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  • Prenzlmaler | Pablo Picasso - Top Hit für Räuber

  • relamlznerP Prenzlmaler | Pablo Picasso - Top Hit für Räuber
    Pablo Picasso - Top Hit für Räuber

    Langfinger haben sich inzwischen offensichtlich in einem Kunstraub-Trainingslager für den schnellen Klau von Picasso - Gemälden spezialisiert und keine Mühen gescheut, die Bilder möglichst schnell abzuhängen. Inzwischen soll den Verantwortlichen der ehemaligen
    Kunststandorte bewusst geworden sein, das ein Picasso besonders wertvoll sei. Besonders teure Gemälde hinter Panzerglas zu stellen, damit die Bilder nicht wie eine Tafel Schokolade aus dem Supermarkt geklaut werden können, ist den Museen noch nicht in den Sinn gekommen. Glas kostet Geld. Auch eine automatische Türsperre, die sich beim Abhängen von wertvollen Gemälden aktiviert und durchaus installiert werden könnte, scheint den Museumsleuten total unbekannt zu sein. So brachten es die Picasso - Diebe in den letzten Jahren auf die erfolgreiche Zahl von über
    440 geklauten Gemälden. Äußerst bewundernswert ! Gute Arbeit ! Gute Billanz ! Und da man davon ausgehen kann, dass verschiedene ehrenwerte Sammler sich in ihren Kellern Picasso-Depots leisten, wo sie sich ihren andächtigen Feierabend gönnen und ihre Blicke nicht mehr von den Werken wegkriegen, wie eine eingesperrte Geliebte, so dürfte der Klau von Picassos auch weiterhin eine schöne Aufgabe sein. Wenn die Diebe mit Millionen geschmiert werden, so kommt ein guter Leistungslohn zustande.

    So klaute man quietschvergnügt im "Museu de Arte de Sao Paulo" das Gemälde "Portrait der Suzanne Bloch" innerhalb von drei Minuten - von drei Tätern ausgeführt. Pro Dieb also eine Minute. Spitzendarbietung ! Und da man noch genügend Zeit hatte, wurde auch noch ein "Portinari" gemaust. Bestens !
    Der "Kaffeearbeiter" von Portinari war erstaunt, plötzlich mit Picasso vereint zu sein. Der Deal brachte ungefähr schlappe 70 Millionen Euro auf die Waage. Überwachungskameras haben die Inszenierung gefilmt. Wenn man die Mitschnitte der Kameras von geklauten Bildern der Welt vereinen würde, käme sicher ein spannender Spielfilm heraus. Das Museum teilte zudem noch mit, dass die Täter Werkzeuge hinterlassen hätten, aber bei einer Versteigerung damit wenig Kohle zu machen sei.
    Wenn man bedenkt, dass es noch gar nicht sehr lange her ist, als bei einer Enkelin Picassos im 7. Pariser Bezirk zwei Picasso-Gemälde geklaut wurden, ohne dass die Täter daran dachten, Spuren zu hinterlassen, so kommt man als Außenstehender ganz schön ins Grübeln. Damals klaute man ein Portät von Jacqueline, seiner letzten Frau und das bekannte Bild "Mädchen mit Puppe". Hier kann man wirklich sagen: Spurlos verschwunden !

    LG Prenzlmaler.
  • Ute Speiser
    Ute Speiser
    Scheint ein sehr einträgliches Geschäft zu sein und wenn man sich "outet" wird man vielleicht auch noch berühmt. Für wie viel könnte man dann die Geschichte der Presse verkaufen? Danke für diese humorvolle Tipp...
    glg, Stradi
  • BFnaitsabeS
    Dass Kunstdiebe im Auftrag von psychotischen Sammlern stehlen, wurde gerade kürzlich wieder polizeilich dementiert und sogar rundweg für alle bisher gelösten Fälle ausgeschlossen. Vielmehr ginge es darum, Versicherungen zu erpressen, das Werk wird für einen Teil seines Wertes vom Dieb der Versicherung zum Verkauf angeboten. Die Versicherungen gehen oft darauf ein, um um eine Auszahlung der weit höheren Versicherungssumme herumzukommen. Dass Museen teure Bilder nicht hinter Glas hängen, hat mit einer Güterabwägung (Sichtbarkeit der Gemälde versus Gemäldeschutz) zu tun. Mit der Türsicherung hast du allerdings vielleicht Recht. Ansonsten ein interessanter Beitrag, Dieter!
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