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  • Die Kunst zu Denken

  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch Die Kunst zu Denken
    Daniel Richter hat gesagt, "Malen heißt Denken!" und er hat recht!
    Um wirklich Kunst zu schaffen muss man viel Denken, es sind viele kleine Denkprozesse von Nöten, die ein Kunstwerk entstehen lassen.
    Nicht nur Materialauswahl, Farbkombinationen, Mischverhältnisse sind zu beachten. Vor allem das Wie ist bei anspruchsvoller Kunst entscheidend.
    Es setzt ein Denken vor raus was nicht geradlinig ist. Kunst bedeutet alles ist möglich, es gibt nicht nur eine Lösung sondern tausende.
    Hat man eine Idee, so kann man sie nicht gleich umsetzen, sie muss reifen um größer zu werden.
    Einfach „abmalen“ ist auch eine Möglichkeit, hat aber mit Kunst so viel zu tun wie das Zubereiten einer Tütensuppe mit dem eigentlichen, kreativen Kochen. Abmalen ist eine reine Übungssache und nur zum Erlernen von Fertigkeiten und Fähigkeiten akzeptabel.
    Ein Bild, eine Skulptur oder ein Objekt zu schaffen heißt aber, viele Entwicklungsschritte führen hin zum eigentlichen Ergebnis. Nicht nur beim Malen selbst ist höchste Konzentration gefragt.
    Am Anfang stehen viele Fragen noch ganz offen. Was möchte ich darstellen, welche Gefühle, Emotionen spielen dabei eine Rolle, wie soll das Werk später auf den Betrachter wirken, was möchte ich mit diesem Werk bezwecken? Das sind nur ein paar Fragen die man sich vor dem Malen stellen sollte.
    Je detailgenauer man etwas darstellen möchte, desto mehr muss man darüber nachdenken wie man dabei vorgeht. Was soll in den Vordergrund, wie ordnet man die einzelnen Details im Bild an, in welcher Perspektive sollen die Dinge erscheinen.
    Viele Dinge sind zu beachten, schon alleine die Verhältnisse von Licht und Schatten geben dem Bild eine individuelle Note.
    Schließlich bilden alle Überlegungen zusammen eine Einheit die den Widererkennungswert eines Künstlers ausmachen.
    Immer wieder neue Denkanstösse sind auch wichtig für die Weiterentwicklung, Kunst steht niemals still. Kunst wird beeinflusst von Gesellschaft, Politik und Kultur. Und schließlich vom eigenen Individuum und Leben. Von sich selbst. Ohne nachzudenken über das was man will entsteht allerhöchstens ein Bild, aber noch keine Kunst. Viele gute Maler beherrschen ihr Handwerk, doch das alleine reicht noch nicht aus um ein Künstler zu sein.
    Es bedeutet auch vorzugreifen, zu erfinden und Dinge zu wagen die man vorher noch nie ausprobiert hat. Ereignisse im Leben bereichern das künstlerische Schaffen. Geht man mit offenen Sinnen durch die Welt kann man vieles für sich umsetzten. Denkt man über die Zusammenhänge nach, beleuchtet sie und setzt sie neu zusammen, so kann daraus Kunst entstehen.
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  • kceit
    - aha...
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Na, wenn Daniel Richter das sagt...
    also, da kann man nicht widersprechen.

    Bist Du nach Venezuela gereist um den Tukan zu malen, oder hast Du den abgemalt ?

    Aber ich finde, es ist in jedem Falle ein schöner Aufsatz
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  • nroK
    Bin mit allem konform, was Du sagst, Daniel Richter muß man nicht haben, um Deinen Gedanken zu folgen. Das als einzige Einschränkung. Fatal ist natürlich auch, daß man es nur anders zu machen brauchte, um zur Kunst zu gelangen. Es ist nicht ein Prozess des Denkens, es ist ein schmerzliches Gefühl, daß es Dinge gibt, die wir noch nicht gedacht und noch nicht gefühlt haben. Manchmal muß es ein Witz, manchmal muß es tiefstes Empfinden sein.
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    oh, das ging aber schnell mit Antworten ;)
    nein, baslerstab, in Venezuele war ich noch nicht, ich muss zugeben meine Bilder sind anhand von Fotovorlagen entstanden, demnach noch keine Kunst.
    Ich male zwar schon seit ich denken kann ;), aber ich brauche eben noch die Übung zum Festigen meiner Fähigkeiten und Fertigkeiten.
    Aber man lernt ja nie aus und mittlerweile konzentriere ich mich auf das Schreiben und Illustrieren von Bilderbüchern für Kinder.
    Das macht mir viel Freude, ich kann mich darin entfalten und ich kann dabei meine jetzigen Fähigkeiten gut umsetzen und verfeinern.
    Ich bin gespannt was ich noch alles dazu lerne und mir aneignen werde und wie meine „Kunst“ in ein paar Jahren aussehen.
    Denn Weiterentwicklung ist das Entscheidende bei allen Denkprozessen. Denn dann werden daraus Lernprozesse die man durchlebt und die einen voran bringen.
    Ja, Korn, auf viele Gedanken kommen wir erst gar nicht, weil wir, eingeschränkt durch unser Normdenken, den Gedanken der Gesellschaft unterliegen und oft gar nicht mehr zu eigenen Gedanken fähig sind. Aber, das ist es, was Kunst uns wieder geben will.
    Wir müssen nur bereit sein, uns zu öffnen, und ganz frei und ungezwungen auf die Dinge und die Welt blicken.
    Dann könnte es klappen mit der Kunst ;)
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  • sselemiTmoT
    Daniel Richter hat damit (oben) beschrieben, wie er versucht, ein "gehaltvolles" Bild zu erstellen.

