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  • Seit Beginn des 21. Jahrhunderts machen sich verstärkt neue realistische Tendenzen in der deutschen Malerei bemerkbar.

  • reltaatsierF
    Echte Kunst beschäftigt sich immer mit dem Ewigen,nicht mit dem Neuen oder gar der Politik.Denn damit geht sie zwangsweise mit unter.
    Nur die ewigen Themen überdauern den Zahn der Zeit :Geburt,Tod,Leben usw
  • BFnaitsabeS
    Und für welche Form von Freistaat bist du, Freistaatler?
  • reltaatsierF
    Und für welche Form von Freistaat bist du, Freistaatler?


    Immer lockerer Staatenbund,nie Bundesstaat.Zentralismus führt in die Irre.
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  • siku
    ...finde ich nicht sooo gut! Eine Botschaft währe eigentlich viel wichtiger...
    Oder Gefüle...was nützt der Welt eine richtig gezeichnete Nase?
    Nix.
    Alles Dorfleben.
    farbe


    das muss ja was gaaanz dolles sein:
    sich berufen zu fühlen, der welt eine "botschaft" zu servieren...
    wenn was "dorfleben" ist, dann dieser bescheuerte message-wahn, der mittlerweile jeden deppen dazu treibt, sein flachgepfeife über die mitmenschen auszukübeln.


    @ brooklyn
    deine obige Aussage kann ich nur so interpretieren: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
    Da staune ich dann doch, wie schnell Zeit fließt, ja was sind schon drei gute Jährchen, vom Herbst 2oo4 als man/frau selbst zum Gründungsmitglied einer der "hehren Kunst" verpflichteten Gruppe zählte (damals mit großem Getöse und Polemiken an die schlichten Pinselquäler gerichtet abgerauscht), die jetzt allerdings mehr vor sich hinzudümpeln scheint - außer "Butze baun" (auch schon ein alter Hut im aktuellen Kunstgeschehen) scheint sich da nicht mehr allzuviel zu bewegen.

    Gruß an alle Künstler, die trotz aller Unbill mit Kunst noch die Welt verbessern wollen oder aus den Angeln zu heben gedenken.
    siku
  • siku
    Emraths Text ist unsortiert und hätte mal ein prägnantes Einzelbeispiel nennen sollen. Einzelne Aussagen sind aber kaum von der Hand zu weisen. Wie kämen sonst solch unsägliche Realsatiren wie die Fernsehsendung "Bilderstreit" zustande, ein Feature besetzt mit Kunstexperten, neben denen die Zombies aus Michael Jacksons "Thriller"-Video beruhigend wirken?


    Den langen Text von Emrath habe ich (noch) nicht sorgfälltig gelesen, falls nötig lässt sich das ja nachholen. Beim schnellen Lesen entsteht auch bei mir der Eindruck der Unsortiertheit. An der Literaturauswahl des Autors gemessen bewegt sich das Meinungsbild des Verfassers in der Peripherie und es ist zudem zu "traditionell" ausgerichtet.

    Zum Thema Bilderstreit bin ich ganz anderer Meinung: die Sendung ist informativ. Grundwissen über Kunst wird wohl vorausgesetzt, aber gerade dieser Ansatz bringt auch neue Informationen für den bereits kunstinteressierten Zuschauer (man muss den Erklärungsansatz ja nicht immer mit der Steinzeit beginnen). Die einzelen Positionen wirken häufig etwas dogmatisch, lassen sich dadurch aber auch für den Zuschauer gut abgrenzen, so dass er verschiedene Aspekte zu einem Thema kennenlernen kann. Ich bedauere allerdings, dass Bazon Brock nicht mehr dabei ist - ein Verlust für den Zuschauer.

    Zur Bewertung von Richters Abstrakten, ist das nur draufschauen und dann zu der Entscheidung kommen: ist ja nix besonderes m. E. zu kurz gegriffen. Kunstwerke lassen sich nicht nur durch Ästhetik von unten erfassen, zu diesem Ergebnis kam Gustav Theodor Fe.chner schon vor ca. 150 Jahren.
  • imihsas
    - außer "Butze baun" (auch schon ein alter Hut im aktuellen Kunstgeschehen) scheint sich da nicht mehr allzuviel zu bewegen.

    siku


    who the hell is "butze baun"??? :0))
  • Sabine Minten
    Sabine Minten


    @ brooklyn
    deine obige Aussage kann ich nur so interpretieren: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
    Da staune ich dann doch, wie schnell Zeit fließt, ...
    Gruß an alle Künstler, die trotz aller Unbill mit Kunst noch die Welt verbessern wollen oder aus den Angeln zu heben gedenken.
    siku


    weisst du liebe(r) siku, im jahre 2008 schwappen "botschaften" dermassen inflationär noch aus dem hintersten medialen winkel, dass ich so schnell gar nicht zappen kann, wie mir schlecht davon wird!
    botschaften lassen keinen spielraum, sind meist nichts als fertig geschnürte weltsicht-paketchen, mit denen sich einer zum "verkünder" erhöht und gleichzeitig alle anderen zum auditorium degradiert.
    wer leicht erfassbares mag, liebt "botschaften"!
    und sollte es mit der botschaft noch hapern, bleibt ja immer noch die ausweichinszenierung von "gefühlen" oder wenigstens "gefühliges".
    eine befrachtung mit "botschaften" oder "gefühlen" scheint genau das richtige zu sein, um substanz- und müheloses ins vermeintlich bedeutungsvolle zu pimpen.
    kunst2.0: hauptsache offensichtlich!
    Signature
  • fpmihcSW
    @ BROOKLYN

    ganz unermesslich ist die erkenntnisstiefe nicht.
    ich habe in der restaurierung als praktikant gearbeitet und habe mir ein eindruck gemacht.

    mich beeindruck immer wieder die unermessliche boshaftigkeit.
  • heinrich
    Mit dem Text von Emrath bin ich fertig.
    Jo, eeeee... Gelesen, mal ja!, mal nö...

