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  • Wie zeichnet man am besten Gesichter?

  • Bastian Wie zeichnet man am besten Gesichter?
    Guten abend

    Ich versuche des öfteren Figuren zu zeichnen,
    jedoch bekomme ich außer den Körpern nicht wirklich viel hin.

    Ich hab zwar richtig viele Ideen wie ich die Firguren später aussehen solln nur weiß ich kein bissel wie ich des zu Blatt bringen kann.

    Kann mir evtl jemand sagen wie man Gesichter,
    Haare ect. am besten zeichnen kann?
  • lleiret
    Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du mal ein paar Bilder einstellen würdest, damit man etwas konkreter Stellung nehmen und Tips geben kann.
  • Bastian
    Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du mal ein paar Bilder einstellen würdest, damit man etwas konkreter Stellung nehmen und Tips geben kann.


    🔗

    Dies ist z.B: ein Bild wo ich keine Ahnung habe wie ich des Gesicht, Haare und Arme machen soll.

    Ich hab zwar schon ne Idee wies aussehen soll,
    aber ich bekomms einfach nicht hin :(
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  • 102
    102
    trenn dich von fotoansichten und schau mal was künstler vereinfacht an ausdruck mit einfachen linien zeichnen /malen. probier das und gleiche dein können so deinen vorstellungen an... >die wenigsten fallen vom himmel ;)
    Signature
  • efwe
    efwe
    an leb-modellen kommt keine/r vorbei---
    Signature
  • lleiret

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    Dies ist z.B: ein Bild wo ich keine Ahnung habe wie ich des Gesicht, Haare und Arme machen soll.

    Ich hab zwar schon ne Idee wies aussehen soll,
    aber ich bekomms einfach nicht hin :(


    Also grundsätzlich gilt - das hört sich nun sicher an, wie der dümmste und selbstverständlichste tip, ist aber wohl der einzig wahre - üben. bei ölbildern kann man ja immer noch in abstraktes abweichen, aber bei figurativen zeichnungen steht die übung am anfang. lebende modelle müssen das meiner meinung nach nicht zwingend sein. man sollte zu beginn lernen, wie dreidimensionale körper, anatomische prinzipien usw. funktionieren. also: schauen und zeichnen üben (proportionsstudien, perspektivische studien, schattierung, texturen/oberflächen mit schraffur z.B., im grunde skizzen aller art, flinkes erfassen). dann auch mal die schwierigeren anatomischen aspekte ausprobieren - ohren, hände, sowas. meiner meinung nach ist ein gewisses "erfahrungs"-repertoire nicht schlecht, um dann konkretes umzusetzen. dann merkt man auch schnell, dass es nicht "den einen" weg gibt, etwas darzustellen. bei dem bild von dir sieht es ein wenig so aus, als ob du mit dem arm deutliche probleme gehabt hast. ein arm als solches muss erstmal geübt werden, aber hier käme noch die perspektive hinzu. je nach dem, wie der arm hier angewinkelt wäre, verkürzt sich z.B. ober- oder unterarm. torso und beine liegen ja sozusagen orthogonal zum betrachter und sind proportionstechnisch somit recht einfach. das gesicht - nunja - da fehlen sachen wie augen, nase, etc. überleg dir mal, was "vorne", was "hinten" ist, wie die elemente zueinander angeordnet sind und wie sie aussehen. der ausdruck oder die mimik ist nochmal so eine sache. im grunde ist das zunächst auch ne repertoirefrage. haare würde ich mir als "volumen" denken, die eine bestimmte textur besitzen. tja, weiss nicht, ob dir das alles weiterhilft, aber fazit ist ja leider: übung macht die haare
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Ich stimme dem teriell zu, einfach üben.
    Für die Theorie gibt es Bücher, z.B.
    "Edwards, Betty - Garantiert Zeichnen Lernen"
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  • Bastian
    trenn dich von fotoansichten und schau mal was künstler vereinfacht an ausdruck mit einfachen linien zeichnen /malen. probier das und gleiche dein können so deinen vorstellungen an... >die wenigsten fallen vom himmel ;)


    Wie meinen Sie das?


