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  • Ausbildung zum Illustrator

  • sevorC-laH
    Habe mir gerade Deine HP angeschaut

    Sehr klasse

    Kompliment

    lg
  • simulacra
    simulacra
    @cobolt: das war wirklich hilfreich!

    Wisst ihr auch, wie die die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen, wenn man Kommunikationsdesign studiert (und dann nicht ausschließlich als Illustrator tätig ist)? Ich meine jetzt generell die Arbeitsolätze nach diesem Studium.
    Lg, Antia


    Der Markt ist hoffnungslos übersättigt. Kommunikationsdesigner und Mediengestalter geben sich an der Türklinke des vermeintlichen Arbeitgebers die Hand, und meistens werden sogar "nur noch" Mediengestalter gesucht, wovon es jedoch auch Heerscharen gibt. Aber egal ob Illustrator, Mediendesigner oder Kommunikationsdesigner oder sonstwas: Wenn du in dieser Branche arbeiten möchtest, musst du deinen Beruf lieben, dh Einschränkungen in Kauf nehmen KÖNNEN, nicht müssen. Aber langer Atem ist ganz hilfreich. Und finanziell abgesicherte Partner. Aber in länger gefasster Form stand das wohl alles schon mal da. PS: Cobolt, das hast du toll erklärt!
    Liebe Grüße
    Synafae
    Signature
  • onraciR
    das ist wohl wahr!

    frage ich so viele leutchen von der schule, was die werden wollen, kommen oft naive dinge wie "irgendetwas kreatives",...
    na dann, ist ja schön und gut...
    frage ich weiter, was sie sich darunter vorstellen:
    "na ja, so designer, grafik-dings-bums. medien-etwas"
    ...
    aha... sehr aufschlussreich,.
    der markt ist damit , besonders wegen den vielen privatschulen, stark mit solchen menschen übersät.

    es ist pure naivität, die hier vorherrscht.
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  • ok
    Craving
  • cobolt
    cobolt
    Harharharhar ...
    Guter Hinweis auf etwas, was glaube ich noch gar nicht angesprochen wurde:

    Wer in der Illustration Geld verdienen möchte, muss sich auf die Aufgaben der Wirtschaft einlassen. D.h. er / sie sollte mindestens ein Vektorprogramm beherrschen. Animation is ebenfalls nützlich, also evtl. Spezialisierung überlegen.

    Wer mag, kann die Bereiche kombinieren. Beispiele:
    Handwerk > Layout > Vektorfigur > Animation (Film)
    Handwerk > Layout > Vektorfigur > Aufsteller (Print)
    Handwerk > Layout > Vektorfigur > Website
    etc.

    Umgekehrt ist es natürlich nicht so empfehlenswert, Arbeiten mit solchen Programmen der Kunstszene als neue Innovation zu verkaufen. Funktioniert zwar bei Unerfahrenen erstaunlich oft, fliegt früher oder später aber bei jedem auf, dem o.a. Schritte und Look bekannt sind.

    Wer nur auf Handwerk setzt, hats noch schwerer, als ohnehin schon. Wer nur auf Technik setzt übrigens auch. Kombinationen werden gern gesehen, weil Firmen oft auf Individualismus stehen und ab und an sogar richtig bereit sind, das entsprechend zu honorieren, wenn die Quali stimmt. Wer es schafft seinen persönlichen Strich in einen Produktprozess (und das ist nu mal oft die EDV) einfliessen zu lassen, hat gegenüber der Konkurrenz einen entscheidenden Vorteil.

    Das nochmal zu dieser unverantwortlichen Anfangsthese
    "offiziell heißt es, man bräuchte keine bestimmten Vorraussetzungen" von Seite 1. Der Urheber dieses Bullshits gehört verdroschen :)
    Signature
  • heinrich
    Es ist schön,
    das nicht jede Sau
    ein Illustrator werden will...
    Wo kämen dann wir alle hin?
    :-D
    Ich denke, hier stimmt das,
    was für jeden anderen Beruf gilt:

    Wenn man keine goldglänzende Voraussetzungen
    vorzuweisen hat,
    aber ein Spaß am Fummelei und Zeit dazu,
    dann kann man mit dem Hintern aus Gußeisen probieren und mehr erreichen,
    als der, der Voraussetzungen hat und faul ist.

