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  • Die Hoffnung stirbt zuletzt

  • Pia
    jeder Mensch hat Träume und jetzt erzähl mir nicht, du hättest keine!


    Hi Mork, wie kommst Du zu dieser Behauptung/ Annahme?
    Schon 'jeden Menschen' interviewt oder einfach mal von sich auf andere geschlossen ;-)??
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  • Lotte_elvi
    Lotte_elvi
    ´he, es hat sich für mich wirklich nicht nach eine Probe - mal sehen wie sie reagieren angehört-

    vor vier Jahren wurde ich krank - arbeit vorbei da ging es mir ähnlich -. ich dachte damals in ein Loch zu fallen und nie wieder herauszukommen - da macht man sich nach deinen Worten schon Sorgen um seine Mitmenschen

    "Ziel erreicht" ? witzig


    LG
    elvi
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  • kroM
    Lotti, mit Ziel erreicht meinte ich, dass du den tieferen Sinn verstanden hast.
    Um weitere Mißverständnisse zu vermeiden, sag ich jetzt nix mehr dazu. Habe keinen Bock drauf, mich hier für alles und jedes zu rechtfertigen, was falsch gedeutet oder ausgelegt wird.
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  • abArt
  • Lotte_elvi
    Lotte_elvi
    schade, sage ich auch - so weit wie du muss man erst kommen

    lG
    elvi
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  • nitramgroeg
    Bemerkenstwert! , dass die Hoffnung uns über all das hinweghilft, nicht wahr? Am Ende, also 50 Jahre später, sitzt eine kaputte Puppe im Koma der 'NORM'alität. Dein Versuch dieses Thema auf Papier zu bringen finde ich gut gelungen und berührt etwa 24 Stunden des Tages in negativer Utopie (sog. 'NORM'alität). Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist, wieviel davon liegt in unserer Natur, wieviel Unglück brauchen wir für ein Stück Glück, warum tun wir uns diese Zwänge an? Inspirierend! Danke Mork!
  • kroM
    Schön jemanden inspiriert zu haben ohne alles zerpflücken zu müssen. Danke!
  • abArt
    abArt
    gute fragen, georgmartin ... sehr gute fragen

    "all what we find are questions, no answers\"
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    habe jetzt den ganzen Thread gelesen und vor allem die ersten Zeilen, kann den Großteil der Kommentare nicht nachvollziehen, das sind doch ergreifende Zeilen die einen Moment des Lebens beschreiben so voller Melancholie und doch letztendlicher Hoffnung wie sie öfter vorkommen. Natürlich ist Warten und Wissen es wird kommen eine gute Tugend und kein Stillstand.
    Habe diesen Text empfunden als eine Beschreibung einer Stimmung wie sie erlebt werden kann, nicht voller Tatendrang und überschwänglichem Gehabe, sondern einer Ruhe und Besonnenheit die vorwegnimmt in der Erwartung, dass noch etwas Bevorsteht und noch nicht alles erschöpft ist. Ein tiefes Vertrauen im Inneren, dass trotz äußerer Widrigkeiten und Konflikte eine tiefe Befriedigung nicht ausgeschlossen ist. Ein Warten auf das Eins-Sein mit sich und der Natur. Das ist meiner Meinung nach immer wieder neu zu erleben und ein Sinn im Dasein, wiederkehrend bis zum letzten Atemzug...

    gruß fluuu
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  • kroM
    Ich bin tief beeindruckt von deiner Deutungsgabe!!!
  • NIWREW
    @Mork:Deine Zeilen haben auch mich sehr berührt,was soll ich dazu sagen,ich schließe mich der Meinung von Fluuu voll und ganz an.

