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  • Graz :: DIE lagebesprechung :: Ist Kunst fest in Männerhand?

  • imihsas Graz :: DIE lagebesprechung :: Ist Kunst fest in Männerhand?
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    10 Tage nach dem internationalen Frauentag startet die Ausstellung DIE lagebesprechung . Zeitgenössische KünstlerInnen präsentieren Werke zur Lage der weiblichen Kunstschaffenden, der Kunst in Österreich. Sie zeigen unterschiedlichste Werke, Objekte, Rauminstallationen mit
    >>> Fokus auf die Lage der Künstlerinnen, der Verortung von Kunst, der Lage der Kunst.

    Teilnehmende KünstlerInnen:
    Eva Beierheimer_Miriam Laussegger___Angelika Stephanie Böhm_Alexandra Bolzer_Harald Denner___Katrin Guttenberger_Jens Bruder___Carla Knapp_Angela Zwettler___Elke Huber_Nicole Knauer_Renate Moran_Margit Nobis_Heike Nösslböck_Magdalena Pfeifer_Thomas Riess_Eva Schimmer_Elisabeth Schmirl_Cynthia Schwertsik_Maria Temnitschka_Sylvia Winkelmayer
    Kuratiert von Romana Denner und Eva Ruprecht.

    Tanzperfomance bei der Eröffnung: Claudia Fürnholzer und Jasmin Hoffer

    Eröffnung:
    Dienstag 18. März 2008, 19.00 Uhr

    Ort:
    ESC, Jakoministrasse 16, 8010 Graz

    Ausstellungsdauer:
    19.03- 03.04.2008

    Öffnungszeiten:
    Di-Fr 14.00-19.00 Uhr

    >>> weitere Infos unter
    🔗
  • Pia
    Mal wieder Barbie...

    Die böseste Barbieversion ist die von Adidal Abou Chamat - sie ließ die Puppen aus weißer und schwarzer Schokolade nachgießen. Ein echtes "Zuckerpüppchen" zum Vernaschen.
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  • ilerb
    Ich werde am 18. höchstwahrscheinlich nach dir Ausschau halten.
    Unter anderem.
    :)
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  • imihsas
    hey cool, das freut mich aber!
  • Pia
    Hallo sashimi,

    was erwartet ihr für Antworten auf euere Fragestellung, ob die Kunst fest in Männerhand sei? Was wäre in eueren Augen eine angemessene Reaktion und was müsste getan werden, damit sich das ändert?
  • nuazuab
    Jo, viel Erfolg!

    Frauen sind die besseren
    Künstler, weil sie mehr Gefühl
    haben, oder so!

    Oha, jetzt habe ich mich aber
    weit rausgelehnt hier!

    *gg*
  • imihsas
    Hallo Pia,

    naja das es so ist, hat ja sogar schon die Politik erkannt, was allerdings nicht heisst das das Problem gelöst wird.
    Es ist auch nicht leicht, alte verkrustete Stukturen so schnell aufzubrechen, daher ist ein ständiger Diskurs über dieses Probem zwingend notwendig. Da setzt die Ausstellung an.
    Eine angemessene Reaktion willst du wissen? Na noch mehr Frauenpower natürlich, Engagement und Vernetzung.
    :0)

    In diesem Sinne..
    lg
    sashimi
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Von wegen : Kunst in Männerhand ?

    wer schreibt den sowas :
    Die Tatsache spricht das Gegenteil -
    Fast in allen Kunstforen in allen Malgruppen in allen Kursen ist der Frauenanteil höher als der der Männer

    manche von Euch Damen haben ein Talent dazu - Dinge so zu übertreiben und machen sich dadurch selber und ihre Angaben unglaubwürdig
    Ps (letzter Workshop - 4 Männer 17 Frauen)
  • nuazuab
    Von wegen : Kunst in Männerhand ?

    wer schreibt den sowas :
    Die Tatsache spricht das Gegenteil -
    Fast in allen Kunstforen in allen Malgruppen in allen Kursen ist der Frauenanteil höher als der der Männer


    Egon, du kapierst gar nix!!!

