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  • sich als Künstler bekannt machen

  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch sich als Künstler bekannt machen
    Sich als Künstler bekannt machen

    Nachdem ich mich jetzt schon lange künstlerisch beschäftige und entwickel, möchte ich den Schritt gehen, mich bekannt zu machen.
    Ist es provessionell durch Flugblätter und Visitenkarten zu werben ?
    Ich möchte mich noch an bekannte Künstler in meiner Region wenden um auch Ausstellungsmöglichkeiten zu bekommen.
    Ich habe gelesen das Vermarktung sehr wichtig ist und man ein gutes Eigenmarketing braucht um sich verkaufen zu können um damit Geld zu verdienen.
    Natürlich gehört auch ein Funken Glück dazu um „entdeckt“ zu werden.
    Was habt ihr damit für Erfahrungen ?
    Neben dem Verkauf von Bildern will ich auch Bilderbücher schreiben und malen. Andere Bücher illustrieren und Konzepte für Kinder verwirklichen.
    Wer von euch arbeitet auch an mehrere Projekten, wer macht dies schon hauptberuflich ?
    Ihr schreibt, von Kunst ist es schwer zu leben, aber meine Tante, die selbst Glaskunst macht, hat sich schon immer gut über Wasser halten können, mit ein paar Nebenjobs sogar allein lebend. Sie sagte mir auch, das Künstler schon immer gelebt haben und von ihrer Kunst gelebt haben. Wer einen gewissen Lebenswandel hat, auch auf Konsum von Luxus einmal verzichtet, und wer sich Künstler nennt, ist ja auch ein Lebenskünstler, der schafft es immer.
    Auf andere Dinge im Leben kann ich verzichten, ohne Kunst könnte ich nicht leben.
    Beste Wünsche,
    Signature
  • Daniel Tebs
    Ich bin gerade dabei, einen Künstlerkatalog zu erstellen und würde Sie gern darin aufnehmen!

    Er ist im Internet unter künstlerinfos.com zu finden

    Schauen Sie sich bitte meine Internetadresse an.
    Auch als unangemeldeter Nutzer können Sie ihre wichtigsten Daten eingeben.

    Ich würde mich auch über ein Feedback aus ihrer Sicht freuen!

    MfG, Tebser
  • Gast, 3
    yo, bin überrascht, hier im kn,
    das es soviel positives gibt, und ich mich,
    aufgrund einer einladung wie oben,
    gar nicht mehr ums malen kümmern könnte,
    wenn ich überall auftreten würde.
    ich zweifle immernoch.
    aber, ich denke, ´s net ist das medium der zukunft,
    das digitale wird siegen.
    hab in 10 wochen 13.XXX klicks bekommen,
    und etliche, scahlich, fachliche kommentare bekommen,
    und so auch künstler-innen aus der region kennengelernt.
    visitenkarten sollte man haben,
    aber flyer find ich zu aufdringlich.
    habe mirs kn draufgesetzt,
    schone so den wald.
    aber was am meisten bringt sind die kontakte in deiner region.
    gemeinschaftsausstellungen mit gleichgesinnten haben auch mehr potential.
    mehr presse.
    mehr besucher. ich über 30 ausstellungen gemacht.
    nun gehen die leute surfen,
    oder kommen zum essen vorbei.
    c+
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    Hallo lagatta,

    ich war die letzten Tage schon auf deiner HP und dachte: "Was für ein fleissiges Mädchen, leider hoffnungslos dem Dekokitsch verfallen."
    Du bist bestimmt sehr nett und sensibel und ich will auch gar nicht böse zu dir sein, doch lass dir sagen, dass was du zur Zeit malst hat mit Kunst sehr wenig am Hut. Mach den Kopp frei, besuche ein paar Hochschulen, mach ne Mappe, studiere und dann kannst du dich darum bemühen als Künstler bekannt werden zu wollen.

    Man kann als Künstler schon überleben, das ist richtig. Auch wirst du von deinen Bildern, so wie sie jetzt sind, etwas nebenher verdienen können. Schön wäre aber, wenn du erkennst, dass deine Werke zur Zeit nix mit Kunst zu tun haben und auch handwerklich gibt es noch viel zu verbessern.

