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  • Galerie möchte Drucke von meinen Cartoons machen

  • Bina
    Bina
    Sowas steht im Vertrag sogar drin :

    "§ 8
    Das Vertragsverhältnis beginnt mit Unterzeichnung und dauert für den Zeitraum von 2 Jahren fort. Anschließend verlängert sich das Vertragsverhältnis automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern nicht eine schriftliche Kündigung erfolgt. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit.
    Nach Kündigung des Vertragsverhältnisses ist der Lizenznehmer nicht berechtigt weitere Druckwerke zu erstellen und verkaufen.

    Im Fall der ordentlichen Kündigung durch den Lizenzgeber, ist es diesem binnen 12 Monaten nach Vertragsbeendigung nicht gestattet, Lizenzen für von diesem Vertragsverhältnis umfasste Druckwerke an Dritte zu vergeben. Die Vertragsparteien vereinbaren für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe iHv. EUR 5.000,-- . Die Vertragsstrafe wird mit schriftlicher Geltendmachung sofort fällig."

    Ich hatte hier nur die Auszüge reinkopiert ,die mich stutzig machten :ö)
    unter anderem steht auch drin :

    Nachsatz: Sollte ein Originalwerk des Lizenzgebers, durch Ihn, verkauft werden und der Käufer wünscht das keine weiteren Reproduktionen dieses Werkes aufgelegt werden, so stimmt der Lizenznehmer diesem zu.

    ich danke Dir auf jeden Fall schon mal für Deine hilfreiche und sachliche Beratung.
  • evorClaH
    Begreift bitte, dass dieser Vertrag einzig und allein dafür angeboten wurde, um aus der Eitelkeit GELD zu schlagen. Wie schnell vergisst man mal denen zuerst etwas anzubieten, das ist so dehnbar und eine Klage ist heutzutage schnell gemacht.

    Bitte bei so etwas einen Anwalt fragen -

    @ cobolt: Das Ganze fällt unter Vertragsrecht und hat mit einem Rechtsschutz für Arbeitsrecht nichts zu tun.

    Im übrigen: Wenn es schon so verquer wie in diesem Beispiel anfängt, dann doch einfach das Ganze in den Papierkorb.
  • Bina
    Bina
    Danke HalCrove

    Ich werde meinen Onkel fragen ,der ist zwar Patentanwalt ,aber vielleicht kann er mich auch hier beraten.
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  • 2aiM
    Hört sich sehr Negativ an.
    Ich würde denen mal sagen das du diese Verträge von deinem Anwalt überprüfen und dich beraten lässt. Mal das Echo abwarten. Wenn sie dann noch Interesse haben.??
    Das mit der direkten Geldstrafe drohen von 5.000.-€ ist nicht der richtige Weg. Und alle Rechte die du abgeben sollst. Nein würde ich nie tun.
    Es fehlt auch die Einladung zum Gespräch.und und und...
    G.Mia
  • cobolt
    cobolt
    "Das Ganze fällt unter Vertragsrecht\"
    Kannste erweitern und maßschneidern lassen. Wenden se sich an den Versicherungsverkäufer ihres Vertrauens.

    "... angeboten wurde, um aus der Eitelkeit GELD zu schlagen." Na, logo. Schau Dich doch im KN um, da siehste Eitelkeiten und aufgepumpte Egos ohne Ende :) Is doch klar, dass die erst mal schauen, wie weit sie mit nem Angebot kommen.

    Aber ich seh das Ganze nicht soooo krass negativ und lehne alles und jeden von vornerein ab, weil sich mein Karma bedroht fühlt :) Bislang war für mich so gut wie JEDER Vertrag ein Feilschen um die richtigen Formulierungen, selbst als Angestellter. Man gewöhnt sich dran.

