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  • Nachbetrachtung Jim Avignon im Prenzlberg

  • relamlznerP Nachbetrachtung Jim Avignon im Prenzlberg
    Am 24. November 2007 ging ich mit einer Bekannten während naskaltem Wetter unter dem U-Bahn-Viadukt lang. Wir kuschelten aneinander, damit wenigstens etwas Wärme gespürt wurde. Dann ging's in die verwahrloste Kastanienallee. Alles verrottet und verkommen, von kleinen Ausnahmen mal abgesehn. Alles schwarz voll junger Leute, teils sehr junger Leute. Wir schreiten zur Vernissage in die Galerie "Kurt im Hirsch". Die Galerie ist eine unsanierte Erdgeschosswohnung und das war's auch schon. Im Hinterhof, wo alle Wände total beschmiert sind. Nichts saniert, marode und gefragt. Hier fühlt sich die Szene von Prenzlberg sauwohl.

    Der langsam in die Jahre kommende Jim Avignon stellt aus und singt - auf einem alten Ofen stehend. Das ist er, der berühmte Star aus New York, der einst in Karlsruhe berühmt und berüchtigt war. Inzwischen werden ihm seine Comic-Art-Bilder regelrecht aus den Händen gerissen. Für manche Bilder braucht er 5 bis 10 Minuten. In der Ausstellung sah ich Bilder auf Umzugskartons so etwa 25 x 25. Viele rote Punkte, noch bevor die Vernissage begann. Mit seiner 1 Mann - Heimelektronikband Neoangin machte er seine Show. Man konnte kaum treten. Körper an Körper. Er schlägt dem internationalen Kunstmarkt ein Schnippchen und verkauft seine Arbeiten äußerst preiswert. In Zeitungsberichten las ich 300 Euro, doch während der Ausstellung las ich 50 und 110 Euro "!!!

    Ich habe lange überlegt, ob ich etwas über ihn schreibe - hab' meine Gründe.

    Das soll's schon gewesen sein. Wer mehr wissen will, muss halt googeln.

    LD Prenzl.
  • colorator
    colorator
    Jim Avignon ...sagt alles...
    Name ist Programm...scheinbar kein Spatz.
    col
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