    (Falls du nach dieser Kritik den Bedarf hast meine Arbeiten zu sehen, lass dir sagen diese meine Auswahl für das kunstnet nehme ich selber nicht ernst. Per pn gebe ich dir gerne meine HP-Adresse.)
    Fleissig sein ist auf jeden Fall ein guter Anfang.
    Signature
  • Gast, 3
    hart aber ehrlich.
    am anfang ist alles schwer,
    doch der geist findet sich.
    c+
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    Herr croidon,

    wollen sie hier tatsächlich von Geist sprechen, wo Ihre einzige Rechtfertigung auf Kritik sinnloses Gebrabbel, der Hinweis aufs Geldverdienen Ihrerseits und die Wut der Modelle zu sein scheint. Ach neee, so etwas unbewegliches wie sie ist mir schon lange nicht mehr begegnet.

    Mit freundlichen Grüße
    hart aber ehrlich
    Signature
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    Danke für eure Antworten,
    gerne würde ich in einem Katalog erscheinen, das ehrt mich wirklich.
    Dekokitsch hab ich überhört, im Kopf hab ich da ganz andere Sachen die mit Deko nichts zu tun haben ;)
    Was auf meiner Webseite zu sehen ist, ist erst der Anfang und Dekokitsch mach ich nur weil es den Leuten die von Kunst keine Ahnung haben gefällt und es sich leichter verkaufen lässt wenn man noch nicht bekannt ist, außerdem gefällt es vielen, Kunst ist ja wohl eine Ansichtssache, nur Deko ist es ja nicht,die Tiere vielleicht, aber ich verendere meinen Stil immer noch und will jetzt auch expressionistischer und abstrakter werden.
    Vielen Dank erst mal ,
    Signature
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    hmm...?
    könnte sein, dass du zuviel im Kopf hast und zuviel willst. Zuviel Denken und Wissen behindert die Malerei. Zuersteinmal wäre bei dir Sehen lernen wichtig. Naja, und das: "Kunst ist ja wohl Ansichtsache" lieber schnell abgewöhnen, da man sich trotzig nur weiter von Kunst entfernt.
    Bestimmt loben dich Viele, weil sie sonst nix zu deinen Bilder sagen können. Das besser nicht zu Kopf steigen lassen.

    Nun denn, das wars für heute an Lektionen von meiner Seite aus.
    Signature
  • Gast, 3
    wer ?
    son katta log hab ich schon für einige graphisch gestaltet. dafür sollte es auch einen sponsor geben.
    wo grads geld angesprochen wurde :
    food 4 thoughts.
    iventually painted.
    art ist, not just money,
    but favour helps.
    c+
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Damit ich auch noch meinen Senf dazugebe -
    Visitenkarten , Flugblätter - schade ums Geld
    zuerst mal arbeiten , arbeiten , arbeiten - von nichts wird nichts
    dann versuchen eine Ausstellung in vertrauter Umgebung zu machen mit Vernissage ... Presse usw.
    - wenn Du gut bist wird die Presse Dich gut kritisiert
    wenn Du aber nicht gut genug bist - wird es ein Kopfschuss

    es gibt nur ein einzig wirksames Mittel um die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken : QUALITÄT
    - besser zu sein als die Anderen
    viel Erfolg
  • Gast, 6
    Arbeiten, arbeiten, arbeiten - dann Kopfschuß!
    Egon, hast du eigentlich ein paar deutsche Vorfahren??
    (Weil die Qualität nach dem Kopfschuß ins Spiel kommt..)
  • maru
    maru
    hallo gatta!

