch" oder "Löcher" schaltet sich bei mir zumeist noch und nöcher der Verstand aus, deren Ursache ich noch nicht ausmachen konnte.

    Eventuelle Schreipfähler bitte ich zu entschuldigen.
  • hcodej
    also isch gloobs nisch, echt nisch !

    Geilrahmen?

    Geil.
  • heinrich
    ich weiss nicht...
    mir war langweilig...
    ne, echt...
    aber in moment
    kann ich einfach nicht weg...
    und lese hier...
    ja...
    schon, dass solche fragen gibt...

    http://cinetech.de/Global_Sites/Airscreen.php
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  • relamlznerP
    Danke, Heinrich, nun wird das Thema gigantisch.

    lg przl
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