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  • Philosophie und Kunst

  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...es ist nichts menschlich ohne Philosophie, nichts ist bewusst und schon gar nicht Kunst, Tiere und Pflanzen sind die einzigen Lebewesen die ihr Dasein nicht mit Philosophie beschreiben, sie sind sich dessen nicht bewusst, sie schaffen keine Kunst... ohne Philosophie gibt es kein Denken, keine Kunst, kein Menschsein...

    gruß fluuu
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  • Roland Rafael Repczuk
    Roland Rafael Repczuk
    Ich bin der Feind der 100%igkeit.
    Das Leben belehrt uns beständig mit Ausnahmen!
    Intuition ist eine solche und sie hebelt spielend die beste Überlegung aus, kommt leichter an ihr Ziel und ist
    effektiver.
    Grundsätzlich basiert unsere Existenz jedoch auf den Beiträgen des Denkens.
    @Siri Pasina
    Danke, dass Du dich noch einmal gemeldet hast.
    wir spalten hier die Wörter um zu Kontroversen zu gelangen.
    Ich versuche dennoch eine Rechtfertigung.
    Landschaftsgemälde, Stilleben und Portraits präsentieren sich im Allgemeinen ohne Philosphie.
    Ich meine die sichtbare Zurschaustellung des Werkes ohne begleitenden tiefsinnigen Text.
    In meiner ersten Variante trugen meine Werke außer dem Titel nur noch Daten / Material / Entstehungsjahr...
    Es müsste deutlich mehr Beschreibung die Werke bekleiden, so eine fast einhellige Reaktion.
    In Monate langer Arbeit habe ich meine Gedanken bezüglich der Werke versucht zu rekonstruieren.
    Die Werke müssen für sich sprechen, Text ist überflüssig, erreichten mich die Resonanzen!?
    Deshalb meine Frage!

    Genesis - Portal für Kunst und Kultur
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  • anisaPiriS
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  • Roland Rafael Repczuk
    Roland Rafael Repczuk
    Volltreffer!
    Du gibst Dir wirklich Mühe Deinen Beiträgen Tiefgang zu verleihen!
    Auch sprachlich klingen sie wunderbar ausgereift!
    Diese Seltenheit erfordert es öffentlich gelobt, und als Beispiel gewürdigt zu werden.
    Glücklicherweise differieren wir ohne uns verbal zu zerreissen.
    Ich möchte mich ausdrücklich für Deine Beiträge bedanken, erschließen sich mit ihnen mir die Gedanken,
    die meine Intuition stützen.
    Über die 100%igkeit werden wir uns hier nicht einigen können.
    Da bleibe ich ebenso eisern wie Du !
    Beste Grüße
    Roland
    Signature
  • anisaPiriS
  • tilkareh
    Ich habe mich schon in meiner frühen Jugend für die
    Philosophie interessiert.
    Ich habe jetzt den Versuch unternommen sie mit meiner Kunst zu verbinden.
    Hier ist das Ergebnis :

    Genesis - Portal für Kunst und Kultur


    mich würd mal interessieren, was du unter philosophie und besonders unter "philosophieren" verstehst?

    nitzsche hat das mal kurz und bündig auf den punkt gebracht:

    philosophieren heißt "selber denken"

    aber was ist denken?!
    in der regel denken wir nicht wirklich, sondern verbreiten nur unsere meinung oder hängen unseren träumen und fantasien nach.

    denken heißt fragen stellen,

    in diesem sinne sind die kinder oftmals die besseren philosophen, denn sie stellen noch fragen, wenn sie nicht schon durch schule und elternhäuser vollkommen dichtgesülzt worden sind.


    das was landläufig betrieben wird, selbst im philosophiestudium, ist die geschichte der philosohie, selten philosophieren.

    viele sogenannte künstler betreiben zusammengekleisterte und recht unaphetitliche privatisimo-esoterik, auch "geheimwissen" genannt, und zwar so geheim, daß jeder(e) zweite drüber schwätzen kann oder geben religiöse motive für ihre arbeit an


    und verbinden geht schon garnicht, denke ich.

    du meinst wohl: "ob auch philosophisches gedankengut (entweder dein eigenes oder das anderer), mit in deine arbeit einfließen soll. oder ob deine arbeit aus einer bestimmten philosophischen grundhaltung heraus entsteht z.b. aus dem zum aphorismus gewordenen leitsatz "panta rhei" (alles fließt) des griechischen philosophen "heraklit"

    man kann auch eine landschaft malen und dabei von tiefen philosophischen gedanken durchdrungen sein, ob die malerei dadurch besser wird, mag ich nicht zu beurteilen.