    ..sich als künstler bekannt machen - hm, also wenn das so
    leicht wär, dann würds auch ein "patentrezept" dafür geben.
    gibt es aber nicht!

    was mich aus deinen zeilen förmlich "anspringt" sind sätze wie
    "ich mach dieses und jenes, weil es sich gut verkaufen lässt"...
    "ist es professionell, mit flugblättern zu werben.." & co.

    meine bescheidene meinung dazu:

    etwas zu malen, was dir eigentlich widerstrebt, du aber machst,
    damit du verkaufst... klingt für mich nach verkrampftem, verbissenem
    suchen einer zusätzlichen geldquelle.
    und ist in meinen augen weder authentisch, noch förderlich
    dafür, deinen eigenen stil zu entwickeln?!

    vielleicht ist es hilfreich, erst mal in dich reinzuhören,
    was du erreichen möchtest. kreativ sein weil es dir freude
    macht, emotionen und gedanken einfach einen weg auf papier & co
    finden wollen... und der wunsch, damit vielleicht einen teil
    von dir anderen preis zu geben? (und damit meine ich nicht deine
    arbeiten, sondern so wie ich es schreibe dich selbst)
    oder geht es dir drum - ich sags mal ziemlich überspitzt -
    "berühmt" zu werden, einen grossen bekanntheitsgrad zu erreichen?
    wenns letzteres ist denk ich, wirds so auf die schnelle nix.

    möcht nicht wissen wie viele wirkliche talente davon aktuell
    nur träumen können...

    zum thema flugblätter - kann sein, dass ich es falsch verstanden
    habe, aber wenn du dir das so vorstellst: flyer verteilen,
    an windschutzscheiben klemmen & co... ich für meinen teil würds
    aufdringlich finden. und seien wir mal ehrlich - die meisten oder
    zumindest viele flyer wandern ungelesen im müll.

    ..vielleicht liege ich mit meiner meinung komplett daneben,
    vielleicht passt auch das eine oder andere...
    wie dem auch sei. ich denk das wichtigste in erster linie
    ist mal, dass du das tust, was dir freude macht. dass du das
    "rauslässt", was in deinem bauch ist. ohne gross nachzudenken,
    was davon dir geld bringen kann.

    lieben gruss,
    maru
  • Gast, 8
    Ich denke mal, es gibt da mehrere Wege.
    Für das, was ich als Wunsch von Dir aus Deinen Texten herauslese, mußt Du Geschäftsfrau werden, Dich selbst managen, Dir -wie auch immer- die notwendigen Kontakte, die entsprechenden Vitamine und Meinungen besorgen. Ganz sicher ein Fulltime-Job, der mit Kunst ebensowenig zu tun hat wie die Entscheidung, Kunst zu "machen".

    Ich mag diese ganze Kunstmacherei nicht, das ist aber meine ganz eigene Meinung. Wer meint, er macht was und setzt es dann vordeklariert als Kunst in die Welt, ist schon auf dem Holzweg.

    Ich schliesse mich meinen Vorschreiberinnen an: lass los, mach, was in Dir drin ist, dann kannst Du vielleicht dran denken, Dich mit dem Wort Kunst in Verbindung zu bringen.
    Schmeiss die Vorbilder, die Du auf Deiner Internetseite erwähnst, aus Deinem Kopf raus und besinn Dich auf Dich - nachmachen ist okay, aber nur, um Techniken zu erlernen, zu verfeinern und den EIGENEN Stil weiterzuentwickeln.

    Die "Kritiken" hier und die Meinungen in Deinem Gästebuch sind zwar NETT, aber helfen sie Dir weiter?
    Gibt es irgendeine Reibungsmöglichkeit bei Deinen Bildern, lösen sie noch andere Gefühle und Gedanken ausser NETT bei den Leuten, die sie ansehen, aus?
    Denk mal drüber nach.

    Wenn Du ein Kinderbuch illustrieren möchtest, dann such doch mal, ob Du jemanden findest, der einen entsprechenden Text hat und Interesse daran, den mit Deinem Stil zu ergänzen, macht Euer Projekt fertig, spart währenddessen schon mal fürs Porto und dann schickt es an Verlage.

    Nix für ungut.

