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  • Kognitionsgedicht

  • B-nreoJ Kognitionsgedicht
    Kognitionsgedicht

    Endlich war es soweit.
    Man bewies:
    Der Wille ist nicht frei.

    Weltweit ging die Angst um.
    Was – fragten sich alle –
    wenn nun jeder mache,
    was er wolle?
  • abArt
    abArt
    :)

    zeigt gut die absurdität des menschlichen verstandes
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  • abArt
    abArt
    ach fideo .....

    der freie wille ist eine illusion - mit dieser nüchternen trockenen aussage kämst du wohl zurecht (zumindest sprachlich)

    das kognitionsgedicht sagt aber wesentlich mehr - wenn man bereit ist, aufs (eigentlich doch typisch deutsche) erbsenzählen zu verzichten
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  • abArt
    abArt
    "ich bin ösi ;) "
    eben deshalb hats mich ja gewundert

    nach meinem empfinden ist das kein gedicht für "knallharte deutsche" schlussfolgerungen

    und was wäre wenn und vor allem das die anderen evtl von einem denken könnten ...... oh kagggää! (so klingts ungefähr wenn a ösi im frankenland landen tut ;) )

    riläggs und lass auch gut rutschn
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  • sueabaraks
    es
    man
    X geht um
    alle
    jeder
    typisch
    kein..für..
    ..
  • erotavlas
    (im kontext ist es hier allgemein und nicht spezifisch verwendet)
    man könnte nur beweisen es gäbe kein/en wollen/willen,


    falsch, "man" kann nicht beweisen, dass es etwas nicht gibt!
  • erotavlas
    die probs hat dann eher deine denke, nicht meine wenigkeit!
  • Rene
    Rene .
    sehr interessant...
    kognitionsgedicht....also gehts ums aufzeigen, wie sachen ankommen bzw. verarbeitet, verdaut werden (?)
    und mal die aussage "der wille ist nicht frei" außen vor zu lassen (hier gehts ja um das kognitionsgedicht), kommt danach das eigentlich typisch kognitive...es entsteht angst (ohne die aussage genau verstanden zu haben)..
    auch typisch für den "gemeinen" menschen (?)
    für mich sehr bezeichnend und kern dessen...
    (oder versteh ich das falsch? dann bleibt der widerspruch zwischen obiger und unterer aussage aber zu bleiben...

    fideo hat nicht unrecht, und als feedback gerechtfertigt...
    abart..ok...du hast es jetzt für fideo anders formuliert..ändert aber nix am gedicht als solchem...seh ich aber auch so, da steckt mehr dahinter..sowieso..hat fideo auch nicht behauptet oder?

    und es geht sicherlich auch nicht darum, etwas postives oder negatives zu beweisen...klar, wenn die these alles oder nichts betrifft, braucht nur jemand eine sache finden und es ist ad acta.. klar....aber tut hier weniger zur sache..
    oder doch?

    das kognitive hieran könnten auch die reaktionen sein......

    its not me....nun sag doch selbst mal was dazu *g*


    ps...freier wille...soweit ich mal gelesen habe, wird uns (ob nun bei komplexeren oder auch einfachen handlungen?) erst ca. ne halbe sekunde vor unserer tat bewusst, dass wir diese tat ausführen werden...es bleibt ein vetorecht...ein verwerfen der aktion... klingt zumindest nicht frei (auch, wenn unterbewusstsein es längst weiß..deswegen find ich die unterscheidung bewusst, nicht bewusst sinnvoller hier)..