    LGW
  • fpmH
    Viele Menschen verpassen das kleine Glück,
    während sie auf das Große vergebens warten!
    Schrieb mir mal ein Dekan in der vierten Klasse in mein Poesiealbum...hab den Spruch nie vergessen, obwohl Album schon lange nicht mehr existiert. Damals habe ich mir gedacht: Hätte er nicht irgendeinen Reim schreiben können? Musste es so etwas langweiliges sein?
    Es stimmt aber!
    Wir streben nach Großem und sehen die kleinen alltäglichen Dinge nicht mehr!
  • beeJay
    beeJay
    ...nicht warten MORK - s e l b e r machen !!!
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  • alpgnA
    Dein Text berührt. Meines Glaubens musst Du Dir erstmal selbst ein Licht sein und leben, denn wenn es einem nicht zuerst selbst gelingt, sich aus dem leckgeschlagenen Dunkel zu befreien... dann endet ja wieder automatisch alles in irgendeine Art von Abhängigkeitsverhältnis - was wieder alles andere zur Folge hat... Erst, wenn man dieses Alleinsein, diese Stille ertragen kann, sich selbst aushalten kann, blähen die Segel sowieso sofort bei kleiner Boe. Und dann wird alles andere Selbstgänger sein. Gruß Angelika
  • kroM
    Nette Worte, vor allen Dingen die ersten drei.
    Der Rest ist leider nur Zweckoptimismus.
  • kroM
    Ich bitte um Zusendung von Werken, die in ähnlicher, schriftstellerischer Form das Thema 'Hoffnung' bearbeiten.
    Keine Sorge, es bleibt alles bei mir und wird nicht veröffentlicht!
  • kroM
    Hier mal meinen echten Dank an die, die sich getraut haben. Da sind echte 'Kunstwerke' dabei. War teilweise wirklich berührt. Der Gedichtband wächst :-))
  • Vera Boldt
    Vera Boldt
    Irgendwann, irgendwo, irgendwie
    Mache ich mal IRGENDWAS
    Und fange an zu leben
    Aber im Moment, da geht es leider nicht
    Denn jedes Tun hat seine Zeit

    Irgendwas, irgendwie, irgendwann
    Mache ich mal IRGENDWO
    Den ersten Schritt zum ICH-Sein
    Aber erst kommt dies, das und irgendwas
    Die Zeit ist eben noch nicht reif

    Irgendwo, irgendwann, irgendwas
    Mache ich mal IRGENDWIE
    Dann fängt das wahre Leben an
    Es muss ja nicht schon heute sein
    Ich bin sicher, es reicht auch morgen

    Irgendwie, irgendwas, irgendwo
    Suche ich mal IRGENDWANN
    Und finde meines Lebens Sinn
    Doch nur nichts überstürzen
    Die Zeit verrinnt, die Hoffnung bleibt
    vb
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  • kroM
    Das ist sehr schön, vera.
    Leider verfahren die meisten Menschen nach diesem Schema. Irgendwann werde ich leben...irgendwann, wenn es passt.
    Ich erlebe das täglich auf meiner Arbeit und auch sonstwo.
    Mist, schon wieder Montag, noch 5 Tage arbeiten, dann ist erst wieder Wochenende bis ich leben kann. Ich kann diese Denkweise nicht mehr teilen, sie macht einen fertig und verschleiert die Sichtweise auf die Wahrheit. Macht sie doch 5 Tage der Woche kaputt. Ich persönlich denke nur noch von heute auf Morgen. Montag? Egal! Ich werde Heute einen schönen Tag haben und den Menschen, mit denen ich zwangsläufig 8 Stunden zu tun habe, genau dieses vermitteln. Und sie bemerken es nach einer gewissen Zeit und fragen sich, warum ist dieser Mensch so ausgeglichen und meist gut gelaunt?
    Jeder Tag sollte lebenswert sein, man muß sich nur dessen bewußt werden.
  • BanI
    So fühlt sich das an, das Erwachsenwerden.
    Das schleicht sich langsam an und dann ist es da, sitzt neben einer und grinst schon mal ein bisschen altersstarr vor sich hin.

    Und eines Tages bin ich diejenige, die den ganzen Tag mit dem Kissen unter den Unterarmen am Fenster sitzt.

    Die, die auch mal Träume hatte, bevor sie erwachsen geworden ist - auch wenn keiner das so recht glauben kann.

    Jajaja, Hoffnungen ≠ Träume, aber das war mein Bild, das beim Lesen des Textes aus dem Nichts aufgestiegen ist.
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