    Ina
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    ja, danke erst mal, so viele Kritiken aber auch ;)
    nee nee, ich will nicht berühmt werden *gg*, eher unbekannt aktiv :)
    Ich male schon seit meiner Kindheit und beschäftige mich kreativ. Das macht mir einfach Spass und so kann ich mich am besten ausdrücken.
    Ich probiere immer sehr viel aus, hab mir alles selbst beigebracht, auf das ich sehr stolz bin. Ich schau mir von anderen Künstlern ab und entwickel meinen Stil ständig weiter und deffiniere mich neu.
    Ich hab auch schon Studien von Tieren und Bewegungen gemacht oder Gegenstände abgezeichnet.
    Ich bin ja erst am Anfang und versuche noch vieles was mir gefällt und wie ich am liebsten arbeite.
    Schnell muss gar nichts gehen, nein, Kunst ist doch ein Prozess der nie aufhört.
    Studieren konnte ich leider nicht, sonst hätte ich das sicher getan, aber das sagt ja nichts über die Qualität der Kunst aus die man macht.
    Schließlich gab es schon immer Autodidakten und wird es auch immer geben, die mit den studierten Künstlern wohl mithalten können.
    Kunst kommt schließlich nicht von studieren.
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Signature
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Ich habe mir das jetzt alles durchgelesen.
    Und wenn ich deinen letzten Absatz lese, bin ich verwundert. Autodidakten gab es meines Wissen nicht schon immer, zumindest nicht im heutigen Sinn und keine erfolgreichen. Der erste anerkannte, von dem ich gelesen habe, ist Henri Rousseau, also noch nicht ganz soweit zurück in der Kunstgeschichte. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren, wenn es noch andere bedeutende Autodidakten gab.

    Es ist gut und schön, wenn man auf etwas stolz ist, das man sich selbst beigebracht hat, aber man kann nicht erwarten, das das auch bei anderen der Fall ist. Bei Leuten, die mit Kunst zu tun haben (Galleriebesitzer, Kuratoren etc.) wirst du zuerst mal mehr Eindruck machen, wenn du als Künstler ausgebildet bist.

    Sicherlich ist es nicht unmöglich als Autodidakt erfolgreich zu sein, aber du musst zuerst mehr Überzeugungsarbeit leisten und dich beweisen.

    Das ist meine Erfahrung, vielleicht ist das auch die Ausnahme und es liegt an mir.
  • Gast, 6
    Ein thread, dem man nicht vorhalten kann,
    daß er nicht auf einer stabilen Schicht
    empirischen Mists angelegt wurde.

    Jeder ist ein Autodidakt, nur die akademische,
    sonstwie formalisierte Ausbildung, schafft viel-
    leicht einen guten Maler, aber kann nichtmal
    einen schlechten Künstler hervorbringen. Ganz
    gleich welche Meinungen da entgegenstehen, mit
    einer Drei-Synapsen-Überlegung schon, wird klar:
    nur ein Künstler kann sich als Künstler erschaffen.
    Alles anderen Denkmodelle spülen zuviel vorbe-
    stimmtes Zeug in dessen Kopf und man bekommt eine
    Künstlermarionette.
    Handwerk kann vermittelt werden - es ist aber nur
    ein kleiner Teil was Kunst ausmacht. Verfolgt man den Weg der von der Hand ausgeführten Bewegungen
    zurück landet man am Kopf. Der Versuch dort ein-
    zudringen sollte nicht gelingen, das ist ein Be-
    weis, daß man es mit einem Künstler zu tuen hat.
    (Oder auch: das Eindringen dort ist ziemlich er-
    folglos, da es Nichts gibt, das man klauen, zer-
    stören oder verstehen kann.)
    Das ist eine populäre Kurzfassung.
  • efwe
    efwe
    ingrid0 irrt-- (aber maechtig--)
    Signature
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    ich habe geschrieben, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren...
  • efwe
    efwe
    hallo @ingrid0-
    f bacon -(einer der groessten)!-
    zb- war autodidakt---eine liste liesse sich lange vortsetzen---
    -mach dich doch selber schlau- du wirst eh bald fuendig werden-- ciao-
    Signature
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    efwe: mein Kommentar bezog sich darauf, dass es Autodidakten schon immer gab. Ich habe mehrmals gelesen, dass das ein moderneres Phänomen ist (da zähle ich Bacon auch dazu). Welche früheren Autodidakten gab es denn, deren Namen auch heute noch ein Begriff sind?

