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  • Berufsverband Bildender Künstler(BBK)

  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl Berufsverband Bildender Künstler(BBK)
    Hallo miteinander,

    wer hat sich schon mal bei diesem Verband beworben oder ist gar Mitglied?

    Hatte etwas der Jury eingereicht, spontan und ohne lange zu überlegen, es wahren gerade großformatige geramte Bilder da für die nächste Ausstellung, um mich dieser Prüfung zu stellen ohne all zu große Ambitionen wirklich Mitglied in diesem Verband werden zu können. Unser BBK ist als besonders konservativ bekannt aber immerhin, eine Aufnahme hätte Zuspruch und Anerkennung bedeutet, so ist es eine Niederlage und ein Scheitern.
    Aber was wäre die risikofreudige und experimentelle künstlerische Arbeit ohne Scheitern, nur halb so viel Wert...
    Also, wer hat Erfahrungen mit dem Berufsverband Bildender Künstler(BBK)?

    gruß fluuu
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  • siku
    Es ist kein Scheitern, nicht beim BBK angenommen zu werden! Da wird (häufig) eine bestimmte Vita als Bedingung zur Aufnahme vorausgesetzt.
    Vielleicht hat der von dir angeschriebene Bezirk die Fotografie noch gar nicht auf dem Programm. Über deine Arbeiten sagt die Absage nicht unbedingt viel aus.
    Viele Kunstschaffende wollen gar nicht in den BBK.
    Ein Rat eines Insiders (nicht von mir!): Gräm dich nicht, zwischen dem ganzen "Plunder" nicht dazwischen zu hängen :-). - Aber bitte nicht missverstehen: das heißt nicht, dass akademisch ausgebildete Künstler nur Plunder fabrizieren - wird hier im KN ja allzu gern behauptet, net wahr?

    Wenn du unbedingt einem Verein beitreten möchtest, versuch es doch mal bei einem der zahlreichen Kunstvereine (nicht gerade in einer Großstadt). Dort wird unterschiedliches Kunstniveau angeboten. Auf der HP der AdKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine) findest du Links zu fast allen Kunstvereinen in Deutschland.

    PS: sollte mich jetzt jemand zitieren wollen: bitte meine Sätze nicht aus dem Sinnzusammenhang reißen.
  • efwe
    efwe
    wenn du als kuenstler lebst u arbeitest seh ich keinen grund dir den zugang zum berufsverband zu verwaehren! (?)-
    hm-- viell solltest du einfach "wollen" :)
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  • laerbus-tra
    Ja, mit dem Abschluss einer anerkannten Kunsthochschule kommt man, glaube ich, automatisch rein.
    Aber ich habe Kollegen, die mit Nachweis von reger Ausstellungstätigkeit und Katalogen aufgenommen wurden, einige zwar erst beim 2. Anlauf.
    Also einfach noch einmal probieren, wenn du es unbedingt willst!
    Bei einigen Institutionen zählen halt solche Dinge, aber über die Qualität deiner Arbeit sagt es nichts aus!
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    so ähnlich wie ihr es schildert habe ich es auch gehört, kein Außenstehender weiß welche Kriterien bei der Jury eine Rolle spielen, vieles ist möglich.
    Habe mich ja von vornherrein der Prüfung gestellt mit dem Wissen allerhöchtswahrscheinlich Durchzufallen. Es ist ein zweischneidiges Schwert.
    Habe mal die Aufnahme an einer Kunstakademie bestanden aber das Studium nicht abgeschlossen.
    Wer Kunst oder ähnliches studiert hat tritt dem BBK automatisch bei. Alle anderen können sich einmal im Jahr mit einer Auswahl ihrer Arbeiten bewerben und es hängt sicher von einer ganzen Reihe an Fakten ab, ob und wieviel aufgenommen werden.
    Es geht mir nicht um eine Vereinsmitgliedschaft, sie bringt die wenigen Vorteile die der BBK hat, nicht mitsich.
    Das Beste ist bestimmt selbstständig, unabhängig, frei und eigenverantwortlich zu sein, natürlich mit sozialen Verpflichtungen.
    Jedoch sich hin und wieder einer Prüfung stellen, ob nun vor Fachleuten oder vor dem Publikum spielt keine Rolle und ist sicherlich förderlich, egal wie es ausgeht.

    gruß fluuu
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