    Malgruppen! hahaaha ... ; )

    Hier war wohl was annderes gemeint!

    Oh man oh man
  • imihsas
    @ Egon

    es geht hier nicht um die Anzahl der Frauen , die in ihrer Freizeit den Pinsel schwingen wollen, sondern um jene die eine Professionalisierung anstreben und sich fragen, warum man relativ schnell an gewisse Grenzen stößt.

    Falls es Dich, oder andere dennoch interessiert:

    Barbara Prammer (dzt Präsidentin des Nationalrates / SPÖ ) hat 2006 eine Pressekonferenz gegeben zu dem Thema " Frauen in der Kunst", ( 🔗 ), ich habe mal hierzu einige interessante Punkte notiert:

    • Frauen bekommen seltener öffentliche Fördermittel als Männer, auch die Höhe der Fördermittel ist im Durchschnitt geringer als bei den männlichen Künstlern

    • Anteil der weiblichen Beschäftigten in Kulturberufen lag 2004 bei 42%

    • 90% der Künstlerinnen haben unterdurchschnittliches Einkommen als andere unselbständig Erwerbstätige.

    • Doppelbelastung Beruf und Familie ist durch unregelmäßige Arbeitszeiten, hohe Mobilität und überdurchschnittlich hohe Ausdauer erschwert

    • Vernetzungs und Rekutierungsmuster sind männlich dominiert, sie sind für Frauen schwer auszumachen und, mit unter besteht auch dadurch ein erschwerter Zugang für Frauen, da viele Entscheidungsträger in diesen Strukturen von Männern belegt sind.

    • Einzelausstellungen von Frauen in Galerien und Museen sind seltener als von Einzelausstellungen von Männern

    • diese Mechanismen der Ausgrenzung ergeben eine Nicht- Wahrnehmung der Kunst von Frauen erheblich.

    Auch von Daniela Koweindl (Vorstandsmitglied IG- Kultur) gibt es einen interessanten Artikel zum Thema "Österreichweite Vernetzung von Frauen in Kunst und Kultur" ( http://kulturrat.at/debatte/zeitung/rechte/koweindl ), indem sie untere anderem folgendes erwähnt:

    • 33% der Künstlerinnen in Österreich müssen trotz üblicherweise hoher Qualifikation (47% Akademikerinnen) mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 720 Euro auskommen.

    Ich denke mal in Deutschland wird es nicht viel anders aussehen, wenn nicht sogar noch etwas krasser.

    Ich habe hierzu in einem anderen Forum heute eine interessante Diskussion angezettelt, in der viele Beiträge zustande kamen die mit unter folgendes ergaben:

    Gründe für eine Ausgrenzung von Frauen am Kunstmarkt:

    - ein völlig überfüllter Markt, in dem Netzwerke eine große Rolle spielen. In gemischten Netzwerken werden Frauen oft nur so lange unterstützt, wie sie keine ernsthafte Konkurrenz darstellen. Reine Frauennetzwerke, bei denen auch Vermarkterinnen eine Rolle spielen, gibt es kaum, und wenn doch arbeiten sie oft unprofessionell.

    -Männliche Netzwerke arbeiten jedoch nach dem Prinzip der Seilschaften, wo Protektion und persönliche Beziehungen eine wesentlich größere Rolle spielen als Qualität einer Leistung. In diesen Seilschaften befinden sich die Entscheidungsträger für Fördermittel , Ausschreibungen etc.

    - die Qualitätskriterien für Kunst sind sehr offen und befinden sich in einem dauernden Wandel, was dazu führt, dass Zuschreibungen und Klischees eine sehr große Rolle spielen.

    -Galeristinnen bevorzugen offensichtlich in den meisten Fällen junge männliche Künstler, denn das unangepaßte männliche Künstlergenie ist eine über Jahrhunderte eingeführte Marke, die den neuen Selbstdefinitionen zum Trotz in allen Medien und beim Großteil der Bevölkerung immer wieder reproduziert wird und sich bestens vermarkten lässt.

