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  • Belichtung Digitalcamera

  • issirhc Belichtung Digitalcamera
    Hallo,
    ich fotografiere seit einiger Zeit mit einer schlichten canon powershot 520, hobbymäßig, hauptsächlich Landschaft.
    Die meisten Fotos die ich an bewölkten bis bedeckten Tagen mache werden einfach blass, weiss, oder aber zu dunkel. Hellere Flächen sehen fast weiss aus.
    Nutze ich die Möglichkeiten der Kamera nicht richtig aus oder ist es Zeit für eine digitale Spiegelreflexcamera?
    Danke, Chrissi
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    Hallo,
    bei allen Kameras spielt das Licht die entscheidende Rolle für das Ergebnis. Ist das Licht schlecht, zu dunkel, keine Leuchtkraft, diesig, grau usw. werden auch die Fotos schlecht. Natürlich spielt die Optik, die das vorhandene Licht einfängt, eine Rolle auf das Ergebnis bezogen. Hatte eine Powershot G2 und mit ihr hervorragende Landschaftsaufnahmen geschossen, allerdings erst nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Lichtverhältnissen.
    Ob das nun die passende Schlussfolgerung ist um sich die teure DSLR anzuschaffen weiß ich nicht, auch mit ihr muss die Aufnahme geübt werden und das Entscheidende ist und bleibt das fotografische Sehen. Das lässt sich am besten mit einer analogen Spiegelreflex ohne jede Automatik Trainieren oder sogar noch besser mit ganz alten Kameras an denen sich fast nichts einstellen lässt, da wird das Belichten des Negativs ausschließlich durch das Denken und Sehen das Fotografen bestimmt.
    Wenn Du meinst eine DSLR zu brauchen weil sie alle eine haben und weil es sie inzwischen relativ günstig gibt, tja, dann ist es wohl so.

    gruß fluuu
    Signature
  • k-ztul
    ich glaub auch das du mit der Kamera die du hast zufrieden sein kannst wenn du etwas dran Rum probierst, gerade weil du sagst, das du im Hobby Bereich machst, spiegle Reflex Kameras sind zwar meistens echt spitze, aber keine Garantie für gute Fotos.
    Fotos macht der Fotograf nicht die Kamera.
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  • dilettant
    dilettant
    Wenn du ernsthaft fotografieren möchtest, solltest du dich unbedingt mit den physikalischen Grundlagen der Fotografie vertraut machen, denn du kämpfst gleich mit zwei typischen fototechnischen Problemen:

    1. Die Belichtungsautomatik deiner Kamera erwartet ein Motiv mit ca. 18 Prozent Reflexionsgrad (das entspricht in etwa dem Grauwert einer bedruckten Zeitungsseite) und belichtet entsprechend. Wenn du mit Belichtungsautomatik fotografierst, werden also helle Motive unterbelichtet (zu dunkel) und dunkle Motive überbelichtet (zu hell und oft auch flau). Um derartige Fehlbelichtungen zu verhindern musst du die Belichtung entsprechend korrigieren, dafür gibt es einen +/- Knopf an deiner Kamera. Auf dem Display kannst du die Auswirkung der Belichtungskorrektur schon vor der Aufnahme sehen, bzw. erahnen.

    2. Der Kontrastumfang in der Fotografie ist beschränkt, d. h. deine Augen können viel besser Kontraste sehen als jede Kamera, egal ob digital oder analog. Mit wie viel Kontrast eine Kamera fertig wird, hängt vom eingebauten Sensor ab, bzw. vom verwendeten Filmmaterial. Das bedeutet z. B., wenn du eine Straßenszene mit hellem Himmel hast, dass entweder die Häuser richtig belichtet werden, dann wird der Himmel sehr hell bis weiß werden – oder der Himmel wird korrekt belichtet, dann werden aber die Häuser viel zu dunkel. Dagegen hilft nur ein Stativ und zwei Aufnahmen: eine mit richtig belichtetem Himmel und eine zweite mit richtig belichteten Häusern. Die beiden Aufnahmen können dann in einem Bildbearbeitungsprogramm entsprechend zusammengesetzt werden.

    Beide Probleme hast du natürlich auch mit digitalen Spiegelreflexkameras, nur dass es da schon einige Kameras gibt, bei denen sich der Kontrastumfang schon bei der Aufnahme ein wenig steuern lässt (DRO=Dynamic Range Optimazation).
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