    Na ja, ich denke, dass die Künstler sich selbst in die Ecke getrieben haben und weiter immer noch treiben... Sie sind Getriebene, von aller Seiten...Wie ist/war es möglich?

    Allen Recht machen...es geht einfach nicht.
    Der Künstler muss eine eigene Linie haben und sie durchziehen. Hast du keine, geh und mache dir eine...Wenn es so einfach wäre!

    Ich denke über den Text immer noch nach...
    In Vollen und Ganzen bin ich mit dem Autor einverstanden.

    Die Tradition, die Überlieferung von "alten Wissen" in die "neue Zeit" wurde unterbrochen.Und das aus verschiedenen Gründen.

    Es ist jetzt sehr schwer den Faden wiederzufinden. Aber es ist möglich.
    Signature
  • ramtO
    Heinrich


    "es ist jetzt sehr schwer den Faden wiederzufinden. Aber es ist möglich."

    Malen wie die alten Meister...
  • ebraf
    @ brooklyn...

    Winterschlaf schon vorbei?
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    @ brooklyn...

    Winterschlaf schon vorbei?


    nicht wirklich.
    aber allemal ratsam, nicht mit mir zu streiten, wenn ich auf winterspeck-weg-diät bin...
    *ggg
    Signature
  • ratslla
    schön doofes thema.
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    stimmt.
    lass uns wieder über was harmloses reden.
    über sex, politik oder meinetwegen auch dich.
    *ggg

    ps
    ich muss jetzt weg.
    Signature
  • heinrich
    Die grausamste Ironie in der Entwicklung der Kunst.

    Die Künstler, die etwas können, also "Könner", werden von verschiedenen Fraktionen von "Afterkünstler" "Dilettanten (Vergnügen) und "Speculanten" (Nutzen)unter Druck gesetzt.

    Allmählich werden sie aus der Kunstgeschichtsschreibung verschwinden. Im Grunde führt das zu einer Art Verbannung (Internet ist ein guter Beispiel dafür). Die Masse ist stärker.

    Obwohl die Könner die "wahre Kunst" representieren, mit alles drum und dran, was es so noch heißen mag, werden sie von der Masse "Möchtegernkünstler" verstoßen. Kunst hin oder her.

    Dann raubt man den Könnern schließlich ihre Definition der Kunst und entstellt sie zu etwas radikal anderem. Man biegt sie dann, wie man es so will. Die Masse ist "frei"... weil sie keine Grenzen kennt und nicht kennen möchte.
    Signature
  • eirelagkrap


    Die Künstler, die etwas können, also "Könner", werden von verschiedenen Fraktionen von "Afterkünstler" "Dilettanten (Vergnügen) und "Speculanten" (Nutzen)unter Druck gesetzt.




    Wahrscheinlich werden sie von einer überwiegenden Mehrheit von Künstlern, Sammlern, Galeristen, und Kunsthistorikern eben nicht als Könner betrachtet.

    Ein Ablehnungskriterium an der UdK Berlin lautet:
    fehlendes Abstraktionsvermögen.

    Und ich kann dem eigentlich nur zustimmen.
    "eine Nase richtig zu zeichnen" ist ein Anfänger- und Dilettantenproblem.
    Jeder, der sich eingehender mit Malerei und Zeichnung beschäftigt hat, besitzt vielfältige Möglichkeeiten, eine Nase darzustellen und macht sich über so einen Quatsch keinerlei Gedanken mehr.
  • ramtO


    Ein Ablehnungskriterium an der UdK Berlin lautet:
    fehlendes Abstraktionsvermögen.

    .


    Wie man so etwas von Vorneherein behaupten kann,ist mir ein Rätsel.
    Normalerweise kommt die Abstraktion erst mit vorgerücktem Alter,wie bei Tizian oder Picasso.
  • eirelagkrap

    Wie man so etwas von Vorneherein behaupten kann,ist mir ein Rätsel.
    Normalerweise kommt die Abstraktion erst mit vorgerücktem Alter,wie bei Tizian oder Picasso.


    Wie man so etwas behaupten kann,ist mir ein Rätsel.
    Picasso war 25 als er die Demoiselles d`Avignon malte.
  • ramtO
    Wie man so etwas behaupten kann,ist mir ein Rätsel.
    Picasso war 25 als er die Demoiselles d`Avignon malte.


    Picasso hat ja selbst einmal offen zugegeben,daß er ein Scharlatan ist,der die Leute an der Nase herumführt.


    Man lese :

    Picassos süße Rache. Neue Streifzüge durch die moderne Kunst
    von Ephraim Kishon
  • eirelagkrap


    Picasso hat ja selbst einmal offen zugegeben,daß er ein Scharlatan ist,der die Leute an der Nase herumführt.


    Au weia!
    Aber was hat das mit der Diskussion zu tun?


    Man lese :
    ...
    Ephraim Kishon


    Ganz sicher nicht!
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