    In KN gibt es (bei)spielweise viele Illustratoren,
    die nach diesem Prinzip erfolgreich illustrieren...
    Signature
  • Gris 030
    Gris 030
    ach , herrlich solche beiträge und kommentare.

    wenn ich könnte, würde ich mit ihnen draußen in eckkneipen sitzen , bier trinken und zigaretten rauchen.

    aber was sagen dann wieder die leute, die nachbarn, die freunde.."der sitzt mit kommentaren und beiträgen in der kneipe, trinkt bier und raucht zigaretten" und dann werden sie kopfschüttelnd weiterkriechen.
    Signature
  • cobolt
    cobolt
    Der Traum von so manchem:
    Leben finanziert durch Chat- und Galerie-Beiträge :)
    Für junge Leute mit Berufsplänen nur möglich durch "Sponsored by Daddy" Aber das Thema ist zu ernst, um es zu verblödeln.
    Signature
  • Buecherwurm
    hallo an alle ^^,

    erstmal ein danke für die einblicke in das lebens eines illustratoren, schliesslich kennt nicht jeder von uns einen per du, den man mal was fragen könnte :-).
    mein wunsch wäre grafikdesignerin, darum hätte ich die hochschule in leipzig im auge, die vorher schonmal angesprochen wurde...
    ...ich wollt nur fragen, ob jemand vielleicht da ausgebildet wurde, oder irgendwelche erfahrungen gemacht hat, die er mir mitteilen könnte *g*.
    positiv ist sie mir vor allem, weil man mir gesagt hat, dass die studiengebühren dort nur 80 € betragen...was ja nicht ganz zu verachten wäre ^^°.
  • lessieg
    Ein älterer Kollege meinte neulich mal:

    "Super Illustratoren haben super zu tun.
    Durchschnittliche Illustratoren haben durchschnittlich zu tun.
    Schlechte Illustratoren haben schlecht zu tun.
    Es jammern nur die Schlechten. Die, denen es gut geht, die gehen damit ja nicht hausieren."

    Ist vielleicht ein bisschen was dran...
    Grüße
    Jörg
  • Buecherwurm
    also ich wär mit durchschnitt sehr zufrieden :-))
  • herzknochen
    herzknochen
    >Es jammern nur die Schlechten. Die, denen es gut geht, die gehen damit ja nicht hausieren.

    da ist was dran! von den erfolgreichen illustratoren hört man ja eher wenig ;]

    aber hier sind ein paar namen von welchen, die es "geschafft" haben und mit illustration und concept art ihr geld verdienen:

    eva widermann http://www.eva-widermann.de/
    michael kutsche 🔗
    holli conger http://holliconger.com/
    volkan baga http://www.volkanbaga.de/
    cris ortega http://www.crisortega.com/

    in diesem buch:
    https://www.amazon.de/Society-of-Illustrators-49/dp/0061374407/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1230119036&sr=8-1
    gibt es arbeiten von noch viel mehr illustratoren (vorwiegend aus den usa) zu sehen, und wer sich für den beruf interessiert, sollte das buch auf jeden fall lesen.

    man erkennt dann ganz genau, was alle diese illustratoren gemeinsam haben, und was man braucht, um in diesem beruf zu überleben:

    exzellente handwerkliche fähigkeiten (übung macht den meister), originalität, disziplin, liebe zum malen/zeichnen, ausdauer, ein dickes fell, pünktlichkeit, und möglichst keine alternativen.
    Signature
  • Mirzel
    Mirzel
    Um diesen alten Thread mal wieder etwas zu beleben …

    Ein älterer Kollege meinte neulich mal:

    "Super Illustratoren haben super zu tun.
    Durchschnittliche Illustratoren haben durchschnittlich zu tun.
    Schlechte Illustratoren haben schlecht zu tun.
    Es jammern nur die Schlechten. Die, denen es gut geht, die gehen damit ja nicht hausieren."

    Das stimmt natürlich, hat aber die Aussagekraft von "Angestellte sind Angestellte, weil sie Angestellte sind" (dieses Zitat ist übrigens eine Aussage eines erfolgreichen Arbeitgeber über seine Angestellten).

    Super Illustratoren haben super zu tun, aber nicht, weil sie gut zeichnen können - das wird in der Branche vorausgesetzt, und macht meiner Einschätzung nach nur rund 4o% des Jobs aus.
    Mindestens 6o% bestehen aus ganz anderen Kompetenzen: erfolgreich kommunizieren können, zum Beispiel, ist essentiell – ich mache den Job seit fast 2o Jahren und kenne Leute, die zeichnerisch weitaus besser sind, als ich’s je werden könnte; dennoch sind die meisten schon wieder vom Markt verschwunden.
    Das Stichwort
    – "Pünktlichkeit" wurde hier schon einmal erwähnt, das geht unmittelbar einher mit der
    – "Effizienz des Arbeitens" (die natürlich umso höher ist, je länger man im Job ist).