    Folglich muss man ein System für sich arbeiten lassen, wenn man es nicht ändern kann. Und das bedeutet bei Nachfrage IMMER, die für einen wichtigen Punkte wenigstens zu formulieren und auf den Tisch zu legen. Hast doch nix zu verlieren. Auf 10, die sich dann schlagartig in Luft auflösen, kommt einer, der die Punkte in den Vertrag aufnimmt. Ich hab schon Verträge selbst gestandener mittelgroßer Verlage gelesen, da ziehts dir die Schuhe aus. Sowas von dummdreist! Im Grunde steht und fällt alles mit der Unternehmensphilosophie und der Anerkennung der Arbeit. Aber das kann dir in jeder anderen Branche auch passieren.
    Signature
  • evorClaH
    @ cobolt

    ja is klar - nur die vertragsstrafe stieß mir hier in diesem falle heftig auf - klar kann man aus allem dann letztlich noch was machen - verstehe dich da schon
  • Bina
    Bina
    Erstmal Danke für Euer Mühe,
    ich bin inzwischen auf der Seite der GAlerie fündig geworden,
    sie ist Partnerin eines Druckverlages, und die Bedingungen des Verlags hören sich wesentlich besser an.
    Ich werde darauf bestehen entweder zu diesen Bedingungen oder garnicht, dann sehe ich ja, ob sie es ernst meint.
    Grüße
    Bina
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    schliesse mich im grossem und ganzen der ansicht von halcrove an.

    es gibt auch noch einen weiteren punkt zu bedenken:
    wenn du dich verpflichtest, der galerie eine option auf ALLE deine weiteren arbeiten zu den einmal festgelegten lizenzbedingungen anzubieten, können sie die option risikolos ausüben - OHNE dir jedoch dafür eine umsatzgarantie oder einen vergütung zu zahlen.

    die an dich zu zahlende lizenzgebühr von 3 euro halte ich für einen recht geringen betrag, wenn ich mir vorstelle, dass damit z.b. auch grössere leinwanddrucke z.b. im 1:1-verhältnis abgegolten werden sollen. bei kleinformaten gehst du laut vertrag ja sowieso leer aus - aber was ist bitte ein kleinformat???

    im worst case lese ich das so:
    es kann passieren, dass du KEINEN cent verdienst (wenn nichts verkauft wird nämlich), du im gegenzug für die gesamte vertragsdauer keine vermarktungsalternative hast und gleichzeitig von einer vertragsstrafe bedroht wirst.

    wenn ich mir das recht überlege:
    in DAS geschäft kann ich auch noch einsteigen. ich schreib demnächst auch ein paar leutchen an mit der bitte, mir exklusiv die rechte an ihren arbeiten zu übertragen. dafür bekommen die auch locker 3 euro von mir, FALLS ich einen druck davon verkaufe. kleinformate (mauspads, tassen und postkarten) verhöker ich dann billig, ohne was an den urheber zu zahlen.
    hey!
    super-geschäftsidee!
    *ggg
    Signature
  • Bina
    Bina
    Danke Brooklyn ;ö)
  • 90_yawanur
    Also, ich kenne ein paar Verträge aus meinem Job von Buchverlagen und Text- sowie Bildrechten. Und für mich hört sich das auch nicht in Ordnung an.

    Was ich dir eher raten möchte ist, direkt deine Arbeiten selbst bei Kinderbuchverlagen vorzustellen. Eine Zeichnerin, die für eines unserer Bücher an die 50 kleinere Zeichnungen abgeliefert hat, erhielt über 3000 Euro plus ihren Namen auf dem Cover und ab bestimmtem Auflageabsatz bekommt die auch nochmal was Geld, glaube ich. Das lohnt sich eher, denn die hat mehr Geld verdient als wir im ersten Jahr.

    Normalerweise wird man prozentual am Umsatz der Auflage beteiligt, egal welches Format. Die Nennung in dieser Form des Vertragsbruches ist eher unüblich, generell bei Verträgen. Weltweite Lizenzen finde ich auch komisch, normalerweise bekommt man pro verkaufte Länderlizenz, die meist von anderen Verlagen im Ausland geleistet werden, ebenfalls prozentual einen Anteil als Urheber.

    Was Bildrechte betrifft, liegen die immer beim Ersteller (Urheber) und dieser kann sie auch an andere (Dritte) veräußern, außer bei Exclusivaufträgen. So ist es jedenfalls bei Fotografen. Du darfst die Bilder aber immer für eigene Werbezwecke weiterhin nutzen, auch wenn du sie exclusiv erstellt hast.
  • Bina
    Bina
    Vielen Dank runaway, damit kann ich was anfangen.
    Ich werde das alles in meine Bedingungen reinnehmen und nur für einen kleinen Teil meiner Bilder , entweder geht sie darauf ein, dann schau ich mir erstmal eine Weile an ,wie es läuft, oder wenn nicht, dann werde ich versuchen an Verlage zu kommen.

    lg Bina
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