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  • Werden Zeichnungen weniger anerkannt als Leinwandmalereien?

  • 90_yawanur Werden Zeichnungen weniger anerkannt als Leinwandmalereien?
    Mir ist aufgefallen, dass Zeichnungen (meine) weniger kommentiert werden als Leinwände. Geht das nur mir so? Oder wird generell selbst schlechteren Malereien mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als ner guten Zeichnung?
  • onatnerb
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  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Mir ist aufgefallen, dass Zeichnungen (meine) weniger kommentiert werden als Leinwände. Geht das nur mir so? Oder wird generell selbst schlechteren Malereien mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als ner guten Zeichnung?


    Das kann ich nicht bestätigen. Es kommt m.E. auf nicht nur auf die verwendeten Techniken/Materialien an, sondern wesentlich darauf, ob das Dargestellte interessant ist. Eine interessante Zeichnung kann viele Kommentare und Klicks erhalten, genau wie ein Gemälde auf Leinwand. Deine Äußerung wirkt auf mich wie "verletzte Eitelkeit".
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  • 90_yawanur
    nö, keine verletzte eitelkeit vorhanden, ich weiß dass ich gut bin. ;) war nur ne persönliche feststellung... und ich finde das thema durchaus einen gedankenaustausch wert.

    ich bin der meinung, dass viele ohne grundlagenkenntnisse schnell zu pinsel und leinwand greifen... und das zeichnen als handwerk/ werkzeug/ basis der malerei ignoriert wird...
  • aneraloL
    -
  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    Nun ja - ich finde Zeichnen zum Beispiel wesentlich koordinierbarer. Bei einem dicken Pinsel weiß man nie so genau wo der Strich denn nun am Ende hingeht ... und wenn dann auch noch jegliche Art von Flüssigkeit hinzu kommt, dann vermischt sich das Ganze am Ende womöglich zu einer unverhersehbaren Soße ...


    Dann ist Dein Begriff einer "Zeichnung" aber sehr eng gefasst. Stichwort: Pinselzeichnung. ;)

    Aber zurück zum Thema: Eigentlich sind zahlreiche Kommentare ja lediglich ein Zeichen für gesammelte Aufmerksamkeit - ob im positiven wie auch im negativen Sinne. Es ist dir bestimmt nicht entgangen, dass dies hier mit Provokationen jeglicher Art am besten funktioniert ... Und dabei kommt es ganz bestimmt nicht auf die Technik an.


    Das sei auch den Sternchensammlern mal ans Herz gelegt, die sich darüber zu identifizieren versuchen! Aber hier ist es wohl ebenso wie bei anderen Medien - besser eine schlechte Publicity als gar keine. :)

    Und dann muß man natürlich noch beachten, wie sich so eine Zeichnung verkleinert unter der Rubrik "Werke" macht. Zeichnungen sind halt meistens einfarbig, deshalb fallen sie verkleinert und unter vielen anderen bunten Bildern halt nicht so ins Auge, es sei denn es handelt sich hier um ein Motiv mit dem absoluten "Wow"-Effekt ;-)


    Das muss nicht das Motiv sein, sondern lässt sich auch anders erzielen, aber insgesamt ist es tatsächlich so, dass eine Zeichnung über ein Thumb meist schlechter zur Geltung kommt, insbesondere, je subtiler sie gearbeitet wird.
    - Womit ich jetzt nicht die "Pingelportraits" in Bleistift meine, denn die zähle ich nicht zu Zeichnungen, da sie sich wie Gemälde nicht auf die Linie sondern auf die Fläche konzentrieren. Schließlich kann man ebenso, wie man mit einem Pinsel zeichnen kann, auch mit Zeichenmedien malerisch arbeiten. -
    Deswegen greift man bei den Thumbs auf eigenen HPs auch gerne zu Ausschnitten. ;)

    Aber es liegt nicht nur an der Thumbgröße. Bei Ausstellungen großer Meister lässt sich auch beobachten, dass sich vor einzelnen, inbesondere vor berühmten Bildern die Massen versammeln, während die meisten Leute an den Zeichnungen achtlos vorüber gehen, auch wenn sie gut gehängt sind und daneben kein Eyecatcher die Aufmerksamkeit von ihnen abzieht.
    Zeichnungen werden schnell als Übung bzw. Vorzeichnung eingestuft, da sie auch kunsthistorisch überwiegend diese Bedeutung hatten. Und je berühmter ein Künstler/Bild, desto mehr (Aufmerksamkeits-)Wert suggeriert es. Mir fallen in solchen Ausstellungen hingegen oft gerade die Bilder (ob nun Gemälde oder Zeichnung) auf, die man nicht in jedem Kunstbuch findet. Und auch hier im kn ist meine Aufmerksamkeit trotz der unglücklichen Thumbs überwiegend auf Zeichnungen gerichtet, aber das hängt wohl mit meinem persönlichen Bezug zur Zeichnung zusammen - selektive Wahrnehmung.