    Des Weiteren ist es eminent wichtig, sich im Urheberrecht auszukennen, da einem von Auftraggeber-, bzw. Verwerterseite her oftmals … naja, sagen wir mal … "interessante" Verträge vorgelegt werden, die hübsche Konsequenzen haben können.

    Leidlich gut ausgeprägt sein sollte auch hinreichendes betriebswirtschaftliches Denken, denn als Selbständiger ist man tatsächlich selbst in der Verantwortung, rechtlich wie finanzwirtschaftlich.

    Von der Verantwortung für die "Mitbewerber" (die anderen Illustratoren) auf dem Markt sollte auch jeder wissen: mache ich langfristig zu niedrige Angebote, werden über kurz oder lang auch die anderen mitziehen müssen, und hier nicht nur die eigene, sondern viele Existenzen auf dem Spiel.

    Soweit zur Jobbeschreibung des Illustrators.

    Nun zu den Fragen der Anfänger:
    Es hilft immens, wenn man weiß, auf welchem Markt man sich mit seinen bisherigen Illustrationen positionieren will:
    ist’s etwas für’s Buch? Für die Werbung? Animation? Packaging? Zeitschriften-Illustration?
    Also: WO werden Illustrationen genutzt, die in "meine" Richtung gehen?

    Nächste Frage: wer ist meine unmittelbare Konkurrenz?
    Sind die schlechter als ich? Besser?
    Können die davon leben? (Das bekommt man bei Illustratoren-Stammtischen ganz gut heraus, die’s seit einigen Jahren vielen größeren Städten gibt, sehr hilfreich ist auch eine Mitgliedschaft im Illustratoren-Berufsverband, der "Illustratoren Organisation" –kurz "IO"–, die hier von Katja Jaeger schon erwähnt wurde).

    Das führt sofort zum Thema "Honorare" – wie kalkulieren die Kollegen die ihren?
    Gibt es "Standard"-Stunden- oder Tages-Sätze? Bei längeren Projekten rechnet man eher mit projektbezogenen Honoraren – gibt es hierfür "Standards"?
    (Hier hilft auch wieder die "IO" weiter, bei der es ein äußerst reges Forum gibt. Überdies gibt es einen von "Verdi" herausgegebenen "Ratgeber Freie – Kunst und Medien", in welchem sich auch eine "Honorarkalkulation für Anfänger" findet.)

    Alles in Allem ist der Beruf des Illustrators also WIRKLICH ein Beruf des "Allrounders", das beschränkt sich dann aber nicht auf die Zeichentechniken, sondern ebenso auf gänzlich andere Gebiete.

    –Mirzel.
    Signature
  • Nadine Schuller
    Nadine Schuller Studium Kommunikationsdesign
    Meine Güte bin ich froh dieses Forum gefunden zu haben :)

    Hier wird genau das diskutiert, was mich bereits seit geraumer Zeit beschäftigt. Danke für die vielen offenen Meinungen und Praxisberichte!
    Hierzu habe ich noch eine Frage:

