KunstNet uses Cookies. Details.
  • Mein Weihnachtsgedicht

  • Sylvia Tretow Mein Weihnachtsgedicht
    In Weihnachtsstimmung bin ich nicht,
    Zu viel passiert zu wenig gelacht,
    Die Zeiten sind schwer, die Schule hart,
    Die Arbeitslosigkeit, ach die Politik hat zu viel Macht.

    Still geh’ ich durch die Gassen,
    Lass mich erfassen von Menschenmassen,
    Die die Geschenke schnell verstauen,
    Ohne auch nur einander anzuschauen,
    Mit Massenkonsum soll ich mich befassen?
    Ich seh’ eine Mutter ein Spielzeug klau’n.

    Jedes Jahr das selbe Ritual,
    Für mich eine Qual.

    Geschenke sind zwar wunderbar,
    Und dann wird mir klar,
    Mein Gott bin ich undankbar?

    Die Hoffnung lebt weiter einander zu sehen,
    Und zu verstehen,
    Weihnachten, richtig zu sehen.

    Was uns geblieben über lange Zeit,
    Spürt man nur zur Weihnachtszeit,
    Der schnelle Konsum, die Unachtsamkeit,
    Betäubt durch Klänge der Weihnachtszeit,
    Die Plätzchen, die Stollen, danach können wir uns rollen.

    Doch alle Jahre wieder hat es irgendwie seinen Reiz,
    Der Lichterglanz, die Kirche, der Familiensinn,
    Tantes Geschenk, war wieder der Geiz,

    Doch tief im Herzen drin,
    Hat Weihnachten seinen eigenen Sinn.



    von:
    Sylvia Tretow
  • heinrich
    Die Plätzchen, die Stollen, danach können wir uns rollen.
    :-D!!!
    Signature
  • Page 1 of 1 [ 2 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures