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  • Die Ideen in unseren Bildern

  • itaK Die Ideen in unseren Bildern
    Hallo zusammen :o)

    es interessiert mich sehr, wie andere Küntler arbeiten. Wie kommt Ihr zu Euren Bildern, Portraits. Zeichnet/Malt Ihr sie aus dem Kopf oder habt Ihr immer ein Modell. Wie stellt Ihr Gefühle dar? Habt Ihr schon vorher ein genauens Bild/Gesicht im Kopf?

    Ich selbst habe z.B. das Problem, dass ich nur das umsetzen kann, wie ich es mir selbst vorstelle, also meine Komposition.Wenn ich nun etwas zeichne oder male, was ich sehe, verändere ich das so, dass es für mich harmonisch ist! In der Schule (da ich noch Abi mache) habe ich oft das Problem, dass ich an der Aufgabe "vorbeifliege", weil ich in den Bildern immer das Eigene durchsetze und mich später selbst dafür kritisiere!

    Wäre interessant, wenn Ihr erzählen würdet, wie es bei Euch ist :o) Bin gespannt und hoffe auf Antworten!!
    Viele Grüße
  • tsaG
    Liebe Kati!
    Nach dem, was Du schreibst, hast Du die wichtigste der nötigen Voraussetzungen, um Künstlerin zu werden.
    Es was wohl der Fluch der alten Meister, von den Kunden als "Fotografen" benutzt zu werden und sie bekamen meist Ärger, wenn sie ihre Sicht mit in die Bilder einbrachten. Heute, im Zeitalter der Fotografie, sieht das anders aus. Die Massenkundschaft will natürlich Fotorealismus. Aber damit kann sich ein Künstler bestenfalls mühsam über Wasser halten. Ich glaube aber, wenn man gut und flexibel genug ist, kann man mit Abstraktionen und Stilisierungen Effekte erzeugen, die für Fotografie und digitale Kunst wenn überhaupt mit nicht weniger Aufwand herzustellen sind. Mit guten handwerklichen Fähigkeiten und ausreichender Inspiration kann man sicherlich Werke schaffen, die auch viele künstlerisch "ungelahrte" Menschen überzeugen.
    Lass Dich nicht beirren und kämpfe auf keinen Fall gegen diese Grundanlage. Arbeite lieber an ihr und bau sie aus, egal, was andere sagen. Übe immer auch Realismus, aber akzeptiere, wenn eigene Inspiration darin sichtbar wird. Solche Künstler braucht es...
    lg, jerryhill
  • colorator
    colorator
    stell' doch erstmal bilder rein.
    wohl trick's ablauschen?
    vorlage oder nicht-anfangen.
    vorbeifliegen ist schön, eigenes durchsetzen auch,
    selbstkritik ebenso.
    deine fragen musst du dir schon selbst beantworten.
    ansonsten brauchst du nicht anfangen.
    fachliches- erfährst du von richtigen malern,
    ich mache digital.
    also vorwärts u.viel glück.
    mlg col.
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  • efwe
    efwe
    -dass ich heute locker an ein zb- portrait rangehe-
    hat damit zutun dass ich inmeiner studienzeit ungef- 200totenschaedel gezeichnet habe -also am laufenen band- :)
    -und verwechsle nicht das "eigene" mit eingefahrenen sehgewohnheiten!
    -das am objekt ueben was man "sieht"- und nicht was man meint darueber zu "wissen" -dies erweitert dein vorstellungsvermoegen-- ciao--
    ja und dannach kannst meinetwegen abstrakt malen :))
    Signature
  • colorator
    colorator
    man kann doch auch abstrakt anfangen,
    wie in der musik, möchte ein instrument erlernt oder studiert sein, wenn es zur meisterschaft reichen soll.
    heutzutage bin ich mir dessen nicht mehr so sicher...
    die ersten versuche sind abstrakt, die letzten wahrscheinlich auch.
    anatomie besteht nicht nur aus schädeln.
    mlg
  • efwe
    efwe
    ...anatomie besteht nicht nur aus schädeln. ..