    Ich habe mein Abitur im Jahr 2000 absolviert. Bereits damals hatte ich den Plan Kommunikationsdesign zu studieren. Also habe ich ein Praktikum bei einer Kinderbuchillustratorin gemacht und einen Mappenkurs in Stuttgart besucht. Anschließend die Mappeneinreichung bei 4 oder 5 Kunsthochschulen.
    Leider blieben die Bewerbungen ohne Erfolg. Aus meiner heutigen Sicht war ich damals einfach noch nicht weit genug. Das Mappenthema war schlecht gewählt und auch nicht gut genug bearbeitet.
    Nach diesem kreativen Jahr mit Ablehnungen haben mir meine Eltern die Pistole auf die Brust gesetzt. Schließlich wollten sie mich nicht ein Leben lang als "brotlosen Künstler" finanzieren. Also sollte ich mich für etwas anderes entscheiden.
    Das war die schwerste Entscheidung meines Lebens. Denn mir war eigentlich schon immer klar, dass ich einen kreativen Beruf ausüben wollte. Nun wurde das plötzlich nichts und ich stand da...
    Habe mich dann für das Studium Sozialpädagogik entschieden und 2001 mit einem Vorpraktikum begonnen. 2005 Studium abgeschlossen. Seither im Beruf.
    Es wäre evtl. nicht schlecht, wenn sie an einer Akademie für Sozialpädagogik oder Psychologie so eine Art "Begabtenprüfung" abnehmen würden. Nicht dass ich der Ansicht bin, ich wäre schlecht in diesem Beruf...mir war allerdings vorher nicht klar wie sehr dieser Beruf einen nervlich belasten kann.
    Bereits im Vorpraktikum war ich drauf und dran das Studium abzubrechen, als die Jugendlichen die Wohngruppe auf der ich arbeitete komplett verwüstet hatten und mir von Schläge bis hin zum Tod alles angedroht hatten (was später übrigens ohne Konsequenzen blieb für die Jugendlichen). Aber "man muss doch sowas durchziehen" meinten meine Eltern...welche auch meine "Finanzierer" waren. Also hoffte ich das Studium geht schnell genug vorbei, damit ich anschließend als Sozpäd in einem anderen Bereich arbeiten könnte.
    Mittlerweile arbeite ich im 3. Bereich. Für Kindergärten -was ich mir noch vorstellen könnte- nennen sie mich "überqualifiziert".
    Was soll ich sagen. Es wird nicht besser. Für diesen Beruf muss man "geboren sein" denke ich. Ich nehme mir jede Lebenssituation der Jugendlichen viel zu sehr zu Herzen. Mich belasten extrem Situationen, die ich leider berufsbedingt nicht ändern kann. Ich bin nervlich für diesen Beuf nicht geeignet auch wenn ich von meinem Wissen und meinem Einfühlungsvermögen her sicherlich geeignet bin. Glücklich werde ich mit diesem Beruf niemals.
    Ich wurde "geboren" um einen künstlerischen Beruf auszuüben. Noch nie war ich mir dieser Sache so sicher wie heute.

    Darum mein Wunsch Kommunikationsdesign zu studieren. Ich arbeite unwahrscheinlich gerne für andere. Ich male kaum für mich. Für mich ist es Ansporn für Andere bis zu einem bestimmten Termin etwas schönes zu schaffen über das sie sich freuen. Quasi kreativer Dienstleister :) Meine ersten Aufträge in der kreativen Richtung habe ich zwar bereits, aber ich möchte mich auf diese Schiene einfach nicht verlassen.
    Ich möchte mit kreativem Schaffen mein Geld verdienen. Und dafür benötige ich dringend ein Studium, was ich hier heute auch wieder herausgelesen habe.

    Mein Problem ist allerdings die Finanzierung des Studiums. Da ich Ende diesen jahres 30 werde und ja bereits studiert habe, habe ich keinen Anspruch auf Bafög...obwohl ich bei meinem Erststudium kein Bafög bekommen habe.
    Ein Teilzeitstudium bei dem ich nebenher arbeiten könnte habe ich bisher nicht gefunden.
    Gibt es Kommunikationsdesign als Teilzeitstudium?
    Da mein Lebenspartner einen festen beruf in Böblingen hat, müsste die Akademie allerdings per Auto von dort erreichbar sein.
    Oder gibt es eine Lehre in diesem Bereich?
    Kann man während eines Vollzeitstudiums noch nebenher arbeiten gehen?
    Für einen Studentenkredit bin ich wohl auch schon zu alt.
    Kennt ihr noch irgendwelche Möglichkeiten, wie ich mir dieses Zweitstudium finanzieren könnte?
    Am 1. Juli gehe ich zu einer Infoveranstaltung an eine Hochschule, auch bei der Agentur für Arbeit habe ich mir zwecks Umschulung schon einen Termin geben lassen. Allerdings denke ich, das hier die Profis sitzen, die evtl. aus Erfahrung berichten können.

    Für eure Antworten danke ich im Voraus!
  • Gris 030
    Gris 030
    1)kfw studienkredit
    2)böblingen böblingen sein lassen und weiter über den tellerrand schauen!
    3)deinen eltern vorwürfe machen
    Signature
  • Kris
    Kris
    HDM Stuttgart ist doch in der Nähe, AK Stuttgart, Film Akademie Ludwigsburg (auch für Animation), Merz-Akademie..usw
    Teilzeitjob? Ein paar Freunde von mir haben an der HDM und an der AKS studiert, und nebenbei gearbeitet, was allerdings super-stressig war, aber machbar wars.
    Viel Glück!
  • Nadine Schuller
    Nadine Schuller Danke für eure Antworten!
    @grins2
    1) schade, ein Zweitstudium wird durch den KFW Studienkredit nicht gefördert. Aber es war ein kurzer Lichtblick :)
    2) hieße Beziehung quasi beenden. Er wird keinen anderen Job erhalten, hat keine so gute Ausbildung wie ich, muss also vor Ort bleiben.
    3) hab ich auch schon überlegt :) bringt mich aber irgendwie doch nicht weiter *g*