    Hat man heute die gleiche Startposition als studierter oder als autodidaktischer Künstler? (mal davon abgesehen, ob jemand die richtigen Beziehungen hat)
  • Malik
    Malik
    @Ingrid
    ich bin zwar auch (bisher erfolgloser) Autodidakt, aber ist schon ein tolles Gefühl wenn man von anderen (studierten) Künstlern nebenbei gefragt wird wo ich denn eigentlich Kunst studiert habe :)...insofern kann ich denen Text nicht nachvollziehen, der mir auch zu übertrieben nach Abwertung des "Autodidaktentums" klingt.
  • Gast, 12
    Also, das Bild von der Venusfliegenfalle auf deiner Website ist große Kunst. Und noch ein paar andere. Ich würde allerdings auch sagen, langsam von der Deko-Schiene wegkommen (da gehört auch dein Avater-Tukan dazu, obwohl der dekorationstechnisch pfiffig gemacht ist). Und warum nicht mal nen Aktmalkurs, Radierungskurs, Aquarellkurs bei einem Künstler machen, dessen Werk dich überzeugt? Es ist immer gut, aus der Bastelecke herauszukommen.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Nicht jeder Profi ist wirklich gut - und auch Beziehungen nützen dann nichts .Viele ausgebildete Künstler leben von ihrer Arbeit als Taxifahrer und ähnliches .

    Härter an sich arbeiten , besser werden und die Qualität ständig steigern -
    auch die Kneipe,das Cafe in der Nachbarschaft sind als Austellungsort geeignet und bringt manchesmal ungeahnte Kontakte
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Also ich wollte es auch mal in der Realität ganz genau wissen, wie es die Künstler machen die davon leben, weshalb ich in Ateliers gegangen bin und nachgefragt habe; drei Künstler die einen guten Namen haben, hatten gut verdienende Frauen; eine Künstlerin verdient sich die eigentliche Kohle mir dem Entwurf von Plastiksackerl für Kaufhausketten; und die anderen geben bis zum Umfallen Kurse in Volkshochschulen. Einer arbeitet als Taxichauffeur und ein anderer ist bei der Bundesbahn hauptberuflich; ein einziger, der von Auftragsarbeiten lebt, dafür muss er die meiste Zeit Auftragsporträts malen. Mancher hat etwas geerbt. So sehe ich die Fakten.

    Wann ist da Zeit sich zu entfalten? Wo sind die Künstler, die von ihren 2 x 3 Meter Werken leben können? Wieviel Kunden gibt es die so was kaufen und dafür den entsprechenden Preis hinlegen?
    Ich kenne persönlich keinen einzigen Künstler der wirklich davon leben kann.
    Und was die ständige Geldnot für zusätzlichen Stress macht, der sich zumindest für mich sich sehr negativ auf die Entwicklung neuer Ideen auswirkt davon ganz zu schweigen.

    Um mich weiter zu entwickeln, brauche ich die Zeit, überhaupt zum Malen zu kommen. Aber vor lauter Organisation und Ausstellungen, Internetarbeit komme ich jetzt zu gar nichts mehr. Die Kurse die ich gebe decken gerade die Unkosten fürs Atelier.
    Wenn ich aber jetzt einen Job annehme, dann habe ich für eine Entwicklung im künstlerischen Bereich keine Zeit mehr übrig.
    Da beisst sich die Katze in den Schwanz und ich sehe keine Lösung.
    Auch ich verzichte schon auf alles andere, trotzdem braucht man Lebensmittel, Pinsel, Farben, einen Pc und Geld für die Miete.