    -danke fuer den hinweis- :)
    ich habe nur versucht auf die obr- frage zu antworten-- by-
    Signature
  • colorator
  • itaK
    danke für Eure Antworten :o)
    Ich zeichne schon realistisch, nach Natur, auch schon länger :o) nur wenn es z.B. eine genaue Aufgabe gibt, habe ich meine Eigenarten, sie auszuführen :o) und das Ergebnis ist oft umstritten.

    colorator : Abgucken würde ich das nicht nennen,wohl eher "sich umschauen" :o) es ist interessant, wie andere arbeiten, was sie für Techniken anwenden und warum. Man lernt ja nie aus.

    Jerryhill: vielen Dank für die Ermutigung. Ich bin der gleichen Meinung wie du und werde auf jeden Fall meiner Kunst treu bleiben. Andere müssen sie nicht bestätigen. Ich finde Kunst ist etwas sehr Persönliches, wodurch der Maler/Zeichner sein Empfinden und Erleben ausdrückt. Ich finde darin Entspannung, Ruhe und kann mich richtig darin austoben und ausleben.
    Vielleicht hat jemand ähnlich Erfahrungen, vielleicht hat jeder seinen eigenen Grund, warum er malt, aber dass es allen hier Spass macht, ist glaube ich eindeutig!!! :o)
  • tsaG
    Nachdem ich den ersten Kommentar von efwe gelesen habe, muß ich sagen, auch die dort angeführten Argumente haben was. Außerdem halte ich es, egal wohin man will, für wichtig, erstmal Realismus zu lernen. In meiner recht kurzen "Lehrzeit" habe ich manchmal Kommentare gekriegt wie "Das ist keine Zeichnung, das ist ein Foto. Wer braucht sowas? Du sollst nicht den Meier zeichnen, sondern den Spitzbuben Meier". Naja, das war der alte Schmidt und der war echt gut. Das hieß dann auch nicht, daß man absolute Abstrahierungen machen sollte, aber er wollte Ähnlichkeit und noch mehr darüber hinaus. Ich bin ganz froh, ihm in vielen Punkten (nach langen Auseinandersetzungen) gefolgt zu sein. Aber ich hatte zu jedem Zeitpunkt den Eindruck, der weiß, wovon er spricht.
    Man sollte vielleicht versuchen, die Leute, die einem was sagen, einzuschätzen und danach ihren Kommentar bewerten. Aber im allgemeinen ist man für den Anfang mit ziemlichem Naturalismus gut beraten.
    lg, jerryhill
  • Thomas Germillon
    Thomas Germillon
    Bei mir geht es irgendwie merkwürdig vor, ich muss mir meine Ideen ja nicht zu präzise intellektuel darstellen bevor ich losmale, denn das gibt meistens ... Geschmiere ...

    Ich lasse mich in eine Bestimmte Stimmung ein, die dem entspricht, was ich ausdrücken möchte, und lass dann die Tücher los (ich male mit Taschentüchern und Acrylfarbe, denn ein Pinsel ist mir zu direkt). Ich male dann nach Gefühl, und verbiete mir soviel wie möglich an das Endergebnis zu denken, versuch mich nur darauf zu konzentrieren, was ich gerade mache.