    Bei deinen Bildern entdecke ich auf den ersten Blick eine Menge Aktzeichnungen. Und bei Naturstudien läßt sich eigentlich nur etwas über die individuelle Strichführung und natürlich die Richtigkeit der Proportionen sagen.


    Diese Ansicht teile ich ganz und gar nicht. Wer sagt Dir, dass eine Aktzeichnungen eine Naturstudie sein soll - das mag in vielen Fällen zutreffen, aber damit ist ein Akt sicher nicht erschöpft und am Rand seiner Möglichkeiten. Das Motiv ist völlig unabhängig von der Bildaussage. Du kannst den ausgelatschten Turnschuh, der bei den meisten Zeichenkursen als überstrapaziertes und damit langweiliges Einstiegsobjekt dient, total abgefahren zeichnen und ihm damit ein neues Image verleihen oder eben ganz klassisch Wert drauf legen, dass Proportionen und Perspektive stimmen, so dass das Bild genau das wiedergibt, was jeder andere auch vor sich sieht. Das gilt für jedes Motiv. Malst Du ein Motiv wie tausend andere vor Dir auch schon, so wird es auch keine Aufmerksamkeit erhalten. Unabhängig von der Technik. Ist immer die Frage, was möchte man für sich selbst erreichen bzw. beim Betrachter erzielen.
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  • aneraloL
    Damit hast du sicherlich Recht. Die Aussage war auch speziell auf die in runaway´s Galerie gezeigten Aktstudien bezogen. Ich nehme einfach mal an, dass die dortige Ambition primär auf die realistische Darstellung von Proportionen gerichtet war.

    Finde die Aktfotos in deiner Galerie übrigens sehr cool, besonders das erste! Die haben auf jeden Fall etwas sehr eigenes.
  • 90_yawanur
    hi marla... danke für deine ausführlichen Kommentar. im prinzip hast du meine ansichten bestätigt, ich kanns nur nicht so gut in worte fassen, wie du. aber solange es zumindest noch wenige gibt, die zeichnungen zu schätzen wissen, ist die rasse noch nicht völlig ausgestorben.
    Was sich allgemein als mein resume sagen läßt, ist, dass hier im kunstnet wirklich die breite masse an künstlern und kunstkonsumenten vertreten ist... und scheinbar das spiegelbild einer "kunstinteressierten" gesellschaft darstellt.
    ich werde weiter zeichen und besonders akt, da ich hier am meisten lerne und meine technik verbessern kann, auch ohne kommentare im Kunstnet. Wahrscheinlich ist es eher positiv, wenn keinem mehr was einfällt. Viele meiner Zeichnungen sind Vorlagen für Radierungen oder Leinwände, so wie es die alten Meister auch gelebt haben. Ich habe vor einem Jahr angefangen mich intensiv mit dem Zeichnen auseinanderzusetzen und habe dadurch unteranderem ebenso die Malerei als Prozess noch mehr zu schätzen gelernt. und ich lerne beim (Akt-)Zeichnen mehr über Proportionen, Farben, Bildsprache und Komposition als irgendwo sonst.
    @Lolarena in erster linie ist es sicher richtig, ersteinmal die Proportionen auf die reihe zu bekommen, mittlerweile konzentriere ich mich mehr auf meine Strichführung und über Flächen mir die Figur zu erarbeiten. Jedenfalls ist das mein Ziel für mein zweites Akt-Jahr.
  • Dana
    Dana
    Auch ich fine Zeichnungen den Leinwandbildern gleich.
    Manche Zeichnung kann aufwendiger sein als ein gemaltes Bild.
    Auch ich meine, dass die Qualitäten der einzehlnen Arbeit an ihrer Eigenartigkeit der Themaauswahl, der Auseinandersetzung mit derer Inhalt, und der Ausführun dafür endscheiden, ob die Aebeit mehr, oder weniger Aufmerksammkeit bekommt.
    L.G.
    Dana
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  • etirovaFynnoJ
    Mir ist aufgefallen, dass Zeichnungen (meine) weniger kommentiert werden als Leinwände. Geht das nur mir so? Oder wird generell selbst schlechteren Malereien mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als ner guten Zeichnung?



