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  • Malkartons oder Leinwände?

  • missunbekannt Malkartons oder Leinwände?
    Hallo zusammen,

    ich hab im Forum schon etwas gestöbert, schön, dass hier so viele kreative Menschen sind. Die Lust aufs Malen hat auch mich gepackt und ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Untergrund. Ich habe einige kleine Studien auf Malkartons gemacht, 20x20cm, und würde jetzt gerne etwas größeres anfangen, ca 50x70cm. Ich arbeite mit Acrylfarben und Strukturpaste, teilweise arbeite ich noch anderes Material ein.

    Welchen Untergrund würdet ihr mir empfehlen? Ich habe Bedenken, dass sich Malkartons ab einer gewissen Größe verziehen können. Bisher habe ich immer nur mit kleinen Malkartons gearbeitet. Es ist ja auch eine Frage des Stauraums, dieses Problem kennt wohl jeder. Ein Keilrahmen nimmt mehr Platz weg und man kann nicht schnell ein paar Arbeiten in eine Mappe stecken und mitnehmen.

    Ein weiteres "Problem" ist die Präsentation: Die Bilder sollen zusammen mit Fotografien ausgestellt werden, da würde eine Leinwand wohl edler aussehen. Andererseits könnte man die Fotografien natürlich auch auf eine dünne Platte aufziehen, statt sie in Rahmen zu hängen... ich bin unentschlossen. Was meint ihr dazu?

    Falls ihr noch Transport- und Aufbewahrungstipps für Leinwände habt, nur her damit!

    Viele Grüße,
    missunbekannt
  • iriJ
    Du hast recht ab einer bestimmten Größe gibt es mit den Malkartons ein Verzugsproblem. Empfehle dir MDF Platten aus dem Baumarkt, die gibt es in verschiedenen Dicken. Anschleifen und grundieren, du hast micht diese Leinentextur wie bei den MK, billiger und stabiler sind sie allemal. (Ab einer bestimmten Größe allerdings arbeite ich damit nicht mehr, so ca 60cm.) Wenn du Wert auf die Textur legst, kannst du ja auch dünnen Leinenstoff aufziehen, Dafür benutze ich gekochten Knochenleim das lässt sich frisch gemacht Blasenlos aufziehen und ist flüssig genug um nicht unangenehm aufzufallen. Du kannst damit auch deine fertigen Papierarbeiten entsprechend aufziehen. Auch auf Leinwand und mit dünnem Papier ist das geeignet. Nach dem Trocknen wird es absolut glatt und du wertest deine Arbeiten durch die sorgfältige Behandlung auf. Der Liebhaber deiner Arbeit wird es dir danken.

    PS: Bösner und Co. ist eine Industrie für Rohmaterial. Und wie überall spielt da der Kosten-Profitgedanke eine wichtige Rolle. Das ist nicht Negativ gemeint. Aber mit ein wenig Recherche in Sachen Materialkunde wirst du sehen das es außerhalb der Kataloge und Angebote immer noch besser geht.
  • erotavlas
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  • iriJ
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    Bitte dabei Aufpassen, in den Baumärken werden z.Zt. oft nur mindere Qualitäten angeboten. Und. Auch auf die Holzart achten. Buche - ungeeignet
    Pappel - gut, Kiefer - ordentlich
  • erotavlas
    und Pappel ist auch noch die günstigste, wimni!...

    "mindere Qualitäten" beziehst Du auf die (evtl unegale/fransige) Oberfläche?
  • iriJ
    An den Oberflächen kannst du immer Arbeiten, Schleifen, Spachteln. Aber oft ist das Holz zu früh verarbeitet worden. (Zu kurz abgelagert) und Qualitatsmäsig billig ausgesucht. Wuchsfehler Astlöcher oder Pilzbefall der Chemisch egalisiert wurde.
  • missunbekannt
    Wow, so viele Antworten. Vielen Dank!

    Mit MDF-Platten habe ich auch schon mal gearbeitet. Allerdings habe ich sie vorher nicht abgeschliffen. Das mit dem Aufziehen von Leinenstoff ist eine gute Idee, daran habe ich noch gar nicht gedacht! Da werde ich mich morgen gleich mal im Baumarkt umsehen!

    Was für ein Untergrund empfiehlt sich für größere Arbeiten, so ab 80x100cm? Vermutlich nur noch Leinwände oder?
  • efwe
    efwe
    -holz hat halt viel gewicht--
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