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  • Sterben ...

  • nirelauQ Sterben ...
    ... danach ist mir! Keine Panik, ich werde es noch nicht!
    Ich weiss nur nicht mehr, wohin ich mich verkriechen soll, hat hier ja eigentlich nichts zu suchen.

    Kennt Ihr das?
    Man lernt jemanden kennen, glaubt es jedenfalls. Es entwickelt sich Vertrautheit und in der Folge vertraut man dem Anderen Privatestes an.
    Er ist immer für einen da, mit Rat aber ohne Tat.
    Man verändert sich, erst langsam, dann schneller ...
    Es kriselt plötzlich erst hier, dann dort, aber der Freund ist immer da, mit Rat aber immer noch ohne Tat.
    Dann zerbricht Deine kleine Welt, in der Du Dich zuvor ein wenig eingerichtet hast.

    ...

    Nichts ist mehr wie vorher, nur noch Trümmer und Schmerzen, die Du selbst ausgelöst hast ... der allwissende Freund ist immer noch da, noch immer mit Rat, noch immer ohne Tat.

    ...

    Wir schauen zurück und sehen auf einmal, wenn der Kater verflogen ist, dass vorher alles eigentlich gar nicht so schlimm war, sehen die Trümmer bei allen und bei uns, Schmerzen, Angst und Pein.

    Und wir schrecken aus dem narkotisierten Halbschlaf auf, merken, dass der Freund kein Freund war, denn ein Freund hätte nicht so falsch beraten.

    Zu spät, es gibt keinen Weg zurück, wir haben uns in dem Traum Worte in den Mund legen lassen und selbst gelegt.

    Zu spät, alles nur noch ein Trümmerfeld, Krater, Splitter, Verletzte und Tote, keine Hoffnung mehr auf Rettung.

    Geli
  • paulinekreativ
    nur jeder selbst,kann sich richtig helfen

    wer einmal am Boden lag, muss aufstehen , von vorn anfangen und nicht den Kopf in den Sand stecken - es lebe das Leben mit allen Facetten
  • nirelauQ wenn ...
    ... es nur mich beträfe, würde ich einen solchen Zustand auch begrüssen, manchmal, könnte ihm sogar etwas Positives abgewinnen.
    Nur, es betrifft nicht mehr nur mich.
    Du hängst am Hang, Du weisst die ganze zeit, dass Du dort hängen wirst, alles rutscht und Du reisst alle in der Nähe mit.

    Geli
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  • abArt
    abArt
    es gibt nie einen weg zurück

    "hochschrecken aus dem halbschlaf" oder aus dem schlaf ist gut. sehr gut. lass es wie es ist. lass das trümmerfeld trümmerfeld sein, den hang hang sein. lass los - sozusagen. solche "katastrophen" sind wichtig. oft wichtiger als alles andere. "leb" sie, "genieße" sie ...
    Signature
  • nirelauQ danke ...
    für Deine ... gut gemeinten Worte.

    ich werde mich sofort daran machen, es für die Kinder verständlich übersetzen.

    Wegen einer Grille.
  • simulacra
  • abArt
    abArt
    grillen gibt es viele ...
    Signature
  • sessyllu


    Zu spät, es gibt keinen Weg zurück, ...

    Zu spät, alles nur noch ein Trümmerfeld, Krater, Splitter, Verletzte und Tote, keine Hoffnung mehr auf Rettung.

    Geli


    Es gibt keinen Weg zurück, aber es ist nie zu spät, nach neuen Wegen zu suchen. -
    Auch auf Trümmerfeldern wächst neues Leben, aus Katastrophen wachsen wichtige neue Erkenntnisse. Man darf sich nur nicht kleinkriegen lassen. Solange du kämpfst, kannst du auch hoffen.
    Erst wenn du aufgibst und kapitulierst, kannst du auch die Hoffnung begraben.

    (Ich weiiß: alles leicht gesagt und vielleicht weder Trost noch Hilfe;
    aber es ist wahr.)
  • abArt
    abArt
    nach der kapitulation und beerdignung der hoffnung wachsen die "größten" erkenntnisse und öffnen sich ganz neue wege
    Signature
  • sessyllu
    Man kann's auch so sehen - gemäß dem ewigen Gesetz des Lebens vom Werden und Vergehen:
    Altes muss sterben, damit Neues entstehen kann.
  • nirelauQ
    nach der kapitulation und beerdignung der hoffnung wachsen die "größten" erkenntnisse und öffnen sich ganz neue wege


    und: es gibt nie einen weg zurück

    "hochschrecken aus dem halbschlaf" oder aus dem schlaf ist gut. sehr gut. lass es wie es ist. lass das trümmerfeld trümmerfeld sein, den hang hang sein. lass los - sozusagen. solche "katastrophen" sind wichtig. oft wichtiger als alles andere. "leb" sie, "genieße" sie ...