    Aber ob er die Regel

    Der Intellekt/die Logik ist ein gutes Werkzeug,
    aber ein schlechter Herr


    verstanden hat, scheint mir zweifelhaft.

    des weiteren zB ist

    "Viele Dinge sind zu beachten, schon alleine die Verhältnisse von Licht und Schatten geben dem Bild eine individuelle Note."

    vollkommen nichtssagend und wirft in Form seiner Herangehensweise eher nur Probleme auf...

    das ist etwa so eine Aussage als wenn der Wetterbericht meldet:
    wenn´s morgen regnet, wird die Erde nass...
    scheint die Sonne, wird sie trocken...

    (wobei nicht alles "verquer"/verkehrt ist, was dort oben zitiert wird,
    das wäre ja auch schon fast wieder Kunst)
  • kceit
    - wo kann man diese regel nachlesen...?
  • sselemiTmoT
    hier!
    versuche besser, über den satz nachzudenken, tieck!
  • kceit
    - hat diese regel eine begründung?...ich gehe davon aus, da du hier sagst, ist sie von dir eingeführt worden...
  • ak_ul kreative Menschen
    kreative Menschen leisten dann am meisten wenn man den Eindruck hat sie täten nichts.
  • sselemiTmoT
    tiek, du hast dich leider zu oft als "irrelevanter" "gesprächspartner" erwiesen!

    viele menschen wissen, was damit gemeint ist, besonders die, die erfolgreich im leben tätig sind!
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Nun steitet Euch doch nicht schon wieder untereinander. Freut Euch an dem schönen Aufsatz und diskutiert über die Kunst.
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  • uzuzab
    Ach??

    Versager dürfen sich also nicht zu Wort melden????
    Dürfen keine Kritik anbringen, weil sie in der Kaste der Unberührbaren sind??
    Weil Sie im vorigen Leben nur eine Blindschleiche waren??
    Weil Sie Lehre mit Leere nicht verwechseln?


    mfg
    Bazuzu
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    für die, die es nicht verstehe erkläre ich es selbstverständlich genauer.
    Mit diesem Satzt: Viele Dinge sind zu beachten, schon alleine die Verhältnisse von Licht und Schatten geben dem Bild eine individuelle Note.
    meinte ich folgendes:
    Schon alleine durch das Setzten von Licht und Schatten in einem Bild wirkt es lebendiger.
    Licht und Schatten sehen bei jedem Künstler anders aus, der eine setzt harte Schatten und fast geometrisch geformte und abgegrenzte Lichtpunkte (wie in einem Comic). Der andere setzt das Licht in weichen und warmen Tönen, ohne Kanten, verschwimmend in den Raum. Jeder Künstler verwendet dabei seine eigene Technik und Vorrangehensweise. Das ist wie bei allem in einem Bild. Die individuelle Note ist entscheidend. Manche lassen es gar ganz weg, auch eine Möglichkeit sich einen Widererkennungswert zu geben.
    Man sollte also über alles nachdenken, was man wie einsetzt oder eben auch nicht.
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  • sselemiTmoT
    tieck redet einfach zu viel stuss, will nicht lernen,
    und will mich zwingen, mit ihm weiter zu palavern!

    watt datt denn!
  • sselemiTmoT
    aber lagatta, das ist doch vollkommen nichtssagend!#
    man sagt zu "sowas" auch "da dreht sich was im kreis!"
  • sselemiTmoT
    @ baslerstab:
    danke!
    schön wär´s ja!
  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch
    mh, naja, es ist eine Aussage, oder nicht?
    Vielleicht wollt ich damit ja auch nichts sagen :)
    Jedenfalls nichts bestimmtes, der Satz fiehl mir nur gerade in die Hände :)
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  • sselemiTmoT
    finde ich auch voll okay, "sowas" zur Diskussion einzugeben!

    hauptsache sachlich/humorvoll bleiben!

    danke, lagatta!
  • El-Meky
    El-Meky

    hauptsache sachlich/humorvoll bleiben!


    Ja TomTimeless, halte dich mal bitte selber dran !
    Gruß Ella
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