    Und am Ende nehme ich dann zur Kenntnis was ich gemalt habe. Entweder erstaunt oder entäuscht :)
  • heinrich
    Wenn ich eine Idee habe,
    dann kämpfe ich mit mir selbst,
    ich lasse sie nicht raus,
    lasse sie wachsen...
    und dann gibt es diesen Moment,
    wo ich mir sofort hinsetze und was mache.
    Dann geht alles ziemlich schnell.
    Ich darf nicht unterbrochen werden.
    Nach der Unterbrechung lasse ich die Idee als Regel fallen.
    Die Stimmung und der richtige Zeitpunkt ändern sich und verschwinden.
    Signature
  • nodiorc farben
    hm, ich bin einer, der jedes bild plant
    wenns aus dem kopf herrausgekommen ist.
    mir ist jedes mittel recht (photoshop, epidiaskop)
    nun, es muss stimmig sein,
    besonders in aussage und licht !
    das jerry hill den fotorealismus als zeitgeschmack erlebt, sehe ich leider nicht so, die abstrakten gehen besser !
    jedem das seine, lass dir von unterbezahlten lehrkräften nicht die laune verderben !
    es muss aus dir und deiner umwelt kommen,
    was du zeigen willst.
    sonst zeigst du nur, was du nicht konkret genug visualisiert hast.
    ist leider so. farben sind für mich wichtiger,
    denn nur so kann dem betrachter ein licht aufgehen.
    die gestaltung findet auf dem mac statt.
    viele leute sagen malen nach zahlen.
    einige sagen genial.
    es war ein weiter weg.
    du musst ihn gehen wie ich.
    ich wünsche dir mut und kraft mehr zu erreichen,
    als du dir jetzt vorstellen kannst.
    von hinten durch die brust ist besser als ne katze aufm ofen, sagte gerhard richter mir einmal.
    aber die katze auf dem ofen, zB politisch umzusetzen, um mangelde wählerbeteiligung/frust so auszudrücken, dass es alle sehen, das ist kunst
    lg c+
  • tsaG
    OK, so Croidon Bilder verkauft, wird er es wissen. Ich sehe mich als Lehrling und verkaufte nicht. Aber Leute treten an mich ran und wünschen Portraits usw., eben Naturalismus. Aber klar, wer hat schon eine Vorstellung von anderen Stilen außer den Bestallten. Auftragsarbeiten mache ich sowieso nur in Ausnahmefällen für nahestehende Leute, auf daß nicht der eigene Dickdarm aufsteige und mich erwürge...
    lg, jerryhill
  • abArt
    abArt
    tja, da hat jeder wohl so seine eigenen wege zum bild - wie man in den kommentaren ja sehr gut sehen kann. von konsequent geplant bis intuitiv zufallsgeprägt. ich denke jeder ist gut beraten, den weg zu gehen - bei bildern wie auch sonst -, zu dem es ihn hinzieht. zu versuchen, wege anderer nachzugehen, funktioniert nicht.
    bei mir variiert es immer wieder. hauptsächlich neige ich zum intuitiven / zufallsgeprägten - irgendwie dem von oursemou beschriebenen etwas ähnlich. nur, dass ich taschentücher bloß gelegntlich benutze. manchmal gibts auch was von vornherein geplantes, aber das ist eher selten.
    Signature
  • Angie V.
    Angie V.
    Liebe Kati,
    es kommt bei mir darauf an, was ich darstelle. Bei Portraits verwende ich Fotos. Bei Landschaften ist es unterschiedlich: manchmal direkt in der Natur, manchmal ein Foto, manchmal meine Erinnerung. Bei abstrakten Bildern kommt es darauf an, was ich abstrahiere, aber manchmal kommt es schon "abstrakt" aus meinem Kopf.

    Sei froh, dass Du diese künstlerische Phantasie hast, dass Du Deine Komposition in Dir hast, das haben nicht viele! Lass Dich ja nicht davon abbringen. Viele arbeiten jahrelang daran, ihr "Eigenes" zu finden, den eigenen Stil, die eigene Ausdrucksweise - und manche finden es nie.

    Daher kann ich Dir nur raten: bleib Dir treu!
    Dass in Schulen manche Zeichenlehrer ein Problem mit künstlerisch Begabten SchülerInnen haben ist nichts Neues :-)
    Aber warum Du Dich selbst "kritisierst" ... ich meine, Selbstkritik muss sein, aber Du sollst nicht Deine Kreativität und Phantasie in Frage stellen!

    Liebe Grüße, Angie V.
    Signature
  • Angie V.
    Angie V.
    Liebe Kati,
    es kommt bei mir darauf an, was ich darstelle. Bei Portraits verwende ich Fotos. Bei Landschaften ist es unterschiedlich: manchmal direkt in der Natur, manchmal ein Foto, manchmal meine Erinnerung. Bei abstrakten Bildern kommt es darauf an, was ich abstrahiere, aber manchmal kommt es schon "abstrakt" aus meinem Kopf.

    Sei froh, dass Du diese künstlerische Phantasie hast, dass Du Deine Komposition in Dir hast, das haben nicht viele! Lass Dich ja nicht davon abbringen. Viele arbeiten jahrelang daran, ihr "Eigenes" zu finden, den eigenen Stil, die eigene Ausdrucksweise - und manche finden es nie.