    bin gespannt :o)

    lg rene
  • abArt
    abArt
    rene: erst ne halbe sekunde (oder so) nach der "tat" schreit der verstand "das war ich. ich wollt´ das so"

    und überleg mal: wie war das gestern - oder heute früh / vormittag? was hast du sicher aus deiner entscheidung heraus getan? gabs da überhaupt etwas? oder ist eigentlich alles "einfach passiert"? ob du wolltest oder nicht?
    Signature
  • erotavlas
    erst ca. ne halbe sekunde vor unserer tat bewusst, dass wir diese tat ausführen werden.
    lg rene


    dem ist nicht so, neueren forschungen zufolge werden wir uns sogar erst einige sekundenbruchteile nach der handlung unserer entscheidung bewusst.
  • erotavlas
    1x versuch ichs noch:
    nicht ich behaupte das, sondern das "man" in gedicht müsste das tun, weil es so wie es dasteht ein widerspruch ist.


    in der lyrik ist nahezu alles erlaubt, nicht jedoch in der analyse!
  • erotavlas
    fideo, du redest ´nen haufen unsinn!

    man könnte nur beweisen es gäbe kein/en wollen/willen,


    ist nach wie vor falsch, es kann nicht bewiesen werden, dass etwas nicht existiert.

    auch könnte der verfasser sein gedicht Lola nennen, weil er sie und nur sie will,
    obwohl er´s eigentlich nicht will... es steht ihm frei, selbst wenn ein widerspruch entstünde...
    im Zen zB werden paradoxone/widersprüche angewandt, um den denkapparat "kurzzuschliessen" und eine innere ruhe zu erzeugen.

    zitat fideo:
    ""...nicht jedoch in der analyse",- trifft hier auch in keiner weise zu, weil diese konkret ist."
    selbstverständlich trifft dies zu, in der analyse gelten nun mal andere regeln als in der lyrik.

    ich habe den eindruck, du wills dich hier als grosser denker aufspielen,
    aber du beherrscht das denken nicht, es beherrscht dich.
    um das denken zu meistern, bedarf es etwas mehr als nur ein mechanisches abspulen von logischen rückschlüssen.
    über dieses "gewisse etwas" referierte ja bereits eins meiner anderen egos.

    lass dir sagen:
    kunst ist zB, komplexe zusammenhänge einfach darzustellen,
    und nicht,
    einfache elemente zu verkomplizieren.

    auch ist für die kunst des denkens "im fluss sein" von nöten,
    sonst kommt nur verwirrung dabei raus!

    wie wir gesehen haben, musst du deine darbietungen erklären,
    dann musst du auch noch deine erklärungen erklären,
    und dann änderst oder löscht du´s wohlmöglich noch.
    selbt deinen "fans" bleibt anscheinend nur ein "ahä-mm?"

    es bestätigt sich hier wohl auch das sprichwort, die ösis sind deutscher als die deutschen...

    also, schalt´ mal ab, mache sport oder fang ´ne liebelei an!
    ;)


    zum freien willen:

    freiheit ist relativ, es gibt keine absolute. auch nicht in "höheren sphären".

    das gedicht ist eine nette idee
    und lässt manches gedankenspiel zu.
    man kann es vielleicht sogar als ziemlich gutes "zen-koan" bezeichnen!

    wie sagte don juan matus:
    "ich habe die freiheit, makellos zu sein!"
  • abArt
    abArt
    salvatore:

    "du beherrscht das denken nicht, es beherrscht dich"
    so geht es aber (fast) allen

    "zum freien willen: freiheit ist relativ, es gibt keine absolute. auch nicht in "höheren sphären". "
    es gibt keinen freien willen. gerade darin liegt die freiheit. eigentlich. irgendwie.

    "das gedicht ist eine nette idee
    und lässt manches gedankenspiel zu.
    man kann es vielleicht sogar als ziemlich gutes "zen-koan" bezeichnen!"
    ein widerspruch in sich

    fideo:
    "(beitrag gesichert)"
    schreibs halt ab ;)
    Signature
  • erotavlas
    guter rat, abschreiben verinnerlicht!

    "ein widerspruch in sich"
    - nein, ich sehe keinen widerspruch, nach dem zitieren des koan beginnt der "mind" erstmal zu rattern,
    und erst dann tritt (im optimalfall) ruhe ein und der aus(t)ritt erfolgt.
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