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  • Was bedeutet das?

  • nroK Was bedeutet das?
    Wenn ein Künstler von seinem eigenen Werk zu Tränen ergriffen ist, ist das das Ende oder der Anfang von Kunst?
  • Jörg Wiedemann
    Jörg Wiedemann
    .... von seiner Kunst, meintest Du oder?
    Wenn ja, denke ich es kann beides sein.
  • nroK
    Ja, soll man sich darauf einlassen oder besser nicht?
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  • Jörg Wiedemann
    Jörg Wiedemann
    Ich denke man sollte, aber nicht ohne nach rechte und links zu schauen!
  • nroK
    Darf man weinen über sein eigenes Werk? Muß man nicht darüber stehen?
  • Jörg Wiedemann
    Jörg Wiedemann
    Ach, ich weiß nicht...einer hat sich sogar mal nen Ohr abgeschnitten.
  • nroK
    Ich denke, man sollte sich völlig vergessen können. Rechts uznd Links, da ist nuzr Scheiße.
  • Jörg Wiedemann
    Jörg Wiedemann
    Nein!!
    Stimmt nicht!!
  • nroK
    Willst Du, daß wir nur Techniker sind oder, daß wir uns Ohren abschneiden? Mozart war von seinem eigenen Werk so ergeiffen, daß er daran starb. Beethoven vielleicht auch.nTschaikowsky ebenso. Wie soll man sich davor schützen?
  • Tschij
    Tschij
    ...kann auch wahnsinnig machen, wenn man sich für "das Licht der Welt" hält...;-)
    Oder Du willst Dich "weg-ekstatisieren"?
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  • abArt
    abArt
    "Wenn ein Künstler von seinem eigenen Werk zu Tränen ergriffen ist....." - tja, dann ist es wohl "richtig" so. das werk

    und warum sich davor schützen? lieber im "wahnsinn" LEBEN als in vermeintlicher sicherheit und einer plastikwelt dahinsterilisieren
    Signature
  • Tschij
    Tschij
    Ach so, .... kenn ich nicht. Plastikwelt = Sauerstoffzelt?
    Ich denke nur, daß man mich nicht mehr vereinnahmen kann, als ich´s eh schon bin! Deswegen bin ich trotzdem ich und die anderen sind auch noch wer!
    Und wenn man hingerissen ist von seinen Händen, darf man schon stolz drauf sein! Kann ja schließlich nicht jeder!
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  • nroK
    Aber muß man nicht doch in gewißer Weise drüber stehen, Kontrolle haben, wissen, was man da tut? Ich habe Angst vor dieser Vereinnahmung durch das Werk. Bin ich feige? Bin ich kein Künstler?
  • Tschij
    Tschij
    Kann man das Werk mal anschauen und bestaunen?
    Oder isses generell Deine Kunst/Leben, die/das Dich auf-essen will?

    Also ich finde, man darf die Verbindung zwischen Kunst und Leben nicht verlieren.

    Soviel Phantasie gibt´s garnicht, wie des Leben hat...

    Wenn ich garnicht klar komm´, dann finde ich das Bild irgendwo in der Wirklichkeit und im Elend wieder. ...im übertragenen Sinne.
    Dann weiß ich wieder wo ich bin!
    Und da steh ich ned so drüber über dem Schei*, der auf der Welt abläuft!
    Aber das ist auch gut so, sonst wär ich ja ein totes Herz, hier auf Erden.
    Oder?
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  • abArt
    abArt
    korn: mit der kontrolle ist das so ne sache. nach meinem empfinden eine illusionäre. überleg doch mal: was hast du so richtig unter kontrolle?
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  • ledun
    [~spam~, greetz admin]
  • kceit
    - es ist wohl eher die sublimation eines stark ausgeprägten und evtl. gekränkten narzismus...
  • heinrich
    Nein!
    Das ist eher die Unterminierung der tradierten Seherfahrung...

    So, wie hier, z.B...


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    Signature
  • nroK
    Schön, daß hier Pinzette und Stimmgabel gegenüber gestellt werden. Mir gefällts, und es zeugt von Nachdenken. Schließlich sind wir hier, um genau das zu bewerkstelligen, Menschen zum Nachdenken zu bewegen. Viele hier scheinen das noch nicht begriffen zu haben, sehen Kunst als einlullendes, schönzeichnendes Konstrukt an. Igitt!
  • kceit
    Nein!
    Das ist eher die Unterminierung der tradierten Seherfahrung...

    So, wie hier, z.B...


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    - das verstehe ich aber jetzt nicht...wenn ein künstler über seinem werk in tränen ausbricht, ist das die unterminierung der tradierten seherfahrung...?
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