    @776
    Danke für die Info! Ich glaube das wird sicherlich ziemlich stressig, aber das Studium ist es mir wert! Bin beruhigt zu hören, dass es funktionieren kann :) Ein neuer Lichtblick :)
    Nach FHs und Akademien in der Gegend hab ich mich schon erkundigt...mir gings dabei eher um ein Teilzeitstudium in der Nähe! Trotzdem danke!
  • eirelagkrap
    Deine Biographie und das, was du hier schreibst,gibt einiges her, das eine Prüfungskommision dazu veranlassen könnte, dich abzulehnen, z.B.
    Alter, abgeschlossenes Studium in einem ganz anderen Bereich, möchte Illustration studieren, weil sie in Ihrem Beruf nicht zurecht kommt, örtlich nicht flexibel usw.
    Ich würde dir empfehlen im Vorfeld mit deinen Arbeiten die Professoren deiner Wunschuni persönlich abzuklappern,um zu klären, ob sie einer Bewerbung eine Chance geben. An einigen Unis ist, wenn nicht ganz besondere
    Umstände dazukommen,mit 30 J. "der Zug schlicht abgefahren".
    Da hilft es oft, sich vorher dort bekannt gemacht zu haben und einen Fürsprecher in der Prüfungskommision gefunden zu haben.

    Klaus
  • reklawpeels
    was versprichst du dir davon? illustration ist ein hartumkämpftes terrain, wo nur wenige wirklich ihre brötchen verdienen können, dazu kommt noch, dass du geistig und physisch extrem flexibel sein musst. die guten jobs sind rar und über diverse metropolen dieser welt verstreut. und um sich einen namen zu machen, dass die leute zu einem nach sonstwohin kommen, muss man schon außergewöhnlich gut sein und sehr früh damit anfangen, am besten mit 17. mit deinem lebenslauf würde ich dir eher ein masterstudium in kunsttherapie empfehlen. bringt vielleicht mehr.
  • Nadine Schuller
    Nadine Schuller
    Vielen Dank für deinen Tipp, Klaus! Das werde ich versuchen!

    Ich verspreche mir davon endlich in dem Beruf arbeiten zu können, in dem ich schon immer arbeiten wollte, sleepwalker.
    Dass Illustration ein hart umkämpftes Feld ist, habe ich schon geahnt. Aber ich denke um überhaupt in der kreativen Schiene tätig sein zu können benötige ich ein Studium.
    Natürlich kann es ein, dass ich nicht gut genug sein werde um meine Brötchen damit zu verdienen! Aber wenn ich es nicht versuche, werde ich es nie erfahren und mir ewig Vorwürfe machen. Ich bin bereit dafür zu kämpfen und möchte mit dem Job nicht "reich" werden. Ich möchte einfach das tun was ich am Besten kann.
    Zudem habe ich die Möglichkeit 50/50 zu fahren. Sollte ich nicht mit der Kunst über die Runden kommen kann ich als Sozpäd noch Kurse geben. Macht einen riesen Unterschied, ob man in dem Bereich Vollzeit oder Teilzeitkraft ist!
    Mit 17 habe ich natürlich noch keine Illustrationen gemacht. Aber ab ca 15 habe ich jährlich mit großen bemalten Leintüchern Sporthallen ausgeschmückt. Allerdings ehrenamtlich für Veranstaltungen. Ich habe Logos entworfen und Wandbilder...Jeder meiner bisherigen Arbeitgeber hat ein Wandbild von mir. Ich verewige mich überall :) Dadurch habe ich jetzt auch eine Auftragsarbeit erhalten, die endlich mal bezahlt wird. Kreativ war ich schon immer...aber eben immer nebenher wg. dem fehlenden Studium und natürlich bei einer Vollzeitstelle auch wg. der fehlenden Zeit.

    Über Kunsttherapie habe ich meine Diplomarbeit geschrieben. Zum einen käme ich mit noch schwierigerem Klientel zusammen, zum anderen ist man als Kunsttherapeutin nicht selbst kreativ, sondern das Klientel soll es sein um z.B. erlebte Situationen besser verarbeiten zu können. Ist also garnichts für mich.
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