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  • Wiedererkennungs- und Zuordnungseffekt?

  • nroK Wiedererkennungs- und Zuordnungseffekt?
    Ist es egal, wie man malt? Darf man mal so, mal so?
    Zeugt ein eigener Stil nicht davon, wo man beheimatet ist?
    Ist die Beliebigkeit nicht der Tod jeglicher Kunst?
    Müssen wir nicht klare Aussagen machen, um überhaupt ernst genommen zu werden?
    Oder dürfen wir uns den Launen hingeben und alles machen, was gerade eben anfällt?
    Sind wir dann aber nicht bloße Handwerker?
  • Xreldeisnie
    Ist es egal, wie man malt?


    Darf man mal so, mal so?


    Zeugt ein eigener Stil nicht davon, wo man beheimatet ist?
    JO

    Ist die Beliebigkeit nicht der Tod jeglicher Kunst?
    JO

    Müssen wir nicht klare Aussagen machen, um überhaupt ernst genommen zu werden?
    JO, wäre schön!

    Oder dürfen wir uns den Launen hingeben und alles machen, was gerade eben anfällt?
    NÖ, besser nicht!

    Sind wir dann aber nicht bloße Handwerker?
    JO

    grüssle
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Sich selbst Grenzen zu setzen, blockiert das nicht die Kreativität?
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  • Xreldeisnie
    soll ich jetz antworten?
  • 32enibas
    "Sind wir dann aber nicht bloße Handwerker?"
    "JO"

    :))

    Das sind alles äußerliche Kriterien.
    Wo bleiben die Inhalte?

    Oder anders gesagt: Was nützt es mir, jemanden sofort zu erkennen, der ein längst abgelutschtes Thema aufgreift?
  • erol
    - Hundis, Katzis, Akte, Porträäähs dicht an der Natur, Sonnenuntergänge, nochmal Akte und nochmal Akte, Stillleben, Statements

    Darum geht's nicht. Nicht um Themen und nicht um Stil und nicht um Technik oder Handwerk. Das ist alles nebensächlich.

    :(
  • 32enibas
    Muss mich korrigieren, der Begriff "Thema" ist daneben. Aber ein Statement interessiert mich schon. Das lässt sich auch über ein Hundebild oder einen Weiberhintern transportieren.
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Sabine, da ist was dran
  • erol
    Warum nicht? Meinetwegen. Wenn ich mir meinen Reim drauf machen darf. Ob Hund oder Katze oder Meeresrauschen. Nolde hat vordergründig eine Million Meeresbilder gemalt.

    zu Korn: Stil ergibt sich. Und wenn der Wechsel der Stil ist, dann eben das. Aber bitte Stil nicht mit "wertvoll" oder "Kunst" gleichsetzen. Gibt im KN so einige, die groß mit Os und As anfingen und dann nur noch Stil reproduzierten.
  • sevorC-laH
    @ Korn:

    Ich verstehe Deine Fragen eher so, dass man einen eigenen Stil haben sollte als Wiedererkennungswert - wobei das Thema egal ist.

    Dieser Stil entwickelt sich nicht indem man ihn erfindet oder bewusst erschafft sondern nur durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Arbeit. Dadurch entsteht die eigene Handschrift.

    Sich auf eine einzige Ausdrucksform einzugrenzen fiele mir jedoch schwer, da ich nicht an alle Themen mit den gleichen Mal/Zeichenmitteln mich annähern kann. Darin sehe ich ein Stehenbleiben.

    Ich weiß nun aber nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe.

    Mit müsste, könnte oder sollte kann ich nichts anfangen in der Kunst. Manche können nur sehr schön reden und schreiben aber sie arbeiten nicht.
  • siku
    Ist es egal, wie man malt? Darf man mal so, mal so?
    Zeugt ein eigener Stil nicht davon, wo man beheimatet ist?
    Ist die Beliebigkeit nicht der Tod jeglicher Kunst?


    Künstlerische Experimente müssen doch nicht mit Beliebigkeit gleichgesetzt werden.

    Ich finde die Einengung durch die offizielle Kunstpräsentation eines Künstler auf einen schnellen Wiedererkennungswert nicht gerade spannend. Eine Vorliebe war bzw. ist es noch, Künstler im offiziellen Kunstbetrieb auf einen einfachen Wiedererkennungswert zu reduzieren.

    Viele Künstler experimentieren gern und haben sich an verschiedenen Sujets versucht: ich hatte mir z. B. mal einen Werkkatalog von Fritz Wi.n.ter besorgt und nach dem ersten Durchblättern erschrocken gedacht, ich hätte anstelle des gewünschten Buches einen Austellungskatalog verschiedener Künstler gegriffen, das stellte sich dann als Irrtum heraus, der Maler hat experimentiert. Ein anderes Beispiel ist K. Sch.wi.tt.ers, dessen "Lebensunterhaltsbilder" kennen auch nicht viele Kunstinteressierte. Klar, diese Arbeiten sind nicht so ausgeprägt wie die Mer.z.kunst, aber sie sind ein Teil des künstlerischen Oeuvres.
    Ein Beispiel für Langweiligkeit im Sujet sind für mich die Arbeiten von H. A.nt.es, fast immer werden die Kop.fü.ß.ler (in zig Varianten) gezeigt.