    zuletzt:

    ein echter künstler ist für mich ein forscher und entdecker.
    und als forscher kann man kein blödmann sein, also stellt er fragen, sucht antworten, stellt wieder fragen und so fort und manchmal findet er sogar etwas

    aber die meisten machen ihr zeugs ja sowieso nur so zum zeitvertreib. (ist ja auch ok)

    gruß
    heraklit
  • Roland Rafael Repczuk
    Roland Rafael Repczuk
    Hier spricht die Arroganz, die keine Antwort gibt,
    aufgeblasen selbstverliebt
    Der Rächer mit dem Schwerte plappert
    und seine rost´ge Rüstung klappert

    wäre besser Poet geworden
  • tilkareh
    Hier spricht die Arroganz, die keine Antwort gibt,
    aufgeblasen selbstverliebt
    Der Rächer mit dem Schwerte plappert
    und seine rost´ge Rüstung klappert

    wäre besser Poet geworden



    solltest vielleicht meinen text etwas genauer lesen, bevor du hier so angepißt lospolterst
  • grobeknI
    Da spricht Mythidingsda, das keine Fragen liebt,
    da die Antworten völlig reichen, die sind parat.
    Aussortiert sind Eigengedunk wie Wissenstrieb,
    und überhaupt der ganze Mythen.Scheiß: soooo'n Bart.

    Wärst besser Poet geworden.
  • lepmupmuR
    Die Philosophie ist unterteilt in verschiedene Disziplinen. Eine davon ist die Erkenntnistheorie. Diese versucht zu bestimmen, was wir wissen können. Leider wurden bisher keine ausreichenden Bedingungen dafür formuliert, was Wissen ist. Obwohl das so ist, können wir trotzdem sagen, dass es Wissen gibt, weil bestimmte Aussagen sinnlos sind, zum Beispiel die Aussage: Es gibt kein Wissen. Wenn dieser Satz wahr wäre, könnten wir wissen, dass es kein Wissen gibt. Das ist zumindest logisch nicht möglich. Wir besitzen somit sprachlich schlagenden Waffen um bestimmte Aussagen zu widerlegen. Wir können mit Bestimmtheit sagen, dass es Wissen gibt, denn jeder, der das Gegenteil behauptet, widerlegt sich selbst, weil seine Behauptung kein Wissen ist. Wer diesen Zusammenhang einmal verstanden hat, kann grundsätzlich anders argumentieren, als jemand, der diesen Sachverhalt nicht versteht. Die eigendliche Frage ist aber, wie Kunst und Philosophie zueinander gehören. Ich denke, dass Kunst nicht den Anspruch formal korrekter Wahrheit vertritt sondern eher an Instinkte und nicht hinterfragtes Selbstverständnis appeliert. Kunst kann aber dadurch "grösser" sein, indem sie diese Problematik in ihre Überlegungen mit ein bezieht und wenigstens keine logischen Defekte aufweist. Das wäre aber keine Bedingung für sie, sondern lediglich ein, ich sag mal, heilsamer Aspekt.
  • grobeknI
    Empirismus sorgt dafür, daß die planetare Situation
    erst gebessert werden kann, wenn eindeutige und voll-
    ständige Fakten gesammelt wurden und die ausgewertet
    wurden und sich eine, von mehreren möglichen, Richtung
    des Denkens durchgesetzt hat. Das wird etwa zwei Stunden
    nach dem Aussterben der Säugetiere der Fall sein.

    Heutige Philosophie ist Eigentum der Wirtschaft - sie
    erklärt und stützt bestehende Systeme. Also eine Werbe-
    berieselung für Akademiker und solche, die sich gerne
    mit solchen gleich setzen.

    Die letzte philosophische Offenbarung ging mit der
    Oktoberrevolution ins Rennen auf der Suche nach der
    Realität. Das Freundlichste was darüber gesagt werden
    kann, ist, daß es den 1. Weltkrieg, auf dem Gebiet der
    dann entstehen sollenden Sowjetunion, früher beendete.
    Als Ausgleich gab es einen Bürgerkrieg. (Der europäische
    Faschismus der 20er und 30er Jahre brachte hingegen nur
    neue Kostüme, aber keine neuen Ideen.)

    Also, warum sollte ich so einen lauwarmen Denk.Seich in
    meine Bilder mischen?
  • kceit

    Also, warum sollte ich so einen lauwarmen Denk.Seich in
    meine Bilder mischen?


