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  • durchhängende Überlandleitungskabel mit Öl malen

  • tsaG durchhängende Überlandleitungskabel mit Öl malen
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    Ich möchte auf einem Ölbild durchhängende Leitunge malen. Dabei sollen jeweils zwei Kabel an einem Isolator befestigt sein und ziemlich parallel verlaufen. Zur Erläuterung habe ich eine Schnellskizze über den Schriftblock gestellt.
    Nun stehe ich vor einem ziemlichen Problem. Die Verwendung von Schablonen würde die frische Variation der Strichstärke wahrscheinlich zumindest stark einschränken und freihand ist es schon mit Bleistift auf A4 schwierig. Vielleicht hat irgend jemand eine gute Idee, wie man es sonst angehen könnte.
    Vielen Dank dafür, daß Ihr Euch damit auseinandersetzt, jerryhill
  • anisaPiriS
  • relamlznerP
    Hi !

    Die Strichführung und die kompositorische Anlage der Skizze sind auffallend gut angelegt. Aber warum folgen das Häuschen und der Überleitungsmast dieser Schräge ? Soll das im Gemälde ebenso angelegt werden ? Wenn ja, würde es einen gewaltigen Bruch zu den Schienen ergeben.
    Davon würde ich dir abraten wollen.

    lg przl
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  • 94eHoJeH
    Die Komposition finde ich gut, kann mich aber nur hinsichtlich der Perspektive meinem Vorredners anschliessen - die passt gar nicht. Dies ist viel wichtiger als die Stromlabel.

    Zum Thema Kabel: Ich würde diese nur am Anfang des Mastens andeuten - den "Rest" macht das Gehirn des Betrachters. Es ist nicht notwendig das Kabel zu malen (zeichnen oder was auch immer).
  • tsaG
    Wundert Euch nicht über die Perspektive. Die ist schlichtweg falsch, weil ich nicht aufgepaßt und die Skizze zwischen Tür und Angel gepfuscht habe. Die war nur zur Erläuterung der Problematik, nicht als Vorskizze für das Bild gedacht. Allerdings, wenn ich es mir jetzt so ansehe, frage ich mich, ob das nicht den gewünschten Eindruck unterstützen könnte.
    Das nur kurze Andeuten der Kabel werde ich mal auf ner Skizze versuchen. Da zeichne ich dann korrekte Perspektive auf und habe die Möglichkeit des optischen Vergleichs. Vielen Dank, jerryhill
  • efwe
    efwe
    -hallo-- es hilft nix-kann dir aber tip geben-
    meine eigene vorgehensweise ist eine sehr!leichte kohle-od- wasserfarb-vorz-sodann ohne den atem anzuhalten mit temera! u- lang-feinsten pinsel u- nicht zu trockener farb zuegig die linie ziehen-- angst frisst kozentration auf -dann wackelts :)) ciao-
    bestens bewaehrt hat sich nat- auch: 1otausendmal ueben--
    Signature
  • A.Werther
    A.Werther
    ich würde sie auch nicht durchgängig malen. anfangs angedeutet, dann immer mehr dem himmel angleichen.
    da hast du dir ne aufgabe gestellt!!!
  • tsaG
    Ja, ich befürchte, da habt Ihr beide recht - es hilft nichts. Die Kabel habe ich auch vor mit Tempera und auslaufend zu malen, aber bloß kurz andeuten ist wahrscheinlich für die richtige Wirkung zu wenig. Mit Wasserfarbe vorzeichnen und nach der Trocknung der Ölfarbe die Wasserfarbe abwischen werde ich mal auf `ner belanglosen Ölübung ausprobieren. Aber vielleicht hat ja doch noch jemand ´ne geniale Idee, wie es einfacher geht. Kann ich mir gar nicht vorstellen, aber was weiß ich schon! Danke, jerryhill
  • issirhc
    Rembrandt hat Haare in Portraits manchmal mit der Pinselrueckseite in die Farbe gekratzt, damit sie ganz fein aussehen. So dass man quasi die Untermalung sieht.
    Waere das was?
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Freihändig sehe ich da auch keine Möglichkeit. Ich arbeite immer mit Malstock und kann eine geschwungene Linie absolut problemlos über einen Meter genau ziehen. Ein Malstock ist allerdings Anfangs gewöhnungsbedürftig. Er funktioniert wie ein riesen Gelenk. Ist schwer zu erklären, aber er erlaubt jede Menge Spielraum und eine stabile Stütze die beweglich ist für die malende Hand.
    LG Margit
    Signature
  • Dieter Boger
    Dieter Boger
    Ähnliche Probleme haben die maritimen Maler wenn es darum geht, die Takelage bei Segelschiffen zu malen. Hunderte von Seilen, teilweise so dünn, dass man sie eher ahnt als sieht. Viele dieser Spezialisten malen nur die dickeren Tampen in Öl, alle dünneren Taue und Seile setzen sie nach dem trocknen mit einem Bleistift ein.
    Auch dabei werden allerdings die meisten Linien nicht durchgezogen sondern nur angedeutet. HejoHe hat recht, die fehlenden Teile ergänzt das Gehirn.
    Gruß Dieter
  • tsaG
    Vielen Dank für die neuen Vorschläge. Mit dem Pinselstil reinkratzen scheint mir in diesem Fall für die Wirkung nicht so angeraten. Und mit dem Bleistift wäre mir dann auch ein zu großer Stilbruch.
    Mit dem Malstock kann ich einigermaßen umgehen, habe ihn manchmal als "Lineal", auch für Linien mit leichtem Schwung eingesetzt. Hier ist das wesentlich schwieriger, aber theoretisch durchdacht erscheint es mir die Möglichkeit, die mir am erfolgversprechendsten erscheint. Werde es auf Probestücken versuchen.

    Gutes Gelingen Euch allen, jerryhill
  • Dieter Boger
    Dieter Boger
    Hallo Jerryhill,
    nachdem mich interessierte, wie die Burschen von der maritimen Fakultät diese zarten, filigranen Linien hinkriegen, habe ich mühsam herausgefunden, das es sich um Bleistiftlinien handelt.
    Erkennen konnte man das nicht - schon garnicht nach dem firnissen.
    Ein Stilbruch ist es, glaube ich, nur für dem Maler, der diesen Stilbruch kennt.
    Unsere Altvorderen habe sich bereits auf diesen Trick zurückgegriffen - allerdings mit dem Silberstift.
    Probier es doch einfach mal - Du kannst es ja wieder wegradieren.
    Gruß Dieter
  • siku
    Mit einem Bleistift in die nasse Untergrundfarbe zu gehen ist schon eine Möglichkeit. Dabei wäre zu beachten, dass die Leitung nach hinten in den Bildraum hinein heller werden muss: also einen dunkleren Bleistift vorn, hellere Stifte weiter hinten, oder man kann die Linie auch freihändig mit einem Pinsel (Schlepper) ziehen. Die Art des Auftrags hängt nicht zuletzt von der Größe des Bildformats ab.
    Viel Erfolg bei den Versuchen.
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