    Künstler sollten kreative Menschen sein (bleiben dürfen) und keine Fachidioten. :-)
  • sevorC-laH
    Da gehe ich voll mit, siku - absolut!

    lg
  • 32enibas
    Wiedererkennungseffekt ist darüberhinaus ein marktstrategischer Begriff. Das hat für mich, die ich weder Galeristin noch Käuferin aus Prestigegründen (oder zur Kapitalanlage) bin, überhaupt keine Bedeutung, es schränkt die Deutungshoheit darüber, was Kunst ist und wer Künstler ist, empfindlich ein.
  • nroK
    Ja, ich weiß.
    Picasso hat auch mal so was gesagt wie,daß die meisten Maler sich eine Kuchenform bauen und dann ihr Leben lang Kuchen backen.
    Andererseits finde ich es schon ganz wichtig, eine gewiße Stringenz im Werk wahrnehmen zu können. Und das kann ich nicht, wenn jemand in allen Gassen zuhause ist.
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Entstand nicht meist dann große Kunst, wenn sch jemand getraut hat, die eingefahrenen Bahnen zu verlassen?
  • efwe
    efwe
    --eine fixierung auf die wirkung(erkennungswert etc) -(ver)-fuehrt zu fantasielosigkeit und leeere--
    Signature
  • nodiorc
    ach hab kurz kurt schwitters gelesen,
    gibt es dann doch kunstliebhaber, hier im kn,
    die mal nen museum von innen gesehen haben...
    yo, habe einen stil,
    yo, habe bilder verkauft,
    yo, meine werk erkennt man von 100 metern,
    wenns kuckst !
    da ich eure profile kenne, arbeitet weiter,
    in aller freude,
    die das leben hergibt.
    dann, dann ergibt sich vllt etwas,
    von dem ein paar menschen drüber nachdenken zu dran zu empfinden, an euch zu denken,
    oder gar ein werk als bezahlenswert zu empfinden.
    dann, dann, also wenn jemand über euch nachgedacht,
    also diese person sich über euch gedanken gemacht haben könnte,
    dann, hat das stil ???
    weiss ich nicht,
    ich machs blau,
    und eine farbe als markenzeichen zu haben...
    ist schon cool.
    aber male auch schon 2 und ein halbes jahrzehnt.
    mag keine pinseler uder stricher.
    art is smart.
    c+
  • p-man
    p-man
    Guten Morgen Korn,

    was du infrage stellst hat einen Maler, Künstler nicht zu interessieren.
    Dennoch versuche ich auf deine Fragen eine Antwort
    zu finden.

    Es ist egal wie man malt, sonst müsste man sich ja an Vorschriften halten. Das kann nicht sein, weil Kreativität und Reglementierung sich widersprechen.

    Malen darf man so und so, logo!

    Wer nach einem "Stil" sucht(hat nichts verstanden)
    würde sich einschränken.

    Die Beschränktheit ist der Tod jeglicher Kunst!

    Eine klare Aussage sollte der Angeklagte vor dem Richter machen.
    Und von wem sollte ich ernst genommen werden?
    Von meinem Nachbarn? Oder von einem Kunstkritiker,
    der später einmal in der Bedeutungslosigkeit ver-
    schwindet?
    Kunst ist heiter und hat mit dem Ernst nichts am
    Hut.

    Ja, lacht, seid fröhlich, gebt euch hemmungslos
    euren Launen hin(wie beim Sex)!
    Malt was ihr gerade in euren Köpfen habt.
    Korn, du kannst doch nicht ernsthaft beschließen:
    "So, heute male ich ein "Meisterwek"!"
    Sehe es nicht so verbiestert, male frei aus der
    Lameng!
    Spätere Generationen werden darüber befinden.

    Handwerker arbeiten nach einem vorgegebenen Plan
    und meist nach Auftrag.
    Ein Maler ist frei, sollte aber das Handwerk be-
    herrschen.

    Was wird der neue Tag bringen? Spannend, oder?
  • nodiorc
    @p-man
    recht du hast,
    aber handwerk hilft, gedanken gut zu entwickeln.
    mag mich halt nicht späteren generationen als stümper entlarvt wissen sehen.
    c+
  • tsivobretni
    Ist es egal, wie man malt? Darf man mal so, mal so?
    JA.

    Zeugt ein eigener Stil nicht davon, wo man
    beheimatet ist?
    NEIN.

    Ist die Beliebigkeit nicht der Tod jeglicher Kunst?
    JA.
    aber mir scheint, Sie verwexeln beliebigkeit mit vielfalt.


    Müssen wir nicht klare Aussagen machen, um überhaupt ernst genommen zu werden?
    NEIN.

    Oder dürfen wir uns den Launen hingeben und alles machen, was gerade eben anfällt?
    JA.

    Sind wir dann aber nicht bloße Handwerker?
    NEIN.
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