    ...wenn Deine Bilder wahr sind, so seichst du hinein...wie auch immer... o)
  • grobeknI
    Frau tieck, hatten wir schon das Ver-
    gnügen einander vorgestellt zu werden?
    Nein? Dann sollten Sie sich damit begnügen
    ihre Kritik zu meinen Bildern am richtigen
    Ort anzubringen. Hier wirkt das nämlich,
    als ob Sie nur etwas dagegen hätten, daß
    ich meine Meinung äußere.

    Zu ihren Bildern kann ich Nichts sagen, da
    ich diese nicht kenne, falls Sie überhaupt
    - Sie wissen schon.
  • ebraf
    Es ist wirklich ganz schlimm geworden hier, im Kunstnet. Wirklich schlimm!!! Wie kann man nur so viel Langeweile vor sich herschieben?
    :-(
  • grobeknI
    Es ist wirklich ganz schlimm geworden hier, im Kunstnet. Wirklich schlimm!!! Wie kann man nur so viel Langeweile vor sich herschieben?
    :-(


    Tuen Sie etwas dagegen.

    Lesen Sie philosophische Bücher oder
    suchen Sie sich ein Hobby.
  • siku
    Frau tieck, hatten wir schon das Ver-
    gnügen einander vorgestellt zu werden?
    Nein? Dann sollten Sie sich damit begnügen
    ihre Kritik zu meinen Bildern am richtigen
    Ort anzubringen.


    Frau sollte sich hier gar nicht einmischen, um männliche Intelligenz zur vollen Entfaltung gedeihen zu lassen. :-)

    Eigentlich ist es ja nicht statthaft, Zitate zusammenzumischen, aber an dieser Stelle ist einfach zu reizvoll, um darauf zu verzichten.

    Die Philosophie ist unterteilt in verschiedene Disziplinen. Eine davon ist die Erkenntnistheorie. Diese versucht zu bestimmen, was wir wissen können. Leider wurden bisher keine ausreichenden Bedingungen dafür formuliert, was Wissen ist. [...]

    Die eigendliche Frage ist aber, wie Kunst und Philosophie zueinander gehören. Ich denke, dass Kunst nicht den Anspruch formal korrekter Wahrheit vertritt sondern eher an Instinkte und nicht hinterfragtes Selbstverständnis appeliert. Kunst kann aber dadurch "grösser" sein, indem sie diese Problematik in ihre Überlegungen mit ein bezieht und wenigstens keine logischen Defekte aufweist. Das wäre aber keine Bedingung für sie, sondern lediglich ein, ich sag mal, heilsamer Aspekt.




    [...]Heutige Philosophie ist Eigentum der Wirtschaft - sie
    erklärt und stützt bestehende Systeme. Also eine Werbe-
    berieselung für Akademiker und solche, die sich gerne
    mit solchen gleich setzen.

    Die letzte philosophische Offenbarung ging mit der
    Oktoberrevolution ins Rennen auf der Suche nach der
    Realität. [...]
    Also, warum sollte ich so einen lauwarmen Denk.Seich in
    meine Bilder mischen?


    Weitermachen!! :-)


    PS:Ähnlich der informellen Pinselarbeiten, sollen Kunstwerke nun noch mit informellen Theorien verziert werden?

    Hier in diesem "Philosophie"-Thread wird alles mögliche verhandelt, nur nicht Fragen zur (Kunst-)Ästhetik, sie scheinen zu profan zu sein. Bemüht sich Ästhetik nicht, „dem Sinnlichen in seiner flüchtigen Einmaligkeit Dauer zu verleihen“? Das Schöne ist nicht das Wahre, kann es nicht sein, heißt es, also muss auch noch Erkenntnistheorie ran?
  • grobeknI
    Philosophie hat Nichts mit Ästhetik zu tuen, sondern
    mit Massen und der Rechtfertigung einer bestimmten
    Herrschaftsform. Da mag der Philosoph Schnörkel ziehen
    und Erkenntnisse erkennen, ganz gleich, ob die jeweilige
    Philisophie eher zur Seins.Frage oder zu Fragen der
    wirtschaftlichen Logistik krängt.

    Die meisten Bilder aber, die sind Werke von Einzelnen.
    Das sieht man auch. Das ist auch gut, wenn es schlecht
    ist.
  • ebraf
    Inkeborg, malen Sie ? Oder -auch-?
    lg
    farbe
  • siku
    Philosophie hat Nichts mit Ästhetik zu tuen, sondern
    mit Massen und der Rechtfertigung einer bestimmten
    Herrschaftsform.
    'n Tag, sagen Sie mal: Malen Sie auch ?


    Ästhetik ist eine "Disziplin" innerhalb der Philosophie *g*
    'n Tag, nein, ich philosphiere nicht ;-)
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