    Daher kann ich Dir nur raten: bleib Dir treu!
    Dass in Schulen manche Zeichenlehrer ein Problem mit künstlerisch Begabten SchülerInnen haben ist nichts Neues :-)
    Aber warum Du Dich selbst "kritisierst" ... ich meine, Selbstkritik muss sein, aber Du sollst nicht Deine Kreativität und Phantasie in Frage stellen!

    Liebe Grüße, Angie V.
    Signature
  • Renatus
    Renatus
    Bei mir ist das absolut unbestimmt wie etwas entsteht.
    Was nicht bedeutet das ich nicht weiss, was ich tue, oder ausdrücken will. Mir ist aber gleich ob der Betrachter das erkennt oder nicht. Es wäre auch weit hergeholt diese Bilder im Gesamtumfang der Inspiration verstehen zu können.

    Die Eindrücke, Beweggründe für das eine oder andere Detail, für jene Farbe oder Form. Das zu dokumentieren wäre wohl besser als Film umzusetzen.
    Meine Bilder sind mir weiterhin Inspiration für neue Bilder.

    Ich habe ja bisher - bis auf eines - nur meine Action Paintings hier ausgestellt.

    Wie die Bilder sich bilden kann ich ja kurz beschreiben. Dazu mal ein Beispiel, ohne favorisierung meinerseits für das Bild. Es geht ja nur um die Entstehung.

    Vatikan

    Ursprünglich war es ein komplett in rot gehaltenes Bild - Himmel, Sonne, Moscheen, Häuser und Türme im Hintergrund.
    Davor steht ein roter Mann, eigentlich eher der typische "schwarze Mann" aber nunmal in rot.

    Rot steht in dem Sinne für Blut, Verwandschaft, Gen Information, Vererbung. Mit Vererbung meine ich auch, - Überlieferung, Erzählung, Veränderung und Mutation.

    Er trägt den typischen langen roten Mantel und einen roten Breitkrempigen Hut, der nach unten schaut.
    Das würde dann leicht golden lasiert, bis er aussah, als ob der sich gerade de/materialisiert.

    Die Basis - stilisiertes altes Wissen ( Moschee) und ein Bösewicht wie er im Buche steht.
    Dieser Bösewicht hat etwas geschaffen,
    was den alten Ursprung überdeckt.

    Er schuf neue Strukturen, Abhängigkeit, verderben und eine Ordnung die nur einem Ziel dient.
    Reichtum zu erlangen, Macht anzuhäufen und zu erhalten, ohne Rücksicht auf den Ursprung.

    Er baut sich ein goldenes Reich (Vatikan?) inmitten seiner neuen Welt, doch um welchen Preis ?
    Der Ursprung ist nicht mehr zu erkennen.
    Überdeckt - im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich habe dann das Bild teilweise abgeklebt und darüber eine bordeaux-metallik Lasur gelegt in welche ich Asche und Magnesium, sowie Creatin und Farben mischte.
    Was ich dann mehrfach wiederholte und zwischendurch von hinten wieder abklopfte.

    Es folgen viele Wochen Pause bis ich mich wieder daran setzte und das eine oder andere herauskratzte und wieder zu malte.
    Einfach mal Wasser darüber kippte und es laufen ließ, sowie meinen gezuckerten Kaffee benutzte um Effekte zu schaffen, die ich auch nicht vorhersehen kann. So dynamisch wie das leben ist - so unvorhersehbar kann es sein, aber im gewissen Rahmen berechenbar.
    ( z.B. der Kaffee brennt kein Loch ins Bild ;o) )

    Aber innerhalb dieser Prozesse ist am Ende wieder von selbst das ursprüngliche Thema in verkleinerter Version an die Oberfläche gekommen.

    Wenn man sich das untere graue Dreieck ansieht, welches ich "Weg" nenne, kann man vielleicht einen Berg mit Moscheen, Schlössern und Türmen, und eine Stadt erkennen.
    Der Bösewicht ist aber nicht mehr da.
    Er kann schaffen was er will, er ist vergänglich,
    aber auf das wesentliche hat er keinen Einfluss.