    Wie schaut das jetzt wirklich in der Praxis aus?
    Wer kennt jemanden der wirklich von seinen Werken leben kann?
    Gibt es konkrete Hinweise?
    Gibt es eine Alternative oder einen Weg aus dieser Sackgasse?
    Ich sehe keine Lösung bis jetzt.
    Ausser zurück ins Büro - das wäre das Aus für meine Ideen, Ziele und Pläne.
    Gruß Margit

    Gruß Margit
    Signature
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Malik: ich wüßte nicht, dass ich eine negative Einstellung zum Autodidaktentum habe...ich persönlich habe nur die Erfahrung gemacht, dass Leute, die interessiert sind an meinen Bildern, bei der Frage nach der Ausbildung lieber den Namen einer bekannten Kunstakademie hören würden als das Wörtchen Autodidakt. Die Anerkennung anderer Künstler ist nicht unbedingt das, was einem den Lebensunterhalt sichert.

    Ansonsten ist das, was Magie berichtet wohl eine realistische Beschreibung des romantischen Berufs "Künstler". Es gibt nur wenige, bei denen es gut läuft und die meisten von Ihnen haben tatsächlich einiges dafür getan, da nimmt dann Selbstvermarktung viel Zeit in Anspruch.

    Ich finde diese romantisch verklärte Weltsicht auf Künstler (wozu ich mich nicht zähle), doch als sehr blauäugig.
    Klar als Künstler muss man eben ein bisschen verzichten lernen, weniger Konsumzwang und so...

    Ich ziehe wirklich meinen Hut vor allen Künstlern, die diesen Schritt, Kunst zu machen bis in die letzte Konsequenz tragen und dann mal eben in der kalten Bude hocken, weil sie kein Geld hatten für Heizöl oder lieber romantisch Briefe schreiben, weil das Telefon mal wieder abgestellt ist...

    Gruß Ingrid
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Da hat Ma-Gie mal angedeutet, was mir in den letzten 35 Jahren mal mehr mal weniger geistige Akrobatik und Selbstrechtfertigung abverlangt. Ich war ja so versessen darauf, Künstler zu werden, aber alle, die in der Materie steckten, rieten mir davon ab. Romantisch ist der Beruf bei denen, die von außen drauf gucken und das arme Dasein womöglich noch folkloristisch verklären. Die bekannten Namen in meiner Heimatstadt hatten alle eine geldeinbringende "Neben(Haupt)funktion", entweder in Form einer schulischen Lehrtätigkeit (und ganz besonders die rieten mir davon ab, selbst von einer Tätigkeit als Kunsterzieher!) oder eben eine/n verdienende/n Ehepartner/in. Auch solche Leute mit einer erstklassigen akademischen Ausbildung, auch solche, die ein Studium bei Wehlte hinter sich hatten.
    Besonders die jüngeren unter uns sollten sich diese Erfahrungen vor Augen halten (wobei ich mir im Klaren bin, dass dieses Statement auch Gefahr laufen kann, jemandem womöglich eine eventuell richtige Entscheidung auszureden). Es wird ein hartes Brot werden. Und wenn MaGie solche Erfahrungen aufschreibt, macht das deutlich, wie schwer es ist, von einer Kunstrichtung zu leben, die immer noch zu der am meisten gekauften gehört.

    Ich habe auf meine "Ratgeber" gehört und mich beruflich nicht der Kunst verschrieben, was natürlich bezüglich eigener Entwicklung nicht ohne Folgen blieb.

    Wie man's macht ...

    Liebe Grüße - Johnny
  • Gast, 3
    moin,
    hatte gestern ein paar knler zum essen da, als autodidakt.
    wir haben zuviel geredet,
    aber ausdruck und selbsterkenntnis sind der-art wichtig,
    das ich diese erwähnt haben wollte.
    lagatta, du suchst etwas, was du finden wirst,
    wenn du am ball bleibst.
    nur du kannst malen, was in dir schlummert.
    c+
    @Gast, 6
    ach, deine coms sagen aus, aus dir.
  • Hardy Wagner
    Hardy Wagner
    Da gibt es wirklich eine Vielzahl z. B. Rudolf Ullik, Carl Spitzweg, Johann Baptist Pflug, Henri Matisse u.a.. Autodidakten können also auch bekannt werden. Angagement und vor allem Talent, das den Zeitgeist trifft sind wesentlich. Aber vor allem der Glaube an sich selbst.
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Ich gebe mich geschlagen, was die Autodidakten angeht: ich sehe das einfach nicht ganz so unkritisch, weil ich 1. erst gestern mit einer Situation konfrontiert wurde, in der die Bevorzugung des klassisch ausgebildeten Künstlers zugegeben wurde (klar kann auch an meiner Person liegen und nur eine Ausrede gewesen sein)und 2. ich persönlich wohl eher stolz darauf wäre, sagen zu können, ich hätte Kunst studiert.