    -Dem gegenüber steht ein Heer von Amateurmalerinnen, die das Bild der malenden Frauen in der Öffentlichkeit prägen. Frauen müssen also erst einmal klarstellen, dass sie Profis sind - oft haben sie nicht einmal die Gelegenheit dazu.

    -Eine Vorselektion mittels Vita dient oft als Ersatz für mangelnde Qualitätskriterien, dies trifft vor allem Frauen ohne akademischen Abschluss

    interessante links zu dem thema:
    DE:
    https://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsberichte,did=56700.html

    AT: Eine sehr interessante Aufschlüsselung betreffend österreichischer Künstlersozialversicherung im Vergleich mit andern europ. Ländern:
    http://kulturrat.at/agenda/sozialerechte/forderungen/SVBericht2006.pdf

    nun lass ichs aber gut sein für heute... :0|
  • uzuzab
    Ach tut´s nich´ Lanzen brechen - der Mann hat 4-5-6 zukünftige gleichgeschaltete Steuerzahler erzeugt - wir brauchen tat¡¡¡¡


    P.S.: Ausse Wessi Stmk - isse nich´ weit nach Jakomini - E.M. - schau vorbei ...
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Hi Sahimi

    Ich weiß , diese Dikussion "mehr Frauenpower - Frauen sind besser "könnte man endlos weiterführen - man muß nur die "richtigen" Statistiken einsetzen
    In der Kleinen Zeitung/Stmk vom 6.März stehen zB.: die Bildungsdaten : Männer /Frauen
    Berufsbildende mittlere Schulen : 9121/15339
    Höhere Schulen :82.538/107 205
    Uni/oder Hochschulverwandt 29 114/43 129
    die Zahlen sprechen für die Frauen

    In der Austellungstatistik werden alle Künstler geführt - auch die alten Klassiker aus der Zeit
    als die Frau keinen Zugang zur Kunst hatte - damit ist die Statistik zwar Zahlenmäßig richtig - aber trotzdem falsch
    Die Lebenserwartung einer Frau ist weit höher als die der Männer - aber das Pensionsantrittsalter ist umgekehrt - und die Statistik besagt : Frauen haben haben weniger Pension
    Wenn , wie Du sagst :
    "Galeristinnen bevorzugen offensichtlich in den meisten Fällen junge männliche Künstler, "
    dann mußt Du diese Galeristinnen diesbezüglich mal Fragen - warum sie Frauen so benachteiligen
    Das für alles NUR die Männer schuld sind kann und will ich Dir nicht glauben
    Aber das der Kunstmarkt völlig überfüllt ist das stimmt sicher - egal ob pinselschwingende Hobbykünstler - oder missverstandene akademische Genies

    Aber , falls ich Zeit habe werde ich vorbeikommen

    Lg.Egon
  • nuazuab
    Du hast immer noch nix
    kapiert!
  • imihsas
    ne hat er nicht, aber nen versuch wars wert...

    sag bauzaun, du nimmst untericht bei der karin rindler.. cool.. dürft ne ganz patente person sein, gell?

    gruss nach berlin!
    sashimi
  • nuazuab
    ne hat er nicht, aber nen versuch wars wert...

    sag bauzaun, du nimmst untericht bei der karin rindler.. cool.. dürft ne ganz patente person sein, gell?

    gruss nach berlin!
    sashimi



    Jo, musste das hier raus
    posaunen ? ; ))

    Karin ist toll, eigneltlich bin
    ich verliebt, aber das wird
    wohl nix!

    ; )
  • imihsas
    oh sorry... :0)
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    @ bauzaun

    Ich bin es gewohnt mit unreifen Bemerkungen meiner Tochter umzugehen -
    ich kann daher auf Deine Aussagen verzichten
  • nuazuab
    Tanz dir deine Überreife gesund!
  • ilerb
    bauzaun: Tanz dir deine Überreife gesund!

    @bauzaun: Was für ein schöner Satz

    liebe Grüße
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