    Die Menschen welche unter dieser Macht leben, entwickeln aus dem was sie von Ihm bekommen haben, ebenso eine Realität. Diese hat ohne Kompromisse eine Gültigkeit, sie kommt von innen und ist Deine.

    Aus diesem Blickwinkel kann man dann noch erkennen.
    Es ist ein holperiger Weg der uns durch Leben führt. Ein Weg welcher zu bröckeln scheint und das Ziel - ein goldenes Tor, ein Himmeltor, oder dein persönlicher Weg, der dich ins Licht führt, egal wie verwirrend und strukturiert die Aussenwelt erscheint.

    Was man so kaum erkennen kann. Die Blattgold und Gold-Acryl Kombi im Tor ( goldenes Rechteck ), liegt geschichtet, getrennt auf glasklaren Epoxidharz Schichten und ist ca. 4 mm hoch bzw. tief wenn man rein sieht.

    Der geschichtete, überlappende Aufbau im goldenen Rechteck, soll auch synonym für die Multidimensionalität des Menschen sein.

    Das Gold auch für die Sonne, sowie das Licht am Ende des Tunnels.

    So abstrakt das Bild, so abstrakt auch seine Entstehung.

    Bei anderen Bildern ist es so - das ich z.B. auf Google Earth oder auf Nasa Fotos unterwegs war und mir vorstellte - da lande ich jetzt mal und schau was dort los ist.

    Manchmal war ich nach der Landung verzaubert und ein anderes Mal shockiert. Was man da alles zusehen bekommt. Oft ist das zuviel und darum gehe ich wieder auf 120 km Höhe und male die unkonkreteren Eindrücke.
    Welche eigentlich den Zauber unseres Planeten ausmachen, doch von den Begebenheiten unten beeinflusst werden.

    Ich verwende in meinen Bildern Asche vom Weihrauch und trage so den Inhalt in andere Dimensionen um das die Geister mich verstehen.

    Früher war ich extrem Detail verliebt, wie Ihr irgendwann mal in meinen Bleistift Zeichnungen sehen werdet. Realismus und Surrealismus waren für mich Kunst und das was ich heute mache - hätte ich damals wahrscheinlich für Schmiererei gehalten, da ich den Ausdruck vermisst hätte. Heute drücken sie für mich täglich neues aus und das ist es warum ich diese Serie selbst sehr mag.


    Liebe Grüße

    Renatus
    Signature
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    da muss man wohl eindeutig zwischen professioneller Arbeit, also Auftragsarbeit für den Kunden und dem Umsetzen eigener freier Themen unterscheiden. Diese zwei Arbeitsprozesse sind so verschieden, bei dem Ersten gilt es sich in den Kunden zu versetzen um ihn so authentisch wie möglich gerecht zu werden und beim Zweiten gilt es sich in das eigene Innere zu Versenken um raus zu bekommen welche Bilder in einem sind. Beide Vorgänge sind wichtig und ergeben erst zusammen ein ganzes. Den Gefühlen des Gegenüber nachspüren, genauso wie in sich selbst hineinlauschen um die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Natürlich fängt es mit dem Zweiten an, als Schüler erst Recht, erst wenn es ein gewisses Verständnis für sich selbst gibt, sollte man sich um andere Kümmern und Auftragsarbeit annehmen.

    gruß fluuu
    Signature
  • nroK
    Meine Bilder entstehen auf ganz eigentümliche Weise dadurch, daß ich mich von Gesehenem inspirieren lasse, zum Beispiel Schaufenstern oder Fotos in Zeitungen, darauf projizeire ich dann meine eigenen inneren Bedürfnisse. Die Ästhetik kommt also vollständig aus dem, was uns im Alltag so begegnet, die Inhalte dagegen kommen aus mir heraus. Selbst bei den Porträts ist das so, daß ich erst eine Form und ein Farbschema vor mir haben muß, auf das ich meine Sicht der Dinge aufpropfen kann. Eine weiße Leinwand erschreckt mich nur. Ich brauche eine gewiße Vorgabe, sonst geschieht gar nichts.
  • sevorC-laH
    Du Korn das geht den meisten so.
    da bin ich aber jetzt so richtig froh
    das mich die weiße Leinwand nicht erschrickt
    sondern mich immer wieder neu erquickt.

    lg
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