    Ich würde das auch trotz meines Alters noch versuchen, wenn meine Lebensumstände anders wären. Ich wünsche mir oft einen Lehrer, der offen und konstruktiv Kritk an meiner Malerei übt, außerdem einen strukturierten Einlick in Kunstgeschichte und verschiedene Techniken. Es erfordert viel Selbstdisziplin, sich alleine durchzukämpfen und manchmal macht man sich es dann leichter, in dem man den schwierigen Dingen aus dem Weg geht, obwohl sie eigentlich für die künstlerische Fortentwicklung unerläßlich sind.

    Gruß Ingrid
  • siku
    Also ich wollte es auch mal in der Realität ganz genau wissen, wie es die Künstler machen die davon leben, weshalb ich in Ateliers gegangen bin und nachgefragt habe; drei Künstler die einen guten Namen haben, hatten gut verdienende Frauen; eine Künstlerin verdient sich die eigentliche Kohle mir dem Entwurf von Plastiksackerl für Kaufhausketten; und die anderen geben bis zum Umfallen Kurse in Volkshochschulen. Einer arbeitet als Taxichauffeur und ein anderer ist bei der Bundesbahn hauptberuflich; ein einziger, der von Auftragsarbeiten lebt, dafür muss er die meiste Zeit Auftragsporträts malen. Mancher hat etwas geerbt. So sehe ich die Fakten.

    Ma-Gie vielleicht hast du den falschen Weg beschritten, deine Beispiele deuten auf einen ziemlich begrenzten Radius hin, zudem scheinen sie auf einer "typischen Volksmeinung" über Hungerkünstler zu basieren und diese natürlich zu bestätigen.
    Geh einfach mal in eine "richtige" Galerie in deiner Stadt und frage den Inhaber, ob er dir mal einen Termin bei einem Maler vermitteln kann, der von dem Verkauf seiner Arbeiten lebt, dann könntest du so einen Typ in echt kennenlernen.

    Diese Diskussion wird hier wieder einmal vornehmlich von Audodidakten bestimmt, die meinen den professionellen Kunstbetrieb genau durchschaut zu haben und die offensichtlich ungern andere Biografien und Berufserfolge zur Kenntnis nehmen. Eigentlich schade.

    Beste Grüße
    siku
  • Gast, 17
    efwe: mein Kommentar bezog sich darauf, dass es Autodidakten schon immer gab. Ich habe mehrmals gelesen, dass das ein moderneres Phänomen ist (da zähle ich Bacon auch dazu). Welche früheren Autodidakten gab es denn, deren Namen auch heute noch ein Begriff sind?

    Hat man heute die gleiche Startposition als studierter oder als autodidaktischer Künstler? (mal davon abgesehen, ob jemand die richtigen Beziehungen hat)


    Paul Cézanne!!! Wurde von Akademien MEHRFACH abgelehnt.
    Klar kann man darüber streiten ob er auch gut malen konnte -. aber er ist ein BEGRIFF.

    Und nochwas - von den RICHTIGEN Beziehung kann man nicht ABSEHEN.

    Du schreibst weiter dass Du trotz Deines Alters noch versuchen würdest Dich weiterzuentwickeln. Das kannst Du doch in Kursen oder bei Malern privat. War gerade auf Deiner Homepage
  • cobolt
    cobolt
    Ich hoffe mal sehr, dass nicht allzuviele Naive tatsächlich glauben, dass Internet wäre n Sprungbrett für ne malerische Kunstkarriere.