    Damit begäbe ich mich auf das Niveau einer Stechmücke: Stechen und gefressen werden. Was interessiert mich dann noch, ob es ein Leben nach dem Mückentod gäbe, warum kämpfe ich nicht, bevor mich der Specht erwischt, warum bin ich ihm nicht vorher aus dem Weg gegangen?
    Mir und ... den anderen "Beteiligten" geht es nicht gut, aber Dein Ansatz wäre mir nun doch entschieden zu fatalistisch, klingt wie "abwarten und Tee trinken"
  • abArt
    abArt
    nein, so ist das nicht gemeint. würde auch garnicht möglich sein. versuch doch mal abzuwarten und tee zutrinken bzw. überhaupt nichts zu tun. ich glaube nicht, dass dir das lange gelingt. das "tun" passiert dann von ganz allein... und genau so auch die flucht vor dem specht etc.

    das loslassen, die dinge so nehmen wie sie sind hat vielmehr den effekt, dass das "kopfkino" zur ruhe kommt und die sicht auf das was ist klarer wird weil die trübung durch die (teilweise absurdesten) gedanken nachlässt oder aufhört
    Signature
  • revresbo_neila popmusic

    Er ist immer für einen da, mit Rat aber ohne Tat.
    Es kriselt plötzlich erst hier, dann dort, aber der Freund ist immer da, mit Rat aber immer noch ohne Tat.
    Dann zerbricht Deine kleine Welt, in der Du Dich zuvor ein wenig eingerichtet hast.
    ...
    Nichts ist mehr wie vorher, ... der allwissende Freund ist immer noch da, noch immer mit Rat, noch immer ohne Tat.
    Geli


    die verdopplung des seufzstöhners macht das ganze so richtich wichtich.
    "...mit rat- ohne tat"... probier doch mal den ängstlich zitternden vibro-twin. der bringts.
    wenn du dich erst langsam, dann schneller verändert hast, dann hatte irgend-wer oder -was ganz bestimmt deinen heizungskörper voll aufgedreht. die zwangs-läufige weltzerbrechung, also die muhmuh-explosionseinrichtung, zeigt, dass teilchenbeschleuniger nichts als freude hinterlassen. aber das ist als unbedenklich hinzunehmen. ohne das du es wahrnahmst ( narkotisierter halbschlaf und so) schritt dein freund zur ersehnten rettungstat.
    glückseligkeit durch sterbevorgang.
    was willst du noch, du undankbares geschöpf!?

    :-(
  • revresbo_neila

    Er ist immer für einen da, mit Rat aber ohne Tat.
    Es kriselt plötzlich erst hier, dann dort, aber der Freund ist immer da, mit Rat aber immer noch ohne Tat.
    Dann zerbricht Deine kleine Welt, in der Du Dich zuvor ein wenig eingerichtet hast.
    ...
    Nichts ist mehr wie vorher, ... der allwissende Freund ist immer noch da, noch immer mit Rat, noch immer ohne Tat.
    Geli


    die verdopplung des seufzers macht das ganze wichtig. "...mit rat- ohne tat"... probier doch mal den ängstlich zitternden vibro-twin. der kriselt saugut.
    wenn du dich erst langsam, dann schneller verändert hast, dann hatte irgend-wer oder -was ganz bestimmt deinen heizungskörper voll aufgedreht. die zwangs-läufige weltzerbrechung, also die muhmuh-explosionseinrichtung, zeigt, dass teilchenbeschleuniger nichts als freude hinterlassen. aber das ist als unbedenklich hinzunehmen. ohne das du es wahrnahmst
    (narkotisierter halbschlaf und so) schritt dein freund zur ersehnten rettungstat.
    glückseligkeit durch sterbevorgang.
    was willst du noch, du undankbares geschöpf!?

    :-(
  • revresbo_neila
    :)))
    :)))
    :(((
  • revresbo_neila Ø_Ø
    Ø_Ø
  • skeK
    liebes alien,
    das war mal wieder eine betörend lebensbehilflich-argumentativschönsprachliche arschbombe von ihnen.
    dass möchte ich in aller schmalheit meines mentalen budgets als allergrösstes kompliment verstanden wissen. :))
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