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  • Pferdeporträt mit Polychromos

  • sunny61
    sunny61 Pferdeporträt mit Polychromos
    Ich sitz davor
    ich armer Tor
    und bin so schlau als wie zuvor.

    Zuerst der Schatten?
    Zuerst das Licht?
    Keine Ahnung - ich weiss es nicht.

    Nee...im Ernst...und Entschuldigung wegen der schlechten Reime.
    Aber ich hab einer Freundin versprochen, ein Bild ihrer Hotte zu zeichnen. Nach langer Stöberei hier im KN und sonst im I-net fasste ich den großartigen Entschluss, das mit Polychromos umzusetzen. Also flugs und die Ecke zu Boesner, einzelne Stifte, Knetgummi, den richtige Spitzer und einen Bogen gelbes Papier geholt und nun sitz ich vor der Vorzeichnung ( Format A 2), betrachte die großen Flächen und frag mich, was ich hier tue.

    Lege ich zuerst dünn alle Schattierungen der gesamten Zeichnung an ? Oder zuerst die dunklen oder zuerst die hellen Flächen?
    Oder sollte man sofort cm² um cm²
    "deckend" zeichnen? Sorgen macht mir der Glanz im Fell... Das mit Buntstiften? Oha!

    Begriffen hab ich schon, dass man vorsichtig zu Werke gehen muss, bissel Druck und schon glänzt es. Ließ sich zum Glück wieder aufnehmen.

    Klar: Übung macht den Meister. Aber bin ich grad bei der ersten Übung und wäre für paar klitzekleine Erfahrungsberichte oder Tipps äusserst dankbar.

    LG
    Sunny Ratlos
  • Mausopardia
    Mausopardia
    hey sunny...fang sehr zart an und höre ganz doll auf! ;-))) du musst wie ein scanner...aber in mehreren schichten drüber gehen, bei jeder schicht...darfst du etwas mehr druck drauf geben. hell passt auf dunkel...sofern du das papier nicht vorher durch zu starken druck zum sättigen gebracht hast...also schön sanft sein! hoffentlich hast du ein starkes papier genommen?
    viel glück! ;-)
  • sunny61
    sunny61
    Hallo moni,
    vielen lieben Dank für die Tipps. Deine Antwort beruhigt und rettet mich vorerst. Ja, das Papier ist stark. Und ich werd richtig dolle aufhören ;P (ist ein Dunkelbrauner)

    Ich sitz öfers bewundernd vor Deinem Kaltblut und staune... :)). Dieses und der Tiger haben mich eigentlich zu dem Versuch mit Polychromos "überredet".

    LG Sunny
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  • Mausopardia
    Mausopardia
    oooh, danke dir sunny ;-) aber ich arbeite auch bewusst auf schwarzem zeichenkarton...weil du die dunklen farben nie so zum decken bringst...wie man es sich wünscht. erstrecht nicht auf solch großem format! warum hast du dich für gelb entschieden? hoffe mal es ist eher ein beige? sicherlich schluckt der schwarze hintergrund auch einiges an farben... dafür gehe ich zum schluß mit viel druck aufs papier...aber mit gefühl ;-) der vorteil...nichts lenkt den blick vom portrait ab und du kannst das objekt aus den tiefen herausarbeiten und auch gut enden lassen und somit sieht der hals nicht wie abgeschnitten aus. hey...ich habe auch schon einen rappen auf schwarzes papier gebracht...dank viel glanz..klappt auch das ;-)))
    wenn es dich beruhigt...ich arbeite schon über 20 jahre mit dem polychromosstiften. ;-)
  • sunny61
    sunny61
    Ja nun, der Karton ist eher sandfarben/beige als quittegelb. Der Gedanke mit dem schwarzen bzw. dunkelbraunen Untergrund kam mir schon, hab ich mir aber mangels Erfahrung mit den Stiften einfach nicht getraut. Doch der nächste Versuch startet auf jeden Fall auf schwarz.

    Die ersten zarten Farbschichten sind nun auf Papier, Schatten und Licht angedeutet...bin selber gespannt, wie es da nun weitergeht.

    LG Sunny
  • xidar
    zeichne, male am besten eine "Menge" Übungen,damit erwirbst du dir viel Freiheit und Können.Es gibt doch nichts Schlimmeres, als ein weißes Blatt und den Druck eine fertige Arbeit zu bewerkstelligen.In der freien Zeichnung,erwirbst du dir,eine große Ansammlung von ganz persönlichen Techniken,jedenfalls ist das bei mir so.Radix
  • sunny61
    sunny61
    @radix: gebe dir Recht, so ist es wesentlich vernüftiger.
    Nach meinem "Schnellschuss" mit dem angestrebten Porträt für meine Freundin - gleicht einer Entdeckungsreise - werd ich dranbleiben, an den Bunststiften. ;P Macht Spass.
    Auf jeden Fall hab ich erstmal das falsche Papier erwischt. Für einen Rauhaardackel (und Pastellkreide/-stifte) wäre es sicher richtig, aber für seidiges Pferdefell...?

    LG Sunny
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