    ...ich habe zwei Deiner Zeichnungen kommetiert, naja...Deine Reaktion darauf war krass !
  • 90_yawanur
    ...ich habe zwei Deiner Zeichnungen kommetiert, naja...Deine Reaktion darauf war krass !
    es handelte sich nicht um konstruktive kritik, sondern eher um destruktive.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    ...ich habe zwei Deiner Zeichnungen kommetiert, naja...Deine Reaktion darauf war krass !
    es handelte sich nicht um konstruktive kritik, sondern eher um destruktive.

    Ich teile da deine Meinung nicht -
    und deine Feststellung, dass es nur wenige Aktzeichner gebe von denen du etwas lernen könntest ist "etwas" übertrieben :-)))))
  • heinrich
    runaway_09,
    hier,im Forum, kannst du nicht auswählen,
    "konstruktiv oder destruktiv",
    die Leute schreiben,
    was sie wollen.

    VHS,Zeichnenkurs,vielleicht?
    Dort hast du gleich
    mehrere direkte Ansprechpartner auf einmal.
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  • sselemiTmoT
    Mir ist aufgefallen, dass Zeichnungen (meine) weniger kommentiert werden als Leinwände. Geht das nur mir so? Oder wird generell selbst schlechteren Malereien mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als ner guten Zeichnung?



    ...ich habe zwei Deiner Zeichnungen kommetiert, naja...Deine Reaktion darauf war krass !


    Hallo Johnny!
    Biste [edit. Mod], die schon mehrere Nicks hier hatte und ihre Komments gerne änderte?!
    Warum denn nur!
    :))((
  • etirovaFynnoJ
    ... und wenn schon, was hat das mit dem obigen Thema zu tun?
  • sselemiTmoT
    sagt nicht nur bezugs DEINER Kritikfähigkeit einiges aus...
    ... aber immer lustisch bleiben!
  • etirovaFynnoJ
    @ T. versuch bitte zeitnah Deine persönliche Aversion gegen mich abzustellen.

    Danke
  • sselemiTmoT
    iss nix persönliches,
    fiel(st) mir nur auf...
    daher gilt besonders für Dich zB.:

    wer im Glashaus sitzt...
    oder
    wer austeilt, sollte auch...

    aber mit der Selbsterkenntnis bzw Bewusstheit ist es ja nicht so dolle bestellt bei Dir,
    daher sind Deine "Kommentare" sehr mit Vorsicht zu geniessen
    bzw leere Sprüche.

    Du solltest wohl eher mal an Deinem "Stil" etwas ändern...
  • nroK
    Natürlich werden Zeichnungen meist nur als eine Vorform eines Bildes angesehen, was sie zumeist auch sind. Doch gibt es auch originäre Zeichnungen, die gar nicht irgend etwas anderes sein wollen. Somit sind Zeichnungen tatsächlich in den allermeisten Fällen zweiter Ordnung. Man mag es bedauern oder auch nicht. Die Wahrnehmung ist so. Aber warum klagen, originäre Zeichnungen können ebenso Kunst sein als ausgearbeitete Bilder. Letztlich zählt nur Qualität!
  • sselemiTmoT
    ...ich habe zwei Deiner Zeichnungen kommetiert, naja...Deine Reaktion darauf war krass !
    es handelte sich nicht um konstruktive kritik, sondern eher um destruktive.

    Ich teile da deine Meinung nicht -
    ...

    Was ist denn an

    "Das da oben ist, für den Anfang nicht so schlecht"

    oder

    "welche Entwicklung ? :)"

    konstruktiv?

    "bei mir zuhause" nennt man sowas bestenfalls herablassend/erniedrigend (selbsterhöhend)!

    und "Jonny" fiel schon in der Vergangenheit durch derartige Aktivitäten auf,
    was sie nicht nur einmal aus lauter Peinlichkeit zur Selbstlöschung veranlasste.

    Aber anstatt daraus zu lernen, versucht sie´s in dem selben Stil.

    Und da es mE mit "Anderen weh tun wollen" zu tun hat, halte ich eine etwas drastischere Reflektion für angebracht.
    Dass J. "das Ganze" verpackt macht es nicht besser...
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