    Also grundsätzlich gilt - das hört sich nun sicher an, wie der dümmste und selbstverständlichste tip, ist aber wohl der einzig wahre - üben. bei ölbildern kann man ja immer noch in abstraktes abweichen, aber bei figurativen zeichnungen steht die übung am anfang. lebende modelle müssen das meiner meinung nach nicht zwingend sein. man sollte zu beginn lernen, wie dreidimensionale körper, anatomische prinzipien usw. funktionieren. also: schauen und zeichnen üben (proportionsstudien, perspektivische studien, schattierung, texturen/oberflächen mit schraffur z.B., im grunde skizzen aller art, flinkes erfassen). dann auch mal die schwierigeren anatomischen aspekte ausprobieren - ohren, hände, sowas. meiner meinung nach ist ein gewisses "erfahrungs"-repertoire nicht schlecht, um dann konkretes umzusetzen. dann merkt man auch schnell, dass es nicht "den einen" weg gibt, etwas darzustellen. bei dem bild von dir sieht es ein wenig so aus, als ob du mit dem arm deutliche probleme gehabt hast. ein arm als solches muss erstmal geübt werden, aber hier käme noch die perspektive hinzu. je nach dem, wie der arm hier angewinkelt wäre, verkürzt sich z.B. ober- oder unterarm. torso und beine liegen ja sozusagen orthogonal zum betrachter und sind proportionstechnisch somit recht einfach. das gesicht - nunja - da fehlen sachen wie augen, nase, etc. überleg dir mal, was "vorne", was "hinten" ist, wie die elemente zueinander angeordnet sind und wie sie aussehen. der ausdruck oder die mimik ist nochmal so eine sache. im grunde ist das zunächst auch ne repertoirefrage. haare würde ich mir als "volumen" denken, die eine bestimmte textur besitzen. tja, weiss nicht, ob dir das alles weiterhilft, aber fazit ist ja leider: übung macht die haare


    Vielen dank:)

    Ja, mit den Armen habe ich auch noch kleine Probleme ich weiß zwar wie diese in Natura ausschaun aber sie auf Papier zu bringen ist ebenfalls recht schwer.

    Eine Freundin meinte ich solle mir so eine "Puppe" kaufen, da man so auch recht gut zeichnen lernt.

    Stimmt des?

    Sorry das ich euch mit meinem lässtigen rumgefrage nerve^^
  • radi
    radi
    Als Übung kannst Du auch mal versuchen die Vorlage (böses Wort bei Künschtlers) auf den Kopf zu stellen und dann zu zeichnen was Du siehst.
    Versuche den Arm zu vergessen den Du gerade zeichnest und konzentriere Dich auf die Linien die du siehst.

    Alles Beste
  • iwraM
    Hi TattooFreak,

    drei Wege zu lernen, die auch nebeneinander funktionieren:

    - durch nachmachen = kopiere bekannte Künstler, Alte Meister (hier sind z.B. online und kostenlos diverse Workshops und auch Links zu Vorlagen)

    - durch verstehen = Gottfried Bammes, Bridgman, A. Ryder und andere Anatomiekenner/könner

    - durch ausprobieren = Aktzeichenkurse, dich selbst als Modell vor einem Spiegel, Kurse an Volkshochschulen sind nciht so teuer und Du hast dort Ansprechpartner.

    Empfehlenswert für Grundkenntnisse allgemein wäre noch Betty Edwards "Garantiert zeichnen lernen", zeichne viel, zeichne alles, was dir auffällt, schlepp Bleistift und Skizzenblock mit dir rum (A5 reicht *g*), erfasse Proportionen von Leuten, die Du auf der Straße, im Bus, im Park siehst... und habe Geduld mit dir und nimm dir reichlich Zeit.

    Puppen halte ich für ungeeignet, weil Du so halt nur Pupppen lernst.

    Ah, das hier ist witzig um Schnellskizzen zu üben. http://www.posemaniacs.com/blog/ klick "30 seconds drawings"

    LG,
    Marwi
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