    Ich glaube, dass es entscheidend ist, welche Darstellungsform man wählt. Film, Text und auch Musik haben durchaus Chancen, weil die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass der Betrachter sich tatsächlich für den Inhalt des Gezeigten interessiert.
    Signature
  • Gast, 17
    Da sprichst Du wahre Worte sehr gelassen aus.

    Stimme ich zu.
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    es gibt doch kein Rezept dafür wie und warum man bekannt wird...das Leben besteht doch aus lauter Zufällen...also kann man das nie sagen, wer mehr Chacen hat, ein Studium ist nicht alles, es wird aber leider oft in Deutschland überbewertet, in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Italien wird der Nachweis einen Abschluss für irgendetwas zu haben nicht so hoch bewertet. Hauptsache man macht seine Sache gut. Und man überzeugt auch andere von seinem Können !
    Auch als Künstler kann man leben, meine Tante hat es lange getan, mit Nebenjobs.
    Ich arbeite als Kinderpflegerin und mach Kunst noch nebenbei als Hobbie.Ich wohne noch zuhause und muss keine Miete zahlen und habe Geld gespart. Ich kann also auf Resursen zurückgreifen. Ich habe vor mit meinem Freund zusammen zu ziehen,dann verdienen wir beide, wenn es gut geht.
    Ich versuche also nicht vollständig und alleine von der Kunst zu leben.
    Viele Grüße,
    Signature
  • cobolt
    cobolt
    Natürlich gibt es kein Rezept.
    Signature
  • Gast, 3
    leben ist malen,
    worte finden.
    hm.
    gut. mein mädel ist finanziel reicher.
    philharmonikarin.
    ich habe gelitten, im immobilienhandel.
    was bleibt ?
    weil sie deswegen bleibt,
    vorallem, weil sie hier nie gezeigt werden wird.
    wiels sich wohl fühlt.
    deswegen wirds hier nie gezeigt.
    c+
  • Gast, 6
    @cobolt: kurz zusammengefasst würde ich das als eine
    Verteidigungsrede der herkömmlichen Beförderung von
    Anpassung und Schleimerei preisen. Passt gar nicht
    zu dem Bild was ich von dir habe(gehabt habe?? Kommt
    auf die Antwort an...)
    Willst du sagen, daß du mit Beginn oder im Verlauf
    des Studiums deine Art und Eigenarten, die du als
    Autodidakt entwickelt und angewandt hast in die
    Ton-
    ne gekloppt hast und die Scheitelseite gewechselt
    hast, um beim gottbefohlenen Netzwerken gut auszusehen?? *kopfschüttel*

    @jemanden den es betrifft:
    ich glaube Worte finden reicht bei dir einfach
    nicht aus, du solltest wirklich suchen, laß dir
    Zeit.
  • Gast, 19
    es gibt doch kein Rezept dafür wie und warum man bekannt wird...das Leben besteht doch aus lauter Zufällen...


    Doch gibt es ein Rezept.
    Ich kenne übrigens reihenweise, auch junge Künstler, die gut von ihrer Kunst leben können.
    Das Sprungbrett ist regelmäßig die Zusammenarbeit und Vertretung durch eine oder mehrere "richtige" Galerie(n).
    Und hier bleiben "Hobbykünstler" eben außen vor.
    Kein Galerist kann (und will) es sich leisten, mit jemandem zusammen zu arbeiten, der nur am Wochenende Zeit für seine Kunst hat.
    Wer diesen Weg gehen möchte, sollte sein "Marketing" darauf ausrichten, Kontakte zu Galeristen herzustellen und sie von der eigenen Arbeit zu überzeugen.

    Der "Autodidakt" ist eine Gespensterdiskussion,
    ein Mythos der Moderne, genau wie der verkannte Künstler, der sich für seine Kunst ein Ohr abschneiden würde.
    Natürlich gibt es für beides Beispiele.

    Klaus
  • cobolt
    cobolt
    Drollig, das Austausch mit Anpassung und Schleimerei von vielen Leuten gleichgesetzt wird. Warum eigentlich?
    Signature
  • cobolt
    cobolt
    "Willst du sagen, daß du "

    Nein ...
    Signature
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